Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
- Waterplanet
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Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Hallo Gemeinde,
ich lese (bzw. Google übersetzt mir) gerade, daß der Generalsuperior erneute Bischofsweihen für den 01.07.2026 ankündigt (Quelle: offizielles Facebook-Profil der FSSPX Frankreich https://www.facebook.com/FSSPXFR.
Ich erreiche gerade keine Webseite der FSSPX; dort scheint - verständlicherweise - gerade alles heiß zu laufen.
Am Zustand der Una Sancta hat sich m. E. seit 1988 nichts zum Guten geändert. Allerdings ist die FSSPX seitdem stark gewachsen und die verbliebenen Bischöfe werden auch nicht jünger. Daher finde ich diesen Schritt völlig nachvollziehbar.
Was denkt ihr darüber?
ich lese (bzw. Google übersetzt mir) gerade, daß der Generalsuperior erneute Bischofsweihen für den 01.07.2026 ankündigt (Quelle: offizielles Facebook-Profil der FSSPX Frankreich https://www.facebook.com/FSSPXFR.
Ich erreiche gerade keine Webseite der FSSPX; dort scheint - verständlicherweise - gerade alles heiß zu laufen.
Am Zustand der Una Sancta hat sich m. E. seit 1988 nichts zum Guten geändert. Allerdings ist die FSSPX seitdem stark gewachsen und die verbliebenen Bischöfe werden auch nicht jünger. Daher finde ich diesen Schritt völlig nachvollziehbar.
Was denkt ihr darüber?
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Sowohl die Weihenden als auch die dann geweihten sind dann aber auch sofort Exkommuniziert. Und durch den schismatischen Akt eben auch sofort im Schisma. Das kann auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
- Waterplanet
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
So wurde 1988 auch schon vorgewarnt. Man könnte meinen, Rom hätte 38 Jahre und 3 Päpste später dazugelernt, daß eben keine 'Parallelkirche' entstehen sollte. Somit ist auch der Schisma-Vorwurf hinfällig, was von Rom in der Vergangenheit ja schon mehrmals bestätigt wurde.
Ich bin gespannt, ob man den wohl stattgefundenen Schriftverkehr zwischen Menzingen und Rom veröffentlicht. Dann können wir vielleicht etwas klarer sehen.
Contemplari et contemplata aliis tradere.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Die Weihe ist längst überfällig. Erfreulicherweise hat das Warten nun ein Ende. Hoffentlich sind die Weihekandidaten von herausragender Qualität.
Um den zu erwartenden Zwischenrufen hinsichtlich "Schisma" oder "Exkommunikation" zu begegnen, genügt es die Bücher abzustauben, die bereits zur Weihe von 1988 geschrieben wurden.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Es stellt sich die Frage, ob der Vatikan Treiber oder Getriebener ist, wenn man sich die parallel stattfindenden Ereignisse des deutschen "Synodalen Weges" so anschaut!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
der Schritt ist völlig logisch und Richtig aus Sicht derer die ihn GehenWaterplanet hat geschrieben: ↑Montag 2. Februar 2026, 14:15Hallo Gemeinde,
ich lese (bzw. Google übersetzt mir) gerade, daß der Generalsuperior erneute Bischofsweihen für den 01.07.2026 ankündigt (Quelle: offizielles Facebook-Profil der FSSPX Frankreich https://www.facebook.com/FSSPXFR.
Ich erreiche gerade keine Webseite der FSSPX; dort scheint - verständlicherweise - gerade alles heiß zu laufen.
Am Zustand der Una Sancta hat sich m. E. seit 1988 nichts zum Guten geändert. Allerdings ist die FSSPX seitdem stark gewachsen und die verbliebenen Bischöfe werden auch nicht jünger. Daher finde ich diesen Schritt völlig nachvollziehbar.
Was denkt ihr darüber?
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
es sei den der Papst exkommuniziert auch die Gläubigen das wird sich zeigen die Überlegungen gab es schon 1988 damals hat Ratzinger das gestoppt, es ist eine für Rom sehr verlockende Option den dann ist das Problem beim Dikasterium für die Einheit der Christen und dort liegen viele Dinge lange und gutGamaliel hat geschrieben: ↑Montag 2. Februar 2026, 15:48Die Weihe ist längst überfällig. Erfreulicherweise hat das Warten nun ein Ende. Hoffentlich sind die Weihekandidaten von herausragender Qualität.
