Heilige des Tages [1]

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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

23. März: Hl. Turibio von Mongrovejo, Bischof von Lima
Wikipedia hat geschrieben:Toribio de Mogrovejo alias Turibius von Lima (* 18. November 1538 in Mayorga, Spanien; † 23. März 1606 in Saña, Peru) war ein spanischer Missionar und zweiter Erzbischof von Lima. Er wurde heiliggesprochen und zum Schutzpatron der lateinamerikanischen Bischöfe erklärt. Von den Einheimischen wird er als „Beschützer der Indios“ verehrt. [...]

Barmherziger Gott,
durch die apostolische Arbeit
des heiligen Bischofs Turibio
und seinen Eifer für die wahre Lehre
hast du in Lateinamerika
die Kirche im Glauben gefestigt.
Gib auch den Christen unserer Zeit
neue Glaubenskraft
und den Mut zu einem heiligen Leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

23. März: Hl. Rebekka Ar Rayès, Nonne
Wikipedia hat geschrieben:Rafqa (Rebekka) Pietra Choboq Ar-Rayès (* 29. Juni 1832 in Himlaya, in der Nähe von Bikfaya, Libanon; † 23. März 1914 in Al Dahr, Libanon) war Nonne und wird von der katholischen Kirche als Heilige verehrt.

Rebekka Ar Rayès trat 1871 in ein Kloster des maronitischen Antoniusordens ein. Zuvor war sie dem Massaker entkommen, das die Drusen an den Maroniten angerichtet hatten. Während ihres klösterlichen Lebens hatte Rebekka Ar Rayès schwere körperliche und seelische Leiden zu erdulden, wobei sie sich durch eine tiefe Frömmigkeit und Glaubenstreue auszeichnete. Bald nach ihrem Tode am 23. März 1914 wurde ihr Grab zum Ziel vieler Pilger. Papst Johannes Paul II. sprach Rebekka Ar Rayès am 10. Juni 2001 heilig. „Rafqa“, wie sie auf Arabisch heißt, gehört mit den Hll. Scharbel Machluf und Nimatullah al-Hardini zu den drei heiliggesprochenen Libanesen.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

24. März: Hl. Katharina von Schweden, Äbtissin
Wikipedia hat geschrieben:Die heilige Katharina von Schweden, auch Katharina von Vadstena (* 1331 oder 1332; † 24. März 1381 in Vadstena), war Äbtissin des Klosters Vadstena und eine Tochter der heiligen Birgitta von Schweden.

Im Alter von 13 Jahren heiratete Katharina den deutschen Adligen Eggart von Kürnen; die beiden gelobten aber, eine Josefsehe zu führen. Als ihr Mann 1349 starb, folgte Katharina, die sich zu dieser Zeit bei ihrer Mutter in Rom aufhielt dieser ins Kloster, wo sie über 20 Jahre in derselben Gemeinschaft lebten.

1374 überführte Katharina die Reliquien ihrer Mutter nach Vadstena, wo sie dem von Birgitta gegründeten Kloster Vadstena zu neuer Blüte verhalf und dessen Äbtissin wurde. Bei weiteren Reisen nach Rom setzte sie sich sehr für die Aufhebung des Schismas und die Anerkennung der Ordensregel der Birgittinnen ein. Außerdem veranlasste sie die Heiligsprechung ihrer Mutter.

1484 erlaubte Innozenz VIII. ihre Verehrung Katharinas als Heilige.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

25. März: Hl. Dismas
Wikipedia hat geschrieben:Dismas (auch Dysmas, Dimas oder seit dem Mittelalter Dumachus; † um 30 in Jerusalem) ist in der christlichen Tradition der Name des mit Jesus gekreuzigten „guten“ Verbrechers oder Schächers, der nach dem Lukasevangelium am Kreuz Reue gezeigt hat, wofür ihm Jesus das Paradies versprochen hat (Lk 23,39ff EU). [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

25. März: Hl. Prokop, Abt
Wikipedia hat geschrieben:Der Heilige Prokop (* um 970 in Chotouň, heute einem Ortsteil von Chrášťany im Okres Kolín; † 25. März 1053 in Sázava) war ein Priester, Einsiedler, Abt und Gründer des Klosters Sázava (Sasau) in Böhmen. Er gehört zu den böhmischen Landespatronen.

