"Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

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Robert Ketelhohn
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Robert Ketelhohn »

umusungu hat geschrieben:Am 15. März 1858 empfing Theodulf Mertel den Kardinals-Purpur. Ernannt wurde er als Laie - aber unmittelbar vor der feierlichen Kreierung erbat er sich die niederen Weihen bis zum Subdiakon und trat damit in den Klerikerstand über.
Die Subdiakonatsweihe zählt zu den höheren.
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Linus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Linus »

bei uns, nicht in der Ostkirche.....
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HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von HeGe »

Die Kirche der Zukunft:
kath.net hat geschrieben:Die Macht der Pfarrgemeinderäte

Pfarrgemeinderäte haben den bekannten und beliebten Pfarrer Konrad Sterninger aus seine gerade übertragenen Pfarren erfolgreich rausgeekelt. Und ein Bürgermeister tritt noch nach und beschimpft Sterninger in den Medien [...]
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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gallus »

HeGe hat geschrieben:Die Kirche der Zukunft:
kath.net hat geschrieben:Die Macht der Pfarrgemeinderäte

Pfarrgemeinderäte haben den bekannten und beliebten Pfarrer Konrad Sterninger aus seine gerade übertragenen Pfarren erfolgreich rausgeekelt. Und ein Bürgermeister tritt noch nach und beschimpft Sterninger in den Medien [...]
Ein wenig so wie früher, bei den Barbaren, als die ersten Missionare vorbeikamen.

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Linus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Linus »

HeGe hat geschrieben:Die Kirche der Zukunft:
kath.net hat geschrieben:Die Macht der Pfarrgemeinderäte

Pfarrgemeinderäte haben den bekannten und beliebten Pfarrer Konrad Sterninger aus seine gerade übertragenen Pfarren erfolgreich rausgeekelt. Und ein Bürgermeister tritt noch nach und beschimpft Sterninger in den Medien [...]
Nun da ich Sterninger persönlich kenne (und einige seiner [für ihn eingestellten] Pfarrschäfchen): Er ist einer der Leute, die nach dem Motto handeln: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

Will sagen: eine neutrale Stellung zu Sterninger war schon in seiner charismatischen Zeit schwer möglich.
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ad_hoc
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von ad_hoc »

Nun da ich Sterninger persönlich kenne (und einige seiner [für ihn eingestellten] Pfarrschäfchen): Er ist einer der Leute, die nach dem Motto handeln: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

Will sagen: eine neutrale Stellung zu Sterninger war schon in seiner charismatischen Zeit schwer möglich.
Ich kenne Pfarrer Sterninger auch - und deshalb sehe ich dies folgendermaßen:

Matthäus 10,32-33
"Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. 33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen."

In meinen Augen ist Pfarrer Sterninger ein wahrer Christus-Nachfolger. Sein Eifer für den Glauben, der vielleicht manchmal etwas provokativ gesehen werden könnte, sollte richtig einordnen. Er ist Mensch wie wir auch. Und wenn es ansonsten nichts zu beklagen gibt........ ;)

Gruß, ad_hoc
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Gamaliel
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gamaliel »

Schönborn: "Dramatische Veränderungen als Chance sehen"

Daraus:
So gebe es in Wien 172 Pfarren und damit deutlich mehr als etwa vor 75 Jahren, "aber nur mehr halb so viele Katholiken".

Hätten früher noch 50 bis 60 Prozent der Katholiken ihren Glauben aktiv praktiziert, seien es jetzt vielleicht noch fünf Prozent.
Es sei sinnlos, sich eine Volkskirche wie vor 60 Jahren zurückzuwünschen. Diese Zustände werde es nie mehr geben, zeigte sich der Kardinal überzeugt.
Mit Hirten wie Kardinal Schönborn wird das in der Tat nicht der Fall sein.

