Du nicht, aber Gemeinschaften, die sich evangelisch - lutherisch nennen, schon. Vergiss es einfach. Ist nicht gegen Dich, oder Deinen "persönlichen" Glauben gerichtet, ok.Lutheraner hat geschrieben:Was hat das mit mir zu tun ? Ich mache kein Yoga. Bei Eurem Geprolle blickt man kaum noch durch.Sebastian hat geschrieben:Die evangelische Gemeinde, die Yogakurse (Kostenpunkt übrigens 40,- Euro!) habe ich hier als kleine Spitze gegen "Lutheraner" gebracht. Ok, war vielleicht nicht nett, aber das ist eine andere Sache.
Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
- Sebastian
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Na klar gibt es das bei den beiden Großkirchen und wohl auch bei einigen kleineren. Es gibt angeblich sogar eine altkath. Diakonin, die hauptberuflich Yoga-Lehrerin ist. So ist das halt heutzutage in Mitteleuropa.
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- lifestylekatholik
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Damit, mein lieber Nassos, hast du Recht. Es steht allerdings an erster Stelle auf der Liste der geplanten Neuanschaffungen. Vorher ist jedoch noch ein halbes Dutzend anderer Bücher zu lesen, die schon vorher anstanden.Nassos hat geschrieben:Mein lieber lifestylekatholik, wie ich sehe, hast du das Buch nicht erstanden.![]()
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Nein, tu ich nicht. Das Buch wird ja schon auf der ersten Seite dieses Threads erwähnt, und darauf beziehe ich mich.Sebastian hat geschrieben:Jawohl! Nassos scheint das schon vorrauszusetzen.
Mist, wie bekomme ich jetzt mein Bein vom Nacken weg? Ächz...
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Meistens ist Yoga nur langsame Gymnastik.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Vielleicht kann uns cantus planus seine Ansicht hier reinstellen, nachdem er das Buch gelesen hat.
Ich würde mich sehr darüber freuen, und bin schon jetzt darauf gespannt.
Ich würde mich sehr darüber freuen, und bin schon jetzt darauf gespannt.
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Da wirst du wohl Recht haben. Sonst würde uns ja gesagt werden, dass Yoga eine Religion sei. Obwohl ich niemanden kenne, der Yoga übt...Petra hat geschrieben:Meistens ist Yoga nur langsame Gymnastik.
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104
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Raphaela
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Hier geht mir der Synkretismus eindeutig zu weit!
Von dem was gezeigt wird, habe ich den Eindruck, dass der Hinduismus viel zu viel durchkommt.
Und keine Verehrung von Menschen? Schaut euch mal das Video an, in welch überdimensionaler Größe einer der drei Pioniere auf einem Gemälde dargestellt ist.
Von dem was gezeigt wird, habe ich den Eindruck, dass der Hinduismus viel zu viel durchkommt.
Und keine Verehrung von Menschen? Schaut euch mal das Video an, in welch überdimensionaler Größe einer der drei Pioniere auf einem Gemälde dargestellt ist.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Hab schon Schlimmeres gesehen. Allerdings ist das Video zu kurz, um diese Bewegung grundsätzlich zu beurteilen. Was wird gelehrt, wie sieht die Lebenspraxis aus?
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Der Trick ist ja gerade, dass man behauptet, Yoga wäre keine Religion...
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Hallo Christ86, ernsthaft möchte ich Dir empfehlen, das Buch Vt. Seraphim Roses zu lesen. Im Yoga steckt mehr drin, als gymnastische Übungen.Christ86 hat geschrieben:Da wirst du wohl Recht haben. Sonst würde uns ja gesagt werden, dass Yoga eine Religion sei. Obwohl ich niemanden kenne, der Yoga übt...Petra hat geschrieben:Meistens ist Yoga nur langsame Gymnastik.
In dem Buch schreibt jemand, der selber daran partizipiert hat, und nicht einfach aus einer Dogmatik fingerhebend rausposaunt. Das macht es so empfehlenswert.