Geboren wurde er am Ende des 10. Jahrhunderts in Chotouň, einem kleinen Ort in Mittelböhmen in der Nähe der Stadt Kouřim. Das von späten Quellen angegebene Geburtsjahr 970 ist ungesichert. Er beherrschte die slawische Schrift und war nach Aussage der Legenden als Priester tätig. Prokop war verheiratet und hatte einen Sohn namens Jimram (Emmeram).

Nachdem er sich vom weltlichen Leben abgewandt hatte, wurde Prokop zunächst Mönch, vermutlich im Benediktinerkloster Břevnov bei Prag, und später Einsiedler in einer Höhle am Mittellauf des Flusses Sázava. Nach und nach entstand um seine Zelle eine kleine Mönchssiedlung und im Jahr 1032 schließlich ein Kloster, das die Ordensregel der Benediktiner annahm. Fürst Břetislav I. bestätigte die Gründung und setzte den Eremiten als ersten Abt ein. Diese Funktion übte Prokop bis zu seinem Tod am 25. März 1053 aus. Zu Prokops Schülern gehörten auch sein Sohn Jimram und sein Neffe Veith, die beide später seine Nachfolger als Äbte von Sasau wurden. [...]

(Bildbeschreibung Wikipedia: Die böhmischen Landespatrone
Václav, Vojtěch, Ludmilla und Prokop in einer Abschrift des
Werkes „De civitate dei“ des heiligen Augustinus.)
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civilisation
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von civilisation »

dazu:


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Beitrag von HeGe »

26. März: Hl. Liudger, Bischof von Münster
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Liudger (* um 742 bei Utrecht; † 26. März 809 bei Billerbeck) war Missionar, Gründer des Klosters Werden sowie des Helmstedter Klosters St. Ludgeri, Werdener Klosterleiter und erster Bischof von Münster. [...]

Allmächtiger Gott,
du hast den heiligen Bischof Liudger gesandt,
die Friesen und die Sachsen
zum christlichen Glauben zu führen.
Gib auch uns unermüdlichen Eifer
und jene Zuversicht,
mit der er sich in den Dienst der Kirche gestellt hat.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

26. März: Hl. Kastulus, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der Heilige Kastulus, auch Castulus, Kastulis, Catulus, bairisch Kastl, lebte im 3. Jahrhundert in Rom.

Kastulus soll Kämmerer des römischen Kaisers Diokletian (* zwischen 236 und 245; † um 312) gewesen sein. Der Legende nach wurde er wegen seines Glaubens bei lebendigem Leibe in den nach ihm benannten Katakomben an der Via Labicana in Rom bestattet. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

28. März: Hl. Guntram I.
Wikipedia hat geschrieben:Guntram I., auch Guntchramn oder Gunthramn (* um 532, spätestens 534; † 28. März 592 in Chalon-sur-Saône) war ein Frankenkönig aus dem Geschlecht der Merowinger. Er regierte von 561 bis zu seinem Tod. [...]

Guntram wird von dem Bischof und Geschichtsschreiber Gregor von Tours im Vergleich mit anderen Merowingern auffallend positiv dargestellt und als "der gute König Guntram" bezeichnet. Dies dürfte mit seiner besonders kirchenfreundlichen Politik zusammenhängen; Guntram gründete Klöster und förderte das Mönchtum. Wegen dieser Haltung wurde Guntram nach seinem Tod sogar als Heiliger verehrt, nicht nur lokal in seinem ehemaligen Machtbereich, sondern später unter anderem auch in Utrecht, Köln und Reims.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

28. März: Hl. Johanna-Maria de Maillé
Wikipedia hat geschrieben:Johanna Maria de Maillé (* 14. April 1331 in Roche-St. Quentin (Diözese Tours); † Ende März 1414 in Tours) ist eine französische Heilige.

