Informationen
17.8.21 Nachdem der Internatsbetrieb einstweilig stillgelegt wurde, haben verständnisvolle und hilfsbereite Freunde der Erw. Realschule Herz-Jesu tatkräftig angepackt:
Alle 26 „Internatsschüler“ wurden nach Kenntnisnahme des örtlichen Jugendamtes in so genannte „Pflegefamilien“ untergebracht. Der Schulbetrieb geht wie gewohnt weiter. Gegen Abend werden die Kinder von der Schule abgeholt und morgens zur Schule gebracht.
Presseerklärung des Don-Bosco-Schulvereins vom 2.8.21
1. Entgegen den Darstellungen in den Medien ist unser Internat geschlossen, entsprechend der gerichtlichen Anordnung vom 11.8.21. – Ein Neuantrag ist bereits gestellt.
2. Alle ehemaligen Internatsschüler sind in Pflegefamilien untergebracht. Das örtliche Jugendamt ist davon in Kenntnis gesetzt.
3. Es halten sich keine Schüler der ERS-Herz-Jesu illegal im ehemaligen Internatsgebäude auf.
4. Zwei Jugendliche, 16- u. 17-jährig, KEINE Schüler der ERS-Herz-Jesu, sind zurzeit als Gäste außerhalb des Internatsbereiches mit Einverständnis der Eltern untergebracht.
5. Sämtliche anderslautende Vorwürfe und Behauptungen weisen wir als verleumderisch zurück.
Pater Christian Schneider
--> http://www.don-bosco-sb.de/docs/presseerkl_1-8-2.htm
Internat der FSSPX im Saarland
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Das freut mich sehr, vor allem für die Kinder, daß das so sauber und schnell erledigt werden konnte. 
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Ja,Marion hat geschrieben:Das freut mich sehr, vor allem für die Kinder, daß das so sauber und schnell erledigt werden konnte.
vor wenigen Tagen war zu lesen, daß beim Jugendamt keine Anträge zur Unterbringung in Pflegefamilien für die ganzen Kinder vorliegen.
Zudem die Meldung von heute
Wer war der dritte "Schüler" ?Don-Bosco-Internat: Saar-Sozialministerin leitet Bußgeldverfahren ein
(2.8.21) Schulverein droht Strafe von 15 Euro...
...Nach Darstellung von Ministeriumssprecher Thorsten Klein hatten am Mittwoch je ein Vertreter des Sozialministeriums und des Landesjugendamts das Internat, das mit der Erweiterten Realschule Herz Jesu gekoppelt ist, morgens früh um 6.3 Uhr besucht. Lange vor Frühstück und Schulbeginn. Dabei seien drei Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren angetroffen worden. Diese hätten bestätigt, dass sie für längere Zeit dort wohnen würden. Aus diesem Grund gehe das Ministerium von einem illegalen Betrieb des Internats aus,...
--> http://www.sol.de/titelseite/topnews/Do ... 5,333423
Wo gehen die Schüler zur Schule?
Die Ferien sind vorbei und sie sind im schulpflichtigen Alter.
Gruß Jürgen
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Juergen hat geschrieben:Die Ferien sind vorbei und sie sind im schulpflichtigen Alter.
Wieviele Jahre Schulpflicht gibt es denn in Deutschland?
Re: Internat der FSSPX im Saarland
bis 18Gamaliel hat geschrieben:Juergen hat geschrieben:Die Ferien sind vorbei und sie sind im schulpflichtigen Alter.![]()
Wieviele Jahre Schulpflicht gibt es denn in Deutschland?
Gruß Jürgen
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- cantus planus
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Nein, normalerweise bis zur 9. Klasse, in einzelnen Ländern bis zur 10. Klasse.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Das ist vonGamaliel hat geschrieben:Juergen hat geschrieben:Die Ferien sind vorbei und sie sind im schulpflichtigen Alter.![]()
Wieviele Jahre Schulpflicht gibt es denn in Deutschland?