Gruß,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Dann muß ich doch mal ganz schnell mit dem nachfolgenden Link kontern:
http://www.jmanjackal.net/deu/deuyoga.htm
Gruß, ad_hoc
http://www.jmanjackal.net/deu/deuyoga.htm
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Patanjali hat geschrieben: A Die Disziplin des Yoga
1 Nun (folgt) die Disziplin des Yoga.
2 Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen (citta-vritti-nirodha).
3 Dann ruht der Sehende in seiner Wesensidentität.
4 Alle anderen inneren Zustände sind bestimmt durch die Identifizierung mit den seelisch-geistigen Vorgängen.
B Die fünffachen seelisch-geistigen Vorgänge
5 Es gibt fünferlei seelisch-geistige Vorgänge, (und sie sind entweder) leidvoll oder leidlos.
6 (Und zwar die folgenden:) Gültiges Wissen, Irrtum, Vorstellung, Schlafbewusstsein und Erinnerung.
7 Das gültige Wissen besteht aus direkter Wahrnehmung, Schlussfolgerung und Überlieferung (das ist Erkenntnis, die auf der Autorität heiliger Schriften beruht).
8 Irrtum ist ein verkehrte Erkenntnis, die sich auf etwas gründet, was dem Wesen der Sache nicht entspricht.
9 Vorstellung (vikalpa) ist eine Erkenntnis, die bloß auf Worten beruht, die bar jeder Wirklichkeit sind.
10 Der Schlaf ist ein Bewußtseinszustand (vritti), in dem der Gegenstand der Wahrnehmung abwesend ist.
11 Die Erinnerung ist das Nicht-Abhandenkommen von (früher) erfahrenen (Sinnes-)Gegenständen.
C Der Weg zu Vritti-Nirodha
12 Das Zur-Ruhe-Kommen der seelisch-geistigen Vorgänge erlangt man durch Übung und Loslösung
13 Die intensive Bemühung um diesen Ruhezustand ist die Übung.
14 Wenn diese Übung eine lange Zeit ununterbrochen und mit einer Haltung der Hingabe vollzogen wird, bereitet sie eine feste Grundlage.
15 Das Nicht-Begehren nach allen gesehenen und gehörten Gegenständen ist die Loslösung, die auch Selbstbeherrschung (vashikara) genannt wird.
16 Das Nicht-Begehren nach den Grundelementen (der Erscheinungswelt), das zu der Schau des ursprünglichen Menschen (purusha) führt, ist die höchste Form der Loslösung.
D Auf dem Weg zur Versenkung (Samadhi)
17 Wenn (das Zur-Ruhe-Kommen [vritti-nirodha]) mit Hilfe von logischem Denken, prüfender Überlegung, Seligkeit oder Ichbewußtsein erlangt wird, führt es zu (verschiedenen Arten) der Versenkung (samadhi), die mit Erkenntnis verbunden ist (samprajnata).
18 Eine andere Art (von Versenkung [samadhi]) entsteht als Ergebnis der Übung, die zur Erfahrung des Stillstandes führt, wobei nur ein Rest der vergangen psychischen Eindrücke bleibt.
19 Der Zustand der körperlosen Wesen, die sich in der Urnatur auflösen, ist (eine Art von samadhi, der) auf der Erfahrung des Daseins beruht.
20 Die anderen (verkörperten) Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit.
21 Den intensiv Strebenden ist (die Versenkung) nahe.
22 Aufgrund einer schwachen, mittleren oder höchsten Intensität ergeben sich Unterschiede (in der Versenkung).
E Der Weg der Hingabe an Gott
23 Oder durch Hingabe an Gott (kommen die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe).
24 Gott ist ein besonderes Geistwesen (purusha), unberührt von leidvoller Spannung (klesa), (daraus geborener) Handlung, (aus der Handlung geborenem) Ergebnis (der Handlung) und der Ansammlung (der Ergebnisse der Handlungen im Unterbewusstsein), (was alles die bedingte Psyche ausmacht).