Johanna Maria de Maillé war die Tochter von Hardouin Baron de Maillé († 1340) und der Jeanne de Montbazon († nach 1352). Sie heiratete 1347 Robert von Sillé, mit dem sie während der Pest zwischen 1346 und 1353 im Dienst des Nächsten tätig war. Nach dem Tod ihres Gemahls 1362 kehrte sie nach Tours zurück, um dort ins Kloster einzutreten. 1377 wurde sie Klausnerin. Nach ihrem Tod bestattete man sie in der Franziskanerkirche von Tours. Da sie zu Lebzeiten als Ratgeberin bei arm und reich große Beliebtheit genoss, wurde ihre Grabstätte nach ihrem Tod zu einer Wallfahrtsstätte. Das Grab wurde 1562 während des katholisch-protestantischen Hugenottenkrieges geschändet.

Eine zeitgenössische Vita stammt von Martin von Boisgaultier.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

29. März: Hl. Berthold von Kalabrien, Ordensgründer
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Berthold von Kalabrien (* in Solignac (Haute-Vienne) bei Limoges; † um 1195 auf dem Berg Karmel) wird von manchen als Gründer der Karmeliten angesehen, die ihre Ordensregeln allerdings erst nach seinem Tod annahmen.

Eine Vision, in der ihm Jesus Christus die schlechten Taten der christlichen Soldaten vor Augen führte, soll ihn um 1155 dazu veranlasst haben, sich auf den Berg Karmel (nahe Haifa) zurückzuziehen. Bald entstand eine kleine Gemeinschaft, als deren Oberer er 1185 erwähnt wurde. 1214, nach seinem Tode, wurde die Regel des Ordens durch Albert, den lateinischen Patriarchen von Jerusalem bestätigt. 1226 bestätigte Papst Honorius III. diese Regeln. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

29. März: Hl. Ludolf von Ratzeburg, Bischof, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Ludolf I. von Ratzeburg († 29. März 1250 in Wismar) war von 1236 bis 1250 Bischof von Ratzeburg. [...]

Ludolf stammte vermutlich aus Sachsen und war Prämonstratenser. Er ist 1230/31 als Diakon in Ratzeburg nachgewiesen. Als er 1236 zum Bischof gewählt wurde, bekleidete er das Amt des Camerarius. Er bestätigte 1237 das kurz zuvor gegründete Benediktinerinnenkloster Rehna. Seine Amtszeit war geprägt von Auseinandersetzungen mit Herzog Albrecht von Sachsen. Obwohl das Hochstift nach der Absetzung Heinrichs des Löwen die Reichsunmittelbarkeit erlangt hatte, die Ludolfs Vorgänger Petrus im Jahre 1236 von Kaiser Friedrich II. bestätigt wurde, erhob der sächsische Herzog Ansprüche auf das Hochstift. Er forderte vom Bischof die Vogtei über das Land Boitin, Überlassung der Burg Farchau und Abgaben der kirchlichen Untertanen. Ludolf widersetzte sich den sächsischen Ansprüchen, musste jedoch 1247/48 zu Johann I. von Mecklenburg flüchten. Er starb im Franziskanerkloster in Wismar.

Die katholische Kirche ehrt Ludolf als Märtyrer, der für die Rechte und Freiheit der Kirche sein Leben opferte. Seine Heiligsprechung wurde ab 1340 betrieben, die Kanonisierung fand vor 1384 statt. Der Heiligenlegende nach wurde er von dem von Herzog Albrecht beauftragten Lübecker Ritter Erikin de Nemore gefangen genommen und gefoltert, bevor er entkommen und zu Johann von Mecklenburg flüchten konnte, wo er an den Folgen der Haft gestorben sei. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von Gamaliel »

Grausames Martyrium & Bestrafung der Übeltäter:


29. März: Hl. Cyrillus
Römisches Martyrologium hat geschrieben:Zu Heliopolis am Libanon der heilige Diakon und Blutzeuge Cyrillus. Unter Julian dem Abtrünnigen schnitten ihm die Heiden den Leib auf, rissen die Leber heraus und verzehrten sie wie Bestien.

