Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Allgemein Katholisches.
Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

...Damit eine Medizin wirksam wird, muss der Mensch zunächst einmal den Zustand/Umstand, der diese Krankheit verursachte und bislang aufrechterhalten hat, verlassen. Aber nicht nur dies, ein weiteres kommt hinzu: er muss sich im Besonderen auch an die Gebrauchsanweisung des Medikaments bzw. der Medizin halten, damit diese wirksam sein kann. Und ein Drittes: er muss zukünftig alles vermeiden, was die Krankheit wieder ausbrechen lassen kann....
Von Medizin hast Du leider nicht die geringste Ahnung lieber Bruder...

:achselzuck:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von ad_hoc »

Davon musst Du mich nicht erst überzeugen. :D Hier genügt mir der ganz gewöhnliche gesunde Menschenverstand, um die von Dir monierte Feststellung zu treffen.
Aber zum Wohle der Mitlesenden wäre es doch schön, wenn du hier darlegen würdest, warum meine Aussagen aus medizinischer Sicht falsch sind.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Mary
Beiträge: 1470
Registriert: Mittwoch 29. Juli 2009, 06:58

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Mary »

ad_hoc hat geschrieben: Aber zum Wohle der Mitlesenden wäre es doch schön, wenn du hier darlegen würdest, warum meine Aussagen aus medizinischer Sicht falsch sind.
Ok... aus medizinischer Sicht:
ad_hoc hat geschrieben: ...Damit eine Medizin wirksam wird, muss der Mensch zunächst einmal den Zustand/Umstand, der diese Krankheit verursachte und bislang aufrechterhalten hat, verlassen.
Falsch.
Eine einfache Illustration: Nehmen wir eine bakterielle Pneumonie. Die kann einer nicht verlassen, ohne dass er das entsprechende Medikament, ich sage mal Antibiotikum, anwendet. Die Bakterien lachen sich sonst einen...
Nehmen wir eine Depression... wie will einer aus der akuten Phase rausfinden, ohne Antidepressiva, Schlafmittel, Gesprächstherapie und und und....
Nehmen wir eine Altersdiabetes.... natürlich kann die alte Dame, der alte Herr wunderbar mit der Krankheit leben und dazu sein tägliches Stückchen Kuchen geniessen... falls er/sie dazu brav die Medi schluckt.

Merke: Die Prophylaxe, oder was Du "Änderung des Zustands/Umstands" nennst, kommt VOR einer Erkrankung/Wiedererkrankung und dient der Vermeidung der Krankheit. Hat man die Krankheit mal, wirken die Medikamente gegen die Krankheit oder deren Ursache.
ad_hoc hat geschrieben:Aber nicht nur dies, ein weiteres kommt hinzu: er muss sich im Besonderen auch an die Gebrauchsanweisung des Medikaments bzw. der Medizin halten, damit diese wirksam sein kann.

Nuja, er sollte sich mit Tabletten nicht den Bauch einreiben oder ähnliches...
Jedoch: in der Diskussion um die Eucharistie wird ja gerade das Medikament verweigert. Die Art der Anwendung wird unwichtig, wenn man schon gar kein Heilmittel kriegt, oder?
ad_hoc hat geschrieben:Und ein Drittes: er muss zukünftig alles vermeiden, was die Krankheit wieder ausbrechen lassen kann....
Wäre im Prinzip zu empfehlen. Ist allerdings eher schwierig bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen, Muskeldystrophien, chronischen Erkrankungen, Malignomen... um nur mal einige zu nennen. Da ist Vermeidung ziemlich unmöglich.

Fazit: Dein Vergleich hinkt von vorn bis hinten.
Who is so great a God as our God? You are the God who does wonders!