25 In Ihm ist der unübertroffene Keim der Allwissenheit.
26 Er allein ist der Meister der früheren (Meister), weil er nicht durch die Zeit begrenzt ist.
27 Der ihn offenbarende Name ist OM.
28 Das stete, aufmerksame Murmeln dieses OM-Lautes (japa) ist die (innere) Vergegenwärtigung seines Sinnes.
29 Dadurch erlangt man eine Verinnerlichung, und die Hindernisse (auf dem Weg zu samadhi) lösen sich auf.
usw. usf.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
- Lutheraner
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Ich wage zu bezweifeln, dass der durchschnittliche mitteleuropäische Teilnehmer eines Yoga-Kurses darin etwas anderes als Gymnastik mit Entspannungsübungen sieht. Ich finde es aber gut, dass Ihr hier auf den religiösen Hintergrund hingewiesen habt, der mir so bislang gar nicht klar war.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Genau um diesen Mist geht's. Geht man auf den Dreieinigen Gott zu? NEIN. Also: in den Müll damit, denn es ist eine Falle.Peregrin hat geschrieben:Patanjali hat geschrieben: A Die Disziplin des Yoga
1 Nun (folgt) die Disziplin des Yoga.
2 Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen (citta-vritti-nirodha).
3 Dann ruht der Sehende in seiner Wesensidentität.
4 Alle anderen inneren Zustände sind bestimmt durch die Identifizierung mit den seelisch-geistigen Vorgängen.
B Die fünffachen seelisch-geistigen Vorgänge
5 Es gibt fünferlei seelisch-geistige Vorgänge, (und sie sind entweder) leidvoll oder leidlos.
6 (Und zwar die folgenden:) Gültiges Wissen, Irrtum, Vorstellung, Schlafbewusstsein und Erinnerung.
7 Das gültige Wissen besteht aus direkter Wahrnehmung, Schlussfolgerung und Überlieferung (das ist Erkenntnis, die auf der Autorität heiliger Schriften beruht).
8 Irrtum ist ein verkehrte Erkenntnis, die sich auf etwas gründet, was dem Wesen der Sache nicht entspricht.
9 Vorstellung (vikalpa) ist eine Erkenntnis, die bloß auf Worten beruht, die bar jeder Wirklichkeit sind.
10 Der Schlaf ist ein Bewußtseinszustand (vritti), in dem der Gegenstand der Wahrnehmung abwesend ist.
11 Die Erinnerung ist das Nicht-Abhandenkommen von (früher) erfahrenen (Sinnes-)Gegenständen.
C Der Weg zu Vritti-Nirodha
12 Das Zur-Ruhe-Kommen der seelisch-geistigen Vorgänge erlangt man durch Übung und Loslösung
13 Die intensive Bemühung um diesen Ruhezustand ist die Übung.
14 Wenn diese Übung eine lange Zeit ununterbrochen und mit einer Haltung der Hingabe vollzogen wird, bereitet sie eine feste Grundlage.
15 Das Nicht-Begehren nach allen gesehenen und gehörten Gegenständen ist die Loslösung, die auch Selbstbeherrschung (vashikara) genannt wird.
16 Das Nicht-Begehren nach den Grundelementen (der Erscheinungswelt), das zu der Schau des ursprünglichen Menschen (purusha) führt, ist die höchste Form der Loslösung.
D Auf dem Weg zur Versenkung (Samadhi)
17 Wenn (das Zur-Ruhe-Kommen [vritti-nirodha]) mit Hilfe von logischem Denken, prüfender Überlegung, Seligkeit oder Ichbewußtsein erlangt wird, führt es zu (verschiedenen Arten) der Versenkung (samadhi), die mit Erkenntnis verbunden ist (samprajnata).
18 Eine andere Art (von Versenkung [samadhi]) entsteht als Ergebnis der Übung, die zur Erfahrung des Stillstandes führt, wobei nur ein Rest der vergangen psychischen Eindrücke bleibt.
19 Der Zustand der körperlosen Wesen, die sich in der Urnatur auflösen, ist (eine Art von samadhi, der) auf der Erfahrung des Daseins beruht.