Etwas ausführlicher schildert Theodoret von Cyrus das Martyrium des hl. Cyrillus:
Kirchengeschichte, Drittes Buch hat geschrieben:Zu Heliopolis nämlich am Libanon war ein Diakon Cyrillus. Dieser hatte unter der Regierung Konstantins, von heiligem Eifer entflammt, viele der dort verehrten Götzenbilder zerstört. Dieser Tat erinnerten sich jetzt die Unseligen und töteten ihn nicht nur, sondern schnitten ihm auch den Unterleib auf und verzehrten seine Leber. Sie entgingen jedoch nicht dem Auge, das alles sieht, sondern erhielten für ihren Frevel die gebührende Strafe. Alle nämlich, die sich an jener Greueltat beteiligt hatten, verloren ihre Zähne, die ihnen alle gleichzeitig ausfielen; sie verloren ferner ihre Zungen, die von fauligen Geschwüren bedeckt und zerfressen wurden; sie verloren endlich auch die Sehkraft und verkündigten so durch die erlittenen Strafen die Macht der christlichen Wahrheit.

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Re: Heilige des Tages

Beitrag von Gamaliel »

Noch zwei grausame Hinrichtungen:

29. März: Hll. Jonas & Barachisius
Römisches Martyrologium hat geschrieben:In Persien die heiligen Mönche und Blutzeugen Jonas und sein Bruder Barachisius unter dem Perserkönig Sapor. Jonas wurde in einer Kelter gepreßt, daß ihm die Knochen brachen und er ganz zerquetscht wurde. Barachisius goß man siedendes Pech in den Hals, bis er erstickte.

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Beitrag von HeGe »

31. März: Hl. Achatius der Bekenner, Bischof, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Akakios, auch Acacius oder Achatius mit Beinamen Agathangelos („guter Engel“) war im dritten Jahrhundert nach Christus Bischof von Antiochia (ad Orontem) oder wahrscheinlicher Antiochia in Pisidien. [...]

Er lebte in der Zeit der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Decius (249-251) und ermunterte die Christen seiner Diözese zur Standhaftigkeit, was ihm den Ruf eines Schilds und einer Zuflucht der ganzen Gegend zutrug. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

31. März: Hl. Balbina, Märtyrerin
Wikipedia hat geschrieben:Die Heilige Balbina (* 2. Jahrhundert in Rom; † um 130 in Rom) ist eine katholische Heilige und Märtyrerin. [...]

Einer Legende nach war Balbina die Tochter des römischen Tribuns Quirinus, mit dem zusammen sie um 130 wegen ihres christlichen Glaubens ermordet wurde. Im Kerker begegnete sie dem römischen Bischof Alexander, welcher von ihrem Vater bewacht wurde. Als sie dessen Ketten berührte, soll sie von ihrem Halsleiden befreit worden sein. Quirinus ließ sich im Jahre 119 in Rom nach der wunderbaren Genesung seiner Tochter Balbina mit seiner ganzen Familie taufen, wodurch er die Feindschaft des Kaisers Hadrian auf sich zog, daraufhin enthauptet und selber zum Märtyrer wurde. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

31. März: Hl. Benjamin von Persien, Diakon, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Benjamin von Persien (* 400; † 424) ist ein christlicher Märtyrer.

Benjamin wurde in Persien geboren. Nachdem er in der christlichen Kirche zum Diakon geweiht wurde, begann er die Missionierung in seiner Heimat. Nachdem er 422–423 bereits deshalb in Haft genommen wurde, begann er nach seiner Freilassung erneut mit der Verkündung. Daraufhin ließ ihn der König Bahram V. festnehmen und unter Folter hinrichten. Die bei seiner Ermordung verwendeten Spieße führten dazu, dass Dornen bzw. Dornenzweige zu seinen Attributen gehören.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

31. März: Hl. Cornelia, Märtyrerin
Wikipedia hat geschrieben:Cornelia, auch Kornelia, war eine Märtyrin der frühen Kirche. Sie lebte der Überlieferung nach im nordafrikanischen Tunis. Sie erlitt das Martyrium zur Zeit der Christenverfolgungen um das Jahr 300, zusammen mit Anesius, Felix, Theodulus, Portus, Abdas und Valeria in Karthago oder Tunis. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

31. März: Hl. Guido von Pomposa, Abt
Wikipedia hat geschrieben:Guido von Pomposa (* um 970 in Casamar bei Ravenna; † 31. März 1046 in Borgo San Donnino) war ein Heiliger und Abt des Benediktinerklosters von Pomposa bei Ravenna. [...]