@ Jürgen: "Bis 18" ist definitiv falsch. Siehe oben.Wikipedia hat geschrieben:Zu unterscheiden ist zwischen der Vollzeitschulpflicht und der Berufsschulpflicht. Die Vollzeitschulpflicht dauert in der Regel bis zum Abschluss des 9. Schulbesuchsjahres, in einigen Bundesländern bis zum Abschluss des 10. Schulbesuchsjahres. Der Begriff Schulbesuchsjahr ist nicht mit der Jahrgangsstufe zu verwechseln (Beispiel: Für einen Schüler, der zweimal sitzengeblieben ist, endet die Vollzeitschulpflicht am Ende der 7. bzw. 8. Klasse). Übersprungene Klassen werden hingegen anerkannt, so dass die Vollzeitschulpflicht dennoch nach Klasse 9 bzw. 10 endet.
Die Berufsschulpflicht beginnt nach Ablauf der Vollzeitschulpflicht. Die Berufsschulpflicht kann entweder durch die Teilnahme an einer Berufsausbildung, durch Bildungsgänge an einer Berufsbildenden Schule oder durch den Besuch der Sekundarstufe I oder der Sekundarstufe II einer Allgemeinbildenden Schule erfüllt werden. In der Regel endet die Berufsschulpflicht mit dem Ende der Berufsausbildung bzw. mit dem zwölften Schulbesuchsjahr. Die näheren Details und weitere Alternativen zum Nachkommen der Berufsschulpflicht unterscheiden sich je nach Bundesland.
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Nein - die geht bis zum 18. Lebensjahr.cantus planus hat geschrieben:Nein, normalerweise bis zur 9. Klasse, in einzelnen Ländern bis zur 10. Klasse.
Daß heißt nicht, daß Du bis zum 18. Lebensjahr jeden Tag in die Schule mußt. Du kannst freilich auch eine Lehre machen, aber da gibt es ja auch eine Schule (Berufsschule). Machst Du keine Lehre mußt Du in irgendeine Berufsirgendwasschule.
Gruß Jürgen
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- cantus planus
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Ja, aber die Vollzeitschulpflicht geht eben regulär bis zur 9. Klasse.
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Wenn Du Dir die darunterstehende Tabelle ansiehst, siehst Du, daß es fast überall bis 18 geht.taddeo hat geschrieben:@ Jürgen: "Bis 18" ist definitiv falsch. Siehe oben.
Gruß Jürgen
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Danke für alle Hinweise (taddeo
).
Es scheint somit keine "Probleme" bzgl. der angetroffenen Jugendlichen zu geben, die möglicherweise gerade Urlaub haben oder aus einem anderen Bundesland stammen,...
Bleibt noch die Frage, ob das Jugendamt die Aufnahme der Kinder in Pflegefamilien ablehnen kann, d.h. nicht theoretisch (das ist ja klar), sondern aufgrund der konkreten Situation ("Umgehung" der Internatsschließung) vor Ort.
Im Internet habe ich auf die Schnelle das gefunden, mir scheint, das müßte inhaltlich passen und es sollte folglich für die Kinder keine weiteren Probleme geben.
SGB VIII § 44 Erlaubnis zur Vollzeitpflege
Es scheint somit keine "Probleme" bzgl. der angetroffenen Jugendlichen zu geben, die möglicherweise gerade Urlaub haben oder aus einem anderen Bundesland stammen,...
Bleibt noch die Frage, ob das Jugendamt die Aufnahme der Kinder in Pflegefamilien ablehnen kann, d.h. nicht theoretisch (das ist ja klar), sondern aufgrund der konkreten Situation ("Umgehung" der Internatsschließung) vor Ort.
Im Internet habe ich auf die Schnelle das gefunden, mir scheint, das müßte inhaltlich passen und es sollte folglich für die Kinder keine weiteren Probleme geben.
SGB VIII § 44 Erlaubnis zur Vollzeitpflege
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, daß da nicht viel nachgehakt wird. Eine Bekannte von mir, deren Tochter bekam nach Abschluß der 10. Klasse Realschule (Alter: 16) ein Formular zugeschickt, in dem angegeben werden sollte, ob entweder ein Ausbildungsverhältnis begonnen wird, wenn ja, wo, oder b) eine weiterführende Schule besucht wird, wenn ja, wo. Die Frau hat geschrieben, daß ihe Tochter im Ausland zur Schule geht und gab — aus Versehen — auch noch eine falsche Adresse an. Nachgeprüft wurde das nie.
???
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Gamaliel hat geschrieben:Bleibt noch die Frage, ob das Jugendamt die Aufnahme der Kinder in Pflegefamilien ablehnen kann...