Um den zu erwartenden Zwischenrufen hinsichtlich "Schisma" oder "Exkommunikation" zu begegnen, genügt es die Bücher abzustauben, die bereits zur Weihe von 1988 geschrieben wurden.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
vielleicht doch.
Was die Synodalen so treiben ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache und dennoch wird es nicht gestoppt - weder vom Papst noch vom Kirchenrecht.
Genau!
So wie ich das sehe, haben wir mittlerweile 3 „Kirchen“ innerhalb der RK-Weltkirche: Die RK-Kirche (ich nenne sie „die Normale“), die „Kirche“ der Synodalen (mit ihren Bischöfen, die mit den Synodalen sympathisieren) und die „Kirche“ der Piusbruderschaft (mit ihren Bischöfen nach Aufhebung der Exkommunikation). Was ist der Unterschied zwischen der Synodalen-„Kirche“ und der Piusbruderschaft-„Kirche“?
Beide erkennen den Papst an und gehen auf Abstand zu der offiziellen Lehre der Kirche – die einen möchten "vorwärts" (in die Häresie, auch wenn sie keine Häresie erkennen oder diese leugnen), die anderen möchten zurück (in das Vorkonziliare).
Sollte die Piusbruderschaft tatsächlich durch wiederholte, unerlaubte aber gültige Bischofsweihen (wieder) von der RK-Weltkirche getrennt werden, hätten wir klare Verhältnisse und wen der Vatikan den Kurs von Papst Franziskus behält (sprich: „Amoris laetitia“ -> „Fiducia supplicans“), frage ich mich, wie lange es noch dauern wird, bis die Piusbruderschaft mehr Überläufer haben wird, als die Weltkirche? - es sei denn, die neuen Bischofsweihen bewegen die Anhänger der FSSPX zum Rückzug.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das ist wie klassische Dialektik nur umgedreht:nomads hat geschrieben: ↑Dienstag 3. Februar 2026, 08:51Genau!
So wie ich das sehe, haben wir mittlerweile 3 „Kirchen“ innerhalb der RK-Weltkirche: Die RK-Kirche (ich nenne sie „die Normale“), die „Kirche“ der Synodalen (mit ihren Bischöfen, die mit den Synodalen sympathisieren) und die „Kirche“ der Piusbruderschaft (mit ihren Bischöfen nach Aufhebung der Exkommunikation). Was ist der Unterschied zwischen der Synodalen-„Kirche“ und der Piusbruderschaft-„Kirche“?
Beide erkennen den Papst an und gehen auf Abstand zu der offiziellen Lehre der Kirche – die einen möchten "vorwärts" (in die Häresie, auch wenn sie keine Häresie erkennen oder diese leugnen), die anderen möchten zurück (in das Vorkonziliare).
Sollte die Piusbruderschaft tatsächlich durch wiederholte, unerlaubte aber gültige Bischofsweihen (wieder) von der RK-Weltkirche getrennt werden, hätten wir klare Verhältnisse und wen der Vatikan den Kurs von Papst Franziskus behält (sprich: „Amoris laetitia“ -> „Fiducia supplicans“), frage ich mich, wie lange es noch dauern wird, bis die Piusbruderschaft mehr Überläufer haben wird, als die Weltkirche? - es sei denn, die neuen Bischofsweihen bewegen die Anhänger der FSSPX zum Rückzug.
Die Synthese ist die kirchliche Lehre und aus dieser Synthese entwickeln sich im Laufe der Zeit These (= die "Synodalen") und Antithese (= die "Piusbrüder")!
Beide Gruppierungen tanzen dem Vatikan auf der Nase herum wie ein enfant terrible, um Aufmerksamkeit zu erheischen.