20 Die anderen (verkörperten) Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit.
21 Den intensiv Strebenden ist (die Versenkung) nahe.
22 Aufgrund einer schwachen, mittleren oder höchsten Intensität ergeben sich Unterschiede (in der Versenkung).
E Der Weg der Hingabe an Gott
23 Oder durch Hingabe an Gott (kommen die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe).
24 Gott ist ein besonderes Geistwesen (purusha), unberührt von leidvoller Spannung (klesa), (daraus geborener) Handlung, (aus der Handlung geborenem) Ergebnis (der Handlung) und der Ansammlung (der Ergebnisse der Handlungen im Unterbewusstsein), (was alles die bedingte Psyche ausmacht).
25 In Ihm ist der unübertroffene Keim der Allwissenheit.
26 Er allein ist der Meister der früheren (Meister), weil er nicht durch die Zeit begrenzt ist.
27 Der ihn offenbarende Name ist OM.
28 Das stete, aufmerksame Murmeln dieses OM-Lautes (japa) ist die (innere) Vergegenwärtigung seines Sinnes.
29 Dadurch erlangt man eine Verinnerlichung, und die Hindernisse (auf dem Weg zu samadhi) lösen sich auf.
usw. usf.
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Es gibt irgenein sehr interessantes Buch von einem Franzosen der in dem Zen-Yoga Ding arg drin war. (inklusive Levitation, Bilokation Exkorporation etc...) eine Bekehrung "durchmachte" und heute Priester ist, leider hab ich den Namen bzw den Buchtitel vergessen, vielleicht kann wer aushelfen....
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"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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- Sebastian
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
So ist es! Weisst Du, wie schwer es für uns war eine Hebamme zu finden, die kein Yoga macht, bzw. uns davon überzeugen wollte ...Nassos hat geschrieben:Genau um diesen Mist geht's.Peregrin hat geschrieben:Patanjali hat geschrieben: A Die Disziplin des Yoga
1 Nun (folgt) die Disziplin des Yoga.
2 Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen (citta-vritti-nirodha).
3 Dann ruht der Sehende in seiner Wesensidentität.
4 Alle anderen inneren Zustände sind bestimmt durch die Identifizierung mit den seelisch-geistigen Vorgängen.
B Die fünffachen seelisch-geistigen Vorgänge
5 Es gibt fünferlei seelisch-geistige Vorgänge, (und sie sind entweder) leidvoll oder leidlos.
6 (Und zwar die folgenden:) Gültiges Wissen, Irrtum, Vorstellung, Schlafbewusstsein und Erinnerung.
7 Das gültige Wissen besteht aus direkter Wahrnehmung, Schlussfolgerung und Überlieferung (das ist Erkenntnis, die auf der Autorität heiliger Schriften beruht).
8 Irrtum ist ein verkehrte Erkenntnis, die sich auf etwas gründet, was dem Wesen der Sache nicht entspricht.
9 Vorstellung (vikalpa) ist eine Erkenntnis, die bloß auf Worten beruht, die bar jeder Wirklichkeit sind.
10 Der Schlaf ist ein Bewußtseinszustand (vritti), in dem der Gegenstand der Wahrnehmung abwesend ist.
11 Die Erinnerung ist das Nicht-Abhandenkommen von (früher) erfahrenen (Sinnes-)Gegenständen.
C Der Weg zu Vritti-Nirodha
12 Das Zur-Ruhe-Kommen der seelisch-geistigen Vorgänge erlangt man durch Übung und Loslösung
13 Die intensive Bemühung um diesen Ruhezustand ist die Übung.
14 Wenn diese Übung eine lange Zeit ununterbrochen und mit einer Haltung der Hingabe vollzogen wird, bereitet sie eine feste Grundlage.
15 Das Nicht-Begehren nach allen gesehenen und gehörten Gegenständen ist die Loslösung, die auch Selbstbeherrschung (vashikara) genannt wird.
16 Das Nicht-Begehren nach den Grundelementen (der Erscheinungswelt), das zu der Schau des ursprünglichen Menschen (purusha) führt, ist die höchste Form der Loslösung.
D Auf dem Weg zur Versenkung (Samadhi)
17 Wenn (das Zur-Ruhe-Kommen [vritti-nirodha]) mit Hilfe von logischem Denken, prüfender Überlegung, Seligkeit oder Ichbewußtsein erlangt wird, führt es zu (verschiedenen Arten) der Versenkung (samadhi), die mit Erkenntnis verbunden ist (samprajnata).