Art. 44 AGSG hat geschrieben: Art. 35
Versagungsgründe
1) Die Pflegeerlaubnis nach § 44 Abs. 1 SGB VIII ist zu versagen, wenn das Wohl des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen in der Pflegestelle nicht gewährleistet ist.
2) Sie ist insbesondere zu versagen, wenn
1. eine Pflegeperson nicht über ausreichende erzieherische Fähigkeiten verfügt, die dem Entwicklungsstand und den jeweiligen erzieherischen Bedürfnissen des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen gerecht werden,
2. die Aufnahme des Pflegekindes nicht mit dem Wohl aller in der Familie einer Pflegeperson lebender Kinder und Jugendlicher vereinbar oder eine Pflegeperson mit der Betreuung eines weiteren Kindes oder eines bzw. einer weiteren Jugendlichen überfordert ist; davon ist in der Regel auszugehen, wenn sich bereits drei Pflegekinder in der Pflegestelle befinden,
3. eine Pflegeperson nicht die Gewähr dafür bietet, dass die von den Personensorgeberechtigten bestimmte Grundrichtung der Erziehung einschließlich der religiösen oder weltanschaulichen Erziehung beachtet wird,
4. Anhaltspunkte bestehen, dass eine Pflegeperson oder eine in ihrem Haushalt lebende Person das sittliche Wohl des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen gefährden könnte,
5. die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Pflegeperson und ihre Haushaltsführung offensichtlich nicht geordnet sind,
6. eine Pflegeperson oder die in ihrem Haushalt lebenden Personen an einer Krankheit leiden, die das Wohl des Kindes oder des bzw. der Jugendlichen nicht nur unerheblich gefährdet, oder
7. nicht ausreichender Wohnraum für die Kinder oder Jugendlichen und die im Haushalt lebenden Personen vorhanden ist.
-> http://by.juris.de/by/SGAG_BY_Art35.htm
Gruß Jürgen
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Re: Nachrichten aus den Bistümern
Ja, das passt sie vielleicht tatsächlich nicht. Ist doch das öffentliche Bild der Piusbruderschaft hierzulande durch die Leugnung geprägt. Jetzt kommt noch der Ärger mit den Behörden wegen dem Internat dazu.Marion hat geschrieben:Deine Frage passt wohl nicht ins SchemaTorsten hat geschrieben:Gibt es hier jemanden, der ernsthaft leugnet, dass es eine politische und mediale Kampagne gegen die Piusbruderschaft gab und gibt?![]()
Es scheint wohl in manchen Köpfen so zusein, daß nun der Punkt endgültig erreicht ist rechtmäßig zu verfolgen. Also eine Art "gute Verfolgung".
Alles vollkommen unnötige Dinge, die mehr als arg an der Seriosität kratzen. Was soll es bringen, den Völkermord an den europäischen Juden anhand technischer Raffinessen zu leugnen, wo uns jedes moderne Krisengebiet der Welt zeigt, wozu Menschen fähig sind, wenn es ums Abschlachten anderer geht? Und sei es nur medial. Das ist eben kaum anders zu erklären als mit Antisemitismus. Der auch und schon gar nicht eine Lösung für irgendetwas ist.
Und jetzt noch das Jugendamt. Der Deutsche schimpft viel auf den Staat und die Beamten, aber was die Funktion und Aufgabe der Behörden und Ämter angeht, gerade wenn es um Kinder und Aufsichtspflicht geht, um korrekte Unterbringung und Betreuung, da ist er penibel. Und egal welcher Verein oder welche "-schaft" sich damit anlegt, sie wird in der öffentlichen Wahrnehmung verlieren. Weil die Existenz von Jugendämtern, und das, was sie aussagen, Teil des nationalen Stolzes sind. Ein Nationalstolz, der sich auf die gutmenschliche Selbstsicht stützt.
-
Clementine
- Beiträge: 1024
- Registriert: Samstag 30. Juni 2007, 16:32
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Marion hat geschrieben:Selber denken können und wollen und nicht vom Staat denken und den Medien vorkauen lassen ist zwischenzeitlich offensichtlich Mangelware.
Man könnte bei einigen FSSPX-Gläubigen natürlich "Staat" und "Medien" durch FSSPX und FSSPX-Gläubige ersetzen...
Es gibt drei Arten von Menschen: Haie, Haifischfutter und Menschen, die es gelernt haben mit den Haien zu schwimmen ohne gefressen zu werden.