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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von umusungu »

Gamaliel hat geschrieben:Mit Hirten wie Kardinal Schönborn wird das in der Tat nicht der Fall sein.
Gamaliel for archbishop!

ad_hoc
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von ad_hoc »

....meinen Segen hätte er!!
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Das meiste davon hatte ich ja schon im dafür unpassenden T.v.E.-II.-Nachbarstrang gesagt

Kirchenrenovierung – aber so richtig!
Gruß Jürgen

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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gallus »

Neues von den Würzburger Augustinern:
mit unserem im aktuellen »nimm und lies« gemachten Vorschlag, dass Sie »Angehörigen und Freunden, die aus gesundheitlichen Gründen nicht (mehr) am Gottesdienst teilnehmen können, die Krankenkommunion mit nach Hause« nehmen können, haben wir wieder einmal Menschen auf die Palme gebracht. Unser Anliegen war das nicht, aber manche von ihnen fanden uns wieder einmal bei ihrer Suche, wen sie heute durch ihr engstirniges Dorf treiben dürfen. Unser wirkliches Anliegen, »die Verbundenheit mit alten und kranken Menschen deutlich zu machen, die ja noch immer Teil unserer Gemeinde sind«, scheinen sie nicht verstehen zu wollen, es scheint ihnen jedenfalls weniger wert als ein legalistischer Umgang mit dem Gesetz, welches sich unseres Erachtens mit seinem Wunsch, den Menschen Leben und Freiheit dauerhaft zu ermöglichen, gerade einem solch legalistischen Umgang verwehrt.

Wir Augustiner werden an der getroffenen Regelung nichts verändern, wollen vielmehr an ihr festhalten und nochmals präzisieren: Jeder und jede von Ihnen ist herzlich dazu eingeladen, kranken und schwachen Menschen die Krankenkommunion mit nach Hause zu nehmen. Die meisten von Ihnen kennen wir seit Langem (wenn dies nicht der Fall ist, bitten wir im Vorfeld um ein Gespräch). Stellen Sie vor dem Gottesdienst eine Pyxis (das für die Krankenkommunion vorgesehene Gefäß) auf den Altar – gerne leihen wir Ihnen eine solche aus – und weisen Sie uns persönlich darauf hin, ob wir eine oder mehrere Hostien einlegen sollen. Kommen Sie dann nach dem Gottesdienst zum Altar, damit Ihnen die Hostien übergeben werden können.

http://www.augustinerkirche-wuerzburg.d ... hemen.html
Natürlich, wer auf Einhaltung des geltenden Kirchenrechts pocht, der neigt zu übertriebenem "Legalismus". Anything goes, das ist das Motto.

Vielleicht sind die Würzburger Augustiner mit all der Kunst und dem Gedöns in ihrer Kirche auch einfach so beschäftigt, daß sie keine Zeit mehr haben, selbst rauszugehen und die Krankenkommunion zu den Gläubigen zu bringen?

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Protasius
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Protasius »

Gallus hat geschrieben:Neues von den Würzburger Augustinern:
mit unserem im aktuellen »nimm und lies« gemachten Vorschlag, dass Sie »Angehörigen und Freunden, die aus gesundheitlichen Gründen nicht (mehr) am Gottesdienst teilnehmen können, die Krankenkommunion mit nach Hause« nehmen können, haben wir wieder einmal Menschen auf die Palme gebracht. Unser Anliegen war das nicht, aber manche von ihnen fanden uns wieder einmal bei ihrer Suche, wen sie heute durch ihr engstirniges Dorf treiben dürfen. Unser wirkliches Anliegen, »die Verbundenheit mit alten und kranken Menschen deutlich zu machen, die ja noch immer Teil unserer Gemeinde sind«, scheinen sie nicht verstehen zu wollen, es scheint ihnen jedenfalls weniger wert als ein legalistischer Umgang mit dem Gesetz, welches sich unseres Erachtens mit seinem Wunsch, den Menschen Leben und Freiheit dauerhaft zu ermöglichen, gerade einem solch legalistischen Umgang verwehrt.