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von ad_hoc »

Nun gut, liebe Mary. Was soll ich darauf noch antworten?
Über etwas Heilpraxis und Homöopathie als nebensächliches Interessengebiet bin ich nie hinaus gekommen. :traurigtaps:

Aber man weiß trotzdem, was ich gemeint habe. Dass die Verabreichung von Medizin (in welcher Art und Weise auch immer) an Voraussetzungen gebunden ist. Dass der Patient in der rechten Verfassung sein muss, damit die Medizin auch hilfreich sein kann und schließlich, dass die Wirkung der Medizin nachlässt oder ganz aussetzt, vielleicht sogar Kontraindikationen aufweist, sollte man sich nicht an die gegebenen Ratschläge und den Beipackzettel halten.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

Medizin, gerade in der Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten, bekommt ohne Zeitverlust jeder, der sie benötigt - denn ohne sie stirbt man einfach; und ich weiß genau wovon ich rede...
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2701
Registriert: Samstag 13. September 2008, 13:48
Wohnort: Bad Waldsee

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Lupus »

lutherbeck hat geschrieben:Medizin, gerade in der Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten, bekommt ohne Zeitverlust jeder, der sie benötigt - denn ohne sie stirbt man einfach; und ich weiß genau wovon ich rede...
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Alle Wiederverheiratet-Geschiedene mit Notfall- und Intensivpatienten zu vergleichen, halte ich für gewagt!
Für wirkliche Notfall- und Intensivpatienten auf diesem Gebiet hat die Kirche ohnehin vorgesorgt; denn die werden sicher zu den Sakramenten zugelassen, da sie die Voraussetzungen, die zur Verweigerung führten, sicher nicht mehr erfüllen können!

Zwischen medizinischen und gnadentheologischen Gründen dürften wohl erhebliche Unterschiede bestehen.

+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

In beiden Fällen geht es darum, existenzbedrohende Zustände durch die Gabe einer Medizin zu lindern;
und in beiden Fällen dürfen Menschen dies niemandem verweigern, der darum bittet...

:roll:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Mary
Beiträge: 1470
Registriert: Mittwoch 29. Juli 2009, 06:58

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Mary »

ad_hoc hat geschrieben: Aber man weiß trotzdem, was ich gemeint habe. Dass die Verabreichung von Medizin (in welcher Art und Weise auch immer) an Voraussetzungen gebunden ist. Dass der Patient in der rechten Verfassung sein muss, damit die Medizin auch hilfreich sein kann und schließlich, dass die Wirkung der Medizin nachlässt oder ganz aussetzt, vielleicht sogar Kontraindikationen aufweist, sollte man sich nicht an die gegebenen Ratschläge und den Beipackzettel halten.
Dass Du dies gemeint hast, ist unbestritten.
Wahrer wird es durch die Wiederholung allerdings nicht.
Who is so great a God as our God? You are the God who does wonders!

Salmantizenser
Beiträge: 452
Registriert: Sonntag 14. Oktober 2012, 19:17
Wohnort: Exil-Limburger
Kontaktdaten:

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Salmantizenser »

lutherbeck hat geschrieben:In beiden Fällen geht es darum, existenzbedrohende Zustände durch die Gabe einer Medizin zu lindern;
und in beiden Fällen dürfen Menschen dies niemandem verweigern, der darum bittet...

:roll:
Diese Medizin ist aber aus Sicht der katholischen Kirche nun mal die heilige Beichte, und diese wird bußfertigen Sündern auch keinesfalls verwehrt.
Die hl. Eucharistie ist keine Medizin für einen Sünder, der in seiner Sünde verharren möchte.

Benutzeravatar
Florianklaus
Beiträge: 3493
Registriert: Donnerstag 20. November 2008, 12:28
Wohnort: Bistum Münster

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Florianklaus »

Lupus hat geschrieben:
Zwischen medizinischen und gnadentheologischen Gründen dürften wohl erhebliche Unterschiede bestehen.

+L.
Das sehe ich genau so.

Ein Vergleich oder eine Analogie dienen der Verdeutlichung bestimmter Aspekte. Aber Vorsicht, wenn man ihn zu sehr reitet, fängt auch der beste Vergleich an zu hinken.

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

Schon recht...

Der aller größte Teil der Katholiken aber sieht das mittlerweile völlig anders...
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
martin v. tours
Beiträge: 3552
Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von martin v. tours »

Bei allem Respekt, lutherbeck, aber DAS ist das dämlichste Argument überhaupt. :/
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

Die sehen das aber anders...

:huhu:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 19226
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von taddeo »

lutherbeck hat geschrieben:Die sehen das aber anders...

