Amandus2 hat geschrieben:Unabhängig davon: Wie soll man, deiner Meinung nach, in einem Staat (Deutschland/EU), in dem gleichgeschlechtliche Beziehung inzwischen völlig bzw fast der bürgerlichen Ehe gleichgestellt sind, mit dem Thema in den Schulen umgehen? Soll man es etwa totschweigen?
Gleichgeschlechtliche Ehen sind eine Lebensrealität und es ist die Aufgabe der Schulen, dass Kinder mit solchen gesellschaftlichen Fragen in pädagogisch verantwortlicher Weise konfrontiert werden.
Mein Pastor kann mit dem Thema ziemlich gut umgehen und spricht es 1. inhaltlich klar und kompromisslos und 2. pastoral einfühlsam an. Er ist da völlig katholisch vorbildlich: Streng im Prinzip und weitherzig im Einzelfall.
Ich bin nicht dafür, dass man den Bock zum Gärtner macht, indem man gerade die Vertreter der Pressure Groups auf die Kinder ansetzt.
Letztlich ist das alles aber am Thema vorbei. Es ging mir lediglich darum, Clemens’ Bemerkung zu korrigieren, dass es noch Zukunftsmusik sei, dass die Vertreter schwuLesBischer Lebensweise ihre Ideologie Kindern direkt nahebringen könnten. Das ist nämlich schon seit Jahren Realität.
Amandus2 hat geschrieben:Eine andere Sache ist die eindeutige Fehlentwicklung in einigen Bereichen wie z.B. die Zurschaustellung von abartigem Sexualverhalten (Exhibitionismus, Sadomasochismus) usw auf den sogenannten CSDs. Solche Dinge gehören in den Privatbereich, aber nicht auf die Straßen unserer Großstädte.
Ich verstehe nicht, warum du solches Verhalten als »abartig« abqualifizierst. Ich kann z. B. an SM nichts
per se »Abartiges« finden. Wenn es den Beteiligten Spaß macht und sie das freiwillig tun, wo liegt dann das Problem?
Dass das falsch ist, weiß ich nur durch die Lehre der Kirche, die du ja ablehnst.
Amandus2 hat geschrieben:Aber solche Fehlentwicklung gibt es eben auch im heterosexuellen Bereich.
Habe ich gar nicht bestritten, ist hier aber auch nicht Thema.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«