Causa Vigano

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
Peduli
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Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

Vor einigen Wochen habe ich die Ereignisse um meine Bitte um ein Treffen mit Leo öffentlich gemacht – insbesondere seine anfängliche Zusage, seinen plötzlichen Widerruf und schließlich seine endgültige Absage. Während ein katholischer Erzbischof als unwürdig erachtet wurde, in Audienz empfangen zu werden, genoss ein Abtreibungsbefürworter und Andersgläubiger – im Gewand eines anglikanischen „Erzbischofs“ – nicht nur die vollen Ehren des vatikanischen Protokolls, sondern durfte sogar mit Leo und anderen Prälaten eine „Communicatio in sacris“ führen und im Schrein des Apostelfürsten einen „Segen“ erteilen. Dies beweist einmal mehr die Doppelmoral der Befürworter der „synodalen Kirche“. Ich glaube nicht, dass es nötig ist, dies weiter zu kommentieren … Nach monatelangem Schweigen ist es nun an der Zeit, den Inhalt meines Briefes an Leo vom 25. Januar dieses Jahres zu veröffentlichen und damit den Sachverhalt zu dokumentieren.
Quelle, die automatisch übersetzt werden kann

:achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: :hmm: :hmm: :hmm:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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ottaviani
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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

Man muß die ganze Geschichte kennen dann wird klar was da los ist

nomads
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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 05:17
Vor einigen Wochen habe ich die Ereignisse um meine Bitte um ein Treffen mit Leo öffentlich gemacht – insbesondere seine anfängliche Zusage, seinen plötzlichen Widerruf und schließlich seine endgültige Absage. Während ein katholischer Erzbischof als unwürdig erachtet wurde, in Audienz empfangen zu werden, genoss ein Abtreibungsbefürworter und Andersgläubiger – im Gewand eines anglikanischen „Erzbischofs“ – nicht nur die vollen Ehren des vatikanischen Protokolls, sondern durfte sogar mit Leo und anderen Prälaten eine „Communicatio in sacris“ führen und im Schrein des Apostelfürsten einen „Segen“ erteilen. Dies beweist einmal mehr die Doppelmoral der Befürworter der „synodalen Kirche“. Ich glaube nicht, dass es nötig ist, dies weiter zu kommentieren … Nach monatelangem Schweigen ist es nun an der Zeit, den Inhalt meines Briefes an Leo vom 25. Januar dieses Jahres zu veröffentlichen und damit den Sachverhalt zu dokumentieren.
Quelle, die automatisch übersetzt werden kann

:achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: :hmm: :hmm: :hmm:
ich weiß nicht so richtig, was Du zu diesem zitierten Text meinst. Ich habe den ganzen Artikel/Brief gelesen und versuche eine Einleitung zu finden - villeich ergibt sich daraus eine Diskussion. :blinker:

Die heutige Welt erzählt gerne von den Begegnungen Jesu mit den Sündern und Zöllnern (vgl. Mt 9,11-12) und vom gemeinsamen Essen mit ihnen. Jesus folgte aber auch den Einladungen der Pharisäer und Schriftgelehrten (vgl. Lk 7,36). Die heutige Welt sieht im Jesus Christus einen Freund der Sünder und glaubt, dass diese Freundschaft darin besteht, die Sünder akzeptieren zu müssen, so wie sie sind – so auch versteht die Welt die Aufgabe der Kirche in der Welt.

