Für wie "glaubenstreu" hältst Du diese Anglikaner, die jetzt Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeitsdogma annehmen, um dem priesterlichen und in Zukunft bischöflichen Dienst von Frauen entfliehen zu können?Christ86 hat geschrieben:Dann müssen die Glaubenstreuen jetzt also auch schon in der Church of England den Neuerern weichen?Stephen Dedalus hat geschrieben:Die Tür ist offen, wer gehen will, mag gehen. Der Rest wird mit den Entscheidungen leben müssen, die gefällt werden.
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Man bedenke: diese Personen halten nur das fest, was immer geglaubt wurde. Es sind die Neuerer, die den Glauben verändern. Sollen doch sie gehen.
Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
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Stephen Dedalus
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Nun, wenn sie glauben, dass die Sakramente ungültig sind, die von einer Frau gespendet sind und daher den für sie wohl kleineren Irrtum akzeptieren, dann sind sie durchaus glaubenstreu.Stephen Dedalus hat geschrieben:Für wie "glaubenstreu" hältst Du diese Anglikaner, die jetzt Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeitsdogma annehmen, um dem priesterlichen und in Zukunft bischöflichen Dienst von Frauen entfliehen zu können?Christ86 hat geschrieben:Dann müssen die Glaubenstreuen jetzt also auch schon in der Church of England den Neuerern weichen?Stephen Dedalus hat geschrieben:Die Tür ist offen, wer gehen will, mag gehen. Der Rest wird mit den Entscheidungen leben müssen, die gefällt werden.
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Stephen Dedalus
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Das sehe ich nicht so.Christ86 hat geschrieben:Nun, wenn sie glauben, dass die Sakramente ungültig sind, die von einer Frau gespendet sind und daher den für sie wohl kleineren Irrtum akzeptieren, dann sind sie durchaus glaubenstreu.
Keine Gemeinde der C of E wird gezwungen, den priesterlichen Dienst von Frauen in Anspruch zu nehmen. Weder jetzt noch in Zukunft. Diese Gemeinden hätten also nach wie vor in ihren Augen "intakt" bleiben können.
Und als Altkatholik sollte man Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeitsdogma nicht als "kleineren Irrtum" abtun.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Die sitzen aber wie die Made im Speck.Christ86 hat geschrieben: Man bedenke: diese Personen halten nur das fest, was immer geglaubt wurde. Es sind die Neuerer, die den Glauben verändern. Sollen doch sie gehen.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Nun, vielleicht verhilft die gegenwärtige Krise ja breiteren Kreisen zu der Einsicht, daß es sich dabei gar nicht um einen Irrtum handelt.Stephen Dedalus hat geschrieben: Und als Altkatholik sollte man Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeitsdogma nicht als "kleineren Irrtum" abtun.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)
Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Kleine Verständnisfragen:Stephen Dedalus hat geschrieben: Keine Gemeinde der C of E wird gezwungen, den priesterlichen Dienst von Frauen in Anspruch zu nehmen.
Wie kommt ein Geistlicher in der CoE zu einer Gemeinde? Pfarrerwahl: durch wen? Hilfsgeistliche werden entsendet oder auch gewählt? Ebenfalls: durch wen?
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Du verallgemeinerst schon wieder. Die meisten "Liberalen" sind DMn sehr autoritär. Ich kenne einige autoritäre RK Bischöfe, keiner von ihnen ist liberal, sie sind eindeutig konservativ.Bernado hat geschrieben:
Zumindest in den USA steigt auch der Leidensdruck, den die Zerrissenheit der Episkopalkirche auf die glaubenstreuen Mitglieder ausübt, unaufhörlich. Der Vorsitz von Jefferts-Schori erweist sich als kontraproduktiv: die sehr forsch agierende Dame
hat die schlimmsten Befürchtungen konservativer Episcopalians gegenüber einer liberalen Frau als Bischöfin bestätigt und übertroffen. Wie die meisten "Liberalen" ist sie nämlich sehr autoritär und scheint es fast darauf anzulegen, so viele Konservative wie möglich aus ihrem Verein herauszudrängen - solange es ihr nur gelingt, den Kirchenbesitz für ECUSA zu behalten.
Jefferts-Schori ist jedoch in der Tat katastrophal.
Zuletzt geändert von Petur am Sonntag 6. Dezember 2009, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Diese Rhetorik ist doch völlig verfehlt, Ad-Fontes.ad-fontes hat geschrieben:Die sitzen aber wie die Made im Speck.Christ86 hat geschrieben: Man bedenke: diese Personen halten nur das fest, was immer geglaubt wurde. Es sind die Neuerer, die den Glauben verändern. Sollen doch sie gehen.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Der Bischof sendet - alle, sowohl den Incumbent wie auch die Hilfsgeistlichen.ad-fontes hat geschrieben:Kleine Verständnisfragen:Stephen Dedalus hat geschrieben: Keine Gemeinde der C of E wird gezwungen, den priesterlichen Dienst von Frauen in Anspruch zu nehmen.