Halte Deine Stadt sauber! Iß täglich eine Taube!
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- lifestylekatholik
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- Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Ja, bei einigen. Aber auch nicht bei mehr als bei den Normalos.Clementine hat geschrieben:Man könnte bei einigen FSSPX-Gläubigen natürlich "Staat" und "Medien" durch FSSPX und FSSPX-Gläubige ersetzen...
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
-
Filius Custodis
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Die Kinder haben doch bereits Probleme, sonst wären sie doch nicht im Internat.Gamaliel hat geschrieben:Danke für alle Hinweise (taddeo).
Es scheint somit keine "Probleme" bzgl. der angetroffenen Jugendlichen zu geben, die möglicherweise gerade Urlaub haben oder aus einem anderen Bundesland stammen,...
,...
Und nun kann man sie wie Gegenstände herumtragen und nach Belieben wieder woanders ablegen, bis sie auch dort wieder unbequem werden. Das alles um "Christenverfolgung in Deutschland" glaubhaft zu machen.
Denken sie mal an MT18, 14
Re: Internat der FSSPX im Saarland
@Filius
Hauptsache immer mitreden (d.h. eigentlich mitschreiben), auch wenn man keine Ahnung hat, ja offenbar nicht einmal den Sinn eines einzelnen Postings versteht.
Hauptsache immer mitreden (d.h. eigentlich mitschreiben), auch wenn man keine Ahnung hat, ja offenbar nicht einmal den Sinn eines einzelnen Postings versteht.
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Prost Mahlzeit. Typisch deutsche Vorurteile gegen Internate...Filius Custodis hat geschrieben: Die Kinder haben doch bereits Probleme, sonst wären sie doch nicht im Internat.
Das ist jetzt so peinlich, dass ich es weiter nicht kommentieren will.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Ich bin auch schon mal in einem Internat zur Schule gegangen. War das beste, was mir je passiert ist. Ich würde sagen: Die Vorstellung, daß die Kinder in Internaten schwer erziehbar sind und die Eltern sie reingersteckt haben, weil sie mit ihnen nicht fertig werden…trifft nicht zu. Natürlich gibt es solche Kinder. Aber bei mir war der Grund, daß ich in eine deutsche Schule gehen wollte.
???
- Robert Ketelhohn
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Kennt ihr eigentlich Zöglinge eines Internats der Piusbruderschaft persönlich? – Ich
schon. Konkret: Eins aus einer ganzen Anzahl Kinder einer gläubigen Familie. Die
übrigen auf staatlichen Schulen. Das eine nicht, aufgrund einer regelrechten Verfol-
gungssituation an der staatlichen Schule. Verfolgung aus Haß auf den christlichen
Glauben kann man das schon nennen. Das Ausweichen auf jenes Internat war also
eine Art Flucht.
Solche Situationen sind heute für Gläubige leider nicht mehr selten. Ich habe das oben
bereits angedeutet. Unter antichristlichem Druck leiden alle durch die Umstände, aber
manchmal wird daraus buchstäbliche Verfolgung, wenn man an entsprechende Leh-
rer und Beamte gerät. Die wenigsten finden Fluchtmöglichkeiten (einschließlich der er-
forderlichen Finanzierung) wie im oben genannten Beispiel. Aber Gott sei Lob für jedes
Kind, dem so ein Ausweg eröffnet wird.
Daß es nur wenige sind, daran tragen auch unsre Bischöfe ein gerüttelt Maß an Schuld.
Denn ihre Aufgabe wäre es, für ein katholisches Schulwesen Sorge zu tragen, daß den
Namen verdient. Doch Fehlanzeige. Ja, sie lassen sogar baptistische Mütter ins Gefäng-
nis werfen, die ihre Kinder vor sittlich verderbendem Unzuchtstheater an pseudokatho-
lischen Schulen bewahren wollen.
schon. Konkret: Eins aus einer ganzen Anzahl Kinder einer gläubigen Familie. Die
übrigen auf staatlichen Schulen. Das eine nicht, aufgrund einer regelrechten Verfol-
gungssituation an der staatlichen Schule. Verfolgung aus Haß auf den christlichen
Glauben kann man das schon nennen. Das Ausweichen auf jenes Internat war also
eine Art Flucht.
