cantus planus hat geschrieben:Es reichen drei oder vier Bischöfe, die unter dem gesellschaftlichen und medialen Druck kapitulieren, und der Dammbruch ist da. Ich hoffe, dass es nicht geschieht. Für unmöglich halte ich derzeit allerdings nichts. Ich verweiese darauf, dass im Bistum Osnabrück in den Ordenshäusern der Frauenkongregationen ganz offen dafür geworben wird. Das Feld wird bereits beackert, es muss nur noch gesät werden.
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich kann an Bischof Konrads Predigt nichts Schlimmes erkennen. (Man kann
natürlich was hineininterpretieren. Aber daß das dem vom Bischof Gemeinten
entspricht, muß man dann auch schon beweisen. Das Zitat tut das nicht.)
war 3 Jahre in der osdeustchen Diaspora, und erwarte von dort [Punkt]
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich kann an Bischof Konrads Predigt nichts Schlimmes erkennen. (Man kann
natürlich was hineininterpretieren. Aber daß das dem vom Bischof Gemeinten
entspricht, muß man dann auch schon beweisen. Das Zitat tut das nicht.)
ich hasse und liebe diese alten DDR-Katholen.
wo ich si liebe: sie werden [Punkt] gegen Rom stänkern.
(wo ich sie hasse, sage ich später )
maliems hat geschrieben:ich hasse und liebe diese alten DDR-Katholen.
wo ich si liebe: sie werden [Punkt] gegen Rom stänkern.
(wo ich sie hasse, sage ich später )
Konrad Zdarsa ist kein typischer DDR-Katholik gewesen.
-> Da er auch die österreichische Staatsbürgerschaft hatte, durfte er z. B. in Rom studieren, was andere Priester der DDR nicht durften.
Der Nuntius übergibt nun „im Auftrag des Heiligen Vaters“ den von dem Münchner Künstler Max Faller neugestalteten Hirtenstab an Bischof Konrad
Mir graust's jetzt schon. Wieso muß denn überhaupt bei den zahlreichen und wunderschönen alten Krummstäben, die ja da sind, immer wieder was Neues angeschafft werden? Sonst wird doch überall auf Sparsamkeit als oberste Tugend gesetzt.
Berolinensis hat geschrieben:Wieso muß denn überhaupt bei den zahlreichen und wunderschönen alten Krummstäben, die ja da sind, immer wieder was Neues angeschafft werden? Sonst wird doch überall auf Sparsamkeit als oberste Tugend gesetzt.
Immerhin zu Festtagen weiß einer die alten zu schätzen :
Berolinensis hat geschrieben:
Mir graust's jetzt schon. Wieso muß denn überhaupt bei den zahlreichen und wunderschönen alten Krummstäben, die ja da sind, immer wieder was Neues angeschafft werden? Sonst wird doch überall auf Sparsamkeit als oberste Tugend gesetzt.
Dann will ich Dich mal nicht warten lassen.
Der Stab besteht aus zwanzig Jahre altem Palisanderholz, das Faller von einem Geigenbauer bezogen hat, und zeigt in Silber getrieben in der Krümme die marianischen Szenen der Verkündigung und Heimsuchung. Mit Letzteren sei ein direkter Bezug zum Augsburger Dom hergestellt, erklärte Domdekan Dr. Dietmar Bernt: „Mariä Heimsuchung ist das Patronatsfest des Augsburger Domes."
Berolinensis hat geschrieben:
Mir graust's jetzt schon. Wieso muß denn überhaupt bei den zahlreichen und wunderschönen alten Krummstäben, die ja da sind, immer wieder was Neues angeschafft werden? Sonst wird doch überall auf Sparsamkeit als oberste Tugend gesetzt.
Dann will ich Dich mal nicht warten lassen.
Danke! Ich bin positiv überrascht! Das sieht ja gar nicht so schlimm aus. Ist das etwa Elfenbein? Ich dachte, kostbare Materialien seien heute verpönt. Man müßte es natrülich von näher sehen, wie die Darstellung in der Krümme ausgeführt ist, aber schon der Umstand, daß dort überhaupt etwas bildlich dargestellt wird (und nicht wieder ein Enterhaken präsentiert wird) ist ja erstmal positiv.
Und bitte jetzt keine archäologistischen Vorträge über den Ursprung des Krummstabs etc. etc.
Der Stab besteht aus zwanzig Jahre altem Palisanderholz, das Faller von einem Geigenbauer bezogen hat, und zeigt in Silber getrieben in der Krümme die marianischen Szenen der Verkündigung und Heimsuchung. Mit Letzteren sei ein direkter Bezug zum Augsburger Dom hergestellt, erklärte Domdekan Dr. Dietmar Bernt: „Mariä Heimsuchung ist das Patronatsfest des Augsburger Domes."