Der maximale Schaden wäre erreicht, wenn der Vatikan eine der beiden oder eventuell auch beide zu schismatischen Bewegungen erklären würde. Wobei ich davon ausgehe, daß man darauf noch sehr lange warten wird, wenn es überhaupt jemals geschieht!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Was meinst Du mit „maximaler Schaden“?Peduli hat geschrieben: ↑Dienstag 3. Februar 2026, 09:56Der maximale Schaden wäre erreicht, wenn der Vatikan eine der beiden oder eventuell auch beide zu schismatischen Bewegungen erklären würde. Wobei ich davon ausgehe, daß man darauf noch sehr lange warten wird, wenn es überhaupt jemals geschieht!![]()
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Ich hätte nichts dagegen, wenn der Vatikan die Synodalen zu schismatischer Bewegung erklären würde – ich kann mir vorstellen, dass das sogar die Rückkehr der FSSPX in die RK-Weltkirche beschleunigen und vereinfachen könnte, denn vielleicht hat die FSSPX vor neue Bischöfe zu weihen, eben wegen der Entwicklung innerhalb der Kirche. Hätte der Vatikan schon früher für „klare Verhältnisse“ gesorgt, käme die FSSPX vielleicht nicht auf die Idee neue Bischöfe zu weihen.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wie geht denn ein guter Pädagoge mit ungezogenen Kindern um?nomads hat geschrieben: ↑Dienstag 3. Februar 2026, 10:05Was meinst Du mit „maximaler Schaden“?Peduli hat geschrieben: ↑Dienstag 3. Februar 2026, 09:56Der maximale Schaden wäre erreicht, wenn der Vatikan eine der beiden oder eventuell auch beide zu schismatischen Bewegungen erklären würde. Wobei ich davon ausgehe, daß man darauf noch sehr lange warten wird, wenn es überhaupt jemals geschieht!![]()
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Ich hätte nichts dagegen, wenn der Vatikan die Synodalen zu schismatischer Bewegung erklären würde – ich kann mir vorstellen, dass das sogar die Rückkehr der FSSPX in die RK-Weltkirche beschleunigen und vereinfachen könnte, denn vielleicht hat die FSSPX vor neue Bischöfe zu weihen, eben wegen der Entwicklung innerhalb der Kirche. Hätte der Vatikan schon früher für „klare Verhältnisse“ gesorgt, käme die FSSPX vielleicht nicht auf die Idee neue Bischöfe zu weihen.
Ein schlechter würde sie über's Knie legen und ihnen ordentlich den Hintern versohlen.
Ein guter würde abwarten bis der Kairos kommt und dann entschlossen handeln.
Festzustellen, wann der Kairos da ist, ist meines Erachtens dem Vatikan zu überlassen .......................
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Um das Problem mit den Piusbrüdern noch ein wenig zu erläutern:
Die Piusbrüder benutzen den Thomismus als Waffe gegen den Vatikan. Damit entkleiden sie den Thomismus seiner ursprünglichen Intention.
Ursprünglich hatte der Thomismus erfolgreich versucht, den Aristotelianismus innerhalb der katholischen Theologie hoffähig zu machen. In der Vätertheologie war die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Platonismus zu führen, weil der Platonismus die führende paganische Weltanschauungslehre war. Und die Folgen dieser Auseinandersetzung zeigen sich bis in die dogmatischen Begrifflichkeiten der Kirche hinein.
Dem Aquinaten gelang nun in der Nachfolge von Albertus Magnus eine Synthese zwischen der Vätertheologie und dem Aristotelianismus. Hierbei ist jedoch beachtlich, daß der Aristotelianismus eine dialektische Antithese zum Platonismus darstellt. Höhepunkt dieser aquinatischen Synthese ist die Transsubstantiationslehre.
Die Piusbrüder zweckentfremden nun den Thomismus, um sich den Vatikan gefügig zu machen!
Von seiner ursprünglichen Intention her betrachtet, ist der Thomismus jedoch eher bildlich einzuordnen:
Er ist das Rückgrat im mystischen Leib Christi!
Er sorgt dafür, daß selbiger Leib aufrecht stehen kann in den Stürmen der Zeit. Er macht aber nicht den gesamten Leib aus und demzufolge schießen die Piusbrüder in ihrem theologischen Ansatz über das Ziel hinaus.
Die Piusbrüder benutzen den Thomismus als Waffe gegen den Vatikan. Damit entkleiden sie den Thomismus seiner ursprünglichen Intention.
Ursprünglich hatte der Thomismus erfolgreich versucht, den Aristotelianismus innerhalb der katholischen Theologie hoffähig zu machen. In der Vätertheologie war die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Platonismus zu führen, weil der Platonismus die führende paganische Weltanschauungslehre war. Und die Folgen dieser Auseinandersetzung zeigen sich bis in die dogmatischen Begrifflichkeiten der Kirche hinein.
Dem Aquinaten gelang nun in der Nachfolge von Albertus Magnus eine Synthese zwischen der Vätertheologie und dem Aristotelianismus. Hierbei ist jedoch beachtlich, daß der Aristotelianismus eine dialektische Antithese zum Platonismus darstellt. Höhepunkt dieser aquinatischen Synthese ist die Transsubstantiationslehre.
Die Piusbrüder zweckentfremden nun den Thomismus, um sich den Vatikan gefügig zu machen!