Solche Situationen sind heute für Gläubige leider nicht mehr selten. Ich habe das oben
bereits angedeutet. Unter antichristlichem Druck leiden alle durch die Umstände, aber
manchmal wird daraus buchstäbliche Verfolgung, wenn man an entsprechende Leh-
rer und Beamte gerät. Die wenigsten finden Fluchtmöglichkeiten (einschließlich der er-
forderlichen Finanzierung) wie im oben genannten Beispiel. Aber Gott sei Lob für jedes
Kind, dem so ein Ausweg eröffnet wird.
Daß es nur wenige sind, daran tragen auch unsre Bischöfe ein gerüttelt Maß an Schuld.
Denn ihre Aufgabe wäre es, für ein katholisches Schulwesen Sorge zu tragen, daß den
Namen verdient. Doch Fehlanzeige. Ja, sie lassen sogar baptistische Mütter ins Gefäng-
nis werfen, die ihre Kinder vor sittlich verderbendem Unzuchtstheater an pseudokatho-
lischen Schulen bewahren wollen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
- cantus planus
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Bist du sicher, dass eine Flucht aus der Welt, in der wir nun einmal leben, diese Kinder dafür tauglich macht, nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben? Ich verstehe schon, wie du das meinst. Dennoch halte ich genau diese Realitätsflucht für den Pferdefuß der FSSPX-Pädagogik, wenn man das einmal so nennen will.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Eins aus einer ganzen Anzahl Kinder einer gläubigen Familie. Die
übrigen auf staatlichen Schulen. Das eine nicht, aufgrund einer regelrechten Verfol-
gungssituation an der staatlichen Schule. Verfolgung aus Haß auf den christlichen
Glauben kann man das schon nennen. Das Ausweichen auf jenes Internat war also
eine Art Flucht.
Solche Situationen sind heute für Gläubige leider nicht mehr selten. Ich habe das oben
bereits angedeutet. Unter antichristlichem Druck leiden alle durch die Umstände, aber
manchmal wird daraus buchstäbliche Verfolgung, wenn man an entsprechende Leh-
rer und Beamte gerät. Die wenigsten finden Fluchtmöglichkeiten (einschließlich der er-
forderlichen Finanzierung) wie im oben genannten Beispiel. Aber Gott sei Lob für jedes
Kind, dem so ein Ausweg eröffnet wird.
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Noch ein Wort zur Verfolgungsstimmung, hier jetzt konkret auf die Piusbruderschaft
bezogen. Wieder ein Fall aus eigenem Erleben. Ein Mädchen aus meinem engsten
persönlichen Umfeld um die Mitte des vierten Schuljahrs war zufällig auf die There-
sienschule in Schönenberg aufmerksam geworden – und prompt fasziniert vom Ge-
danken, ab der fünften Klasse dorthinzugehen, auch wenn der Vater ihm erklärte,
das nicht finanzieren zu können.
Gelegentlich erzählte es seinem Großvater von diesem Wunsch. Die Reaktion spottet
jeder Beschreibung, wie ich vom Kinde selbst erfuhr. Tobsuchtsanfall, Sektengebrüll,
Androhung des Abbruchs familiärer Kontakte und sonstiger Maßnahmen. Das Kind,
etwas verunsichert, sah sich kurz darauf im Internet ein längeres Interview mit Bischof
Fellay an. Die Reaktion des Mädchens: »Opa spinnt komplett.«
(Aus dem Internatswunsch ist natürlich dennoch nichts geworden, die Sache wurde
ad acta gelegt, aber primär aus wirtschaftlichen Gründen, nicht wegen der Piusbruder-
schaft, mit welcher man gleichwohl keinerlei Kontakte hatte.)
bezogen. Wieder ein Fall aus eigenem Erleben. Ein Mädchen aus meinem engsten
persönlichen Umfeld um die Mitte des vierten Schuljahrs war zufällig auf die There-
sienschule in Schönenberg aufmerksam geworden – und prompt fasziniert vom Ge-
danken, ab der fünften Klasse dorthinzugehen, auch wenn der Vater ihm erklärte,
das nicht finanzieren zu können.