Guido wurde von seinem Vater zur Heirat gedrängt. In Rom wurde er daraufhin Kleriker und reiste nach Ravenna, wo er dem Einsiedler Martinus folgte. Dieser schickte ihn nach drei Jahren in das Benediktinerkloster Pomposa, wo er nach dem Tod des alten Abtes selbst Abt wurde. Unter seiner Ägide erblühte das Kloster und wurde zu einem der bedeutendsten Norditaliens. Die Zahl der Mönche verdoppelte sich schnell.

Guido wollte sich gegen Ende seines Lebens in die Einsiedelei zurückziehen, Kaiser Heinrich III. rief ihn jedoch nach Piacenza. Guido wollte Pomposa nur ungern verlassen. Über Parma reiste er bis nach Borgo San Donnino, wo er am 2. Tag nach seiner Ankunft am 31. März 1046 starb. Zunächst wurde sein Leib nach Parma gebracht, Kaiser Heinrich III. überführte ihn am 4. Mai 1047 nach Speyer, wo über seinem Grab ein nach ihm benanntes Chorherrenstift errichtet wurde. Ein Teil seiner Reliquien befinden sich heute im Speyerer Dom, im dortigen Kloster St. Magdalena und seit dem Jahr 2000 auch wieder in Pomposa selbst.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

01. April: Hl. Agape, Chione und Irene, Jungfrauen, Märtyrerinnen
Wikipedia hat geschrieben:Agape, Chione und Irene († 1. April 304 in Thessaloniki) waren drei geweihte Jungfrauen, die während der diokletianischen Christenverfolgung das Martyrium erlitten.

Die drei Schwestern stammten nach unterschiedlichen Berichten aus Aquileia oder Thessaloniki. Sie waren christliche Jungfrauen, Töchter aus einer heidnischen Familie. In ihrer Jugend lernten sie den christlichen Glauben kennen und bekehrten sich zum Christentum.

303 flohen sie wegen der Christenverfolgung unter Diokletian in die Berge, wurden dort aber gefunden und verhaftet. Sie sollten Götzenopferfleisch essen und den römischen Göttern opfern. Da sie sich weigerten, wurden sie deshalb zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Das Martyrium beruht auf den echten Protokollen ihres Prozesses, die in griechischer Sprache erhalten geblieben sind. Die lateinische Übersetzung stammt von Kardinal Sirleto († 1585).

Roswitha von Gandersheim hat das Schicksal der Märtyrinnen im Drama Das Leiden der heiligen Jungfrauen Agape, Chionia, Irene oder Dulcitius (nach dem römischen Offizier, der sie folterte) behandelt.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

01. April: Hl. Cellach Mac Aodh, Bischof
Wikipedia hat geschrieben:Cellach Mac Aodh (* 1080 in Irland; † 1. April 1129 in Ardpatrick), in einigen Quellen auch unter dem Namen Ceallach oder Celsus geführt, war von 1106 bis 1129 Erzbischof von Armagh. Seine Bedeutung liegt darin, dass er sich am Reformprozess der irischen Kirche führend beteiligte und in zahlreichen Auseinandersetzungen seine Autorität nutzte, um Frieden zu stiften.

Cellach entstammt der Familie Clann Sínaich, die zumindest zwischen 965 und 1134 die Kontrolle über die Abbey von Armagh ausübte und diese Machtposition entsprechend irischen Rechts innerhalb der Familie weitergab. 1105 wurde Cellach nach dem Tode des Laien-Abtes Domnall Mac Amalgada von Armagh ebenfalls als Laie Nachfolger auf dem Stuhl des heiligen Patrick. Allerdings ließ er sich früh von den in der Synode von Cashel im Jahre 1101 beschlossenen Reformen überzeugen und strebte sofort das Priesteramt an. Am 23. September 1105 wurde er zum Priester geweiht.

Nach dem Tode des Bischofs Cáenchomrac Ua Baigill von Armagh 1106 reiste Cellach nach Munster und wurde dort höchstwahrscheinlich von dem apostolischen Legaten Maol Muire Ua Dunáin im Beisein weiterer Bischöfe, die der Reformbewegung angehörten, zum nachfolgenden Bischof von Armagh geweiht. Damit wurde der Weg geöffnet zu einer Reformierung der irischen Kirche. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

01. April: Hl. Hugo von Grenoble, Bischof
Wikipedia hat geschrieben:Hugo von Grenoble (* 1053 in Châteauneuf-sur-Isère bei Valence; † 1. April 1132 in Grenoble) war französischer Bischof.

