Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Und wann wirst du katholisch?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich war 25.Christiane hat geschrieben:Ich war 26.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Unsere Larissa war gute sechs bei der Erstkommunion, Victor knapp sechs.Schneller!
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Manche sind bei ihrer ersten Kommunion noch kein Jahr alt, aber auch mit 100 Jahren ist es noch nicht zu spät. Es ist nie zu spät, in vollständige Gemeinschaft mit der Kirche zu treten. Ist wie mit den Arbeitern im Weinberg.
???
Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Interessant; ich hatte bislang noch von keinen Erwachsenen-Ganzkörpertaufen bei Katholiken gehört.
Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Soweit ich weiß, ist Ernst Jünger wenige Jahre vor seinem Tod noch konvertiert. (Weiß da jemand was Näheres?)anneke6 hat geschrieben:Manche sind bei ihrer ersten Kommunion noch kein Jahr alt, aber auch mit 100 Jahren ist es noch nicht zu spät. Es ist nie zu spät, in vollständige Gemeinschaft mit der Kirche zu treten. Ist wie mit den Arbeitern im Weinberg.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Da hast Du vollkommen recht... da war er Mitte/Ende 90.Jacinta hat geschrieben:Soweit ich weiß, ist Ernst Jünger wenige Jahre vor seinem Tod noch konvertiert. (Weiß da jemand was Näheres?)anneke6 hat geschrieben:Manche sind bei ihrer ersten Kommunion noch kein Jahr alt, aber auch mit 100 Jahren ist es noch nicht zu spät. Es ist nie zu spät, in vollständige Gemeinschaft mit der Kirche zu treten. Ist wie mit den Arbeitern im Weinberg.
Nachtrag: er konvertierte am 26.09.1996, also mit 101, am Fest der Hll. Cosmas und Damian.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Niels hat geschrieben:Da hast Du vollkommen recht... da war er Mitte/Ende 90.Jacinta hat geschrieben:Soweit ich weiß, ist Ernst Jünger wenige Jahre vor seinem Tod noch konvertiert. (Weiß da jemand was Näheres?)anneke6 hat geschrieben:Manche sind bei ihrer ersten Kommunion noch kein Jahr alt, aber auch mit 100 Jahren ist es noch nicht zu spät. Es ist nie zu spät, in vollständige Gemeinschaft mit der Kirche zu treten. Ist wie mit den Arbeitern im Weinberg.
Nachtrag: er konvertierte am 26.09.1996, also mit 101, am Fest der Hll. Cosmas und Damian.
???
- Christiane
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Das war die Osternacht-Feier der neokatechumenalen Gemeinschaften von Berlin. Das ganze fand in der Kirche Hl. Schutzengel in Britz statt. Ziemlich hässliches Betonding, um ehrlich zu sein. Vorallem von außen. Aber das vergisst man in diesen sehr intensiven Osternächten, die immer voller Eindrücke sind, sehr schnell.Juergen hat geschrieben:Wo war das denn?Christiane hat geschrieben:Tja, Erwachsenentaufe + Firmung halt. Und dann am selben Abend die erste Kommunion. Alles in der Osternacht 2009.![]()
http://i411.photobucket.com/albums/pp19 ... C04014.jpg
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Aber das Taufwasser fühlte sich sehr schön warm und weich an. Irgendwie kam ich mir vor wie'n Frosch im Teich.
@Raimund: Danke.
Inzwischen bin ich 27. Ich gehe auf die 30 zu.
Christiane
Zuletzt geändert von Christiane am Montag 2. August 2010, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
"Die Demokratie feiert den Kult der Menschheit auf einer Pyramide von Schädeln." - Nicolás Gómez Dávila
"Gott kann machen, dass eine Communio entsteht zwischen dem Idiot und dem Arschloch." (Ausspruch auf einem NK-Gemeinschaftstag)
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- Christiane
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Machen "Neos" immer so.Firmian hat geschrieben:Interessant; ich hatte bislang noch von keinen Erwachsenen-Ganzkörpertaufen bei Katholiken gehört.
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- Robert Ketelhohn
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Nicht mehr in Spandau???Christiane hat geschrieben:Das ganze fand in der Kirche Hl. Schutzengel in Britz statt.
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- Christiane
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Nein. Das letzte mal fand die Osternacht 2006 in Spandau statt. Das war auch meine erste Osternacht gewesen.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Nicht mehr in Spandau???Christiane hat geschrieben:Das ganze fand in der Kirche Hl. Schutzengel in Britz statt.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Hast du 3 Jahre gebraucht bis sie dich getauft haben? Ist das normal oder lag es an dir?Christiane hat geschrieben:Nein. Das letzte mal fand die Osternacht 2006 in Spandau statt. Das war auch meine erste Osternacht gewesen.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Nicht mehr in Spandau???Christiane hat geschrieben:Das ganze fand in der Kirche Hl. Schutzengel in Britz statt.