:huhu:
Damit hast Du schon recht, und die "Fragebogen-Aktion" des Vatikan hat das ja auch schwarz auf weiß dokumentiert, was ohnehin jeder wußte.
Nur: Du als Arzt wirst wohl wissen, daß beileibe nicht jeder Kranke auch einsieht, daß ER krank ist, oder? Freilich, wenn ihm der Haxen davonhängt, weil er gebrochen ist, dann ist das unzweifelhaft. Aber wenn man zB Sucht- oder psychische Erkrankungen anschaut ... da ist es oft bloß der Blick von außen, der die Krankheit feststellen und Wege zur Heilung raten kann. Genauso ist es bei den Katholiken, die sich nichts um die Lehre der Kirche scheißen. Das sind praktisch Suchtkranke, die an ihrer Sucht festhalten wollen, weil sie den Entzug fürchten, oder aber Leute, die noch nicht mal einsehen, daß sie überhaupt krank und heilungsbedürftig sind. Die Sucht ist in diesem Fall das vielleicht angenehmere, weniger anstrengende irdische Leben.

Und genauso, wie Du als Arzt sagen kannst, was eigentlich der gesundheitliche Normalzustand wäre, und wie man den eventuell wieder erlangen könnte, so kann und muß das die Kirche mit dem von Gott geoffenbarten geistlich-seelischen Normalzustand machen.

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 24027
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Niels »

taddeo hat geschrieben:
lutherbeck hat geschrieben:Die sehen das aber anders...

:huhu:
Damit hast Du schon recht, und die "Fragebogen-Aktion" des Vatikan hat das ja auch schwarz auf weiß dokumentiert, was ohnehin jeder wußte.
Nur: Du als Arzt wirst wohl wissen, daß beileibe nicht jeder Kranke auch einsieht, daß ER krank ist, oder? Freilich, wenn ihm der Haxen davonhängt, weil er gebrochen ist, dann ist das unzweifelhaft. Aber wenn man zB Sucht- oder psychische Erkrankungen anschaut ... da ist es oft bloß der Blick von außen, der die Krankheit feststellen und Wege zur Heilung raten kann. Genauso ist es bei den Katholiken, die sich nichts um die Lehre der Kirche scheißen. Das sind praktisch Suchtkranke, die an ihrer Sucht festhalten wollen, weil sie den Entzug fürchten, oder aber Leute, die noch nicht mal einsehen, daß sie überhaupt krank und heilungsbedürftig sind. Die Sucht ist in diesem Fall das vielleicht angenehmere, weniger anstrengende irdische Leben.

Und genauso, wie Du als Arzt sagen kannst, was eigentlich der gesundheitliche Normalzustand wäre, und wie man den eventuell wieder erlangen könnte, so kann und muß das die Kirche mit dem von Gott geoffenbarten geistlich-seelischen Normalzustand machen.
:klatsch: :daumen-rauf:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

...schon klar...

;D
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
Hubertus
Beiträge: 15234
Registriert: Montag 3. Mai 2010, 20:08

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Hubertus »

lutherbeck hat geschrieben:Die sehen das aber anders...

:huhu:
viewtopic.php?p=682726#p682726

:unbeteiligttu:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Benutzeravatar
Lupus
Beiträge: 2701
Registriert: Samstag 13. September 2008, 13:48
Wohnort: Bad Waldsee

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Lupus »

Onkel Doktor Lutherbek ist zur Zeit durch eine Diskussion in einem anderen Thread etwas verärgert und kann deshalb hier doch nicht so einfach zustimmen! :pfeif: :pfeif:

+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

Lupus hat geschrieben:Onkel Doktor Lutherbek ist zur Zeit durch eine Diskussion in einem anderen Thread etwas verärgert und kann deshalb hier doch nicht so einfach zustimmen! :pfeif: :pfeif:

+L.
:gaehn:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

KlausLange
Beiträge: 205
Registriert: Sonntag 9. Oktober 2011, 17:23
Wohnort: Brandenburg

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von KlausLange »

Zu dem Vortrag von Kardinal Kaspers auf dem Konsistorium im Februar.

