Jede Rechtfertigung und Heiligung geschieht gleichsam wie die Menschwerdung Jesu. Wir werden empfangen vom Hl. Geiste, geboren aus Maria der Jungfrau. Wir werden von Maria geistig genährt, getragen, erzogen, gehütet. Alle Gnaden kommen vom Hl. Geiste. Aber die Werkstatt, in welcher wir erleuchtet, gestärkt, gebildet werden, ist das Herz Marias. Die Kinder Gottes sind darum alle Marienkinder. Niemand hat Gott zum Vater, der nicht Maria zur Mutter hat.
Wir begreifen unter diesen Umständen, warum in der katholischen Kirche die Marienverehrung und besonders das Rosenkranzgebet eine solche Bedeutung hat. Die Marienverehrung liegt uns im Blut. Sie ist uns wie ein Naturgesetz. Wir können nicht anders. Kinder müssen ihre Mutter lieben. Maria ist uns keine Fremde, keine Unbekannte, keine Abwesende.
Aus diesem Verhältnis zu Maria folgt aber auch, welcher Art die Liebe und Verehrung zu ihr sein soll. Die Marienverehrung sei kindlich! Wir sollen nicht nur auswendiggelernte Sachen heruntersagen. Die Marienverehrung muß ehrlich sein, aufrichtig reden, zutiefst aus dem Herzen herauf, so wie Kinder reden, die ihre Mutter lieb haben. Die Marienverehrung muß innig, begeistert, enthusiastisch sein. Man muß Maria lieben wie niemand sonst in der Welt nach Jesus, weil es selbstverständlich ist, daß uns niemand mehr liebt als das Mütterlein und besonders so ein herzliches, schönes, gutes Mütterlein, wie's kein lieberes, schöneres, besseres gibt über und unter den Sternen.
Die Marienverehrung sei immerwährend. Ein Kind, das nur alle Morgen und Abend ein paar Worte mit der Mutter sprechen und zwischenhinein das Stumme spielen würde, wäre ein unnatürliches Kind. Kinder reden mit der Mutter über alles. Kinder reden immer mit der Mutter. Wir sollten es auch so machen. Wir sollten über alles: Eigenes, Fremdes, Angenehmes, Trauriges, Religiöses, Weltliches, Familiäres, Politisches, Soziales in trautem offenem Zwiegespräch mit Maria reden, sie um Rat, Hilfe, Trost bittend. Wie keine Arbeit ohne Jesus, ohne gute Meinung, so keine Arbeit ohne Mutterrat und fern vom Mutteraug.
Mit Tatsachen muß man rechnen. An Tatsachen vorübergehen rächt sich. An Maria vorübergehen ist ein Unglück. Unser irdisches und ewiges Glück, auch unsere politische und soziale Wohlfahrt hängt aufs innigste mit unserer Marienverehrung zusammen. Wir bereiten mit dem Rosenkranz, sofern er nicht mechanisches Lippengebet, die Gegenrevolution vor -- die Umwandlung der Geister und Herzen.
Marienmonat Mai
Re: Marienmonat Mai
aus: "MARIA SIEGT!" von Prälat Robert Mäder, 1935
Re: Marienmonat Mai
Liebe Freunde und Freundinnen Marias,
im Monat Mai betrachten wir Maria in allen Schritten auf ihrem Lebensweg: als glückliches Mädchen, als göttliche Mutter, als himmlische Frau. Weil wir aber die Betrachtung auf den Mai und Oktober verteilen, können wir natürlich im Mai vor allem Maria als glückliches Mädchen vor allem im freudenreichen Rosenkranz in den Blick nehmen. Von Juni bis September die göttliche Mutter im lichtreichen. Und im Oktober die himmlische Frau im glorreichen. Vor allem aber sollten wir wie als Perle des Alltags jeden Tag eine gute Tat tun. Wie 150 Perlen am Rosenkranz wären das 150 gute Taten. Darüber würde sich die Jungfrau Maria sicher freuen.