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Das ging fix.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Wie Robert schon sagte, für NK-Verhältnisse ging das schnell. Ich bekam sogar ne Extrawurst und musste nicht mal das 2. Skrutinium abwarten (weil es sich bei unserer Gemeinschaft länger als üblich mit den Etappen hingezogen hat, und immer noch hinzieht - so die Begründung seitens der Katechisten).Marion hat geschrieben:Hast du 3 Jahre gebraucht bis sie dich getauft haben? Ist das normal oder lag es an dir?Christiane hat geschrieben:Nein. Das letzte mal fand die Osternacht 2006 in Spandau statt. Das war auch meine erste Osternacht gewesen.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Nicht mehr in Spandau???Christiane hat geschrieben:Das ganze fand in der Kirche Hl. Schutzengel in Britz statt.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
InteressantChristiane hat geschrieben:Wie Robert schon sagte, für NK-Verhältnisse ging das schnell. Ich bekam sogar ne Extrawurst und musste nicht mal das 2. Skrutinium abwarten (weil es sich bei unserer Gemeinschaft länger als üblich mit den Etappen hingezogen hat, und immer noch hinzieht - so die Begründung seitens der Katechisten).Marion hat geschrieben:Hast du 3 Jahre gebraucht bis sie dich getauft haben? Ist das normal oder lag es an dir?Christiane hat geschrieben:Nein. Das letzte mal fand die Osternacht 2006 in Spandau statt. Das war auch meine erste Osternacht gewesen.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Nicht mehr in Spandau???Christiane hat geschrieben:Das ganze fand in der Kirche Hl. Schutzengel in Britz statt.
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Wie lange dauert es denn beim normalen Priester um die Ecke?
Gerne auch heutzutage und vorm Konzil
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Naja. Eine gute Erwachsenenkatechese dauert m. W. auch ein halbes Jahr mindestens. Ein Jahr dürfte die Regel sein. Ich kenne aber auch Fälle, wo es länger dauerte. Es geht ja nicht um ein festgefügtes Programm, sondern darum, wann beim Katechumenen der Groschen fällt.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Raimund J.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Ich habe neulich eine Konversion (ev. -> kath.) mitbekommen, da gab es ein, zwei Gespräche und anschliessend an einem Sonntag dann die Aufnahme in die Kirche incl. Firmung.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Ich halte das für äußerst bedenklich. Den Priester, der in 2 Stunden alle Glaubensfragen erschöpfend und nachhaltig behandelt, möchte ich sehen. 
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Raimund J.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Das sehe ich auch so. Und ich möchte lieber auch gar nicht wissen, was bei diesen "Gesprächen" erzählt wurde.cantus planus hat geschrieben:Ich halte das für äußerst bedenklich. Den Priester, der in 2 Stunden alle Glaubensfragen erschöpfend und nachhaltig behandelt, möchte ich sehen.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Das ist nicht nur bedenklich, das ist ein Witz! Aber vermutlich hat der Priester alles gesagt, was er wußte und damit war für ihn der ideale Zeitpunkt gekommen.
Im übrigen geht es bei einer Konversion/Erwachsenentaufe nicht nur um eine hinreichende Vermittlung des Glaubenswissens, sondern z.B. auch um die Einübung in das praktische religiöse Leben, sowohl den regelmäßigen Meßbesuch,..., wie auch das persönliche Gebetsleben.
Die Zeitdauer wird je nach den Umständen variieren, aber unter einem Jahr geht seriöserweise gar nichts.
Im übrigen geht es bei einer Konversion/Erwachsenentaufe nicht nur um eine hinreichende Vermittlung des Glaubenswissens, sondern z.B. auch um die Einübung in das praktische religiöse Leben, sowohl den regelmäßigen Meßbesuch,..., wie auch das persönliche Gebetsleben.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Gamaliel hat geschrieben:Die Zeitdauer wird je nach den Umständen variieren, aber unter einem Jahr geht seriöserweise gar nichts.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Ich schätze aber mal, daß jemand, der sich zur Konversion entschließt, sich bereits vorher ausführlich mit den Glaubensinhalten beschäftigt hat. Heutzutage geschieht das ja in der Regel aus Überzeugung und nicht aus mehr so oft wie früher aus Familienraison (Einheirat in kath. Familie, Schwiegereltern machen das zur Bedingung zur Zustimmung...). Kommt daher m.E. auf den Einzelfall an. Viele werden sich bereits besser auskennen als der statistische Durchschnittskatholik.