Neues zum Inhalt: hier.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von ad_hoc »

Aus diesem Bericht:
Papst lobt "theologische Tiefe" Kaspers
Papst Franziskus hatte Kasper um den Eröffnungsvortrag zum Konsistorium gebeten. Die Kardinäle berieten dabei unter anderem über die im Oktober anstehende Bischofssynode zur Familienpastoral, die auch den Umgang mit den wiederverheirateten Geschiedenen behandeln wird. Anschließend hatte Franziskus die theologische Tiefe von Kaspers Ausführungen ausdrücklich gelobt. (KNA)
Wo ist da die theologische Tiefe?
Der gegenwärtige Papst wird die Begründung schuldig bleiben müssen, wenn er sie nicht von irgendeinem Theologen an den Haaren herbeiziehen lässt.
Ich sehe nur eine fundamentale Veränderung kirchlicher Lehre, ein Bruch, der zu weiteren Brüchen in der überkommenen Lehre führen wird.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

Als Katholik würde ich mich um eine demütigere Sicht der theologischen Kenntnisse des Papstes bemühen...

:pfeif:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
Apollonia
Beiträge: 576
Registriert: Samstag 1. Juni 2013, 09:25

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Apollonia »

Als Katholikin wundere ich mich aber auch ab und an, wie manche hier theologisch doch viel mehr bewandert scheinen als Kardinäle und Päpste.

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

LMAA

(lächle mehr als andere)

Weisheit meines ehemaligen Rhetorikdozenten...

;D :D :breitgrins:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von lutherbeck »

Apollonia hat geschrieben:Als Katholikin wundere ich mich aber auch ab und an, wie manche hier theologisch doch viel mehr bewandert scheinen als Kardinäle und Päpste.
Genau meine bescheidene Meinung...

:achselzuck:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Benutzeravatar
umusungu
cum angelis psallat Domino
Beiträge: 5048
Registriert: Donnerstag 1. Januar 2004, 13:30

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von umusungu »

Apollonia hat geschrieben:Als Katholikin wundere ich mich aber auch ab und an, wie manche hier theologisch doch viel mehr bewandert scheinen als Kardinäle und Päpste.
es gibt so viele unbekannte große Theologen in unserer Kirche - besonders in den Foren, die nur entdeckt werden müssen!

Eigentlich kann es sich unsere Kirche nicht leisten, auf diese Kapazitäten zu verzichten ... Papst Franz und seine Berater sollten mehr in die Foren gehen, um diese unbekannten Talente zu entdecken ...... das theologische Niveau unserer Kirche kann dadurch nur gewinnen!

Lilaimmerdieselbe
Beiträge: 2466
Registriert: Dienstag 4. Dezember 2012, 11:16

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

Ich würde vor der Beurteilung der Beurteilung durch den Papst erst mal die Veröffentlichung des Vortrags abwarten.

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 19226
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von taddeo »

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Ich würde vor der Beurteilung der Beurteilung durch den Papst erst mal die Veröffentlichung des Vortrags abwarten.
http://www.herdershop24.de/Das-Evangeli ... ram=kasper

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von ad_hoc »

lutherbeck hat geschrieben:LMAA

(lächle mehr als andere)

Weisheit meines ehemaligen Rhetorikdozenten...

;D :D :breitgrins:
Na, dann lass doch Deine rhetorischen Fähigkeiten in den nächsten Beiträgen mal etwas deutlicher erkennen. Vielleicht hat's ja doch gefruchtet, neben der bisher eher erkennbaren Häme und Abqualifizierung.
Übrigens: ist der gegenwärtige Papst Rhetoriker?

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Ralf

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Ralf »

ad_hoc hat geschrieben:Na, dann lass doch Deine rhetorischen Fähigkeiten in den nächsten Beiträgen mal etwas deutlicher erkennen.
Per definitionem ist ein rein schriftliches Forum für rhetorische Fähigkeiten der falsche Ort.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von ad_hoc »

Sicher nicht der alleinige Ort.
Aber wer hier keine Rhetorik nachweisen kann, weist diese Kenntnisse auch nicht woanders nach.
Unterschätze nicht die Macht der schriftlichen Ausdrucksweise bei jenen, die damit umzugehen wissen.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Vir Probatus
Beiträge: 4050
Registriert: Freitag 28. Januar 2011, 19:45
Wohnort: EB PB

Re: Wiederverheiratete, Eucharistie und Eheverständnis

Beitrag von Vir Probatus »

Apollonia hat geschrieben:Als Katholikin wundere ich mich aber auch ab und an, wie manche hier theologisch doch viel mehr bewandert scheinen als Kardinäle und Päpste.
Fehlt da jetzt ein Smiley ?
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema