Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

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Stephen Dedalus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Stephen Dedalus »

http://www.kath.net/detail.php?id=26279

Wenn das Opfer damals bereits eine Entschädigung von der katholischen Kirche erhalten hat, muß es doch einen Eintrag in der Personalakte von Herrn Müller gegeben haben. Wie konnte jemand mit so einer Akte dann noch Bischof werden? Man faßt es nicht... :vogel:
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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

Wenn!
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Stephen Dedalus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Stephen Dedalus »

cantus planus hat geschrieben:Wenn!
Daß das Opfer eine Entschädigung von der Kirche erhalten hat, findet sich in allen Pressemeldungen. Die Frage ist jedoch, wann dies geschah. Bei "kath.net" steht "damals". Dieses Wort finde ich in anderen Artikeln nicht. Es ist also möglich, daß die Entschädigung erst im Zusammenhang mit Müllers Rücktritt im letzten Jahr gezahlt wurde. Die kath.net-Meldung wäre dann (wieder einmal) falsch und irreführend. :roll:
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Christian
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Christian »

Mit dem Rücktritt hat Müller Verantwortung übernommen, jedoch war es verantwortungslos mit einer "Zeitbombe" im Gepäck das Bischofsamt zu bekleiden. Durch Müller ist das Amt zumindest in Trondheim beschädigt.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
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lifestylekatholik
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von lifestylekatholik »

Stephen Dedalus hat geschrieben:Daß das Opfer eine Entschädigung von der Kirche erhalten hat, findet sich in allen Pressemeldungen. Die Frage ist jedoch, wann dies geschah. Bei "kath.net" steht "damals". Dieses Wort finde ich in anderen Artikeln nicht. Es ist also möglich, daß die Entschädigung erst im Zusammenhang mit Müllers Rücktritt im letzten Jahr gezahlt wurde. Die kath.net-Meldung wäre dann (wieder einmal) falsch und irreführend. :roll:
Welchen Satz meinst du denn? Ich finde nur den hier:
kath.net hat geschrieben:Das heute etwa 30-jährige Opfer, damals ein Messdiener, habe eine Entschädigung der Kirche erhalten.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

Stephen Dedalus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Stephen Dedalus »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Stephen Dedalus hat geschrieben:Daß das Opfer eine Entschädigung von der Kirche erhalten hat, findet sich in allen Pressemeldungen. Die Frage ist jedoch, wann dies geschah. Bei "kath.net" steht "damals". Dieses Wort finde ich in anderen Artikeln nicht. Es ist also möglich, daß die Entschädigung erst im Zusammenhang mit Müllers Rücktritt im letzten Jahr gezahlt wurde. Die kath.net-Meldung wäre dann (wieder einmal) falsch und irreführend. :roll:
Welchen Satz meinst du denn? Ich finde nur den hier:
kath.net hat geschrieben:Das heute etwa 30-jährige Opfer, damals ein Messdiener, habe eine Entschädigung der Kirche erhalten.
Ah, kath.net hat den Artikel editiert und deutlich verlängert. Vorher stand da, daß das heute 30-jährige Opfer damals eine Entschädigung erhalten habe.

Das legte nahe, daß man seit langem von dem Vorwurf wußte. Wahrscheinlicher ist aber (und so liest es sich jetzt), daß die Entschädigung erst im Zusammenhang des Bekanntwerdens der Vorwürfe und des Rücktritts 2009 gezahlt wurde.
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Maurus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Maurus »

Niels hat geschrieben:http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h ... rauch.html
Pfarrer Paul Nieder hatte am Karfreitag den Gemeinderat über die Vorwürfe unterrichtet - seit gestern hängt die Pressemitteilung im Schaukasten der Gemeinde aus. "Wir waren völlig schockiert, das kann man eigentlich gar nicht wiedergeben", sagt Foerster. Er ist mit Unterbrechungen seit 1983 Vorsitzender der Kirchengemeinde.
O sancta simplicitas... :vogel: :narr:
Das würde stimmen, wenn Foerster Verwaltungsratsvorsitzender wäre. Der ist nach staatskirchenrechtlicher Lesart Vorsitzender der Gemeinde. Deshalb bestimmt das kirchliche Recht (in dem die Kirchengemeinde sonst nicht vorkommt) auch, dass der Pfarrer Vorsitzender des Verwaltungsrats sein muss. Darauf kann der Pfarrer aber je nach Synodalordnung verzichten (seit wann das möglich ist, weiß ich nicht). Das kommt vor, wenn ein Pfarrer mehrere Pfarreien betreut, nur in der Residenzpfarrei sitzt er dann dem Verwaltungsrat vor.