18 Eine andere Art (von Versenkung [samadhi]) entsteht als Ergebnis der Übung, die zur Erfahrung des Stillstandes führt, wobei nur ein Rest der vergangen psychischen Eindrücke bleibt.
19 Der Zustand der körperlosen Wesen, die sich in der Urnatur auflösen, ist (eine Art von samadhi, der) auf der Erfahrung des Daseins beruht.
20 Die anderen (verkörperten) Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit.
21 Den intensiv Strebenden ist (die Versenkung) nahe.
22 Aufgrund einer schwachen, mittleren oder höchsten Intensität ergeben sich Unterschiede (in der Versenkung).
E Der Weg der Hingabe an Gott
23 Oder durch Hingabe an Gott (kommen die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe).
24 Gott ist ein besonderes Geistwesen (purusha), unberührt von leidvoller Spannung (klesa), (daraus geborener) Handlung, (aus der Handlung geborenem) Ergebnis (der Handlung) und der Ansammlung (der Ergebnisse der Handlungen im Unterbewusstsein), (was alles die bedingte Psyche ausmacht).
25 In Ihm ist der unübertroffene Keim der Allwissenheit.
26 Er allein ist der Meister der früheren (Meister), weil er nicht durch die Zeit begrenzt ist.
27 Der ihn offenbarende Name ist OM.
28 Das stete, aufmerksame Murmeln dieses OM-Lautes (japa) ist die (innere) Vergegenwärtigung seines Sinnes.
29 Dadurch erlangt man eine Verinnerlichung, und die Hindernisse (auf dem Weg zu samadhi) lösen sich auf.
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"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
- lifestylekatholik
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Wird denn das alles in den Feld-Wald-und-Wiesen-Joga-Kursen überhaupt angesprochen? Gehn die Leutchen nicht so zu Jogakursen, wie sie auch Schlammpackungen in nem Kuraufenthalt nehmen, also ohne theoretischen Hintergrund?Nassos hat geschrieben:Genau um diesen Mist geht's. Geht man auf den Dreieinigen Gott zu? NEIN. Also: in den Müll damit, denn es ist eine Falle.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
- cantus planus
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Natürlich ist den Leuten das beim Yoga nicht bewusst. Und sie merken auch nicht, wie sie nach und nach immer tiefer in ein esoterisches Weltbild abdriften. Das ist ja sogar noch schlimmer!
Dabei kann man das sogar optisch sehen, wenn Salzsteine auf der Fensterbank, Achatscheiben gegen Strahlungen aus der Mikrowelle und anderer Firlefanz in der Wohnung auftauchen.
Das Problem beginnt schon beim dort vermittelten Menschenbild. Das hat mit christlichem Glauben absolut nichts zu tun. Ich betone nochmals: man kann bei diesen ganzen asiatischen Techniken nicht vorsichtig genug sein! Zur Not sollte man den Übungsleiter mal ganz dezidiert nach seinem Weltbild befragen und ihm so auf den Zahn fühlen. Wer da nicht (im güngstigsten Fall) auf reine Esoterik stößt, hat offenbar die Nadel im Heuhaufen gefunden.
Ich halte auch überhaupt nichts von "christlichem Yoga". Wenn ich dem Yoga seinen spirituellen Hintergrund nehme, wird die Sache noch unsinniger.
Dabei kann man das sogar optisch sehen, wenn Salzsteine auf der Fensterbank, Achatscheiben gegen Strahlungen aus der Mikrowelle und anderer Firlefanz in der Wohnung auftauchen.
Das Problem beginnt schon beim dort vermittelten Menschenbild. Das hat mit christlichem Glauben absolut nichts zu tun. Ich betone nochmals: man kann bei diesen ganzen asiatischen Techniken nicht vorsichtig genug sein! Zur Not sollte man den Übungsleiter mal ganz dezidiert nach seinem Weltbild befragen und ihm so auf den Zahn fühlen. Wer da nicht (im güngstigsten Fall) auf reine Esoterik stößt, hat offenbar die Nadel im Heuhaufen gefunden.