Auch die heutige Kirche versteht sich als solche - vor allem für die Sünder da sein zu müssen. Der entscheidende Unterschied im Wirken der Kirche von heute zum Wirken Jesu von damals ist, dass Jesus von Nazareth die Sünder unterwanderte (und aus dieser Unterwanderung entstand das Christentum), während sich die Kirche heute, von den Sündern unterwandern lässt und glaubt dabei im Sinne der Nächstenliebe für die Sünder da zu sein. Die heutige Welt sieht in der Kirche Christi eine Freundin der Sünder und durch diese Freundschaft definiert sie die Kirche – sie ist nur dann richtig und von Gott, wenn sie die Sünder (und die Sünde) so akzeptiert, wie sie sind.
Würde die Kirche diese Aussage aus der Bibel (1Kor 6,9-10) an die Tür jeder Kirche schlagen (wie angeblich M. Luther seine Thesen):
„Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Homosexuelle, noch Diebe, noch Trinker, noch Gierige, noch Lästerer, noch Wucherer das Reich Gottes nicht erben werden.“ - (eigene Übersetzung)
- würde das das Armageddon vorzeitig auslösen.
ich kann also Bischöfe verstehen, wenn die Freundschaft der Kirche mit der Welt sie zur Verzweiflung bringt, denn auch mir kommt die Galle hoch, wenn ich die Passivität der Kirche erkennen muss.
Es sieht so aus, als ob sich die Kirche immer mehr mit Händen und Füssen davor wehrt, menschenfeindlich (im Bezug auf Abtreibung) und homophob genannt zu werden, statt die Wahrheit zu verkünden.
Klug und logisch wäre es, das zu propagieren, was der gesunden Entwicklung der Menschheit und dem Erben des Reiches Gottes dient, stattdessen aber sieht die Welt ihre Aufgabe im Verbreiten dieser Gerechtigkeit, die die Gleichberechtigung auch dessen garantiert, was Gott verabscheut (die Sünde). Die Aufgabe der Kirche wäre es, darauf hinzuweisen und das zu kritisieren.

Peduli
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Re: Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:32
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 05:17
Vor einigen Wochen habe ich die Ereignisse um meine Bitte um ein Treffen mit Leo öffentlich gemacht – insbesondere seine anfängliche Zusage, seinen plötzlichen Widerruf und schließlich seine endgültige Absage. Während ein katholischer Erzbischof als unwürdig erachtet wurde, in Audienz empfangen zu werden, genoss ein Abtreibungsbefürworter und Andersgläubiger – im Gewand eines anglikanischen „Erzbischofs“ – nicht nur die vollen Ehren des vatikanischen Protokolls, sondern durfte sogar mit Leo und anderen Prälaten eine „Communicatio in sacris“ führen und im Schrein des Apostelfürsten einen „Segen“ erteilen. Dies beweist einmal mehr die Doppelmoral der Befürworter der „synodalen Kirche“. Ich glaube nicht, dass es nötig ist, dies weiter zu kommentieren … Nach monatelangem Schweigen ist es nun an der Zeit, den Inhalt meines Briefes an Leo vom 25. Januar dieses Jahres zu veröffentlichen und damit den Sachverhalt zu dokumentieren.
Quelle, die automatisch übersetzt werden kann

:achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: :hmm: :hmm: :hmm:
ich weiß nicht so richtig, was Du zu diesem zitierten Text meinst. Ich habe den ganzen Artikel/Brief gelesen und versuche eine Einleitung zu finden - villeich ergibt sich daraus eine Diskussion. :blinker:
Die causa Vigano ist sicherlich ein Extrem-Beispiel, die mir jedoch im Zusammenhang mit der causa Lefevbre neuerlich vor Augen führt, wie der innerkirchliche Umgang in den letzten Jahrzehnten gehandhabt worden ist. Wo bleibt denn da die Liebe, die der Maßstab jeglichen christlichen Handelns ist? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Ein weiteres Beispiel wäre die causa Tebartz - van Elst und die Kabale um seine Abberufung als Bischof von Limburg.
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:32
Die heutige Welt erzählt gerne von den Begegnungen Jesu mit den Sündern und Zöllnern (vgl. Mt 9,11-12) und vom gemeinsamen Essen mit ihnen. Jesus folgte aber auch den Einladungen der Pharisäer und Schriftgelehrten (vgl. Lk 7,36). Die heutige Welt sieht im Jesus Christus einen Freund der Sünder und glaubt, dass diese Freundschaft darin besteht, die Sünder akzeptieren zu müssen, so wie sie sind – so auch versteht die Welt die Aufgabe der Kirche in der Welt.