Wie kommt ein Geistlicher in der CoE zu einer Gemeinde? Pfarrerwahl: durch wen? Hilfsgeistliche werden entsendet oder auch gewählt? Ebenfalls: durch wen?
Jede Gemeinde hat das Recht, eine Frau abzulehnen bzw. von vornherein klar zu machen, daß ein weiblicher Incumbent nicht in Frage kommt.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Hochkirchler sind oft päpstlicher als der Papst; wenn's aber ernst wird, kneifen die "Möchtegernkatholiken" allzuoft..Bernado hat geschrieben:Nun, vielleicht verhilft die gegenwärtige Krise ja breiteren Kreisen zu der Einsicht, daß es sich dabei gar nicht um einen Irrtum handelt.Stephen Dedalus hat geschrieben: Und als Altkatholik sollte man Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeitsdogma nicht als "kleineren Irrtum" abtun.
Warum heißt es nicht: "Scranton statt Rom"?
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Das ist das übliche Muster bei der Rezeption von Autorität. Generell wird Autorität akzeptiert, wenn sie den eigenen Wünschen entgegenkommt, abgelehnt oder gegeißelt wird sie dann, wenn jemand sie geltend macht, der eine andere Meinung vertritt. Traditionalisten fühlen sich generell von der Loyalität ihrem Ortsbischof gegenüber entbunden, sofern der "liberal" oder "modernistisch" ist, fordern aber dann von anderen Priestern "Gehorsam" ein, wenn es beispielsweise um römische Vorgaben zur Feier der Liturgie geht. Besonders famos war das Autoritätsspiel, das man jüngst im Streit um die FSSPX beobachten konnte. Während die Tradis sicher gerne auf die Autorität des gegenwärtigen Papstes beriefen, nahmen die Progressiven die Autorität des Konzils für sich in Anspruch (die ja wiederum gerne von den Tradis bestritten wird...).Petur hat geschrieben:Du verallgemeinerst schon wieder. Die meisten "Liberalen" sind DMn sehr autoritär. Ich kenne einige autoritäre RK Bischöfe, keiner von ihnen ist liberal, sie sind eindeutig konservativ.Bernado hat geschrieben:
Zumindest in den USA steigt auch der Leidensdruck, den die Zerrissenheit der Episkopalkirche auf die glaubenstreuen Mitglieder ausübt, unaufhörlich. Der Vorsitz von Jefferts-Schori erweist sich als kontraproduktiv: die sehr forsch agierende Dame
hat die schlimmsten Befürchtungen konservativer Episcopalians gegenüber einer liberalen Frau als Bischöfin bestätigt und übertroffen. Wie die meisten "Liberalen" ist sie nämlich sehr autoritär und scheint es fast darauf anzulegen, so viele Konservative wie möglich aus ihrem Verein herauszudrängen - solange es ihr nur gelingt, den Kirchenbesitz für ECUSA zu behalten.
Oder, um im eigenen Dorf zu bleiben: Die GAFCONiten fordern Treue zu Beschlüssen der Lambeth Conference 1998 hinsichtlich der Homosexualität, weigern sich aber, die Beschlüsse von Lambeth 2008 zur Kenntnis zu nehmen und nehmen sich die Freiheit, die Autorität der Ortsbischöfe nach Gutdünken selbst anzuerkennen oder nicht, je nachdem, welche Meinungen die vertreten.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Ich nehme an, dass die meisten von ihnen gar nicht wissen, was "Scranton" ist. Max., dass es um eine Stadt geht...ad-fontes hat geschrieben:Hochkirchler sind oft päpstlicher als der Papst; wenn's aber ernst wird, kneifen die "Möchtegernkatholiken" allzuoft..Bernado hat geschrieben:Nun, vielleicht verhilft die gegenwärtige Krise ja breiteren Kreisen zu der Einsicht, daß es sich dabei gar nicht um einen Irrtum handelt.Stephen Dedalus hat geschrieben: Und als Altkatholik sollte man Jurisdiktionsprimat und Unfehlbarkeitsdogma nicht als "kleineren Irrtum" abtun.
Warum heißt es nicht: "Scranton statt Rom"?
Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Sitzen sie nicht zuhauf in Leitungsfunktionen oder theologischen Gremien?Stephen Dedalus hat geschrieben:Diese Rhetorik ist doch völlig verfehlt, Ad-Fontes.ad-fontes hat geschrieben:Die sitzen aber wie die Made im Speck.Christ86 hat geschrieben: Man bedenke: diese Personen halten nur das fest, was immer geglaubt wurde. Es sind die Neuerer, die den Glauben verändern. Sollen doch sie gehen.