Wir Augustiner werden an der getroffenen Regelung nichts verändern, wollen vielmehr an ihr festhalten und nochmals präzisieren: Jeder und jede von Ihnen ist herzlich dazu eingeladen, kranken und schwachen Menschen die Krankenkommunion mit nach Hause zu nehmen. Die meisten von Ihnen kennen wir seit Langem (wenn dies nicht der Fall ist, bitten wir im Vorfeld um ein Gespräch). Stellen Sie vor dem Gottesdienst eine Pyxis (das für die Krankenkommunion vorgesehene Gefäß) auf den Altar – gerne leihen wir Ihnen eine solche aus – und weisen Sie uns persönlich darauf hin, ob wir eine oder mehrere Hostien einlegen sollen. Kommen Sie dann nach dem Gottesdienst zum Altar, damit Ihnen die Hostien übergeben werden können.

http://www.augustinerkirche-wuerzburg.d ... hemen.html
Natürlich, wer auf Einhaltung des geltenden Kirchenrechts pocht, der neigt zu übertriebenem "Legalismus". Anything goes, das ist das Motto.

Vielleicht sind die Würzburger Augustiner mit all der Kunst und dem Gedöns in ihrer Kirche auch einfach so beschäftigt, daß sie keine Zeit mehr haben, selbst rauszugehen und die Krankenkommunion zu den Gläubigen zu bringen?
Das klingt so, als ob demnächst auf dem Markt für Schwarze-Messen-Bedarf die Preise für Sakrileg-Utensilien sinken wird. Ein Gespräch im Vorfeld scheint mir gegen derlei Mißbrauch eine ziemlich lasche Hürde zu sein.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gallus »

Protasius hat geschrieben:Das klingt so, als ob demnächst auf dem Markt für Schwarze-Messen-Bedarf die Preise für Sakrileg-Utensilien sinken wird. Ein Gespräch im Vorfeld scheint mir gegen derlei Mißbrauch eine ziemlich lasche Hürde zu sein.
So ist es. Vielleicht geht man aber innerlich sowieso nur noch davon aus, "gesegnetes Brot" zu reichen.

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Hubertus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Hubertus »

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

"Die Kommunion verteilen" ist für ein Domradio auch schon eine grenzwertige Ausdrucksweise.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Mal was Positives…

Vorstellung der Neuausgabe des ''Direktoriums für Dienst und Leben der Priester'' und des Buches ''Priester in der Moderne''
es löst die alte Version (1994) ab.

Direktorium für Dienst und Leben der Priester - Neuausgabe
eine dt. Version gibt es dort leider nicht zum Download, aber die englischsprachige Ausgabe gibt es.


Und gleich dazu mal eine Kostprobe:

It is therefore necessary that never lacking in the priest’s life of prayer are to be the daily celebration of the Eucharist, with suitable preparation and ensuing thanksgiving; frequent confession and spiritual direction already practiced in the seminary, and often even before that; the complete and fervent celebration of the liturgy of the hours, which is a daily obligation for him; examination of conscience; the regular practice of mental prayer; the lectio divina, prolonged moments of silence and colloquium, especially in periodical spiritual retreats and days of recollection; the precious expressions of Marian devotion, such as the Rosary; the Via Crucis and other pious exercises; the fruitful reading of the lives of the saints; etc. The proper and good use of time out of love for God and the Church will undoubtedly enable the priest to more easily maintain a solid life of prayer. Indeed, the priest, with the assistance of his spiritual director, is advised to make an effort to follow this plan of prayer that enables him to grow interiorily in a context where the manifold demands of life might often induce him to action for the sake of action, and to overlook the spiritual dimension.
Bei solchen Punkten scheint mir der „Hase im Pfeffer“ zu liegen. – Die Zeit der Strukturdiskussion muß endlich ein Ende finde.
Gruß Jürgen

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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gallus »

Etwas sehr treffendes über Sünde, Barmherzigkeit und den heutigen Umgang damit:

http://echoromeo.blogspot.de/213/11/ab ... tehen.html

ad_hoc
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von ad_hoc »