Auch die heutige Kirche versteht sich als solche - vor allem für die Sünder da sein zu müssen. Der entscheidende Unterschied im Wirken der Kirche von heute zum Wirken Jesu von damals ist, dass Jesus von Nazareth die Sünder unterwanderte (und aus dieser Unterwanderung entstand das Christentum), während sich die Kirche heute, von den Sündern unterwandern lässt und glaubt dabei im Sinne der Nächstenliebe für die Sünder da zu sein. Die heutige Welt sieht in der Kirche Christi eine Freundin der Sünder und durch diese Freundschaft definiert sie die Kirche – sie ist nur dann richtig und von Gott, wenn sie die Sünder (und die Sünde) so akzeptiert, wie sie sind.
Seit Anbeginn haben sich in der Kirche Sünder versammelt. Selbst Petrus hat den Herrn dreimal verleugnet. Das Sündigen an sich scheint mir also nicht das Problem zu sein, welches unlösbar ist.

Aus der Tradition weiß man allerdings, daß sich die Sünder von ihren Sünden abgewandt haben!
Der zentrale Begriff ist hier Metanoia. Als Christ hat man sich im Geist zu erneuern, wenn man denn Christ werden will und bleiben will. Der Jude namens Saulus wurde zum Völkerapostel namens Paulus. Und Maria Magadalena soll - so zumindest die Überlieferung - in ihrem früheren Leben als Prostituierte gearbeitet haben.
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:32
Würde die Kirche diese Aussage aus der Bibel (1Kor 6,9-10) an die Tür jeder Kirche schlagen (wie angeblich M. Luther seine Thesen):
„Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Homosexuelle, noch Diebe, noch Trinker, noch Gierige, noch Lästerer, noch Wucherer das Reich Gottes nicht erben werden.“ - (eigene Übersetzung)
- würde das das Armageddon vorzeitig auslösen.
ich kann also Bischöfe verstehen, wenn die Freundschaft der Kirche mit der Welt sie zur Verzweiflung bringt, denn auch mir kommt die Galle hoch, wenn ich die Passivität der Kirche erkennen muss.
Es sieht so aus, als ob sich die Kirche immer mehr mit Händen und Füssen davor wehrt, menschenfeindlich (im Bezug auf Abtreibung) und homophob genannt zu werden, statt die Wahrheit zu verkünden.
Klug und logisch wäre es, das zu propagieren, was der gesunden Entwicklung der Menschheit und dem Erben des Reiches Gottes dient, stattdessen aber sieht die Welt ihre Aufgabe im Verbreiten dieser Gerechtigkeit, die die Gleichberechtigung auch dessen garantiert, was Gott verabscheut (die Sünde). Die Aufgabe der Kirche wäre es, darauf hinzuweisen und das zu kritisieren.
Ich weiß zu wenig von der causa Vigano, aber auf den ersten Blick scheint da dann doch der moralische Kompaß im Vatikan falsch ausgerichtet sein.
Und das ist, wenn man es in einen größeren Zusammenhang stellt, dann doch sehr bedenklich.
Die Weitergabe des Glaubens wird am wirkungsvollsten dadurch unterminiert, wenn die Gläubigen ganz offensichtlich und nachweisbar gegen die für sie geltenden Regeln verstoßen.

Und wenn man sich die causa Williamson ansieht, hätte man die Exkommunikation aus guten Gründen aufrecht erhalten können. :hmm: :hmm: :hmm:
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ottaviani
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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 11:12
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:32
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 05:17

Quelle, die automatisch übersetzt werden kann

:achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: :hmm: :hmm: :hmm:
ich weiß nicht so richtig, was Du zu diesem zitierten Text meinst. Ich habe den ganzen Artikel/Brief gelesen und versuche eine Einleitung zu finden - villeich ergibt sich daraus eine Diskussion. :blinker:
Die causa Vigano ist sicherlich ein Extrem-Beispiel, die mir jedoch im Zusammenhang mit der causa Lefevbre neuerlich vor Augen führt, wie der innerkirchliche Umgang in den letzten Jahrzehnten gehandhabt worden ist. Wo bleibt denn da die Liebe, die der Maßstab jeglichen christlichen Handelns ist? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Ein weiteres Beispiel wäre die causa Tebartz - van Elst und die Kabale um seine Abberufung als Bischof von Limburg.
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:32
Die heutige Welt erzählt gerne von den Begegnungen Jesu mit den Sündern und Zöllnern (vgl. Mt 9,11-12) und vom gemeinsamen Essen mit ihnen. Jesus folgte aber auch den Einladungen der Pharisäer und Schriftgelehrten (vgl. Lk 7,36). Die heutige Welt sieht im Jesus Christus einen Freund der Sünder und glaubt, dass diese Freundschaft darin besteht, die Sünder akzeptieren zu müssen, so wie sie sind – so auch versteht die Welt die Aufgabe der Kirche in der Welt.