Als ein Beispiel, gibt es unter diesen mehr als eine/n, der/die Bischofsweihe von Frauen ablehnt?:
Die Mitglieder des Internationalen Alt-Katholisch/Anglikanischen Koordinierenden Rates sind:
Alt-Katholische Kirchen
Bischof Joachim Vobbe – Ko-Präsident
Prof. Dr. Angela Berlis – Ko-Sekretärin
Pfarrerin Henriette Crüwell (abwesend)
Prof. Dr. David R. Holeton
Bischof Dr. Harald Rein
Bischof Dr. Dick Schoon (abwesend)
Administrative Unterstützung und Übersetzung: Pfr. Lars Simpson
Anglikanische Kirchengemeinschaft
Bischof Jonathan Gledhill – Ko-Präsident
Neil Vigers – Ko-Sekretär ad interim
Bischof David Hamid
Frau Maryon Jägers
Presb. Dr. Jeremy Morris
Pfarrerin Carola von Wrangel
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Das ist ja nicht verwunderlich, da die überwältigende Mehrheit sowohl des Klerus wie der Laien in der Church of England der Weihe von Frauen positiv gegenübersteht.ad-fontes hat geschrieben: Sitzen sie nicht zuhauf in Leitungsfunktionen oder theologischen Gremien?
Daß es auch Gegner in herausgehobenen Positionen gibt, habe ich hier bereits dargelegt.
Was soll das also?
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Bzw. ab ca. 2014 die Bischöfin, die die Priesterinnen entsendet, die dann von der Gemeinde abgelehnt werden können?Stephen Dedalus hat geschrieben: Der Bischof sendet - alle, sowohl den Incumbent wie auch die Hilfsgeistlichen.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Ich wußte das auch nicht. War erst auf einem ganz anderen Dampfer. Erst, als ich an Ad-Fontes Obsession mit der PNCC dachte, kam ich drauf.Petur hat geschrieben:Ich nehme an, dass die meisten von ihnen gar nicht wissen, was "Scranton" ist. Max., dass es um eine Stadt geht...
Fakt ist, daß die meisten Anglikaner nichts von den Alt-Katholiken wissen. Das mag zwar aus alt-katholischer Sicht traurig sein, aber es hat einfach mit den Größenverhältnissen zu tun.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Code of Practice.ad-fontes hat geschrieben:Bzw. ab ca. 2014 die Bischöfin, die die Priesterinnen entsendet, die dann von der Gemeinde abgelehnt werden können?Stephen Dedalus hat geschrieben: Der Bischof sendet - alle, sowohl den Incumbent wie auch die Hilfsgeistlichen.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Mir ist das gleichgültig. Ich kenne auch Christkatholiken, die nicht wissen, was Anglikaner sein sollen.Stephen Dedalus hat geschrieben:Ich wußte das auch nicht. War erst auf einem ganz anderen Dampfer. Erst, als ich an Ad-Fontes Obsession mit der PNCC dachte, kam ich drauf.Petur hat geschrieben:Ich nehme an, dass die meisten von ihnen gar nicht wissen, was "Scranton" ist. Max., dass es um eine Stadt geht...
Fakt ist, daß die meisten Anglikaner nichts von den Alt-Katholiken wissen. Das mag zwar aus alt-katholischer Sicht traurig sein, aber es hat einfach mit den Größenverhältnissen zu tun.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Dann sind wir jetzt quitt?Stephen Dedalus hat geschrieben: Ich wußte das auch nicht. War erst auf einem ganz anderen Dampfer. Erst, als ich an Ad-Fontes Obsession mit der PNCC dachte, kam ich drauf.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
wie ist es dann mit den "Diözesannbischofinen" können die Gemeinden diesen auch entziehen?Stephen Dedalus hat geschrieben:Das sehe ich nicht so.Christ86 hat geschrieben:Nun, wenn sie glauben, dass die Sakramente ungültig sind, die von einer Frau gespendet sind und daher den für sie wohl kleineren Irrtum akzeptieren, dann sind sie durchaus glaubenstreu.