Von seiner ursprünglichen Intention her betrachtet, ist der Thomismus jedoch eher bildlich einzuordnen:
Er ist das Rückgrat im mystischen Leib Christi!
Er sorgt dafür, daß selbiger Leib aufrecht stehen kann in den Stürmen der Zeit. Er macht aber nicht den gesamten Leib aus und demzufolge schießen die Piusbrüder in ihrem theologischen Ansatz über das Ziel hinaus.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
lächerlich, es geht um die Lehre, die plötzlich anders und gegenteilig ist zu dem was bis 1962 gelehrt wurde, und natürluxch argumentiert man Thomistisch
was du hier bietest ist arrogantes Geschwätz eines arrogantes pseudo konservativen Dummerls das hier Bildung und Fachwissen vortäuscht
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Interessant, daß Du nun mit dem Versuch anfängst, meine Worte gegen mich selber zu wenden!ottaviani hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 07:24lächerlich, es geht um die Lehre, die plötzlich anders und gegenteilig ist zu dem was bis 1962 gelehrt wurde, und natürluxch argumentiert man Thomistisch
was du hier bietest ist arrogantes Geschwätz eines arrogantes pseudo konservativen Dummerls das hier Bildung und Fachwissen vortäuscht
Hast Du nicht mehr auf der Pfanne?
Keine eigenen Ideen?
Im Übrigen sei auf Römer 12, 14 verwiesen!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wenn man sich die Ausbreitung der FSSPX ansieht, glaube ich, dass die Piusbruderschaft weniger oder überhaupt nicht „Thomistisch argumentiert“, sondern pragmatisch vorgeht:
https://fsspx.org/de/messorte
Während in der Diözesankirche die überwiegende Mehrheit nicht mehr der hl. Messe beiwohnt, kommen bei der FSSP wie auch bei der FSSPX die Messbesucher zur Kirche wegen der Liturgie (was "Thomismus/Thomistisch" ist, spielt bei den Anhängern keine Rolle - die wissen nicht mal was das ist) – es wäre doch sinnlos Anhänger der FSSP oder FSSPX zu sein, ohne der hl. Messe beiwohnen zu wollen - so/das „praktizieren“ nur die Diözesankatholiken.
https://fsspx.org/de/messorte
Während in der Diözesankirche die überwiegende Mehrheit nicht mehr der hl. Messe beiwohnt, kommen bei der FSSP wie auch bei der FSSPX die Messbesucher zur Kirche wegen der Liturgie (was "Thomismus/Thomistisch" ist, spielt bei den Anhängern keine Rolle - die wissen nicht mal was das ist) – es wäre doch sinnlos Anhänger der FSSP oder FSSPX zu sein, ohne der hl. Messe beiwohnen zu wollen - so/das „praktizieren“ nur die Diözesankatholiken.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das Eine schließt das Andere nicht aus!nomads hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 08:36Wenn man sich die Ausbreitung der FSSPX ansieht, glaube ich, dass die Piusbruderschaft weniger oder überhaupt nicht „Thomistisch argumentiert“, sondern pragmatisch vorgeht:
https://fsspx.org/de/messorte
Während in der Diözesankirche die überwiegende Mehrheit nicht mehr der hl. Messe beiwohnt, kommen bei der FSSP wie auch bei der FSSPX die Messbesucher zur Kirche wegen der Liturgie („Thomismus“ oder nicht - spielt bei den Anhängern keine Rolle) – es wäre doch sinnlos Anhänger der FSSP oder FSSPX zu sein, ohne der hl. Messe beizuwohnen - so/das „praktizieren“ nur die Diözesankatholiken.
Dem einfachen Gläubigen braucht man in der praktischen Seelsorge keine thomistischen Distinktionen "um die Ohren hauen".
Gegenüber dem Vatikan jedoch, meint man den Thomismus entsprechend zweckentfremden zu können. Wobei es bei genauerer Betrachtung mehr um hermeneutische als um substantielle Differenzen geht. Nostra Aetate wäre hierfür ein gutes Beispiel.
Theologischer Hochmut war noch nie ein guter Berater. Und dies gilt wohl für beide Parteien in der Arena!