Hieraus das Entscheidende:
Und das Problem ist, dass die Menschen nicht abgeholt werden wollen, weil sie dann von da weg müssen, wo sie gerade sind. Doch da wollen sie bleiben, weil man von da aus die Sünde nicht sieht. Und so fordern sie "Barmherzigkeit" und "Liebe" und meinen damit: "Seid so nett und lasst mich mit meinen Sünden in Ruhe!"
Das aber kann die Kirche nicht, weil sie Gott selbst verpflichtet ist.
Gruß, ad_hoc
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Gruß Jürgen

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martin v. tours
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von martin v. tours »

Wenn ich mir den Quark anhöre muss ich daran denken:
http://www.youtube.com/watch?v=YvLIotxP8Ro
Selber Altersdurchschnitt und der Song-Titel passt auch zu der Truppe.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Ecce Homo
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Ecce Homo »

Fragebogen des Vatikans an die Gläubigen

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 45558.html (ab III.)

Bin gespannt, ob das jemals hier im Dekanat oder so thematisiert wird... :|
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Ecce Homo hat geschrieben:Fragebogen des Vatikans an die Gläubigen

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 45558.html (ab III.)

Bin gespannt, ob das jemals hier im Dekanat oder so thematisiert wird... :|
Wenn man sich die Fragenkomplexe ansieht, so sind das doch keine Fragen an die einzelnen Gläubigen, wie der Artikel zu Anfang suggerieren will.

Stell Dich nach der Messe mal an die Kirchentür und befrag Gläubige mit den Fragen:
a) Welchen Raum nimmt der Begriff des Naturrechts in der weltlichen Kultur ein, sowohl auf institutioneller, erzieherischer und akademischer Ebene als auch in der Volkskultur?
Welche anthropologischen Sichtweisen liegen dieser Debatte über das natürliche Fundament der Familie zugrunde?

b) Wird der Begriff des Naturrechts in Bezug auf die Verbindung zwischen Mann und Frau von Seiten der Gläubigen im Allgemeinen akzeptiert?

c) Auf welche Weise wird in Theorie und Praxis das Naturrecht in Bezug auf die Verbindung zwischen Mann und Frau im Hinblick auf die Bildung einer Familie bestritten?
Wie wird es in den zivilen und kirchlichen Einrichtungen dargelegt und vertieft?

d) Wie soll man die pastoralen Herausforderungen annehmen, die sich ergeben, wenn nicht praktizierende oder sich als ungläubig bezeichnende Getaufte die Feier der Eheschließung erbitten?
:hmm:
Gruß Jürgen

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Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:http://www.youtube.com/v/Ep1y9ZpqL7I

:patsch:
Die Kleine mit dem T-Shirt ist Spitze!
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Kai
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Kai »

Vir Probatus hat geschrieben:Die Kleine mit dem T-Shirt ist Spitze!
Ich dachte, laut Deiner Signatur, der Karneval wäre vorbei.

Im Ernst, sowas findest Du gut? Wenn gefrustete Möchtegernrevoluzzergroßeltern ihre Enkel als Litfaßsäule gebrauchen?

Wobei, wenn ich ehrlich bin, schlimmer als das finde ich eigentlich, wie peinlich das T-Shirt einfach ist. Huch, wir sind so originell. Zum Fremdschämen.
"We have feminized the Church so much that it is not attractive to men."
(Eric Sammons)

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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gallus »

Wenn ich die Leute da so sehe, würde ich sagen: "Wir sind Kirche – aber nicht mehr lange."