Keine Gemeinde der C of E wird gezwungen, den priesterlichen Dienst von Frauen in Anspruch zu nehmen. Weder jetzt noch in Zukunft. Diese Gemeinden hätten also nach wie vor in ihren Augen "intakt" bleiben können.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Dies ist noch nicht endgültig geregelt. Noch gibt es ja keine Bischöfinnen in der C of E. Soweit die Planungen bisher vorliegen, wird den Gemeinden nicht mehr (wie bisher) die Möglichkeit gegeben, aus einer Diözese auszuscheiden und sich einem sog. "flying bishop" zu unterstellen. Gleichwohl wird sichergestellt, daß für jedwede Handlung (Firmung, Weihe etc.) ein männlicher Bischof entsandt wird, sofern die Gemeinde dies wünscht. Ebenfalls liegt ein Vorschlag auf dem Tisch, der vorsieht, bei jeder Priesterweihe neben einer Bischöfin auch einen Bischof mitwirken zu lassen.ottaviani hat geschrieben:wie ist es dann mit den "Diözesannbischofinen" können die Gemeinden diesen auch entziehen?Stephen Dedalus hat geschrieben:Das sehe ich nicht so.Christ86 hat geschrieben:Nun, wenn sie glauben, dass die Sakramente ungültig sind, die von einer Frau gespendet sind und daher den für sie wohl kleineren Irrtum akzeptieren, dann sind sie durchaus glaubenstreu.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
das geht schief sag ich mal
Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
So etwas meine ich mit nicht tragfähigen Formelkompromissen: Wie soll ich mich als Kandidat in einer Zeremonie weihen lassen, bei der ich dem Hauptoffizianten, der "Bischöfin" abspreche, überhaupt amtieren zu können?Stephen Dedalus hat geschrieben: Ebenfalls liegt ein Vorschlag auf dem Tisch, der vorsieht, bei jeder Priesterweihe neben einer Bischöfin auch einen Bischof mitwirken zu lassen.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Wer Frauen zu Priestern „weiht“, der hat nicht mehr die Intention zu tun, was
die Kirche tut, wenn sie das Sakrament der Weihe spendet, auch dann nicht,
wenn er Männer als Kandidaten vor sich hat. Es sei denn, er wäre schizophren.
Dann kann er aber schon gar nicht weihen und ist aus dem Verkehr zu ziehen.
die Kirche tut, wenn sie das Sakrament der Weihe spendet, auch dann nicht,
wenn er Männer als Kandidaten vor sich hat. Es sei denn, er wäre schizophren.
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Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Stephen Dedalus
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Vielleicht solltest Du die Frage der Intention denen überlassen, die diese Weihen vollziehen?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Wer Frauen zu Priestern „weiht“, der hat nicht mehr die Intention zu tun, was
die Kirche tut, wenn sie das Sakrament der Weihe spendet, auch dann nicht,
wenn er Männer als Kandidaten vor sich hat. Es sei denn, er wäre schizophren.
Dann kann er aber schon gar nicht weihen und ist aus dem Verkehr zu ziehen.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Nein. Das überlassen wir besser der Kirche, dem ordentlichen Lehramt.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
M.W. hat das kirchliche Lehramt nicht entschieden, daß einem Bischof, der auch Frauen weiht, bei jeder Weihehandlung die rechte Intention fehlt.
Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Das würde mich interessieren. Gibt es da Belege?Florianklaus hat geschrieben:M.W. hat das kirchliche Lehramt nicht entschieden, daß einem Bischof, der auch Frauen weiht, bei jeder Weihehandlung die rechte Intention fehlt.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Das Herumgeeiere in Weihefragen in den letzten Jahrzehnten ist vom Teufel und dient der Verunklarung der kirchlichen Lehre. Die Orthodoxie ist in dieser Frage nicht nur konsequenter, sondern auch logischer.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Ja, Roberts Aussage...Christ86 hat geschrieben:Das würde mich interessieren. Gibt es da Belege?Florianklaus hat geschrieben:M.W. hat das kirchliche Lehramt nicht entschieden, daß einem Bischof, der auch Frauen weiht, bei jeder Weihehandlung die rechte Intention fehlt.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Selbstverständlich nicht. Das ist ja wohl der allergrößte Witz.Stephen Dedalus hat geschrieben:Vielleicht solltest Du die Frage der Intention denen überlassen, die diese Weihen vollziehen?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Wer Frauen zu Priestern „weiht“, der hat nicht mehr die Intention zu tun, was
die Kirche tut, wenn sie das Sakrament der Weihe spendet, auch dann nicht,
wenn er Männer als Kandidaten vor sich hat. Es sei denn, er wäre schizophren.
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Re: Personalordinariate für übertrittswillige Anglikaner
Das Offensichtliche könnt ihr sowieso nicht leugnen.Petur hat geschrieben:Ja, Roberts Aussage...Christ86 hat geschrieben:Das würde mich interessieren. Gibt es da Belege?Florianklaus hat geschrieben:M.W. hat das kirchliche Lehramt nicht entschieden, daß einem Bischof, der auch Frauen weiht, bei jeder Weihehandlung die rechte Intention fehlt.
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