Auch die heutige Kirche versteht sich als solche - vor allem für die Sünder da sein zu müssen. Der entscheidende Unterschied im Wirken der Kirche von heute zum Wirken Jesu von damals ist, dass Jesus von Nazareth die Sünder unterwanderte (und aus dieser Unterwanderung entstand das Christentum), während sich die Kirche heute, von den Sündern unterwandern lässt und glaubt dabei im Sinne der Nächstenliebe für die Sünder da zu sein. Die heutige Welt sieht in der Kirche Christi eine Freundin der Sünder und durch diese Freundschaft definiert sie die Kirche – sie ist nur dann richtig und von Gott, wenn sie die Sünder (und die Sünde) so akzeptiert, wie sie sind.
Seit Anbeginn haben sich in der Kirche Sünder versammelt. Selbst Petrus hat den Herrn dreimal verleugnet. Das Sündigen an sich scheint mir also nicht das Problem zu sein, welches unlösbar ist.

Aus der Tradition weiß man allerdings, daß sich die Sünder von ihren Sünden abgewandt haben!
Der zentrale Begriff ist hier Metanoia. Als Christ hat man sich im Geist zu erneuern, wenn man denn Christ werden will und bleiben will. Der Jude namens Saulus wurde zum Völkerapostel namens Paulus. Und Maria Magadalena soll - so zumindest die Überlieferung - in ihrem früheren Leben als Prostituierte gearbeitet haben.
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:32
Würde die Kirche diese Aussage aus der Bibel (1Kor 6,9-10) an die Tür jeder Kirche schlagen (wie angeblich M. Luther seine Thesen):
„Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Homosexuelle, noch Diebe, noch Trinker, noch Gierige, noch Lästerer, noch Wucherer das Reich Gottes nicht erben werden.“ - (eigene Übersetzung)
- würde das das Armageddon vorzeitig auslösen.
ich kann also Bischöfe verstehen, wenn die Freundschaft der Kirche mit der Welt sie zur Verzweiflung bringt, denn auch mir kommt die Galle hoch, wenn ich die Passivität der Kirche erkennen muss.
Es sieht so aus, als ob sich die Kirche immer mehr mit Händen und Füssen davor wehrt, menschenfeindlich (im Bezug auf Abtreibung) und homophob genannt zu werden, statt die Wahrheit zu verkünden.
Klug und logisch wäre es, das zu propagieren, was der gesunden Entwicklung der Menschheit und dem Erben des Reiches Gottes dient, stattdessen aber sieht die Welt ihre Aufgabe im Verbreiten dieser Gerechtigkeit, die die Gleichberechtigung auch dessen garantiert, was Gott verabscheut (die Sünde). Die Aufgabe der Kirche wäre es, darauf hinzuweisen und das zu kritisieren.
Ich weiß zu wenig von der causa Vigano, aber auf den ersten Blick scheint da dann doch der moralische Kompaß im Vatikan falsch ausgerichtet sein.
Und das ist, wenn man es in einen größeren Zusammenhang stellt, dann doch sehr bedenklich.
Die Weitergabe des Glaubens wird am wirkungsvollsten dadurch unterminiert, wenn die Gläubigen ganz offensichtlich und nachweisbar gegen die für sie geltenden Regeln verstoßen.

Und wenn man sich die causa Williamson ansieht, hätte man die Exkommunikation aus guten Gründen aufrecht erhalten können. :hmm: :hmm: :hmm:
Nein man hätte erneut exkommunizieren müssen, den kirchenrechtlich ist die Situation dieselbe wie bei den anderen 3 Bischöfen