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Debora
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Debora »

Unser Standard hetzt auch mal wieder gegen Kardinal Sodano und den hl. Vater und wer mischt das eifrig mit? WSK

http://derstandard.at/1269448935275/Kri ... talamessas
Die Eucharistie ist das tägliche Brot, das wir als Heilmittel gegen die tägliche Schwachheit brauchen. Hl. Augustinus

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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

Ist doch toll! Je deutlicher sich WsK außerhalb der Kirche stellt, desto weniger Verwirrung stiften sie in der Kirche.
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Debora
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Debora »

Nur unser Kardinal feiert mit ihnen im Stephansdom irgendwelche Gottesdienste und gibt ihnen Raum. Verstehe es wer will! :achselzuck: :achselzuck:
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ottaviani
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von ottaviani »

Wenn man die psychische Struktur unserer Eminenz kennt wunder einen das nicht wirklich
Eminenz Sodano wird erneut deutlich
http://www.kath.net/detail.php?id=26284

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lifestylekatholik
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von lifestylekatholik »

Maurus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h ... rauch.html
Pfarrer Paul Nieder hatte am Karfreitag den Gemeinderat über die Vorwürfe unterrichtet - seit gestern hängt die Pressemitteilung im Schaukasten der Gemeinde aus. "Wir waren völlig schockiert, das kann man eigentlich gar nicht wiedergeben", sagt Foerster. Er ist mit Unterbrechungen seit 1983 Vorsitzender der Kirchengemeinde.
O sancta simplicitas... :vogel: :narr:
Das würde stimmen, wenn Foerster Verwaltungsratsvorsitzender wäre. Der ist nach staatskirchenrechtlicher Lesart Vorsitzender der Gemeinde. Deshalb bestimmt das kirchliche Recht (in dem die Kirchengemeinde sonst nicht vorkommt) auch, dass der Pfarrer Vorsitzender des Verwaltungsrats sein muss. Darauf kann der Pfarrer aber je nach Synodalordnung verzichten (seit wann das möglich ist, weiß ich nicht). Das kommt vor, wenn ein Pfarrer mehrere Pfarreien betreut, nur in der Residenzpfarrei sitzt er dann dem Verwaltungsrat vor.
Interessant. Weiter oben in dem zitierten Artikel stand tatsächlich, Herr Foerster sei Vorsitzender des Verwaltungsrats.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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lifestylekatholik
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von lifestylekatholik »

ottaviani hat geschrieben:Eminenz Sodano wird erneut deutlich
http://www.kath.net/detail.php?id=26284
Bravo!
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

In der Tat! :klatsch:
Man hat lange auf so klare Worte eines Kardinals warten müssen.
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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

cantus planus hat geschrieben:
Schrobenhausen (dpa) - Der Augsburger Bischof Walter Mixa, der wegen Misshandlungsvorwürfen in der Kritik steht, bekommt Rückendeckung von ehemaligen Ministranten. Gewalttätige Übergriffe des damaligen katholischen Stadtpfarrers von Schrobenhausen hätten sie niemals miterlebt, schreiben knapp 20 Bürger, die Ministranten waren oder sich als Jugendliche engagierten, in einem Offenen Brief. Zahlreiche ehemalige Heimkinder hatten von Misshandlungen Mixas berichtet während seiner Zeit als Stadtpfarrer von 1975 bis 1996.
:daumen-rauf:
Unterstützung jetzt auch vom Pfarrgemeinderat: "Unbequemer Bischof soll in Mißkredit gebracht werden"
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FioreGraz
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von FioreGraz »

Debora hat geschrieben:Nur unser Kardinal feiert mit ihnen im Stephansdom irgendwelche Gottesdienste und gibt ihnen Raum. Verstehe es wer will! :achselzuck: :achselzuck:
Ja unser Herr Schönborn .... "Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor!" (Mt 23,14)

