Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Allgemein Katholisches.

Ist Yoga mit dem Christentum vereinbar?

Umfrage endete am Samstag 6. Februar 2010, 08:16

Ja, Yoga und Christentum ergänzen sich.
1
4%
Nein, Yoga und Christentum schließen sich aus.
15
65%
Es können nur einige wenige Elemente ins Christentum übernommen werden.
3
13%
Yoga ist Gymnastik, und hat nichts mit Religion zu tun.
4
17%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 23

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overkott
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben: in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. !
Nein, er war kein (Er-)Leuchter. Johannes 8,12 :huhu: Er ist das Licht selbst, nicht die Kerze.
Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. ( ;D ) Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.
Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23! :pfeif:
Das waren doch die weniger hellen Hellenisten. Die Hellen kommen erst einen Satz später. Die Landsleute von Paulus waren eher auf Wunder aus, während die Hellenisten gesagt haben: Völlig klar, dieser Jesus.

Raphael

Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. ( ;D ) Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.
Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23! :pfeif:
Das waren doch die weniger hellen Hellenisten. Die Hellen kommen erst einen Satz später. Die Landsleute von Paulus waren eher auf Wunder aus, während die Hellenisten gesagt haben: Völlig klar, dieser Jesus.
Die Einen spotteten und die Anderen wollten Paulus noch ein anderes Mal hören; lediglich Dionysius und Damaris gehörten offenbar zu den "hellen Hellenisten" .............

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overkott
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. ( ;D ) Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.
Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23! :pfeif:
Das waren doch die weniger hellen Hellenisten. Die Hellen kommen erst einen Satz später. Die Landsleute von Paulus waren eher auf Wunder aus, während die Hellenisten gesagt haben: Völlig klar, dieser Jesus.
Die Einen spotteten und die Anderen wollten Paulus noch ein anderes Mal hören; lediglich Dionysius und Damaris gehörten offenbar zu den "hellen Hellenisten" .............
Der Knackpunkt in Athen war die Auferstehung. Das war eine Wunderverkündigung. Damit war er aber bei den Hellenisten schief gewickelt. Deshalb ist er nach Korinth rüber. Dort war seine Verkündigung viel heller. Der ganze Erste Korintherbrief ist ausgesprochen hell. Auch das 15. Kapitel über die Auferstehung ist sehr geistig. Diese weisheitliche Verkündigung hat in Korinth gefruchtet.

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Peregrin
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Peregrin »

Lutheraner hat geschrieben:Ich wage zu bezweifeln, dass der durchschnittliche mitteleuropäische Teilnehmer eines Yoga-Kurses darin etwas anderes als Gymnastik mit Entspannungsübungen sieht. Ich finde es aber gut, dass Ihr hier auf den religiösen Hintergrund hingewiesen habt, der mir so bislang gar nicht klar war.
Man muß das vielleicht noch weiter differenzieren. Es gibt diesen eher generischen, auf die Yoga-Sutras von Patanjali zurückgehenden "spirituellen Hintergrund", den man meiner Meinung nach durchaus ausblenden kann, wenn man sich nur für die Gymnastik unteressiert, auch wenn sich natürlich die Frage stellt, inwieweit die doch recht ichbezogene Yoga-Praxis an sich geistlich schädlich ist. Es gibt aber zweitens die ganz konkrete Gefahr, daß manche Yogakurse ganz direkt als Rekrutierungsstellen für dubiose hinduistische Gurusekten dienen. Wenn da einmal wo Bilder von Indern mit Punkt auf der Stirn auftauchen, heißt es rennen, was geht.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Peregrin
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Peregrin »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Genau um diesen Mist geht's. Geht man auf den Dreieinigen Gott zu? NEIN. Also: in den Müll damit, denn es ist eine Falle.
Wird denn das alles in den Feld-Wald-und-Wiesen-Joga-Kursen überhaupt angesprochen? Gehn die Leutchen nicht so zu Jogakursen, wie sie auch Schlammpackungen in nem Kuraufenthalt nehmen, also ohne theoretischen Hintergrund?
Das weiß man eben nicht. Es gibt Sekten, die gezielt über "harmlose" Yogakurse Mitglieder werben wollen. Irgendwann merkt man das sicher, aber wer weiß, ob rechtzeitig? Aber auch die nicht organisierten Wald-und-Wiesen Yogalehrer haben typischerweise ein stark esoterisch geprägtes Weltbild, das mit der Zeit irgendwie abfärbt. Übrigens sehen die das "Problem" durchaus auch andersrum: Auf deutschen Yogaseiten habe ich einmal eine ernsthafte Diskussion über die Frage gesehen, ob die Taufe nicht den Effekt hat, Chakren zu versiegeln und damit die angestrebte Selbsterlösung zu verhindern. Das ist das Gedankengut, dem man sich im Yogakurs nebenan möglicherweise aussetzt.
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Lioba
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Lioba »