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Gamaliel
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gamaliel »

Die Meldung hätte auch in den Witze-Thread gepaßt:

Religionssoziologen empfehlen Kirchen radikalen Kurswechsel

Daraus:
Nicht weniger als einen radikalen Kurswechsel in ihrer Verkündigungspraxis und ihrer institutionellen Struktur empfehlen führende deutsche Religionssoziologen den christlichen Kirchen.
[...]
"Entscheidend wird sein, ob die katholische und die evangelische Kirche ihre religiöse Botschaft künftig so anbieten, dass die Menschen sie als überzeugende Lebensdeutung annehmen." Der Weg müsse dabei "von einer Kleriker- hin zur Laienkirche" führen, ergänzte der Freiburger Religionssoziologe Michael Ebertz. Derzeit erleben die Kirchen laut Ebertz bereits einen tiefgreifenden "Transformationsprozess, der einer Revolution gleichkommt".
[...]
"Wer die Kirchen zukunftsfähig machen will, braucht Gewaltenteilung und synodale Strukturen der Mitverantwortung und Mitwirkung im System." Lernen könne die katholische Kirche in dieser Hinsicht von der evangelischen Kirche.
:narr:

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

Gamaliel hat geschrieben:Die Meldung hätte auch in den Witze-Thread gepaßt:

Religionssoziologen empfehlen Kirchen radikalen Kurswechsel

Daraus:
Nicht weniger als einen radikalen Kurswechsel in ihrer Verkündigungspraxis und ihrer institutionellen Struktur empfehlen führende deutsche Religionssoziologen den christlichen Kirchen.
[...]
"Entscheidend wird sein, ob die katholische und die evangelische Kirche ihre religiöse Botschaft künftig so anbieten, dass die Menschen sie als überzeugende Lebensdeutung annehmen." Der Weg müsse dabei "von einer Kleriker- hin zur Laienkirche" führen, ergänzte der Freiburger Religionssoziologe Michael Ebertz. Derzeit erleben die Kirchen laut Ebertz bereits einen tiefgreifenden "Transformationsprozess, der einer Revolution gleichkommt".
[...]
"Wer die Kirchen zukunftsfähig machen will, braucht Gewaltenteilung und synodale Strukturen der Mitverantwortung und Mitwirkung im System." Lernen könne die katholische Kirche in dieser Hinsicht von der evangelischen Kirche.
:narr:
Was ist ein Religionssoziologe?
Eine Art weltlicher Souffleur für den Klerus?
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Exilfranke
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Exilfranke »

Hahaha, von den Evangelen lernen, guter Joke.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Dompfaff
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Dompfaff »

Den Rentnervereinigungen in der Kirche wird allgemein zu viel Aufmerksamkeit geschenkt! Eben: bis der Arzt kommt...
Die Musik spielt längst dort, wo die jüngsten und meisten Katholiken leben.
Aber das ist einem europäischen Rentner schwer beizubringen...
Ich kann über solche Filme nicht lachen.

Soziologen? Haben noch nie etwas verändert in Gesellschaft: sie "registrieren" nur was andere "verändern" - noch so ein überschätzter Berufsstand.
[

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Exilfranke
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Exilfranke »

http://www.freiewelt.net/reportage/alte ... -116667/
Eine Äußerung des Frankfurter Stadtdekans Johannes zu Eltz im Jahr 21 erhellt, warum der Kampf gegen den Limburger Bischof so erbittert geführt wird: Er will die katholische Kirche protestantisch machen.
Klingt reißerisch, aber er hat wirklich nichts anderes gesagt.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Unser HH Erzbischof hatte heute in der Abendmesse zur Eröffnung der Ewigen Anbetung einen schönen Gedanken in der Predig.

Kurzgefasst lautet er:
Alle Dialogprozesse und Gesprächsrunden bringen gar nichts, wenn nicht gebetet wird. :daumen-rauf:
Gruß Jürgen

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Gallus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Gallus »

Diese "politische" Krippe, die es seit 13 Jahren gibt, ist besonders, das merkt man auch am immer größeren Zuspruch. Manche Details muss man sich durchaus erarbeiten: Neben Franziskus stehen rote Schuhe, die seines Vorgängers Benedikt XVI., die er nicht mehr anzieht. Und der Zirkus, der hier auftritt, heißt "Inger Ratz" - dreht man beide Namen um, weiß man, wer gemeint ist.

http://www.rnz.de//heidelberg/_21312 ... ad-image-
:vogel:

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