Peduli
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Re: Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:22
Nein man hätte erneut exkommunizieren müssen, den kirchenrechtlich ist die Situation dieselbe wie bei den anderen 3 Bischöfen
Hugh, der CIC_Fan hat gesprochen und alle haben seiner Meinung zu folgen! :kugel: :kugel: :kugel:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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nomads
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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:22
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 11:12
Und wenn man sich die causa Williamson ansieht, hätte man die Exkommunikation aus guten Gründen aufrecht erhalten können. :hmm: :hmm: :hmm:
Nein man hätte erneut exkommunizieren müssen, den kirchenrechtlich ist die Situation dieselbe wie bei den anderen 3 Bischöfen
ich sehe das anders - Richard Williamson war nicht nur ein unerlaubt geweihter Bischof, er war auch ein Holocaustleugner, also hätte man seine Exkommunikation tatsächlich aufrecht erhalten müssen.

nomads
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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 11:12
Ich weiß zu wenig von der causa Vigano, aber auf den ersten Blick scheint da dann doch der moralische Kompaß im Vatikan falsch ausgerichtet sein.
Und das ist, wenn man es in einen größeren Zusammenhang stellt, dann doch sehr bedenklich.
richtig! mir geht es genauso – nicht nur der moralischer Kompaß, sondern auch die Strategie - als ob die Kirche nicht verstanden hatte, was Jesus meinte, als er sagte: „Seid klug wie die Schlangen und lauter wie die Tauben“ – am meisten vermisse ich die Klugheit. :blinker:

Ich glaube den Päpsten der Neuzeit, den Kardinälen und Bischöfen fehlen die Erfahrungen der erwachsenen, gläubigen Laien - Laien, die nicht nur die Kirche von innen kennen, sondern auch von außen. Die Päpste werden aus den Kardinälen gewählt, die vorher Bischöfe waren und noch davor als junge Männer mit 20-30 Jahren Priester geworden sind. Sie kennen die Kirche nur von innen.

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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 13:02
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:22
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 11:12
Und wenn man sich die causa Williamson ansieht, hätte man die Exkommunikation aus guten Gründen aufrecht erhalten können. :hmm: :hmm: :hmm:
Nein man hätte erneut exkommunizieren müssen, den kirchenrechtlich ist die Situation dieselbe wie bei den anderen 3 Bischöfen
ich sehe das anders - Richard Williamson war nicht nur ein unerlaubt geweihter Bischof, er war auch ein Holocaustleugner, also hätte man seine Exkommunikation tatsächlich aufrecht erhalten müssen.
durch welchen Canon unterliegt die Idiotie der Holocaust Leugnung der Exkommunikation

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ottaviani
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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:47
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:22
Nein man hätte erneut exkommunizieren müssen, den kirchenrechtlich ist die Situation dieselbe wie bei den anderen 3 Bischöfen
Hugh, der CIC_Fan hat gesprochen und alle haben seiner Meinung zu folgen! :kugel: :kugel: :kugel:
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nomads
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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:32
durch welchen Canon unterliegt die Idiotie der Holocaust Leugnung der Exkommunikation
seit wann interessiert Dich der CIC der Neokons?
Und wenn Holocaustleugnung für dich Idiotie ist, dann solle man vielleicht fragen, ob Du auch nicht zu den Holocaustleugnern dazugehörst?

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Re: Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:39
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:32
durch welchen Canon unterliegt die Idiotie der Holocaust Leugnung der Exkommunikation
seit wann interessiert Dich der CIC der Neokons?
Und wenn Holocaustleugnung für dich Idiotie ist, dann solle man vielleicht fragen, ob Du auch nicht zu den Holocaustleugnern dazugehörst?
Bei Jemandem, der die Shoa leugnet, muß man fragen, ob derjenige noch den korrekten Zugang zur Realität hat! :maske: :maske: :maske:

Und wenn Jemand keinen korrekten Zugang zur Realität hat, dann ist er als Bischof der katholischen Kirche ungeeignet. 8) 8) 8)
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Re: Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:33
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:47
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:22
Nein man hätte erneut exkommunizieren müssen, den kirchenrechtlich ist die Situation dieselbe wie bei den anderen 3 Bischöfen
Hugh, der CIC_Fan hat gesprochen und alle haben seiner Meinung zu folgen! :kugel: :kugel: :kugel:
Kein Kommentar
Das ist nicht weiter verwunderlich! :kugel: :kugel: :kugel:
CIC_Fan hat geschrieben:ich sage nochmals diskussionen mit Sedisvakantisten oder das was sich heute so nennt sind sinnlos es gibt aber ausnahmen wie den vorhin verlinkten Father Ceskada er ist übrig geblieben früher war es ohne weiteres möglich mit Sedisvakantisten gut zu diskutieren ja es war ein Vergnügen mit Frau Dr Gerstner Prof Lauth oder Prof Siebel zu debattieren heute ist es unmöglich und auch sinnlos so wie eben mit Zeugen Jehovas
(Quelle)

