Prost auf die hl. drei Weisen aus dem Morgenland! Prost, auf den hl. Bonaventura!cantus planus hat geschrieben:Prost, Bonaventura!
Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
- lutherbeck
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Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
overkott hat geschrieben:Prost auf die hl. drei Weisen aus dem Morgenland! Prost, auf den hl. Bonaventura!cantus planus hat geschrieben:Prost, Bonaventura!
...damit ist ab Aschermittwoch doch wohl erst mal Schluss..
Lutherbeck
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Liquidum non frangit ieiunium.lutherbeck hat geschrieben:overkott hat geschrieben:Prost auf die hl. drei Weisen aus dem Morgenland! Prost, auf den hl. Bonaventura!cantus planus hat geschrieben:Prost, Bonaventura!
...damit ist ab Aschermittwoch doch wohl erst mal Schluss..
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Und es gibt - je nach persönlichem Geschmack - genügend Biersorten, daß jeder eine finden kann, die für ihn eine wahre Buße ist, wenn er sie trinkt ... 
- lutherbeck
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Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
taddeo hat geschrieben:Und es gibt - je nach persönlichem Geschmack - genügend Biersorten, daß jeder eine finden kann, die für ihn eine wahre Buße ist, wenn er sie trinkt ...
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
- lutherbeck
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Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Nun ist ja einige Zeit vergangen - daher mein zweiter Versuch eines ernsthaften Dialogs:
sollen wir Christen als Sauerteig in der Welt wirken - und was z. B. tut ihr speziell?
Lutherbeck
sollen wir Christen als Sauerteig in der Welt wirken - und was z. B. tut ihr speziell?
Lutherbeck
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Ja, natürlich, selbstverständlich, das ist unsere Aufgabe. Wir sollen gemäß dem Gebot der Kirche leben und Vorbild sein, und wir sollen gemäß Stand und Vermögen unsere Kräfte weit in die heidnische Gesellschaft wirken lassen.lutherbeck hat geschrieben:sollen wir Christen als Sauerteig in der Welt wirken
Die Linke soll nicht wissen, was die Rechte tut. Ich tue nichts, was deshalb erwähnenswert wäre, weil sonst der Rest der Christenheit keine Kenntnis hätte, was man so alles tun kann.lutherbeck hat geschrieben:und was z. B. tut ihr speziell
Was man so alles tun kann, das erfährt, wer sich anschaut, was die Heiligen getan haben.
Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
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Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
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Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
in einem Artikel auf kath.net:https://kath.net/news/90493lutherbeck hat geschrieben: ↑Mittwoch 30. Dezember 2009, 16:20Liebe Freunde,
mich interessiert schon lange, inwieweit wir Christen uns als "Sauerteig" oder "Salz der Erde" aktiv in die Gesellschaft einmischen und damit prägend wirken sollten - und zwar auf jeder Ebene; schließlich wollen und sollen wir ja nicht nur im "eigenen Saft schmoren"!
wurde die Frage gestellt, die angeblich Papst Pius X Kardinälen gestellt hat:
- "Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?"
die Antwort, die er angeblich selbst gegeben hat, lautete:
Pius X.: „Nein, nein. Das Allernotwendigste ist, dass jede Pfarrei eine Gruppe von Laien hat, die zugleich tugendhaft, gebildet, entschlossen und wahrhaft apostolisch sind.“
ich glaube nicht, dass Pius X diese Antwort gegeben hätte, wenn er sehen konnte, wie die engagierten Laien heute die Kirche beeinflussen.
oder hat er andere Laien gemeint?
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Ich sehe keinen Grund, warum er heute eine andere Antwort geben würde. Schon das erste Charakteristikum - tugendhaft - siebt den allergrößten Teil der "Wir sind Kirche"-Fraktion, der ZdK-Apostaten usw. aus.
Und ja, er hat Laien von einem ganz anderen Schlag gemeint, nämlich jene der "Katholischen Aktion".
Es gibt sogar eine eigene Enzyklika von ihm zum Thema der Laienbewegung: "Il Fermo Proposito".
(Eine englische Übersetzung ist verfügbar.)
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
ich schon,
denn unter den Begriffen „Tugend“ und „Tugendhaft“ versteht man heute etwas anderes als damals.
Unter „Tugend“ und „Tugendhaft“ versteht man heute etwas uncooles, rückständiges… Unter „Tugendhaft“ versteht die links-grün-rote Gesellschaft nach rechts gerückte Gesinnung. Für die rechte Gesinnung aber ist nationalistisch-patriotisches Weltbild tugendhaft, das von der links-grün-roter Gesellschaft verpönt wird.