Max Faller scheint für Kirchens recht aktiv zu sein - siehe Wikipedia-Artikel u.a.:
- Professkreuze der Redemptoristen(Foto bei diesem Wiki-Artikel)
- Ulrichsjubiläumskreuz, Augsburg
- Primizevangeliar von Ralph Regensburger, 2006
- Evangeliar der Dormitio-Abtei (Benediktiner) in Jerusalem
- Evangeliar, 2007, für das Erzbistums München und Freising, das als Geschenk an Papst Benedikt XVI. übergeben wurde, anlässlich dessen 80. Geburtstages [2]. Des Weiteren trägt Papst Benedikt XVI. von Zeit zu Zeit auch ein Pektorale und einen Fischerring von Max Faller.
- Brustkreuz und Ring des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller
- Stab, Ring und Pektorale von Weihbischof Otto Georgens, Speyer
- Medaille des Romano-Guardini-Preises, 1970
- Pilgermedaille des Heiligen Jahres 2000 für den Wallfahrtsort Santiago de Compostela
- Bronzene Gedenktafel für das Grab von Romano Guardini.
- Bischofsstab für Dr. Konrad Zdarsa, 2010.
Eigentlich sollte ein Diözesanadministrator während der Sedisvakanz nichts verändern. Warum man hier gleich 7 Leute in neue Posten befördert und das auch noch zwei Wochen vor Amtsantritt des neuen Bischofs, sehe ich nicht ein. Wäre die Weihe so wichtig und unaufschiebbar für die Diözese, dann hätte sich der designierte Bischof mit seinem Amtsantritt etwas beeilen sollen, anstatt monatelang auf einen Termin zu warten, der die völlig überflüssige Anwesenheit von Erzbischof Marx ermöglicht.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
domradio hat geschrieben:Mixa ist zu der Zeremonie nicht eingeladen.
Ein sprechendes Bild für das tatsächliche Verständnis von Mitbrüderlichkeit und Liebe, das die verantwortlichen Bischöfe haben.
So ist es. Es bestätigt mein diffuses Gefühl der Trauer bei dieser Amtseinführung (besser wäre gewesen, es müsste sie nicht geben - aber nicht unser Wille geschehe). Ich bin halt "Gefühlskatholik"...
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Stand wo? Jedenfalls kam mir das Gloria bekannt vor, und es war sehr schön.
Es wurde unten eingeblendet. Wenn ich mich nicht täusche, die Messe zu vier Stimmen.
Vielleicht kriegt ihr außerhalb Bayerns ja nur ein Sparsignal zugesendet.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Petra hat geschrieben:Vielleicht wurde Bischof Mixa eingeladen, hat es aber abgelehnt zu kommen. Er könnte auch krank sein.
Und Bischof Hanke ist doch Benediktiner. Sogar ehemaliger Abt. Dann ist es doch möglich, in der Messe den Habit zu tragen.
Man kann es mit der Naivität auch übertreiben. Gamaliel hat doch das Domradio zitiert, wo ausdrücklich gesagt wurde, daß Mixa nicht eingeladen ist. Und Hanke trägt nicht den Habit, sondern den abito piano der Prälaten, und den trägt man an sich nur außerhalb der Messe. (Und auch Mönche tragen in der Liturgie an sich die Kukulle, aber das gilt nicht für Bischöfe.)
Petra hat geschrieben:Vielleicht wurde Bischof Mixa eingeladen, hat es aber abgelehnt zu kommen. Er könnte auch krank sein.
Und Bischof Hanke ist doch Benediktiner. Sogar ehemaliger Abt. Dann ist es doch möglich, in der Messe den Habit zu tragen.
Man kann es mit der Naivität auch übertreiben. Gamaliel hat doch das Domradio zitiert, wo ausdrücklich gesagt wurde, daß Mixa nicht eingeladen ist. Und Hanke trägt nicht den Habit, sondern den abito piano der Prälaten, und den trägt man an sich nur außerhalb der Messe. (Und auch Mönche tragen in der Liturgie an sich die Kukulle, aber das gilt nicht für Bischöfe.)
Auch der Bayerische Rundfunk schreibt ausdrücklich:
Der 66-jährige Konrad Zdarsa wird den Bischofsstab nicht, wie es laut Protkoll üblich wäre, von seinem Vorgänger Walter Mixa erhalten. Stattdessen wird ihm der Stab von Jean-Claude Périsset, dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, überreicht. Ein öffentlicher Auftritt Mixas ist nämlich nicht erwünscht. Mixa wurde vom Vatikan eine längere Zeit der inneren Einkehr auferlegt.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)