Allerdings hat der Vatikan derlei Sachverhalte sub specie aeternitatis zu betrachten. Und dies war wohl auch einer der Gründe für die Zurücknahme der Exkommunikation, die bei den vier unerlaubt geweihten Bischöfen ausgesprochen worden war.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Bibwel ist kein Argument das ist ein Buch gut und?Peduli hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 07:50Interessant, daß Du nun mit dem Versuch anfängst, meine Worte gegen mich selber zu wenden!ottaviani hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 07:24lächerlich, es geht um die Lehre, die plötzlich anders und gegenteilig ist zu dem was bis 1962 gelehrt wurde, und natürluxch argumentiert man Thomistisch
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Und Deine Gegenfrage soll jetzt eine Antwort auf meine Fragen an Dich sein?ottaviani hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 10:07Bibwel ist kein Argument das ist ein Buch gut und?Peduli hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 07:50Interessant, daß Du nun mit dem Versuch anfängst, meine Worte gegen mich selber zu wenden!ottaviani hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 07:24lächerlich, es geht um die Lehre, die plötzlich anders und gegenteilig ist zu dem was bis 1962 gelehrt wurde, und natürluxch argumentiert man Thomistisch
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
warum sollte ich was von Dir beantworten ich sage hier nur meine Meinung
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Die Meinungsfreiheit hat eine durch das StGB gezogene Grenze, die von Dir bereits wiederholt überschritten worden ist!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
ich persönlich habe nichts gegen Nostra Aetate und ich möchte hier nicht über das Dokument ausführlich debattieren, was mir aber in diesem Dokument fehlt, ist das Bekenntnis, dass, wenn Jesus Christus der Messias ist (und das glaubt auch die Kirche, die Nostra Aetate verfasst hat), dann ist jede andere Religion doch ein Umweg. Gäbe es diesen Hinweis (habe ich es übersehen?), dann wäre die FSSPX vermutlich zufrieden.
ich denke auch, dass BXVI damit auch die "Spaltung" überwinden wollte. Er wusste, dass die FSSPX etwas will, was es bereits in der Kirche gab und es war weder häretisch noch schlecht. Es ist etwas anderes, etwas zu wollen, was nicht machbar ist (was die Synodalen wollen) und etwas (zurück)zu wollen, was bereits in der Kirche präsent war.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nun, an dieser Stelle muß die FSSPX schon für sich selber sprechen!nomads hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 11:32ich persönlich habe nichts gegen Nostra Aetate und ich möchte hier nicht über das Dokument ausführlich debattieren, was mir aber in diesem Dokument fehlt, ist das Bekenntnis, dass, wenn Jesus Christus der Messias ist (und das glaubt auch die Kirche, die Nostra Aetate verfasst hat), dann ist jede andere Religion doch ein Umweg. Gäbe es diesen Hinweis (habe ich es übersehen?), dann wäre die FSSPX vermutlich zufrieden.
DAS kann niemand für sie übernehmen.
Aber hier im Forum sind genügend FSSPX-Priester unterwegs, die könnten da sicherlich einspringen; wenn sie denn wollten.
Auf jeden Fall ist klar, daß auch nach Nostra Aetate der Weg zum Vater nur über den Sohn führt.
Aber dieser Weg ist schmal und die Pforte ist eng!
Darüber hinaus ist klar, daß die Wahrheit in anderen Religionen immer nur Licht vom Lichte sein kann. Diesen Wahrheitsanspruch hat die katholische Kirche niemals aufgegeben.
Neben der hermeneutischen Problematik besteht natürlich auch noch eine disziplinarische Problematik.nomads hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 11:32ich denke auch, dass BXVI damit auch die "Spaltung" überwinden wollte. Er wusste, dass die FSSPX etwas will, was es bereits in der Kirche gab und es war weder häretisch noch schlecht. Es ist etwas anderes, etwas zu wollen, was nicht machbar ist (was die Synodalen wollen) und etwas (zurück)zu wollen, was bereits in der Kirche präsent war.
Es wird wohl immer schwierig sein, wenn der Schwanz versucht, mit dem Hund zu wedeln!
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(F.J.S.)
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
schade, dass sie mit uns nicht diskutieren!
es wird aber nicht so klar gesagt (für die Piusbrüder und die Muslime), wie in der Tagesschau in einfacher SprachePeduli hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 11:43Auf jeden Fall ist klar, daß auch nach Nostra Aetate der Weg zum Vater nur über den Sohn führt.
Aber dieser Weg ist schmal und die Pforte ist eng!
