Hansjörg Auf der Maur, Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr (Gottesdienst der Kirche 5), Regensburg 1983, S. 198f. hat geschrieben:Aber vor allem stellt sich die Frage nach dem Sinn des Fronleichnamsfestes in unserer Zeit. Fronleichnam ist ein Fest, das ganz aus der spezifisch mittelalterlichen Eucharistiefrömmigkeit herausgewachsen ist. Solange dieser theologie- und frömmigkeitsgeschichtliche Kontext vorhanden war, und überall dort, wo er noch lebt, ist Fronleichnam ein gültiger, wenn auch zeitbedingter Ausdruck des Glaubensverständnisses und der Glaubenserfahrung. Heute jedoch ist mancherorts das mittelalterliche Eucharistieverständnis, wenn noch nicht ganz verschwunden, so doch sehr stark im Schwinden begriffen. Es macht einem Eucharistieverständnis Platz, das von der Bibel und von frühchristlichen Auffassungen inspiriert ist und ausgeht von der religiösen Erfahrung unserer Zeit. Kann dann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
- cantus planus
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ich verstehe nicht ganz, was du mit diesem Strang erreichen willst. Der Beitrag von Auf der Maur ist von 1983. In den 80er Jahren wurde allgemein erwartet, dass die Fronleichnamsprozessionen (jene, die es überhaupt noch gab) in den nächsten Jahren aussterben würden. Ich kann mich noch an einige diesbezügliche Predigtaussagen erinnern.
Tatsächlich stellt sich dieses Problem aber sogar in Diasporagegenden nicht: die Prozessionen finden noch immer statt, an einigen Orten sind sie wieder eingeführt worden. Ob das immer einer Neubesinnung entspringt, sei jetzt einmal dahingestellt. Ich vermute eher ein folkloristisches Aufleben. Belegt werden kann das durch die extreme Verwirrung bzgl. des Altarsakraments, was sich in einschlägigen Umfragen gezeigt hat.
Auf der Maurs Beitrag steht ganz in der Tradition der Hermeneutik des Bruches, der Überwindung des vermeintlichen Mittelalters. Ich denke, dass solche Extremmeinungen heute in der Fläche nicht mehr relevant sind.
Tatsächlich stellt sich dieses Problem aber sogar in Diasporagegenden nicht: die Prozessionen finden noch immer statt, an einigen Orten sind sie wieder eingeführt worden. Ob das immer einer Neubesinnung entspringt, sei jetzt einmal dahingestellt. Ich vermute eher ein folkloristisches Aufleben. Belegt werden kann das durch die extreme Verwirrung bzgl. des Altarsakraments, was sich in einschlägigen Umfragen gezeigt hat.
Auf der Maurs Beitrag steht ganz in der Tradition der Hermeneutik des Bruches, der Überwindung des vermeintlichen Mittelalters. Ich denke, dass solche Extremmeinungen heute in der Fläche nicht mehr relevant sind.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
1983.... das ist ja nicht gerade "heute". Anfang der 70er gab es tatsächlich eine Tendenz zu "Mahlfeiern", oft in kleinen Gruppen abgehaltene Eucharistiefeiern, die sich auf die
Abendmahlssituation bezogen. Diese Form ist doch eigentlich wieder verlassen worden.
Die Anbetung Gottes in der Eucharistie wird zunehmend wieder zum Bedürfnis; zumindest denen, die eine intimere Beziehung zu Gott möchten
Abendmahlssituation bezogen. Diese Form ist doch eigentlich wieder verlassen worden.
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Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Das drüber gesprochen wird.cantus planus hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz, was du mit diesem Strang erreichen willst.
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- Melody
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Wozu? Das ist fast 30 Jahre her und offensichtlich überholt!ad-fontes hat geschrieben:Das drüber gesprochen wird.cantus planus hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz, was du mit diesem Strang erreichen willst.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
OK. Dann bleibe ich bei dem, was ich oben sagte: zeittypisches Theologengerede. So zeitbedingt, dass es schnell von der Realität überholt war. Das Problem des Fronleichnamsfestes stellt sich heute eigentlich nicht mehr. Schwierig ist in meinen Augen der zunehmende folkloristische Anstrich, bei gleichzeitig erschreckender Unkenntnis der kirchlichen Sakramentenlehre (obwohl gerade einige deutsche Kirchenlieder am Fronleichnamsfest wahre Katechese sind). Das ist eine ebenso befremdliche Diskrepanz, wie die eklatente Zunahme der Kommunikanten während der Messe bei gleichzeitigem Verschwinden der Beichte.ad-fontes hat geschrieben:Das drüber gesprochen wird.cantus planus hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz, was du mit diesem Strang erreichen willst.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Mich beschleicht bei solchen Zitaten immer das Gefühl, daß mit "mittelalterlich" eigentlich "borniert-fundamentalistisch" gemeint ist, also das Wort abwertend verwendet wird. Wer natürlich den Glauben an die reale Gegenwart des Leibes und Blutes Christi nicht mehr glaubt, der wird sich natürlich an einem solchen "Schauspiel" stören.
Die Gläubigen haben sich Fronleichnam aber nicht nehmen lassen. Mag sein, daß da ein Gutteil Folklore mitschwingt. Aber gerade auch wegen ihres katechetischen Charakters muß an den Fronleichnamsprozessionen festgehalten werden.
In dem Zusammenhang muß ich immer an das Dekret über das Sakrament der Eucharistie des Trienter Konzils denken:
Die Gläubigen haben sich Fronleichnam aber nicht nehmen lassen. Mag sein, daß da ein Gutteil Folklore mitschwingt. Aber gerade auch wegen ihres katechetischen Charakters muß an den Fronleichnamsprozessionen festgehalten werden.
In dem Zusammenhang muß ich immer an das Dekret über das Sakrament der Eucharistie des Trienter Konzils denken:
(Fett von mir)DH 1644 hat geschrieben:Das heilige Konzil erklärt außerdem, dass in sehr frommer und religiöser Gesinnung der Brauch in der Kirche Gottes eingeführt wurde, dass dieses erhabene und ehrwürdige Sakrament in jedem Jahr an einem eigenen Festtag mit besonderer Verehrung und Festlichkeit gefeiert wird, und dass es in Prozessionen ehrfürchtig und ehrenvoll durch öffentliche Straßen und Plätze herumgetragen wird.
Es ist nämlich höchst richtig, dass einige heilige Tage festgelegt sind, an denen alle Christen durch eine besondere und gewissermaßen seltene Kundgebung ihre dankbare und erkenntliche Gesinnung gegenüber dem gemeinsamen Herrn und Erlöser bezeugen angesichts der so unaussprechlichen und eindeutig göttlichen Wohltat, durch die der Sieg und Triumph seines Todes dargestellt wird. Und zwar sollte die siegreiche Wahrheit einen solchen Triumph über Lüge und Häresie feiern, dass ihre Gegner, in den Anblick eines so großen Glanzes und in eine so große Freude der gesamten Kirche versetzt, entweder entkräftet und gebrochen dahinschwinden oder von Scham erfüllt und verwirrt irgendwann einmal wieder zur Einsicht kommen.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ich wette eine Kiste Bier, daß das noch immer Einführungs- und Pflichtlektüre an kath. Fakultäten ist.Melody hat geschrieben:Wozu? Das ist fast 30 Jahre her und offensichtlich überholt!ad-fontes hat geschrieben:Das drüber gesprochen wird.cantus planus hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz, was du mit diesem Strang erreichen willst.
GdK ist das Standardwerk zur kath. Liturgie aus dem Verlag Pustet, und ist noch nicht wieder neu aufgelegt worden.
Aber vielleicht sollte man besser Martimort neu auflegen?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Dem Geld, das ich damals dafür ausgegeben habe, trauere ich noch immer hinterher.ad-fontes hat geschrieben:GdK ist das Standardwerk zur kath. Liturgie aus dem Verlag Pustet, und ist noch nicht wieder neu aufgelegt worden.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Das gilt auch für das Rahner-Vorgrimler-Machwerk zum II. Vaticanum. Verhindert allerdings auch nicht, dass immer mehr Stundenten begreifen, was da gespielt wird.ad-fontes hat geschrieben:Ich wette eine Kiste Bier, daß das noch immer Einführungs- und Pflichtlektüre an kath. Fakultäten ist.
Verwirrung herrscht allerdings immer noch genug. Ich habe das unlängst wieder in Münster erleben müssen.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ich persönlich denke, Fronleichnam ist DAS katholische Fest. Es kann und soll mit aller Prachtentfaltung gefeiert werden und darf durchaus Demonstrationscharakter haben.cantus planus hat geschrieben:OK. Dann bleibe ich bei dem, was ich oben sagte: zeittypisches Theologengerede. So zeitbedingt, dass es schnell von der Realität überholt war. Das Problem des Fronleichnamsfestes stellt sich heute eigentlich nicht mehr. Schwierig ist in meinen Augen der zunehmende folkloristische Anstrich, bei gleichzeitig erschreckender Unkenntnis der kirchlichen Sakramentenlehre (obwohl gerade einige deutsche Kirchenlieder am Fronleichnamsfest wahre Katechese sind). Das ist eine ebenso befremdliche Diskrepanz, wie die eklatente Zunahme der Kommunikanten während der Messe bei gleichzeitigem Verschwinden der Beichte.ad-fontes hat geschrieben:Das drüber gesprochen wird.cantus planus hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz, was du mit diesem Strang erreichen willst.
Was ich aber beobachte ist, daß in "modernistischen" Gemeinden ("normale" gibt es in meiner Umgebung nicht mehr), die Fronleichnamsprozession verkommt zu einem Kinder- und Seniorenumzug, vor allem aber zu einem dünn besuchten Umzug, da fehlt schlicht und ergreifend das Mittelalter (als Lebensalter gemeint). Aber kein Wunder, wenn die Kinderliedchen singend einmal um den Block laufen.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Wenn etwas genuin liturgischer Ausdruck ist, ist es zeitlos, oder nicht?Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdrucksein?
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- Berolinensis
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
ad-fontes hat geschrieben:Ich persönlich denke, Fronleichnam ist DAS katholische Fest.
Und Fronleichnam ist gar erst aus dem 13. Jh. Ja wie denn nun?ad-fontes hat geschrieben:Allein daß es historisch betrachtet ein eher jüngeres Fest ist (Übernahme in Rom 4. Viertel des 7. Jh.) spricht dagegen.
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ja, wogegen denn?Berolinensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich persönlich denke, Fronleichnam ist DAS katholische Fest.Und Fronleichnam ist gar erst aus dem 13. Jh. Ja wie denn nun?ad-fontes hat geschrieben:Allein daß es historisch betrachtet ein eher jüngeres Fest ist (Übernahme in Rom 4. Viertel des 7. Jh.) spricht dagegen.
Es spricht gegen die Annahme, daß es einen liturgischen Jahresbeginn (der sowieso problematisch ist, vgl. meine Ausführungen im entsprechenden Strang) am 25. März gab oder gibt.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ich gebe die Diskussion mit dir jetzt wegen Nervenzerreibung auf. *plop*ad-fontes hat geschrieben:Ja, wogegen denn?Berolinensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich persönlich denke, Fronleichnam ist DAS katholische Fest.Und Fronleichnam ist gar erst aus dem 13. Jh. Ja wie denn nun?ad-fontes hat geschrieben:Allein daß es historisch betrachtet ein eher jüngeres Fest ist (Übernahme in Rom 4. Viertel des 7. Jh.) spricht dagegen.
Es spricht gegen die Annahme, daß es einen liturgischen Jahresbeginn (der sowieso problematisch ist, vgl. meine Ausführungen im entsprechenden Strang) am 25. März gab oder gibt.
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Du siehst Widersprüche, wo es keine gibt.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Worauf soll sich die Frage nach dem "liturgischen Ausdruck" nun beziehen?
Das Fronleichnamsfest ist ein Fest im Kirchenjahr. Die Fronleichnamsprozession ist keine Liturgie im engeren Sinne, sondern eine Frömmigkeitsübung.
Ein Fest an sich ist kein liturgischer Ausdruck, sondern ein Tag.
Die Feier des Festtages kann - sofern sie in besonderer Form begangen wird - ein "liturgischer Ausdruck" sein.
Bei Fronleichnam gibt es aber keine besondere Form im Rahmen der Feier.
Die Prozession schließt sich an die Eucharistiefeier an und stellt eine Frömmigkeitsübung da und damit ist sie per se kein liturgischer Ausdruck, sondern allenfalls ein Spiegelbild der Volksfrömmigkeit.
Das Fronleichnamsfest ist ein Fest im Kirchenjahr. Die Fronleichnamsprozession ist keine Liturgie im engeren Sinne, sondern eine Frömmigkeitsübung.
Ein Fest an sich ist kein liturgischer Ausdruck, sondern ein Tag.
Die Feier des Festtages kann - sofern sie in besonderer Form begangen wird - ein "liturgischer Ausdruck" sein.
Bei Fronleichnam gibt es aber keine besondere Form im Rahmen der Feier.
Die Prozession schließt sich an die Eucharistiefeier an und stellt eine Frömmigkeitsübung da und damit ist sie per se kein liturgischer Ausdruck, sondern allenfalls ein Spiegelbild der Volksfrömmigkeit.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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- cantus planus
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Nina Ruge geht im ZDF mit Unterstützung der katholischen Medienarbeit einer ähnlichen Fragestellung nach: "Das Geheimnis des Brotes"
Selbst bei wohlwollender Betrachtung muss man konstatieren: durchgefallen! Thema verfehlt!
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Im Begleittext steht: »Erste Station ist das Museum der Brotkultur in Ulm.« Och neee! *augenverdreh* Das wird doch bestimmt wieder so’n Laberbeitrag.cantus planus hat geschrieben:Nina Ruge geht im ZDF mit Unterstützung der katholischen Medienarbeit einer ähnlichen Fragestellung nach: "Das Geheimnis des Brotes"
Wohl.cantus planus hat geschrieben:Selbst bei wohlwollender Betrachtung muss man konstatieren: durchgefallen! Thema verfehlt!
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Daß Thurifer nicht mehr dem SS. zugewendet während der Prozession inzensiert, halte ich für einen bedauerlichen Traditionsverlust.
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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Über diesen Schnappschuss aus Oxford musste ich gerade herzlich lachen. Zwei Kulturen prallen aufeinander:


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Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Der junge Pater vorne (der mit dem verschämt gesenkten Blick) schaut aber auch wirklich so, als hätt er kurz zuvor dezent nach links geblickt und denkt sich nun "DES wär's jetzt ..."

Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ich gestehe, auch ich habe zuerst auf die Beine und danach erst auf die Monstranz geguckt.
"We have feminized the Church so much that it is not attractive to men."
(Eric Sammons)
(Eric Sammons)
Re: Kann Fronleichnam noch genuin liturgischer Ausdruck sein?
Ich stelle fest, dass ich zuerst die Monstranz gesehen habe.
(Vermutlich deshalb, weil das Bild sich von oben nach unten entwickelt hat)
Gruß, ad_hoc
(Vermutlich deshalb, weil das Bild sich von oben nach unten entwickelt hat)
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quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)