Euer
overkott
im Monat Mai betrachten wir Maria in allen Schritten auf ihrem Lebensweg: als glückliches Mädchen, als göttliche Mutter, als himmlische Frau. Weil wir aber die Betrachtung auf den Mai und Oktober verteilen, können wir natürlich im Mai vor allem Maria als glückliches Mädchen vor allem im freudenreichen Rosenkranz in den Blick nehmen. Von Juni bis September die göttliche Mutter im lichtreichen. Und im Oktober die himmlische Frau im glorreichen. Vor allem aber sollten wir wie als Perle des Alltags jeden Tag eine gute Tat tun. Wie 150 Perlen am Rosenkranz wären das 150 gute Taten. Darüber würde sich die Jungfrau Maria sicher freuen.
Euer
overkott
Re: Marienmonat Mai
overkott hat geschrieben:... als göttliche Mutter...
Meinst Du nicht, daß diese Formulierung eher unglücklich, weil leicht mißverständlich ist?
Re: Marienmonat Mai
aus: Papst Leo XIII. - Enzyklika "Adiutricem populi christiani", 1895
Der Rosenkranz als Gebet für die Einigung unter den Christen
So ist uns in Maria eine sehr mächtige Schutzherrin der christlichen Einheit von Gott gegeben. Wenn der Schutz derselben auch nicht bloß durch eine Gebetsweise erlangt werden kann, so geschieht dies doch am besten und wirksamsten, wie Wir glauben, durch die Rosenkranzandacht. Wir haben an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass nicht der kleinste Nutzen derselben darin bestehe, dass sie dem Christen bequem und leicht Stärkung im Glauben und Schutz vor den Gefahren der Unwissenheit und des Irrtums bietet;
Schon die Entstehung der Rosenkranzandacht beweist dies. Ja es ist offenbar, wie enge diese Übung des Glaubens zu Maria in Beziehung tritt, mag sie durch mündliche Wiederholung der Gebete oder hauptsächlich durch die innerliche Betrachtung der Geheimnisse geschehen. Denn so oft wir, vor ihr hingeworfen, den heiligen Rosenkranz ordnungsgemäß beten, erneuern wir dergestalt die Erinnerung an das bewunderungswürdige Werk unseres Heiles, dass wir wie Augenzeugen die Entwicklung jener Reihe von Begebenheiten und Wirkungen schauen, durch die sie zugleich Mutter Gottes und unsere Mutter geworden ist.
Wie groß ihre Würde in beiderlei Hinsicht ist, wie reich die Frucht beider Ämter, das zeigt sich in lebensvollem Lichte, wenn man in Andacht die Gemeinschaft Marias mit dem Sohne in den Geheimnissen der Freude, des Leides und der Glorie betrachtet. Da muss fürwahr in der Seele das Gefühl dankbarer Liebe gegen sie entbrennen, dass sie erhaben über alles Vergängliche mit festem Vorsatz sich dieser großen Mutter und ihrer Wohltaten würdig zu erweisen trachtet. Es ist aber unmöglich, dass die öftere und gläubige Beherzigung gerade dieser Geheimnisse Maria nicht mit größter Freude erfülle und als die gütigste aller Mütter zur Milde gegen die Menschen rühre.