LG
Fiore
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Niels
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Niels »

Maurus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h ... rauch.html
Pfarrer Paul Nieder hatte am Karfreitag den Gemeinderat über die Vorwürfe unterrichtet - seit gestern hängt die Pressemitteilung im Schaukasten der Gemeinde aus. "Wir waren völlig schockiert, das kann man eigentlich gar nicht wiedergeben", sagt Foerster. Er ist mit Unterbrechungen seit 1983 Vorsitzender der Kirchengemeinde.
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Danke für den Hinweis, Maurus. Das wusste ich nicht. Bei uns ist der Pfarrer immer Vorsitzender des Kirchenvorstandes.
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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

Es geht weiter: http://www.sueddeutsche.de/politik/832/57983/text/

Das ist Stürmer-Berichterstattung. Reine Manipulation und Propaganda. Pfui Deibel! :kotz:

Pfui Deibel allerdings auch zu den Vorgängen um den LC-Gründer und die damalige Ordensleitung, die das alles gewusst haben muss. Zurecht empören sich Gläubige über eine solche Doppelmoral.

Dennoch ist das Pamphlet der "Süddeutschen" (und einiger anderer Medien, die ähnlich berichten), widerwärtigste Demagogie.
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Petra
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Petra »

Stimmen denn die Fakten zu den Legionären bzw. Maciel? Oder sind da "Phantasien" drunter?

(Hier trifft wohl auch zu, was der Papst im Irland-Brief zu den Autoritäten gesagt hat. - Aber im nichtkirchlichen Bereich ist das ja fast immer genau so gewesen.)

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Linus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Linus »

Sie stimmen größtenteils.
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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

Ja, das ist alles akribisch untersucht worden, und die Vorwürfe sind wohl größtenteils berechtigt. Leider!
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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

kreuz.net hat geschrieben:Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß die wenigen Mißbrauchsfälle in der Katholischen Kirche für die Öffentlichkeit einen Vorwand darstellen, um die moralische Autorität insbesondere des Papstes zu schwächen.

Dennoch kann nicht verschwiegen werden, daß die – zugegebenermaßen wenigen – Mißbrauchsfälle zumindest für die katholische Kirche in Deutschland nur die Spitze des Eisberges zahlreicher anderer Unregelmäßigkeiten darstellen.

[...]
Die deutschen Bischöfe haben jahrzehntelang weggeschaut, als in den Pfarreien die Liturgie des Novus Ordo für Faschingsmessen, ökumenische Demonstrationen oder Kinderbelustigungen mißbraucht wurde.

Sie haben geschwiegen, als in den Pfarreien Protestanten zur Kommunion und evangelische Pastoren zur Interzelebration eingeladen wurden.

Als sich glaubenstreue Katholiken über die antikatholischen Inhalte katholischer Religionsbücher beschwerten – schwiegen die Bischöfe.

Als Gemeindepfarrer wegen ihrer Treue zur Ordnung und Lehre der Kirche aus ihren Gemeinden vertrieben wurden – hatte die Bischöfe nichts zu sagen.

[...]

Mitbrüder im bischöflichen Amt leugneten den Sühnetod Christi oder verstiegen sich zu der Aussage, daß sie nicht an die Kirche glaubten.

Die Bischöfe taten so, als hätten sie es nicht gehört.

Diese Liste ließe sich beliebig verlängern.

Glaubenstreue Kreise haben diese beklagenswerten Vorfälle jahrzehntelang dokumentiert. Das Beweismaterial ist erdrückend. (Man lese Gamber, May, Overath, Ratzinger und andere. Anmerkung cantus planus)

In einigen Jahrzehnten wird eine Chronik zu erstellen sein, aus der hervorgeht, daß der Niedergang des katholischen Lebens in Deutschland ein Resultat dieser Praxis des Vertuschens, Verschweigens und Nichtwahrhaben- Wollens von seiten der Hierarchie ist.

Deshalb, hochwürdigste Herren Bischöfe, Eminenzen und Exzellenzen, Sie haben an Ostern im Hinblick auf die Mißbrauchsfälle einen Neuanfang gefordert.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Die Öffentlichkeit glaubt Ihnen nicht.