Gelegentlich erzählte es seinem Großvater von diesem Wunsch. Die Reaktion spottet
jeder Beschreibung, wie ich vom Kinde selbst erfuhr. Tobsuchtsanfall, Sektengebrüll,
Androhung des Abbruchs familiärer Kontakte und sonstiger Maßnahmen. Das Kind,
etwas verunsichert, sah sich kurz darauf im Internet ein längeres Interview mit Bischof
Fellay an. Die Reaktion des Mädchens: »Opa spinnt komplett.«
(Aus dem Internatswunsch ist natürlich dennoch nichts geworden, die Sache wurde
ad acta gelegt, aber primär aus wirtschaftlichen Gründen, nicht wegen der Piusbruder-
schaft, mit welcher man gleichwohl keinerlei Kontakte hatte.)
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
- cantus planus
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Nachtrag: Um meine Gedanken oben etwas zu präzisieren: nur in Konfrontation mit der Welt lernt man ihre antichristliche Seite und ihre Boshaftigkeit kennen. Nur so können die Kinder den Eltern die richtigen Fragen stellen, die für die Entwicklung ihres Glaubens notwendig sind. Hoffentlich sind die Eltern dann auch in der Lage zu antworten. Das ist freilich ein anderes Problem, das hier ja auch schon erörtert wurde.
(Oh, ich hatte deinen Beitrag zwischendurch übersehen, Robert. Diese Pogromstimmung ist freilich von gänzlich anderem Kaliber.)
(Oh, ich hatte deinen Beitrag zwischendurch übersehen, Robert. Diese Pogromstimmung ist freilich von gänzlich anderem Kaliber.)
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- Robert Ketelhohn
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Das ist keine Flucht aus der Welt. Es geht um ein Mindestmaß an Abschirmung vor verderblichen Einflüssen zur Unzeit. Ja, die Kinder werden so tauglicher als andere, »nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben«, da bin ich sicher.cantus planus hat geschrieben:Bist du sicher, dass eine Flucht aus der Welt, in der wir nun einmal leben, diese Kinder dafür tauglich macht, nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben?
Und versteht das, wenn überhaupt, erst, wenn man längst selber tief im Sumpf steckt. Nein, gegen die Bosheit der Welt wird man besser immunisiert, wenn man sie – gerade als leicht beeinflußbares Kind – möglichst lang nur aus der Ferne kennenlernt.Nachtrag: Um meine Gedanken oben etwas zu präzisieren: nur in Konfrontation mit der Welt lernt man ihre antichristliche Seite und ihre Boshaftigkeit kennen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Zwischendurch als uneingeschränkt lesenswerte Orientierungshilfe:
Enzyklika - "Divini illius magistri" (Abschnitt: Die katholische Schule)
@Robert
Deinen Ausführungen pflichte ich aus eigener Internatserfahrung (nicht bei der FSSPX) und in Kenntnis einer Reihe von Abiturienten und Abiturientinnen der beiden deutschen FSSPX-Gymnasien bei.
Enzyklika - "Divini illius magistri" (Abschnitt: Die katholische Schule)
@Robert
Deinen Ausführungen pflichte ich aus eigener Internatserfahrung (nicht bei der FSSPX) und in Kenntnis einer Reihe von Abiturienten und Abiturientinnen der beiden deutschen FSSPX-Gymnasien bei.
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Filius Custodis
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
cantus planus hat geschrieben:Prost Mahlzeit. Typisch deutsche Vorurteile gegen Internate...Filius Custodis hat geschrieben: Die Kinder haben doch bereits Probleme, sonst wären sie doch nicht im Internat.![]()
Das ist jetzt so peinlich, dass ich es weiter nicht kommentieren will.
Ich habe ncht gesagt, sie seien schwer erziehbar.
Ich habe gesagt, siie haben Probleme. Evtl. eben auch das Problem, verfolgt zu werden.
Aber grundsätzlich bin ich schon der Meinung dass die Erziehung zuerst Aufgabe der Eltern ist.
Und das ist kein Vorurteil gegen Internate.
- Robert Ketelhohn
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Hier übrigens die zweisprachige Ausgabe: http://kreuzgang.org/pdf/divini-illius-magistri.pdf .Gamaliel hat geschrieben:Enzyklika - "Divini illius magistri" (Abschnitt: Die katholische Schule)
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Filius Custodis
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Ich dachte, das Thema sei durch.Gamaliel hat geschrieben:@Filius
![]()
Hauptsache immer mitreden (d.h. eigentlich mitschreiben), auch wenn man keine Ahnung hat, ja offenbar nicht einmal den Sinn eines einzelnen Postings versteht.