Und deshalb lehren Wir, dass das Rosenkranzgebet ein überaus geeignetes Mittel ist, die Sache der getrennten Brüder vor ihr bittend zu vertreten. Dies gehört im eigentlichen Sinne zu dem Amte ihrer geistlichen Mutterschaft. Denn diejenigen, die Christi sind, hat Maria nur geboren und konnte sie nur gebären in der Einheit des Glaubens und der Liebe. Denn „ist etwa Christus geteilt“? In Einheit müssen wir alle das Leben Christi leben, dass wir in einem und demselben Leibe „Gott Früchte bringen“. Deshalb muss alle, welche immer eine unselige Verwirrung der Verhältnisse von dieser Einheit losgerissen hat, die gleiche Mutter, die von Gott mit beständiger Fruchtbarkeit an heiliger Nachkommenschaft gesegnet ist, für Christus gleichsam wiedergebären. Und sie sehnt sich innigst danach, dies zu vollbringen; winden wir den Kranz willkommener Gebete ihr zum Geschenke, und sie wird ihnen die Hilfe des lebensspendenden Geistes in Fülle erlangen. Möchten sie nur auch es nicht ablehnen, dem Willen der mitleidsvollen Mutter zu willfahren und für ihr eigenes Heil besorgt mit dem gutem Geiste die so freundliche Einladung hören: „Meine Kindlein, für die ich abermals in Geburtsängsten schwebe, bis Christus in euch gestaltet wird.“
Re: Marienmonat Mai
Was ist die Rosenkranz - Andacht
ich kenn den Rosenkranz "nur" normal ggf. mit Abschlußgebet oder anschließenden lauretanischen Litanei....
ich kenn den Rosenkranz "nur" normal ggf. mit Abschlußgebet oder anschließenden lauretanischen Litanei....
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Marienmonat Mai
In obiger Enzyklika kommt diesem Begriff keine besondere Bedeutung zu. Man könnte auch sagen die "fromme Übung" des Rosenkranzgebetes und man könnte auch jeden Zusatz weglassen, wie es der Papst ja selbst an verschiedenen Stellen seiner Enzyklika tut, wo er nur den Begriff "Rosenkranzgebet" verwendet.Linus hat geschrieben:Was ist die Rosenkranz - Andacht
ich kenn den Rosenkranz "nur" normal ggf. mit Abschlußgebet oder anschließenden lauretanischen Litanei....
Meine persönliche Meinung: Wollte man dem Begriff "Rosenkranzandacht" eine spezielle Bedeutung zumessen, dann würde ich den Akzent dieses Begriffs äußerlich in einer Art Brauchtum (innerhalb der Familie) und innerlich in einem "besonders" bewußten, mitunter betrachtendem Rosenkranzgebet sehen.
In anderem Zusammenhang kommt dem Wort bei Papst Leo XIII. jedoch durchaus ein besonderer Sinn zu. Siehe dazu sein Rundschreiben "Supremi apostolatus”:
Daraus:
Wir bestimmen darum und gebieten, daß in der ganzen katholischen Welt in eben diesem Jahre das Fest der allerseligsten Jungfrau vom Rosenkranz besonders festlich und feierlich begangen werde, und vom 1. Oktober bis 2. November überall in allen Pfarrkirchen, und wenn die Ordinarien es für nützlich und angemessen erachten, auch in anderen der allerseligsten Gottesmutter geweihten Kirchen oder Heiligtümern, mindestens fünf Dekaden des Rosenkranzes nebst der Lauretanischen Litanei andächtig gebetet werden; Wir wünschen auch, daß, wenn diese Andacht stattfindet, zu gleicher Zeit entweder das hl. Messopfer gefeiert oder das allerheiligste Sakrament zur Anbetung ausgesetzt und zum Schlusse der frommen Versammlung der Segen mit dem Allerheiligsten in üblicher Weise gegeben wird.
[...]
Jenen aber zu Gunsten, welche Unseren Befehlen nachkommen, wollen Wir die himmlischen Schätze der Kirche erschließen, damit sie in ihnen einen Antrieb und Lohn zugleich für ihr Frömmigkeit finden. Wir verleihen demnach allen, welche innerhalb des angegebenen Zeitraumes der öffentlichen Rosenkranzandacht beiwohnen und in Unserer Meinung ihr Gebet verrichten, jedes Mal einen Ablaß von sieben Jahren und sieben Quadragenen.