Liobas garantiert nebenwirkungsfreie Meditationsanleitung: :narr:
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.

Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
Zuletzt geändert von Lioba am Mittwoch 28. Oktober 2009, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach

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overkott
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von overkott »

Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.

Zu warnen ist dagegen vor Schlafmangel:

http://docs.google.com/gview?a=v&q=cach ... uOTVd5lfjQ

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Lioba
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Lioba »

Dieser Warnung möchte ich mich nicht verschliessen und wünsche allerseits gute Nacht. :gaehn:
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M. v. Ebner- Eschenbach

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Niels
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Niels »

Lioba hat geschrieben:Dieser Warnung möchte ich mich nicht verschliessen und wünsche allerseits gute Nacht. :gaehn:
:kugel:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

Lioba hat geschrieben:Liobas garantiert nebenwirkungsfreie Meditationsanleitung: :narr:
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.

Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
Und den Ohrschmalz nicht allzu heftig reinigen, schützt er doch vor Schimmel im Ohr.
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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Niels
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Niels »

Nassos hat geschrieben:
Lioba hat geschrieben:Liobas garantiert nebenwirkungsfreie Meditationsanleitung: :narr:
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.

Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
Und den Ohrschmalz nicht allzu heftig reinigen, schützt er doch vor Schimmel im Ohr.
:) :daumen-rauf:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

Niels, das war durchaus ernst gemeint. Ein Kollege hatte vor einiger Zeit genaus dieses Problem. Ich wußte das bis dato auch nicht.
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

Raphael

Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Der Knackpunkt in Athen war die Auferstehung.
Hmmm, ich glaube, daß eher die Menschwerdung Gottes der Knackpunkt war.

Mit dem Gott der Philosophen hatten sich die Griechen bereits in ihrer geistesgeschichtlichen Entwicklung angefreundet. Das jedoch ein Ewiger Mensch wird, indem ER Fleisch annimmt und unter uns lebt, sprengte sämtliche Gottesvorstellungen. Und das dieser dann auch noch bestimmt wird, am Ende der Tage den Erdkreis zu richten, setzte dem Ganzen wohl die Krone auf.

Aber zugegebenermaßen bin ich zu dieser Einsicht völlig ohne Yoga gekommen, jedermann überprüfe sie daher selber! ;)

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songul
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von songul »

overkott hat geschrieben:Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Wusste gar nicht, dass der Hl Bonaventura auch im Ashram war. :turban:

Ecce Homo
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Ecce Homo »

Lass ihn bitte auch dort.. :tuete: .
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

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overkott
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Der Knackpunkt in Athen war die Auferstehung.
Hmmm, ich glaube, daß eher die Menschwerdung Gottes der Knackpunkt war.

Mit dem Gott der Philosophen hatten sich die Griechen bereits in ihrer geistesgeschichtlichen Entwicklung angefreundet. Das jedoch ein Ewiger Mensch wird, indem ER Fleisch annimmt und unter uns lebt, sprengte sämtliche Gottesvorstellungen. Und das dieser dann auch noch bestimmt wird, am Ende der Tage den Erdkreis zu richten, setzte dem Ganzen wohl die Krone auf.

Aber zugegebenermaßen bin ich zu dieser Einsicht völlig ohne Yoga gekommen, jedermann überprüfe sie daher selber! ;)
Am Anfang hörten die Menschen Paulus auf dem Areopag zu, am Ende schüttelten viele den Kopf. Dabei waren nicht alle Griechen Philosophen verschiedener Schulen. Da gab es auch den Tempelkult von Ephesus etwa und eine entsprechende Mythologie.