Denn sie waren Zeugen der jahrelangen Praxis des Wegsehens, Weghörens und Schweigens zu den Skandalen im kirchlichen Bereich, die sich unter Ihrer Aufsicht im liturgischen, doktrinellen und moralischen Leben der Pfarrgemeinden permanent ereignet haben.

Deswegen traut Ihnen weder die kirchliche noch die kirchenferne Öffentlichkeit diesen Neuanfang zu.

Die gegenwärtige Krise braucht einen wirklichen Neuanfang.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
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obsculta
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von obsculta »


Petra
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Petra »

cantus planus hat geschrieben:
Deswegen traut Ihnen weder die kirchliche noch die kirchenferne Öffentlichkeit diesen Neuanfang zu.
Naja, die wenigen Leute, die diese Seite für eine pro-kirchliche halten, die trauen natürlich der Kirche gar nichts zu. Die meisten Leute, die sehen wie dort seit Jahren gegen die Kirche aggressiv ge.. (selbstzensiert) wird, die trauen der Kirche. Und sie trauen ihr auch zu. Das Beste.

Man muss in Krisen einfach nur sehen, wer auf der anderen Seite steht, und schon erkennt man mit Leichtigkeit die eigenen Leute. :ja:

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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

Eben. Der Kirche traue ich auch noch viel zu. Nur diesen Bischöfen nichts.
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Petra
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Petra »

cantus planus hat geschrieben:Eben. Der Kirche traue ich auch noch viel zu. Nur diesen Bischöfen nichts.
Welchen Bischöfen? Den tausenden auf der Welt? Den deutschsprachigen? Den meisten der deutschsprachigen? Alle deutschsprachigen? Weihbischöfe auch? Gibt es auf der Welt welche, denen du was zutraust?

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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

Die Rede ist von den deutschsprachigen. Und dabei von allen: die einen wollen nicht, und die anderen können - dank Konferenz - nicht.
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taddeo
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von taddeo »

cantus planus hat geschrieben:Die Rede ist von den deutschsprachigen. Und dabei von allen: die einen wollen nicht, und die anderen können - dank Konferenz - nicht.
Das ist mir vorgestern erst wieder von jemandem bestätigt worden, der da unmittelbaren Einblick hat. Selbst der wohlmeinendste Ortsbischof ist machtlos gegen die Seilschaften in der DBK. Und es sind gerade die Weihbischöfe, die dort als "Stimmvieh" die Mehrheiten für bestimmte Beschlüsse garantieren. Ein Bischof, der nicht mittels Geheimdiplomatie und/oder Machtpolitik seine Schäfchen ins Trockene bringt (weil er nicht will oder kann), der hat keine Chance gegen die über 70 violetten Mitbrüder.

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cantus planus
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von cantus planus »

taddeo hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Die Rede ist von den deutschsprachigen. Und dabei von allen: die einen wollen nicht, und die anderen können - dank Konferenz - nicht.
Das ist mir vorgestern erst wieder von jemandem bestätigt worden, der da unmittelbaren Einblick hat. Selbst der wohlmeinendste Ortsbischof ist machtlos gegen die Seilschaften in der DBK.
Das hat schon ein früherer Erzbischof von München und Freising erkannt. Ein gewisser Joseph Ratzinger. Er kam zu der Erkenntnis, dass viele Diskussionen fruchtlos seien und eine "prophetische Existenz" mehr bewirke, als lange Sitzungen.
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Berolinensis
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Berolinensis »

Ceterum censeo conferentias episcopales esse dissolvendas.

Das Problem der Minorisierung der Ordinarien durch die Hilfsbischöfe ist schon seit langem bekannt; nur ändert sich halt nichts.

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Niels
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Niels »

Berolinensis hat geschrieben:Ceterum censeo conferentias episcopales esse dissolvendas.
:daumen-rauf:
Das wäre im übrigen ein guter Text für eine Signatur...
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Debora
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Re: Die aktuelle Mißbrauchsdebatte

Beitrag von Debora »

Ist das mal wieder peinlich :motz: :motz: :motz:

http://diestandard.at/1269449101067/Mis ... r-Priester

Die Frau Hauft treibt schon lange in der Diözese Linz ihr Unwesen.
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