Re: Marienmonat Mai
Der Rosenkranz in Gemeinschaft gebetet (ob in der Kirche, in der Familie, Orden,...) ist sowieso aktuell(http://www.ulrichrhode.de/lehrv/sakr/ablaesse.pdf) - so die üblichen Voraussetzungen für Ablässe erfüllt werden - mit einem vollkommenen Ablaß verbunden.
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Re: Marienmonat Mai
Gamaliel hat geschrieben:Siehe dazu sein Rundschreiben "Supremi apostolatus”:
Daraus:
Wir wünschen auch, daß, wenn diese Andacht stattfindet, zu gleicher Zeit entweder das hl. Messopfer gefeiert [..] wird.
Eine Horrorvorstellung für "Liturgiker" moderner Schule.
Re: Marienmonat Mai
"Ihr sollt nicht in der Messe beten, ihr sollt die Messe beten." (Pius X. zugeschrieben.)
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Re: Marienmonat Mai
Das ist so wie mit der berühmten Frage des Betens beim Rauchen - hier soll ja die Messe während des Rosenkranzes gelesen werden, nicht umgekehrt.Kilianus hat geschrieben:"Ihr sollt nicht in der Messe beten, ihr sollt die Messe beten." (Pius X. zugeschrieben.)
Re: Marienmonat Mai
Es gibt ja auch den himmlischen Vater, das göttliche Kind und den heiligen Geist.Gamaliel hat geschrieben:overkott hat geschrieben:... als göttliche Mutter...![]()
Meinst Du nicht, daß diese Formulierung eher unglücklich, weil leicht mißverständlich ist?
-
Raphaela
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Re: Marienmonat Mai
Overkott, lies doch bitte noch mal durch, was du da geschrieben/geantwortet hast!overkott hat geschrieben:Es gibt ja auch den himmlischen Vater, das göttliche Kind und den heiligen Geist.Gamaliel hat geschrieben:overkott hat geschrieben:... als göttliche Mutter...![]()
Meinst Du nicht, daß diese Formulierung eher unglücklich, weil leicht mißverständlich ist?
Die Botschaft, die für mich hier vermittelt wird, geht meiner Meinung nach eindeutig in eine falsche Richtung!
Himmlischer Vater ist klar, weil damit Gott-Vater gemeint ist.
Göttliches Kind ist auch klar, weil Jesus Christus Gott ist.
Heiliger Geist ist auch klar, weil auch Er Gott ist.
Und in diesem Zusammenhang steht da göttliche Mutter?
Gottesmutter/Mutter Gottes ja, aber Maria ist und war immer ganz und gar Mensch, sie war kein Gott/keine Göttin und ist es auch nicht. Daher kann auf keinen Fall von göttlicher Mutter die Rede sein.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!
Re: Marienmonat Mai
Göttliche Mutter ist Maria, weil sie die gute Frau ist, die das göttliche Wort an ihrem Herzen getragen und zur Welt gebracht hat.Raphaela hat geschrieben:Overkott, lies doch bitte noch mal durch, was du da geschrieben/geantwortet hast!overkott hat geschrieben:Es gibt ja auch den himmlischen Vater, das göttliche Kind und den heiligen Geist.Gamaliel hat geschrieben:overkott hat geschrieben:... als göttliche Mutter...![]()
Meinst Du nicht, daß diese Formulierung eher unglücklich, weil leicht mißverständlich ist?
Die Botschaft, die für mich hier vermittelt wird, geht meiner Meinung nach eindeutig in eine falsche Richtung!
Himmlischer Vater ist klar, weil damit Gott-Vater gemeint ist.
Göttliches Kind ist auch klar, weil Jesus Christus Gott ist.
Heiliger Geist ist auch klar, weil auch Er Gott ist.