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overkott
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von overkott »

songul hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Wusste gar nicht, dass der Hl Bonaventura auch im Ashram war. :turban:
Im Franziskaner-Ashram in Paris.

Wir lernen heute zwei neue Vokabeln:

Novizenmeister = Yogi
Kloster = Ashram

Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.

Miserere Nobis Domine
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

overkott,

Lies doch mal das Buch von Vater Seraphim...

Raphaela
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Raphaela »

overkott hat geschrieben: Zu warnen ist dagegen vor Schlafmangel:

http://docs.google.com/gview?a=v&q=cach ... uOTVd5lfjQ
Dazu braucht es doch keine Studie. Schon Ignatius v. Loyola hat in seinen "Geistlichen Übungen" geschrieben, dass an erster Stelle der Schlaf steht, weil dieser wichtig ist.
Wer also ausgeschlafen ist, kann auch (normalerweise) den Tag, bewältigen, egal, was ansteht.

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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

overkott hat geschrieben:
songul hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Wusste gar nicht, dass der Hl Bonaventura auch im Ashram war. :turban:
Im Franziskaner-Ashram in Paris.

Wir lernen heute zwei neue Vokabeln:

Novizenmeister = Yogi
Kloster = Ashram

Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Jesus: Global Player
Heilige: Großaktionäre der Theosis

:panisch:
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lifestylekatholik
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von lifestylekatholik »

overkott hat geschrieben:Wir lernen heute zwei neue Vokabeln:

Novizenmeister = Yogi
Kloster = Ashram

Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Kotti, heute haste aber wieder mal’n besonders heftjen Schub, wa?

:ikb_gossip:
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Lioba
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Lioba »

Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Das ist ja erstmal die Frage. Zu einem Dialog ohne Missverständnisse gehört auch die Sprache- gerade im Hinduismus betimmt nicht ohne-
Gottessohn- Gefahr der Verwechslung mit Göttersohn, Halbgott etc.
Kann ich ohne Gefahr den Novizenmeister als Yogi bezeichnen?
Die Sprache ist nur ein Teil des ganzen Problems, aber schon eines, das sorgfältig bedacht werden muss.
Die Übernahme des Ashram- Modells als spezifisch indische Form des Klosters oder als Form des gemeinsamen Lebens, die vom Kloster zu unterscheiden ist oder ist es überhaupt nicht mit dem christlichen Denken kompatibel? Wenn wir hier schlampen, kann der Synkretismus durch die Hintertür hereinkommen. Wenn ich dagegen den Hintergrund des anderen gar nicht berücksichtige, kann ich mich nicht verständlich machen.
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M. v. Ebner- Eschenbach

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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

Wie bei "Wer Wird Millionär" ist der Publikumsjoker bei solch eine Prozentzahl recht zuverlässig. Ich wollte nur, es wären etwas mehr, die hinter den Prozentzahlen stecken....
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overkott
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von overkott »

Lioba hat geschrieben:
Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Das ist ja erstmal die Frage. Zu einem Dialog ohne Missverständnisse gehört auch die Sprache- gerade im Hinduismus betimmt nicht ohne-
Gottessohn- Gefahr der Verwechslung mit Göttersohn, Halbgott etc.
Kann ich ohne Gefahr den Novizenmeister als Yogi bezeichnen?
Die Sprache ist nur ein Teil des ganzen Problems, aber schon eines, das sorgfältig bedacht werden muss.
Die Übernahme des Ashram- Modells als spezifisch indische Form des Klosters oder als Form des gemeinsamen Lebens, die vom Kloster zu unterscheiden ist oder ist es überhaupt nicht mit dem christlichen Denken kompatibel? Wenn wir hier schlampen, kann der Synkretismus durch die Hintertür hereinkommen. Wenn ich dagegen den Hintergrund des anderen gar nicht berücksichtige, kann ich mich nicht verständlich machen.
Ich räume ein, dass ich bei thomistischen Übersetzungen des Artistoteles in christliche Theologie auch die Gefahr eines problematischen Synkretismus sehe. Mutig war Thomas schon, dass er zum arabischen Reimport nach Europa des Aristoteles als neue Modephilosophie versuchte, sich christlich kompent zu äußern. Ob ihm das immer gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Bonaventura wies auf jeden Fall zu Recht auf Christus als Maßstab für christliches Denken hin und dessen kritischer Grundhaltung gegenüber Gesetzen als Menschenmachwerk und Weisheiten dieser Welt.