Also wenn PiusX heute Papst wäre, hätte er die Frage womöglich anders gestellt – und zwar vermutlich so:
„Was brauchen wir heute am meisten nicht, um die Gesellschaft zu retten?“
ja, in der Auffassung Pius des X, Deiner und meiner, aber nicht in der Auffassung von "Wir sind Kirche"-Fraktion, der ZdK-Apostaten usw.. Für diese Leute – auch wenn sie diese Begriffe nicht mehr verwenden – sind sie selbst tugendhaft, weil sie antidiskriminierend und philogyn sind - sie verstehen sich als apostolisch.
Die Tragödie der heutigen Gesellschaft und auch der Kirche besteht darin, dass man Gesetzgebung geschaffen hat, die Bürgerinnen und Bürger vor Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen schützen soll - was auch gut und richtig ist, aber mit dieser Gesetzgebung wird auch das geschützt, was die Menschen von Gott trennt – die Sünde. Da für die gottferne (um nicht „gottlose“ schreiben zu müssen) Gesellschaft der Begriff „Sünde“ ein eher abstrakter Begriff ist, sind auch für die Gesetzgebung solche Begriffe wie „Tugend“ und „Tugendhaft“ abstrakt. Auf diese Gesetzgebung stützt sich unsere Rechtsstaatlichkeit, die am Ende alles schützt - auch das, was Gott hasst.
Re: Sollen wir als Sauerteig in die Gesellschaft hineinwirken?
Papst Pius X. hatte den Nachteil, daß er George Orwell nicht kannte.nomads hat geschrieben: ↑Freitag 5. Juni 2026, 22:05ich schon,
denn unter den Begriffen „Tugend“ und „Tugendhaft“ versteht man heute etwas anderes als damals.
Unter „Tugend“ und „Tugendhaft“ versteht man heute etwas uncooles, rückständiges… Unter „Tugendhaft“ versteht die links-grün-rote Gesellschaft nach rechts gerückte Gesinnung. Für die rechte Gesinnung aber ist nationalistisch-patriotisches Weltbild tugendhaft, das von der links-grün-roter Gesellschaft verpönt wird.
Also wenn PiusX heute Papst wäre, hätte er die Frage womöglich anders gestellt – und zwar vermutlich so:
„Was brauchen wir heute am meisten nicht, um die Gesellschaft zu retten?“
Allerdings kann man ihm diesen Umstand kaum vorwerfen!
Es war vermutlich außerhalb seiner Denkvorstellungen, daß jeder Begriff auch das Gegenteil dessen aussagen kann, was gemeinhin mit diesem Begriff verbunden wird.
Der Kulturmarxismus hat in Verbindung mit einer dekonstruktivistisch arbeitenden Philosophie zu einer geistigen Verwirrtheit in den westlichen Zivilisationen geführt. Deswegen sprach Papst Johannes Paul II. in prophetischer Klarheit von einer Kultur des Todes.nomads hat geschrieben: ↑Freitag 5. Juni 2026, 22:05ja, in der Auffassung Pius des X, Deiner und meiner, aber nicht in der Auffassung von "Wir sind Kirche"-Fraktion, der ZdK-Apostaten usw.. Für diese Leute – auch wenn sie diese Begriffe nicht mehr verwenden – sind sie selbst tugendhaft, weil sie antidiskriminierend und philogyn sind - sie verstehen sich als apostolisch.
Die Tragödie der heutigen Gesellschaft und auch der Kirche besteht darin, dass man Gesetzgebung geschaffen hat, die Bürgerinnen und Bürger vor Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen schützen soll - was auch gut und richtig ist, aber mit dieser Gesetzgebung wird auch das geschützt, was die Menschen von Gott trennt – die Sünde. Da für die gottferne (um nicht „gottlose“ schreiben zu müssen) Gesellschaft der Begriff „Sünde“ ein eher abstrakter Begriff ist, sind auch für die Gesetzgebung solche Begriffe wie „Tugend“ und „Tugendhaft“ abstrakt. Auf diese Gesetzgebung stützt sich unsere Rechtsstaatlichkeit, die am Ende alles schützt - auch das, was Gott hasst.
Um es einmal etwas polemisch zu überspitzen:
Heutzutage ist mit dem Tode Gottes, den uns Nietzsche verkündet hat, auch die Sünde abgeschafft!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