Und in diesem Zusammenhang steht da göttliche Mutter?![]()
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Gottesmutter/Mutter Gottes ja, aber Maria ist und war immer ganz und gar Mensch, sie war kein Gott/keine Göttin und ist es auch nicht. Daher kann auf keinen Fall von göttlicher Mutter die Rede sein.
Re: Marienmonat Mai
Papst Leo XIII. - Enzyklika "Laetitiae sanctae", 1893 (Auszug)
Die Lehre des glorreichen Rosenkranzes
Die Lehre des glorreichen Rosenkranzes
(Hervorhebungen von mir)Das dritte Hauptübel, für das ein Heilmittel zu suchen ist, tritt am meisten bei unseren Zeitgenossen hervor. Denn in der früheren Zeit liebten die Menschen die irdischen Güter wohl auch, sogar allzu verkehrt, in der Regel jedoch verschmähten sie die himmlischen nicht gänzlich. Selbst einsichtsvolle Heiden lehrten, dass uns dieses Leben als Herberge, nicht als Heimat gegeben ist, als zeitweiliger Aufenthaltsort, nicht als Wohnstätte. Die jetzt lebenden Menschen aber jagen, obwohl sie im christlichen Gesetz unterrichtet sind, meistenteils den flüchtigen Gütern der gegenwärtigen Zeit in der Art nach, dass sie das bessere Heimatland in der Seligkeit des ewigen Lebens nicht bloß auf ihrem Gedächtnis schwinden lassen, sondern zur größten Schande gänzlich ausgelöscht und vertilgt wissen wollen, während der Apostel Paulus vergeblich mahnt: „Wir haben hier keine bleibende Wohnstätte, sondern trachten nach der zukünftigen.“ (Hebr. 13,14)
[...]
Dieser Gefahr wird jedoch in der Tat jener entrückt sein, der beim frommen Gebrauche des Rosenkranzes die in ihm vorkommenden „glorreichen Geheimnisse“ in aufmerksame und wiederholte Erwägung zieht. Das sind nämlich diejenigen Geheimnisse, in welchen dem christlichen Geiste hellleuchtendes Licht vorangetragen wird, um jene Güter zu schauen, die sich zwar dem Anblicke der Augen entziehen, die aber Gott nach unserem festen Glauben denen bereitet hat, die ihn lieben. Aus ihnen lernen wir, dass der Tod kein Untergang sei, der alles beseitigt und zerstört, sondern nur eine Wanderschaft und ein Umtausch des Lebens. Wir lernen, dass allen die Bahn zum Himmel offen steht, und wenn wir Christus dorthin zurückkehren sehen, denken wir an seine selige Verheißung: „Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.“ Wir lernen, dass es dereinst eine Zeit gibt, wo „Gott jede Träne von unseren Augen abwischt, und keine Trauer, keine Klage, kein Schmerz mehr sein wird.“ Sondern „wir werden immer mit dem Herrn sein, Gott ähnlich, weil wir ihn schauen werden, so wie er ist, trunken von dem Strome seiner Seligkeit, Mitbürger der Heiligen“ in der hochheiligen Gemeinschaft unserer erhabenen Königin und Mutter Maria. – Indem die Seele dies erwägt, muß sie erglühen und das Wort des heiligen Mannes wiederholen: „Wir widerlich ist die Erde, wenn ich den Himmel betrachte!“ sie muß den Trost genießen, „dass die augenblickliche und leichte Last unserer Trübsal eine schwerwiegende ewige Herrlichkeit in uns wirke.“
Denn das ist die einzige Methode, die Gegenwart mit der Ewigkeit, den irdischen Staat mit dem himmlischen geeignet zu verbinden; auf diesem Wege allein werden starke und erhabene Charaktere großgezogen.
-
Raimund J.
- Beiträge: 6092
- Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33
Re: Marienmonat Mai
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
Nec laudibus, nec timore
Re: Marienmonat Mai
Ich dachte immer, gloria.tv würde nur volle Kirchen zeigen.