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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

overkott hat geschrieben:Bonaventura wies auf jeden Fall zu Recht auf Christus als Maßstab für christliches Denken hin und dessen kritischer Grundhaltung gegenüber Gesetzen als Menschenmachwerk und Weisheiten dieser Welt.
Und da war er wohl nicht der einzige.
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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

Mich würde an der Umfrage interessieren, was denn für Elemente des Yoga ins Christentum übernommen werden können.

Ach übrigens, ich habe mein "Orthodoxie und die Religion der Zukunft" zurückbekommen. Im Vorwort dieser Aufgabe steht unter anderem
Jetzt, da die Bewegung des New Age dermaßen sichtbar und stark ist, herrscht eine hohe Anzahl "warnender" Bücher christlicher Autoren. 1983, ein Jahr nach Vt. Seraphims Tod, wurde eins dieser Bücher zum Bestseller - Nummer 1 an Verkäufen unter den protestantischen Christen: "Die versteckten Gefahren des Regenbogens: Die Bewegung des New Age und die aufkommende Ära der Barbarei" der Rechtsanwältin Constance Cumbey. .... Dann, im Jahre 1988, stieß sie auf "Die Orthodoxie und die Religion der Zukunft". Dieses Buch, geschrieben von einem Vorgänger auf diesem Gebiet, war für sie wie eine Offebarung. Sie schrieb an die Bruderschaft des Hl. Hermann: "Jemand schickte mir eine Ausgabe des Buches Vt. Seraphims ungefähr vor einem Jahr, und ich betrachte es als das wichtigste Buch, das ich bis heute zu diesem Thema gelesen habe. Vater Rose zu lesen, ist wie klares Wasser zu trinken nach Herumwälzen in Schlamm! Ich habe das Buch in meinen öffentlichen Gesprächen und meinen Radiointerviews vielen Menschen empfohlen"
Zur Erklärung: Vt. Seraphim Rose war der Verfasser des Buches "Orthodoxie und die Religion der Zukunft", welches sich genau mit der hiesig besprochenen Thematik befasst. Die Bruderschaft des Hl. Hermann war der Ort, in dem er als Mönch und Priestermönch lebte (Nordalaska).

Kennt jemand diese Constance Cumbey, evtl. auch ihr Buch und kann hier etwas darüber sagen?

Danke und Gruß,
Nassos
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songul
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von songul »


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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

Hallo Songul,

vielen Dank.
Hast Du das Buch schon gelesen? Wie findest Du es?

Gruß,
Nassos
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Raphaela
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Raphaela »

Ich denke, dieser Beitrag passt auch hierher. Er zeigt ziemlich deutlich, wie manche Leute zum angeblichen Buddismus kommen und dabei doch etwas anderes leben.- Und es zeigt,wie die Lehrer des Buddhismus durch ihre Art andere "bekehren" können, jedoch nicht unbedingt das sagen, was sie glauben.

Falls der Beitrag sich besser woanders eignet, darf er auch verschoben werden.

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Berolinensis
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Berolinensis »

Immer schwierig, hier den passenden Strang zu finden, deshalb crossposte ich mal hier: http://kreuzgang.org/viewtopic.php?p=355266#p355266

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Nassos
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Nassos »

Sehr guter Thread, danke!
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Joseph
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Beitrag von Joseph »

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Wir haben einen Yoga Lehrer in unsrer Kirche. Wenn immer Father's sermon, mmmh, zu lang wird, schaue ich mal wie der liebe Al mit was für verbretzelten Beinen auf dem Boden sitzt.... Ich käme da nimmer wieder hoch.

Joseph, wintersteif....
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