Re: Internat der FSSPX im Saarland
Hallo cantus planusRobert Ketelhohn hat geschrieben:Das ist keine Flucht aus der Welt. Es geht um ein Mindestmaß an Abschirmung vor verderblichen Einflüssen zur Unzeit. Ja, die Kinder werden so tauglicher als andere, »nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben«, da bin ich sicher.cantus planus hat geschrieben:Bist du sicher, dass eine Flucht aus der Welt, in der wir nun einmal leben, diese Kinder dafür tauglich macht, nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben?Und versteht das, wenn überhaupt, erst, wenn man längst selber tief im Sumpf steckt. Nein, gegen die Bosheit der Welt wird man besser immunisiert, wenn man sie – gerade als leicht beeinflußbares Kind – möglichst lang nur aus der Ferne kennenlernt.Nachtrag: Um meine Gedanken oben etwas zu präzisieren: nur in Konfrontation mit der Welt lernt man ihre antichristliche Seite und ihre Boshaftigkeit kennen.
Wie ich sehe, hat Robert Ketelhohn bereits auf Deine Meinungen geantwortet. So soll es genügen, einige Ergänzungen anzuführen.
Eine Weltflucht bzw. ein Versagen ds Elternhauses ist schon lange kein Anlass mehr, seine Kinder einem Internat anzuvertrauen. Ich bezweifle auch, dass dies in der Vergangenheit die Regel war.
Sprechen wir von rein katholischen Internaten, wie sie beispielsweise von der Priesterbruderschaft St. Pius X. (Schönenberg) oder der Priesterbruderschaft St. Petrus (Haus Wassem) geführt werden. Hier findet man ausschließlich Kinder katholischer Eltern, die dem katholischen Glauben treu ergeben und denen die kontinuierlicheTradition der katholischen Kirche und ihrer immer geltenden Werte wichtig sind. Soweit mir bekannt ist, entspringt der Wunsch, ein solches Internat zu besuchen, ausschließlich den Kindern dieser Eltern, die selbstverständlich im katholischen Glauben und entsprechend ihrer Wertevorstellungen erzogen sind. Die mir bekannten Kinder - und es sind nicht wenige - sind ganz normale Kinder, mehr oder weniger intelligent, aber fest im Glauben (entsprechend ihrer geistigen Reife) ihrer kirchlichen Gemeinden integriert. Sie sind lebenslustig, aufgeschlossen und anscheinend frei von jenen geistigen und moralischen Defekten, die man gemeinhin überall findet, wo das Elternhaus gestört und der Schulunterricht unter aller Sau ist. Nicht zuletzt beigetragen haben hierzu unfähige und verantwortungslose Eltern, aber auch unfähige und verantwortungslose Lehrer, die darüber hinaus - mehr oder weniger - in geistiger und moralischer Hinsicht verkommen sind. Die entsprechende Umwelt mag ein übriges dazu beigetragen haben.
Wenn nun also christliche Eltern im Bewußtsein ihrer Verantwortung vor Gott ihre Kinder einem solchen Internat anvertrauen, dann weniger deshalb, um ihre Kinder vor solchem Unrat zu schützen (obwohl dies natürlich nicht unwichtig ist), sondern vor allem deshalb, um ihre Kinder eine ungefährdete Zunahme an Kenntnissen und Erkenntnissen zu ermöglichen, die in ihnen die Gabe der richtigen Unterscheidung und Entscheidung heranreifen lässt und ihnen diejenige Stärke und Sicherheit vermittelt, in ihrem Leben mit all den bekannten ethischen Verwerfungen umgehen zu können, ohne ihre bis dahin hoffentlich festgefügte richtige und wahre Ordnung zu beeinträchtigen oder zu stören.
Es handelt sich also um nichts anderes als einerseits um die Festigung im Glauben und im Charakter und andererseits um die Vorbereitung auf alle diejenigen Konfrontationen, denen sie im Fortlauf des Lebens in Gestalt aller vielfältigen Schlechtigkeiten der Menschheit ausgesetzt sind und denen sie dann, nach unbehelligter und notwendiger Reifezeit und Festigung im Glauben, in aller Entschiedenheit und hoffentlich ungefährdet entgegentreten können.