Jetzt auch im Vergleich dazu, daß bei einer Kindstaufe in der Regel überhaupt keine Katechese erfolgt, auch nicht für die Eltern (die vielleicht bei ihrer eigenen Firmung das letzte Mal in einer Kirche waren, oder bei der Beerdigung der Oma.)
Jetzt auch im Vergleich dazu, daß bei einer Kindstaufe in der Regel überhaupt keine Katechese erfolgt, auch nicht für die Eltern (die vielleicht bei ihrer eigenen Firmung das letzte Mal in einer Kirche waren, oder bei der Beerdigung der Oma.)
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Das ist ja ein Skandal, der dem obengenannten in nichts nachsteht. Wenn sowohl die Eltern als auch die Paten keine Ahnung und kein Interesse haben, dürfte der Priester m. E. gar nicht so einfach taufen. Da müsste man erstmal einen echten Paten finden. Gleiches gilt bei konfessionsverschiedenen Ehen, wo von vornherein sichtbar ist, dass das Versprechen, die Kindern im katholischen Glauben erziehen zu wollen, nichts wert ist.Firmian hat geschrieben:Jetzt auch im Vergleich dazu, daß bei einer Kindstaufe in der Regel überhaupt keine Katechese erfolgt, auch nicht für die Eltern (die vielleicht bei ihrer eigenen Firmung das letzte Mal in einer Kirche waren, oder bei der Beerdigung der Oma.)
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Wir entfernen uns ziemlich vom Strangthema.....
Aber das habe ich mir natürlich auch schon überlegt. Daß etwas so ist, wie es ist (hier: Kindstaufe kriegt de facto jeder, wenn zumindest ein Elternteil auf dem Papier katholisch ist), heißt ja noch lange nicht, daß das gut ist und andere Handlungswesen (hier: Erwachsenentaufe/Konversion) daran gemessen werden.
Ist nur eine Abwägungsfrage, ob man durch eine Verweigerung der Taufe in der heutigen säkularen Welt, besonders in den fünf inzwischen nicht mehr so neuen Ländern, den Kindern nicht die Chance nimmt, jemals mit der Kirche in Kontakt zu kommen.
Aber das führt im Kommunionstrang jetzt wirklich zu weit.
Aber das habe ich mir natürlich auch schon überlegt. Daß etwas so ist, wie es ist (hier: Kindstaufe kriegt de facto jeder, wenn zumindest ein Elternteil auf dem Papier katholisch ist), heißt ja noch lange nicht, daß das gut ist und andere Handlungswesen (hier: Erwachsenentaufe/Konversion) daran gemessen werden.
Ist nur eine Abwägungsfrage, ob man durch eine Verweigerung der Taufe in der heutigen säkularen Welt, besonders in den fünf inzwischen nicht mehr so neuen Ländern, den Kindern nicht die Chance nimmt, jemals mit der Kirche in Kontakt zu kommen.
Aber das führt im Kommunionstrang jetzt wirklich zu weit.
- Christiane
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Nun ja, wenn es um eine Konversion vom Protestantismus in die Kirche geht, geht das auch beim Neokatechumenat fixer als eine Erwachsenentaufe. Eine Schwester aus meiner Gemeinschaft ist Konvertitin. Bei ihr hat das knapp zwei Jahre gedauert (Oder war's eins? Ich weiß schon gar nicht mehr genau). Ist jetzt nicht so der große zeitliche Unterschied zu meiner Wartezeit, aber ich war wie gesagt auch eine Ausnahme. Normalerweise dauert es für erwachsene Taufanwärter beim NK im Schnitt so sieben Jahre, bis sie getauft werden.Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich habe neulich eine Konversion (ev. -> kath.) mitbekommen, da gab es ein, zwei Gespräche und anschliessend an einem Sonntag dann die Aufnahme in die Kirche incl. Firmung.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.Firmian hat geschrieben:Ich schätze aber mal, daß jemand, der sich zur Konversion entschließt, sich bereits vorher ausführlich mit den Glaubensinhalten beschäftigt hat. [...] Viele werden sich bereits besser auskennen als der statistische Durchschnittskatholik.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Mir ist aufgefallen, dass bei diesen Kursen (ich meine jetzt nicht das NK) die heute gesellschaftlich aktuten Problemthemen wie Konkubinat, Sonntagspflicht, Abtreibungsverbot, "Pille", Homosexualität etc. anscheinend bewußt ausgeklammert werden, wohl um niemanden abzuschrecken.Christiane hat geschrieben:Nun ja, wenn es um eine Konversion vom Protestantismus in die Kirche geht, geht das auch beim Neokatechumenat fixer als eine Erwachsenentaufe. Eine Schwester aus meiner Gemeinschaft ist Konvertitin. Bei ihr hat das knapp zwei Jahre gedauert (Oder war's eins? Ich weiß schon gar nicht mehr genau). Ist jetzt nicht so der große zeitliche Unterschied zu meiner Wartezeit, aber ich war wie gesagt auch eine Ausnahme. Normalerweise dauert es für erwachsene Taufanwärter beim NK im Schnitt so sieben Jahre, bis sie getauft werden.Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich habe neulich eine Konversion (ev. -> kath.) mitbekommen, da gab es ein, zwei Gespräche und anschliessend an einem Sonntag dann die Aufnahme in die Kirche incl. Firmung.
Christiane
Bei einer Bekannten hat es bis zur Taufe gerademal ein reichliches halbes Jahr gedauert. Letztlich ist es auch hier wie meist sonst in der Kirche: Notweniges Wissen bekommt man nicht vermittelt, man muss es sich mühsam durch gezieltes Nachfragen und Selbststudium erkämpfen.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Dshalb ist man häufig einem gewissen Argwohn der "geborenen" Katholiken ausgesetzt. Deshalb ist es besser, sich dumm zu stellen.Christiane hat geschrieben:Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.Firmian hat geschrieben:Ich schätze aber mal, daß jemand, der sich zur Konversion entschließt, sich bereits vorher ausführlich mit den Glaubensinhalten beschäftigt hat. [...] Viele werden sich bereits besser auskennen als der statistische Durchschnittskatholik.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Es geht dabei vermutlich nicht nur um Abschreckung (die meisten Konvertieten dürften diese Problempunkte schon vorher wahrgenommen haben, so dass sie das nicht schreckt), sondern vielmehr um die Peinlichkeit, dass viele Geistliche, die solche Kurse leiten, zugeben müssten, dass sie selber nicht mehr hinter der Lehre der Kirche stehen.Jacinta hat geschrieben:Mir ist aufgefallen, dass bei diesen Kursen (ich meine jetzt nicht das NK) die heute gesellschaftlich aktuten Problemthemen wie Konkubinat, Sonntagspflicht, Abtreibungsverbot, "Pille", Homosexualität etc. anscheinend bewußt ausgeklammert werden, wohl um niemanden abzuschrecken.
Das ist überhaupt eines der großen Probleme der Pastoral unserer Tage: es werden Leute mit der kirchlichen "PR-Arbeit" beauftragt, die selber nicht fest im Glauben stehen oder zentrale Punkte sogar offen leugnen, daher nur Allgemeinheiten von sich geben, und andere Dinge bewusst verschweigen. So bleibt ein ambivalentes Bild bei Interessenten zurück, die meist sehr genau spüren, ob jemand das, was er predigt, auch lebt oder ob er nur eine Rolle spielt.
Es ist kein Zufall, dass gerade die großstädtischen Pastoralangebote oft mit gewaltigen Personal- und Finanzressourcen angeschoben werden, deren Erfolg gen Null tendiert. Konversionen etc. ereignen sich hingegen immer nur in Kleingruppen, Einzelgesprächen, in geistlichen Gemeinschaften etc.
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Raimund J.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Und was soll das bringen? Wer hat da etwas davon? Du sollst Deinen Glauben bekennen und Dein Wissen nicht für Dich behalten.Jacinta hat geschrieben:Dshalb ist man häufig einem gewissen Argwohn der "geborenen" Katholiken ausgesetzt. Deshalb ist es besser, sich dumm zu stellen.Christiane hat geschrieben:Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.Firmian hat geschrieben:Ich schätze aber mal, daß jemand, der sich zur Konversion entschließt, sich bereits vorher ausführlich mit den Glaubensinhalten beschäftigt hat. [...] Viele werden sich bereits besser auskennen als der statistische Durchschnittskatholik.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Dabei bezog ich mich hier noch nichtmal auf irgendwelches Expertenwissen, sondern lediglich auf das kleine Einmaleins des Glaubens.Jacinta hat geschrieben:Dshalb ist man häufig einem gewissen Argwohn der "geborenen" Katholiken ausgesetzt. Deshalb ist es besser, sich dumm zu stellen.Christiane hat geschrieben:Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.Firmian hat geschrieben:Ich schätze aber mal, daß jemand, der sich zur Konversion entschließt, sich bereits vorher ausführlich mit den Glaubensinhalten beschäftigt hat. [...] Viele werden sich bereits besser auskennen als der statistische Durchschnittskatholik.
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Raimund J.
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Re: Kleinere Fragen zum Kommunionempfang
Diese Aussage gefällt mir nach wie vor ganz und gar nicht. Ich hoffe, daß Jacinta dazu nochmal Stellung nimmt.Jacinta hat geschrieben: Deshalb ist es besser, sich dumm zu stellen.
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