Hugo war Kanonikus der Kathedrale von Valence, bevor er 1080 zum Bischof von Grenoble geweiht wurde. Er unterstützte Bruno von Köln, den Begründer des Kartäuserordens, war jedoch selbst kein Kartäuser. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

01. April: Hl. Maria von Ägypten
Wikipedia hat geschrieben:Die Heilige Maria von Ägypten (auch lat.: Maria Aegyptiaca, * um 344 in Alexandria in Ägypten; † um 421 oder 430 bei Jericho) war Eremitin und wird in der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche als Heilige verehrt. [...]

Nach der Legende war Maria von Ägypten vor ihrer Lebenswende Prostituierte in Alexandrien. Eines Tages beschloss sie, eine Wallfahrt zum Heiligen Kreuz nach Jerusalem zu unternehmen. An der Tür zur Grabeskirche wurde sie von unsichtbarer Hand dreimal am Eintritt gehindert. Erst nach dem Gebet um den Beistand der Gottesmutter vor einer Marienikone konnte sie die Kirche betreten und bekehrte sich dort zu einem christlichen Lebenswandel.

Ein Unbekannter schenkte ihr drei Münzen. Sie kaufte davon drei Brote und zog sich als Büßerin in die Wüste jenseits des Jordans zurück. 46 Jahre später, am Tag des Osterfestes, fand der Mönch Zosimus die nackte, vollkommen mit Haaren bedeckte Eremitin Maria. Sie bat ihn, am nächsten Osterfest wieder zu ihr über den Jordan zu kommen und ihr die Kommunion zu bringen. Im nächsten Jahr, Zosimus hatte sich auf den Weg gemacht, war an Ostern der Jordan über die Ufer getreten. Maria kam ihm entgegen, schlug ein Kreuzzeichen, schritt über das Wasser, empfing die heilige Kommunion, machte wiederum das Kreuzzeichen, schritt zurück über das Wasser und verschwand. Als Zosimus nach einem weiteren Jahr zurückkehrte, sah er ihren Leichnam und eine in den Sand geschriebene Bitte, sie zu begraben. Obwohl sie bereits ein Jahr tot war, war ihr Körper nicht verwest. Als Zosimus noch überlegte, erschien ein Löwe und grub mit seinen Tatzen das Grab, in das Zosimus sie dann bettete. [...]

Sie ist Patronin der Büßerinnen und reumütiger Sünderinnen. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

02. April: Hl. Franz von Paola, Einsiedler, Ordensgründer
Wikipedia hat geschrieben:Franz von Paola (lat. Franciscus de Paula) (* 27. März 1416 in Paola, Italien; † 2. April 1507 in Plessis-lès-Tours, Frankreich) gründete den Orden der Paulaner und ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche.

Franz von Paola wurde ab seinem 13. Lebensjahr von Franziskanern unterrichtet. Als Jugendlicher zog er sich in eine einsame Gegend Kalabriens zurück, wo er ein asketisches Eremitenleben führen wollte. Von seiner tiefen Frömmigkeit angezogen, sammelten sich bald mehrere junge Männer um ihn, und es entstand eine kleine geistliche Gemeinschaft. 1454 errichteten sie in Cosenza das erste Kloster und die erste Kirche ihrer Gemeinschaft. Darin wird der eigentliche Beginn des neuen Ordens der „Mindesten Brüder“ gesehen.

Von dieser Gemeinschaft ging eine große spirituelle Strahlkraft aus, wodurch es in kurzer Zeit zu mehreren Klostergründungen in Süditalien kam. Die Regeln, auf die Franz von Paola seine Mönche verpflichtete, waren hart: Sie mussten ständiges strenges Fasten, vegane Ernährung und regelmäßige Bußübungen versprechen. 1474 bestätigte Papst Sixtus IV. die Ordensregel. Im Laufe der Jahre wurde Franz von Paola als heiligmäßiger Mann und Wundertäter bekannt.