Ich halte auch überhaupt nichts von "christlichem Yoga". Wenn ich dem Yoga seinen spirituellen Hintergrund nehme, wird die Sache noch unsinniger.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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- lifestylekatholik
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Ja, aber wenn ich zum Volleyball gehe, dann wird dabei doch kein »Menschenbild« vermittelt. Warum sollte das bei Gymnastikkursen mit Jogaübungen anders sein?cantus planus hat geschrieben:Das Problem beginnt schon beim dort vermittelten Menschenbild.
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- cantus planus
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Weil du beim Volleyball auf einen Ball und manchmal auf deine Mitspieler losdrischst. Beim Yoga geht es eben um die Formung von Körper und Geist. Das ist einfach etwas vollkommen anderes. Ohne die Lehre von Yin und Yang, ohne Energieströme und was weiss ich noch alles ergibt Yoga keinen Sinn. Und mir wäre in meinem Umfeld bisher kein Fall bewusst, wo man Yoga tatsächlich nur zur Entspannung und zur Ertüchtigung anböte. Früher oder später sitzen alle einem esoterischen Weltbild auf.lifestylekatholik hat geschrieben:Ja, aber wenn ich zum Volleyball gehe, dann wird dabei doch kein »Menschenbild« vermittelt. Warum sollte das bei Gymnastikkursen mit Jogaübungen anders sein?cantus planus hat geschrieben:Das Problem beginnt schon beim dort vermittelten Menschenbild.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Cantus, der Hinweis auf Yogi Jesus ist von dir zensiert worden. Warum? Wäre es eine verwerfliche Form von Inkulturation Jesus als Yogi zu bezeichnen? Sind die Hinweise auf kontemplative Momente im Leben Jesu keine berechtigten Anknüpfungspunkte zum interkulturellen Gespräch mit Yogis?
Leider hast du die Distanzierung von unserem orthodoxen Freund Nassos unterdrückt. Was war in der Sache verwerflich? Gab es keinen interkulturellen Austausch zu Zeiten Abrahams? Aus welcher Kultur kam er? Aus welcher Kultur kam das israelitische Findelkind Mose? Hatte er eine ägyptische Oberschichterziehung bekommen? Gab es keine verschiedenen Gottesnamen? Gab es keine Stammesgottheiten? Gab es keine israelitische Volksgottheit, die den Kult und die Kultur Israels prägte? Gab es nicht die theologische Entwicklung vom nationalen Monotheismus Israels zum universalen Monotheismus Jesu? Darf man diese Entwicklung nicht als theologische Evolution von Offenbarung und Erkenntnis bezeichnen?
Leider hast du die Distanzierung von unserem orthodoxen Freund Nassos unterdrückt. Was war in der Sache verwerflich? Gab es keinen interkulturellen Austausch zu Zeiten Abrahams? Aus welcher Kultur kam er? Aus welcher Kultur kam das israelitische Findelkind Mose? Hatte er eine ägyptische Oberschichterziehung bekommen? Gab es keine verschiedenen Gottesnamen? Gab es keine Stammesgottheiten? Gab es keine israelitische Volksgottheit, die den Kult und die Kultur Israels prägte? Gab es nicht die theologische Entwicklung vom nationalen Monotheismus Israels zum universalen Monotheismus Jesu? Darf man diese Entwicklung nicht als theologische Evolution von Offenbarung und Erkenntnis bezeichnen?
Zuletzt geändert von overkott am Mittwoch 28. Oktober 2009, 15:04, insgesamt 2-mal geändert.
