Sehr richtig!nomads hat geschrieben: ↑Donnerstag 18. Dezember 2025, 14:35das sehe ich etwas anders (aber doch ähnlich) – bildlich gesprochen: Christus hat die Sackgasse wieder aufgemacht, die die Schriftgelehrten im alten Judentum mit ihrer (verkappten) Beobachtung des Mosaischen Gesetzes geschlossen haben. Aber Er hat sie nicht nach hinten aufgemacht, sondern nach vorne, ohne das zu verwerfen, was in diese Sackgasse mitgenommen wurde: Mt 5,17-18
Nur hatten Saulus und Andere verhindern wollen, daß diese Sackgasse plötzlich wieder offen ist und der Mensch eine echte Entscheidungsmöglichkeit bekommt. Es brauchte ein Damaskuserlebnis, damit der Saulus zum Paulus wurde, der dann als Völkerapostel den katholischen Glauben im römischen Reich verkündete.
nomads hat geschrieben: ↑Donnerstag 18. Dezember 2025, 14:35an dieser Stelle erlaube ich mir einen Scherz: Und wenn Seine Mutter dabei gewesen wäre und einen Stein geworfen hätte?Peduli hat geschrieben: ↑Donnerstag 18. Dezember 2025, 11:17als er die Ehebrecherin wegschickte und ihr nur die Weisung gab, nicht mehr zu sündigen. Er wandte "das Gesetz" nicht an und lies sie nicht von der Menge steinigen. Diese hätte gerne "das Gesetz" vollzogen und hätte sich anschließend pharisäerhaft in die Brust geworfen, ob der eigenen Gerechtigkeit.![]()
Das werden sie sicherlich auch das eine oder andere Mal tun, wenn sie dieses Gespür entwickeln konnten, der Pönitent ist unaufrichtig.nomads hat geschrieben: ↑Donnerstag 18. Dezember 2025, 14:35die Priester könnten aber auch die Sünder informieren, dass es sinnlos ist eine Sünde zu beichten, von der man sich nicht wirklich befreien will. Eine solche Beichte ist dann unvollkommen, wenn nicht ungültig.Peduli hat geschrieben: ↑Donnerstag 18. Dezember 2025, 11:17Die Priester heutzutage sind angesichts des Sündenstolzes der Gay-Lobby in einer verzwickten Lage.
Sie müssen ja im Beichtgespräch ein Gespür für die Ernsthaftigkeit der Reue beim Pönitenten entwickeln, um die Absolution erteilen zu können.