1483 ließ der französische König Ludwig XI. ihn durch Papst Sixtus IV. an sein Krankenbett in Plessis-lès-Tours bei Tours rufen. Karl VIII., der Sohn Ludwigs, behielt den frommen Mann in seiner Nähe und nahm ihn als Ratgeber in seine Dienste. Er erbaute dem Ordensgründer in Plessis-les-Tours ein Kloster, wo dieser am 2. April 1507, einem Karfreitag, starb. [...]

Gott, du erhöhst die Niedrigen;
du hast das verborgene Leben
des Einsiedlers Franz von Paola belohnt
und ihn in die Schar deiner Heiligen aufgenommen.
Lass uns durch seine Verdienste
und in seiner Nachfolge die Gaben erlangen,
welche du den Demütigen versprochen hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Deus, humílium celsitúdo, qui beátum Francíscum Confessórem Sanctórum tuórum glória sublimásti: tríbue, quaesumus; ut, eius méritis et imitatióne, promíssa humílibus praemia felíciter consequámur.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

02. April: Hl. Eustasius, Abt
Wikipedia hat geschrieben:Eustasius, französisch Eustache oder Eustace (* um 560; † 2. April 629 in Luxeuil-les-Bains, Frankreich) war ein heiliger Abt und Missionar der Baiern.

Er war ein Schüler des hl. Columban, den er auf einer Missionsreise nach Bregenz begleitete. Nach der Vertreibung Columbans aus dem Kloster Luxeuil wurde Eustasius 615 dort Abt. Er missionierte die Warasker am Doubs und unternahm gemeinsam mit Agilus Missionsreisen bis nach Bayern.

Nach der Synode von Mâcon 627 gaben die Mönche von Luxeuil die iroschottischen Formen des Gottesdienstes auf und glichen sich an die gallikanische Liturgie an. Da Eustasius eine strenge Befolgung der Ordensregel verlangte, gab es wiederholt Konflikte mit den Mönchen seines Klosters. [...]
Heiligenlexikon hat geschrieben:Eustasius unternahm Missionsreisen bis nach Bayern und gründete mit Agilus das Kloster Weltenburg.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

02. April: Hl. Francisco Coll y Guitart, Ordensmann, Priester, Ordensgründer
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Francisco Coll y Guitart OP (* 18. Mai 1812 in Gombreny, Spanien; † 2. April 1875 ebenda) war Ordenspriester der Dominikaner und ist ein Heiliger der katholischen Kirche.

Francisco Coll, jüngstes von zehn Kindern aus einer Arbeiterfamilie, trat 1828 der Ordensgemeinschaft der Dominikaner bei. Nach philosophischen und theologischen Studium empfing er 1838 die Priesterweihe.

Anschließend war er als Seelsorger und Missionar bei den Menschen seiner ländlichen Heimat. 1856 gründete er als Zweig des Dritten Ordens des heiligen Dominikus die Frauenkongregation „De la Anunciata“ zum Unterricht und zur Erziehung armer Landkinder. 1869 erblindete Francisco Coll nach einem Schlaganfall, am 2. April 1875 starb er in seinem Geburtsort.

Francisco Coll wurde am 29. April 1979 durch Papst Johannes Paul II. selig und am 11. Oktober 2009 von Papst Benedikt XVI. heilig gesprochen.
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Gamaliel
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von Gamaliel »

4. April: Benedikt der Mohr
Römisches Martyrologium hat geschrieben:Zu Palermo der heilige Benedictus vom heiligen Philadelphus, Bekenner aus dem Franziskanerorden, wegen seiner dunklen Hautfarbe »der Neger« genannt. Durch Wunderzeichen und Tugenden berühmt, entschlief er im Herrn. Von Papst Pius VII. wurde er in die Zahl der Heiligen aufgenommen.

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Re: Heilige des Tages

Beitrag von civilisation »

Ich stelle das mal einfach hier ein.



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Gamaliel
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von Gamaliel »

10. April: Hl. Prophet Ezechiel
Römisches Martyrologium hat geschrieben:Bei Babylon der heilige Prophet Ezechiel. Ein Richter des Volkes Israel, den er des Götzendienstes bezichtigt hatte, ließ ihn töten. Er wurde im Grabe Sems und Arphaxads, der Ahnen Abrahams, beigesetzt. Dort kommen viele Volksscharen zusammen, um zu beten.

HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

10. April: Hl. Eberwin von Helfenstein, Propst in Steinfeld
Wikipedia hat geschrieben:Eberwin von Helfenstein († 10. April 1152 in Steinfeld/Eifel) ist ein katholischer Heiliger. [...] Er war ein deutscher Prämonstratenser und Propst des Prämonstratenserklosters Steinfeld. [...]

Eberwin von Helfenstein kam 1121 als Augustiner-Chorherr mit mehreren Gefährten vom Kloster Springiersbach nach Steinfeld in der Eifel, um dort das von den Benediktinern verlassene Kloster als Chorherrenstift einzurichten. Im Jahre 1130 schlossen sich Propst Eberwin und sein Stift dem Prämonstratenserorden an.

Durch Wort und Schrift bekämpfte Helfenstein die Irrlehren, die in Köln und Umgebung verbreitet waren. Er war mit dem hl. Bernhard von Clairvaux eng befreundet.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

10. April: Hl. Judas Barsabbas
Wikipedia hat geschrieben:Judas Barsabbas war ein früher Christ, der in der Apostelgeschichte als Emissär des Apostelkonzils nach Antiochia erwähnt wird, wo er der dortigen Christengemeinde die Ergebnisse verkünden sollte.

Judas Barsabbas wird in Apg 15,22 EU erwähnt. Dort heißt es, die Apostel und Ältesten des Konzils von Jerusalem und die gesamte dortige Gemeinde hätten aus ihrer Mitte zwei Männer bestimmt, die Paulus und Barnabas nach Antiochia begleiten sollten, um dort den Christen die Beschlüsse des Konzils zu verkünden, nämlich, dass die Beschneidung keine Bedingung sei, um Christ werden zu können, sodass das Christentum sich der Mission der Heiden öffnete. Die beiden Begleiter von Paulus und Barnabas waren Judas Barsabbas und Silas. Während Silas in der Folge in Antiochia blieb, kehrte Judas nach Jerusalem zurück. Er wird in der Apostelgeschichte auch als Prophet bezeichnet. Da er denselben Nachnamen wie Joseph Barsabbas führt, wird angenommen, dass es sich bei den beiden um Brüder handelte. [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

11. April: Hl. Stanislaus von Krakau, Bischof, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Stanislaus von Krakau, auch Stanislaus von Szczepanów, polnisch Stanisław ze Szczepanowa (* um 1030 in Szczepanów bei Krakau; † 11. April 1079 in Krakau) war Bischof von Krakau in Polen und gilt als einer der polnischen Nationalheiligen.

Er entstammte einer polnischen Adelsfamilie und besuchte die Domschule in Gnesen, Krakau und Paris oder Lüttich. Im Jahr 1062 kam er nach Krakau, wo er 1063 Kanonikus wurde. Im Jahre 1072 wurde er zum Bischof von Krakau ernannt.

Als er den polnischen König Bolesław II. wegen dessen Untreue gegenüber seiner Ehefrau ermahnte, ignorierte dieser die Aufforderung und beschlagnahmte kirchliche Besitzgüter, so dass Stanislaus ihn exkommunizierte.

Der Streit eskalierte, als Bolesław II. darauf das Todesurteil über den Bischof verhängte. Laut Wincenty Kadłubek verweigerten die Ritter die Vollstreckung und der König nahm sie persönlich vor. Am 11. April 1079 erschien Bolesław II. während der Messe in der Krakauer Michaeliskirche und erschlug den Bischof am Altar und zerstückelte ihn mit dem Schwert. Die Leichenteile ließ er auf freiem Feld verstreuen. Wegen dieser Gräueltat kam es zu einem Volksaufstand und Bolesław floh nach Ungarn, später nach Ossiach, wo er bei der Stiftskirche begraben wurde. [...]

Gott und Herr,
der heilige Bischof Stanislaus
hat sich unerschrocken für deine Ehre eingesetzt
und ist unter dem Schwert der Verfolger gefallen.
Gib auch uns die Kraft,
bis zu unserem Tode
im Glauben standhaft zu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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