Darüber hinaus ist klar, daß die Wahrheit in anderen Religionen immer nur Licht vom Lichte sein kann.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Von denjenigen, die als FSSPX-Priester hier im Forum identifizierbar waren, konnte man einiges lernen!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nächste Woche gibt es ein Treffen zwischen dem Glaubenspräfekten und dem Generaloberen der FSSPX:
Vatican doctrine chief to hold talks with SSPX leader
Erwarten darf man sich von diesem Gespräch nichts. Es gibt der Bruderschaft aber Gelegenheit zu zeigen, daß sie die Autorität Roms nicht prinzipiell ablehnt (wie die Sedisvakantisten), sondern im Gegenteil jederzeit bereit ist den zuständigen Autoritäten Rede und Antwort zu stehen. So hat es schon Erzbischof Lefebvre gehalten.
Vatican doctrine chief to hold talks with SSPX leader
Erwarten darf man sich von diesem Gespräch nichts. Es gibt der Bruderschaft aber Gelegenheit zu zeigen, daß sie die Autorität Roms nicht prinzipiell ablehnt (wie die Sedisvakantisten), sondern im Gegenteil jederzeit bereit ist den zuständigen Autoritäten Rede und Antwort zu stehen. So hat es schon Erzbischof Lefebvre gehalten.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Anmerkung zum Ankündigung der Weihen unter dem Datum des 2. Februar
Es scheint, daß dieses Datum von P. Pagliarani (Generaloberer) nicht ganz zufällig gewählt wurde. In der Biographie über Erzbischof Lefebvre liest man nämlich, daß auch die offizielle Ankündigung des Termins der Bischofsweihen von 1988 an diesem Tag erfolgte:
Es scheint, daß dieses Datum von P. Pagliarani (Generaloberer) nicht ganz zufällig gewählt wurde. In der Biographie über Erzbischof Lefebvre liest man nämlich, daß auch die offizielle Ankündigung des Termins der Bischofsweihen von 1988 an diesem Tag erfolgte:
Bernard Tissier de Mallerais: Marcel Lefebvre. Die Biographie., Seite 586 hat geschrieben:Am 2. Februar bestätigt Mgr. Lefebvre die Mitteilung:
„Ich bin entschlossen, am 30. Juni wenigstens drei Bischöfe zu weihen, in der Hoffnung, die Zustimmung Johannes Pauls II. zu erhalten; sollte er sie mir aber verweigern, so werde ich darauf keine Rücksicht nehmen um des Wohles der Kirche willen, für den Fortbestand der Tradition.“
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und hoffe, daß die offensichtlich im letzten Jahrzehnt papalistisch geförderte Antipathie gegen den Traditionalismus in der vatikanischen Bürokratie der Lethe übergeben wird!Gamaliel hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 16:43Nächste Woche gibt es ein Treffen zwischen dem Glaubenspräfekten und dem Generaloberen der FSSPX:
Vatican doctrine chief to hold talks with SSPX leader
Erwarten darf man sich von diesem Gespräch nichts. Es gibt der Bruderschaft aber Gelegenheit zu zeigen, daß sie die Autorität Roms nicht prinzipiell ablehnt (wie die Sedisvakantisten), sondern im Gegenteil jederzeit bereit ist den zuständigen Autoritäten Rede und Antwort zu stehen. So hat es schon Erzbischof Lefebvre gehalten.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Gegen Risiken und Nebenwirkungen empfiehlt der Arzt der Herzen: Wie man schwierige Menschen im Licht des Glaubens sieht!
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Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
die Gesichter der beiden bei den Gespräch würde ich gern sehen keiner versteht was der andere will das war schon 2012 der spätere Kardinal Becker mußte Dolmetscher spielen damit die einen wußten was die anderen meintenGamaliel hat geschrieben: ↑Mittwoch 4. Februar 2026, 16:57Anmerkung zum Ankündigung der Weihen unter dem Datum des 2. Februar
Es scheint, daß dieses Datum von P. Pagliarani (Generaloberer) nicht ganz zufällig gewählt wurde. In der Biographie über Erzbischof Lefebvre liest man nämlich, daß auch die offizielle Ankündigung des Termins der Bischofsweihen von 1988 an diesem Tag erfolgte:
Bernard Tissier de Mallerais: Marcel Lefebvre. Die Biographie., Seite 586 hat geschrieben:Am 2. Februar bestätigt Mgr. Lefebvre die Mitteilung:
„Ich bin entschlossen, am 30. Juni wenigstens drei Bischöfe zu weihen, in der Hoffnung, die Zustimmung Johannes Pauls II. zu erhalten; sollte er sie mir aber verweigern, so werde ich darauf keine Rücksicht nehmen um des Wohles der Kirche willen, für den Fortbestand der Tradition.“