- cantus planus
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Wir sind hier im katholischen Teil des Forum. Jesus ist das Licht der Welt, und nicht ein Erleuchter neben anderen. Wer derlei Themen diskutieren will, suche sich dafür ein entsprechendes Esoterikforum. Und nein, eine Parallele zwischen dem Rückzug Jesu zum Zwiegespräch mit dem Vater und einer meditativen Entleerung des Geistes bei den Yogis sehe ich überhaupt nicht. Für mich ist da keinerlei Anknüpfungspunkt gegeben. Ich trete ja auch nicht gleich in die entsprechende Partei ein, wenn ich zufällig eine rote Unterhose oder ein grünes T-Shirt trage.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Also entweder möchte man über die Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus debattieren oder nicht. Jedes katholische missionswissenschaftliche Institut wird sich mit Fragen auseinander setzen, ob Jesus als Chinese, Indianer, Italiener oder Afrikaner dargestellt werden darf und wie das Wort Rabbi, Meister, adäquat in andere Sprachen übersetzt werden kann. Bei der Debatte über Yoga und Inkulturation liegt die Frage nach Yogi Jesus schlicht auf der Hand.
Wenn du keine Parallelen siehst, kannst du das in einem Forum sagen, aber doch nicht einfach eine überraschende Fragestellung löschen. Wo sind wir denn hier?
Wenn du keine Parallelen siehst, kannst du das in einem Forum sagen, aber doch nicht einfach eine überraschende Fragestellung löschen. Wo sind wir denn hier?
- cantus planus
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Nachdem du deine komplette Fragestellung hiermit de facto wieder eingestellt hast - und zudem den oberen Beitrag nachträglich so geändert, dass meine Antwort nicht mehr passend ist - können wir ja weiterdiskutieren.
Wenn dir so an meiner Antwort gelegen ist: Nein, eine solche Inkulturation ist nicht möglich, weil man Gott-Sohn damit auf das armselige Niveau unserer konkreten Erfahrungswelt verkleinert, und der Darstellung von Christus als Mensch nicht gerecht wird. Wäre er ein Schwarzer oder ein Chinese gewesen, könnten wir das in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. Der Rest der Unvereinbarkeit des Yoga (und aller ähnlichen Ausprägungen) mit dem christlichen Menschenbild ist oben nachzuvollziehen.
Wenn es nach meiner privaten Meinung ginge, hätte ich übrigens schon den ganzen Strang versenkt, lieber Overkott. Also dann, Bühne frei!
Wenn dir so an meiner Antwort gelegen ist: Nein, eine solche Inkulturation ist nicht möglich, weil man Gott-Sohn damit auf das armselige Niveau unserer konkreten Erfahrungswelt verkleinert, und der Darstellung von Christus als Mensch nicht gerecht wird. Wäre er ein Schwarzer oder ein Chinese gewesen, könnten wir das in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. Der Rest der Unvereinbarkeit des Yoga (und aller ähnlichen Ausprägungen) mit dem christlichen Menschenbild ist oben nachzuvollziehen.
Wenn es nach meiner privaten Meinung ginge, hätte ich übrigens schon den ganzen Strang versenkt, lieber Overkott. Also dann, Bühne frei!
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Ich wollte mit der einstellung dieses Strnages keinen Streit verursachen oder den Synkretismus fördern. Es ging mir eben um die sauberen und klaren Grenzen zwischen Gespräch und Anpassung.
Inwieweit authentische Glaubenspraxis kulturell verschieden eingefärbt sein darf ist eine andere Frage.
Inwieweit authentische Glaubenspraxis kulturell verschieden eingefärbt sein darf ist eine andere Frage.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Man kann natürlich fragen, ob Religionen nicht Synkretismen sind und ob Jesus diese Synkretismen im Grunde abgelehnt hat.
Synkretismen sind sie in dem Augenblick, wo aus der Vermischung von Theologien und Philosophien etwas Neues entsteht.
Es gibt Hinweise im Neuen Testament, dass Jesus keine neue Religion begründen wollte, sondern dass er ein jüdischer Reformtheologe war, der die traditionelle Theologie als universales Prinzip der Liebe bejahte, Gleichgesinnte als geistige Familie betrachtete, für die Offenheit, Gastfreundschaft und Toleranz typisch ist.
Soweit man Religionen als Synkretismen betrachtet, war Jesus daher nicht nur religionskritisch, sondern auch konfessionskritisch. Ihm ging es nicht um die Verkleinerung des Kreises, sondern um die Erweiterung.
Besonderen Ausdruck findet das im Pfingstereignis, dem eigentlichen Gründungsfest der universalen Kirche. Diese universale Kirche schloss die Juden nicht aus, sondern öffnete das Volk Gottes für alle, die den Namen des himmlischen Vaters aller Menschen mit Jesus Christus im Heiligen Geist der Liebe heiligen wollten, sich seine Herrschaft herbeisehnten und seinen Willen der Gottes- und Nächstenliebe geschehen lassen wollten: Teilen des Brotes, Vergebung von Schuld, Fördern von Frieden.
Paulus war dabei auch bereit, auf die Beschneidung zu verzichten. Er machte mit der Erweiterung des Kreises besonders ernst.
Im Lauf der Inkulturation in den hellenistischen, römischen, fränkischen und germanischen Kulturkreis veränderte sich jedoch das institutionelle Gefüge der Kirche und ihrer Theologie, die sich nur langsam aus ihrem Dienst der Beweihräucherung von Herrschaften befreit.
Synkretismen sind sie in dem Augenblick, wo aus der Vermischung von Theologien und Philosophien etwas Neues entsteht.
Es gibt Hinweise im Neuen Testament, dass Jesus keine neue Religion begründen wollte, sondern dass er ein jüdischer Reformtheologe war, der die traditionelle Theologie als universales Prinzip der Liebe bejahte, Gleichgesinnte als geistige Familie betrachtete, für die Offenheit, Gastfreundschaft und Toleranz typisch ist.
Soweit man Religionen als Synkretismen betrachtet, war Jesus daher nicht nur religionskritisch, sondern auch konfessionskritisch. Ihm ging es nicht um die Verkleinerung des Kreises, sondern um die Erweiterung.
Besonderen Ausdruck findet das im Pfingstereignis, dem eigentlichen Gründungsfest der universalen Kirche. Diese universale Kirche schloss die Juden nicht aus, sondern öffnete das Volk Gottes für alle, die den Namen des himmlischen Vaters aller Menschen mit Jesus Christus im Heiligen Geist der Liebe heiligen wollten, sich seine Herrschaft herbeisehnten und seinen Willen der Gottes- und Nächstenliebe geschehen lassen wollten: Teilen des Brotes, Vergebung von Schuld, Fördern von Frieden.
Paulus war dabei auch bereit, auf die Beschneidung zu verzichten. Er machte mit der Erweiterung des Kreises besonders ernst.
Im Lauf der Inkulturation in den hellenistischen, römischen, fränkischen und germanischen Kulturkreis veränderte sich jedoch das institutionelle Gefüge der Kirche und ihrer Theologie, die sich nur langsam aus ihrem Dienst der Beweihräucherung von Herrschaften befreit.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Nein, er war kein (Er-)Leuchter. Johannes 8,12cantus planus hat geschrieben: in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. !
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. (Linus hat geschrieben:Nein, er war kein (Er-)Leuchter. Johannes 8,12cantus planus hat geschrieben: in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. !Er ist das Licht selbst, nicht die Kerze.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Den Neuen Bund nennst du eine Reform, er ist aber weit mehr, nämlich etwas ganz Unerhörtes und Unbegreifliches, im AT an nicht wenigen Stellen bereits angekündigt, aber doch etwas ganz Neues.overkott hat geschrieben: Es gibt Hinweise im Neuen Testament, dass Jesus keine neue Religion begründen wollte, sondern dass er ein jüdischer Reformtheologe war, der die traditionelle Theologie als universales Prinzip der Liebe bejahte, Gleichgesinnte als geistige Familie betrachtete, für die Offenheit, Gastfreundschaft und Toleranz typisch ist.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. (Linus hat geschrieben:Nein, er war kein (Er-)Leuchter. Johannes 8,12cantus planus hat geschrieben: in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. !Er ist das Licht selbst, nicht die Kerze.
) Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
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Raphael
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23!overkott hat geschrieben:Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. (Linus hat geschrieben:Nein, er war kein (Er-)Leuchter. Johannes 8,12cantus planus hat geschrieben: in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. !Er ist das Licht selbst, nicht die Kerze.
) Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.