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: Internat der FSSPX im Saarland
ad_hoc hat geschrieben:Hallo cantus planusRobert Ketelhohn hat geschrieben:Das ist keine Flucht aus der Welt. Es geht um ein Mindestmaß an Abschirmung vor verderblichen Einflüssen zur Unzeit. Ja, die Kinder werden so tauglicher als andere, »nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben«, da bin ich sicher.cantus planus hat geschrieben:Bist du sicher, dass eine Flucht aus der Welt, in der wir nun einmal leben, diese Kinder dafür tauglich macht, nach der Schule eben in dieser Welt zu überleben?Und versteht das, wenn überhaupt, erst, wenn man längst selber tief im Sumpf steckt. Nein, gegen die Bosheit der Welt wird man besser immunisiert, wenn man sie – gerade als leicht beeinflußbares Kind – möglichst lang nur aus der Ferne kennenlernt.Nachtrag: Um meine Gedanken oben etwas zu präzisieren: nur in Konfrontation mit der Welt lernt man ihre antichristliche Seite und ihre Boshaftigkeit kennen.
Wie ich sehe, hat Robert Ketelhohn bereits auf Deine Meinungen geantwortet. So soll es genügen, einige Ergänzungen anzuführen.
Eine Weltflucht bzw. ein Versagen ds Elternhauses ist schon lange kein Anlass mehr, seine Kinder einem Internat anzuvertrauen. Ich bezweifle auch, dass dies in der Vergangenheit die Regel war.
Sprechen wir von rein katholischen Internaten, wie sie beispielsweise von der Priesterbruderschaft St. Pius X. (Schönenberg) oder der Priesterbruderschaft St. Petrus (Haus Wassem) geführt werden. Hier findet man ausschließlich Kinder katholischer Eltern, die dem katholischen Glauben treu ergeben und denen die kontinuierlicheTradition der katholischen Kirche und ihrer immer geltenden Werte wichtig sind. Soweit mir bekannt ist, entspringt der Wunsch, ein solches Internat zu besuchen, ausschließlich den Kindern dieser Eltern, die selbstverständlich im katholischen Glauben und entsprechend ihrer Wertevorstellungen erzogen sind. Die mir bekannten Kinder - und es sind nicht wenige - sind ganz normale Kinder, mehr oder weniger intelligent, aber fest im Glauben (entsprechend ihrer geistigen Reife) ihrer kirchlichen Gemeinden integriert. Sie sind lebenslustig, aufgeschlossen und anscheinend frei von jenen geistigen und moralischen Defekten, die man gemeinhin überall findet, wo das Elternhaus gestört und der Schulunterricht unter aller Sau ist. Nicht zuletzt beigetragen haben hierzu unfähige und verantwortungslose Eltern, aber auch unfähige und verantwortungslose Lehrer, die darüber hinaus - mehr oder weniger - in geistiger und moralischer Hinsicht verkommen sind. Die entsprechende Umwelt mag ein übriges dazu beigetragen haben.
Wenn nun also christliche Eltern im Bewußtsein ihrer Verantwortung vor Gott ihre Kinder einem solchen Internat anvertrauen, dann weniger deshalb, um ihre Kinder vor solchem Unrat zu schützen (obwohl dies natürlich nicht unwichtig ist), sondern vor allem deshalb, um ihre Kinder eine ungefährdete Zunahme an Kenntnissen und Erkenntnissen zu ermöglichen, die in ihnen die Gabe der richtigen Unterscheidung und Entscheidung heranreifen lässt und ihnen diejenige Stärke und Sicherheit vermittelt, in ihrem Leben mit all den bekannten ethischen Verwerfungen umgehen zu können, ohne ihre bis dahin hoffentlich festgefügte richtige und wahre Ordnung zu beeinträchtigen oder zu stören.
Es handelt sich also um nichts anderes als einerseits um die Festigung im Glauben und im Charakter und andererseits um die Vorbereitung auf alle diejenigen Konfrontationen, denen sie im Fortlauf des Lebens in Gestalt aller vielfältigen Schlechtigkeiten der Menschheit ausgesetzt sind und denen sie dann, nach unbehelligter und notwendiger Reifezeit und Festigung im Glauben, in aller Entschiedenheit und hoffentlich ungefährdet entgegentreten können.
Gruß, ad_hoc
- Robert Ketelhohn
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Re: Internat der FSSPX im Saarland
Wer von der herrschenden Verfolgung übrigens immer noch nichts gemerkt hat,
der lese einmal dies: http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ails_8.htm
der lese einmal dies: http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ails_8.htm
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.