Wer es vergnüglich findet, mit Sedisvakantisten zu debattieren, ist mit Sicherheit ungeeignet, die katholische Kirche zu kritisieren! :huhu: :huhu: :huhu:

Wie nennt sich eigentlich Dein Glaube? :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Privationistischer Solipsismus? :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:39
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:32
durch welchen Canon unterliegt die Idiotie der Holocaust Leugnung der Exkommunikation
seit wann interessiert Dich der CIC der Neokons?
Und wenn Holocaustleugnung für dich Idiotie ist, dann solle man vielleicht fragen, ob Du auch nicht zu den Holocaustleugnern dazugehörst?
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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 15:59
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:33
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 12:47

Hugh, der CIC_Fan hat gesprochen und alle haben seiner Meinung zu folgen! :kugel: :kugel: :kugel:
Kein Kommentar
Das ist nicht weiter verwunderlich! :kugel: :kugel: :kugel:
CIC_Fan hat geschrieben:ich sage nochmals diskussionen mit Sedisvakantisten oder das was sich heute so nennt sind sinnlos es gibt aber ausnahmen wie den vorhin verlinkten Father Ceskada er ist übrig geblieben früher war es ohne weiteres möglich mit Sedisvakantisten gut zu diskutieren ja es war ein Vergnügen mit Frau Dr Gerstner Prof Lauth oder Prof Siebel zu debattieren heute ist es unmöglich und auch sinnlos so wie eben mit Zeugen Jehovas
(Quelle)

Wer es vergnüglich findet, mit Sedisvakantisten zu debattieren, ist mit Sicherheit ungeeignet, die katholische Kirche zu kritisieren! :huhu: :huhu: :huhu:

Wie nennt sich eigentlich Dein Glaube? :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Privationistischer Solipsismus? :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
kein Kommentar da Du Rot frech bist diskutuiere ich mit dir gar nicht mehr Fan von Hitlers Kronjuristen

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Re: Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 08:53

kein Kommentar
Sehr vielsagend! :huhu: :huhu: :huhu:
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 08:53
da Du Rot frech bist diskutuiere ich mit dir gar nicht mehr .............
Du diskutierst nicht, weil Du keine Argumente hast! 8) 8) 8)
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Re: Causa Vigano

Beitrag von ottaviani »

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nomads
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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 08:50
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:39
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 14:32
durch welchen Canon unterliegt die Idiotie der Holocaust Leugnung der Exkommunikation
seit wann interessiert Dich der CIC der Neokons?
Und wenn Holocaustleugnung für dich Idiotie ist, dann solle man vielleicht fragen, ob Du auch nicht zu den Holocaustleugnern dazugehörst?
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Re: Causa Vigano

Beitrag von Waterplanet »

Irgendwie verstehe ich die Sichtweise von EB Vigano nicht so ganz.

Er steht auf dem Standpunkt, Papst Franziskus sei nicht Papst gewesen. Er akzeptiert aber Papst Leo XIV. , der von Kardinalen gewählt wurde, die Franziskus kreiert hat.

Wo ist da die Logik?
Contemplari et contemplata aliis tradere.

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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

Waterplanet hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 12:43
Irgendwie verstehe ich die Sichtweise von EB Vigano nicht so ganz.

Er steht auf dem Standpunkt, Papst Franziskus sei nicht Papst gewesen.
war Franziskus für EB Vigano wirklich kein Papst oder ein schlechter Papst?


Waterplanet hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 12:43
Er akzeptiert aber Papst Leo XIV. , der von Kardinalen gewählt wurde, die Franziskus kreiert hat.

Wo ist da die Logik?
Franziskus hat nicht alle Kardinäle kreiert, die den jetzigen Papst gewählt haben.

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Re: Causa Vigano

Beitrag von Waterplanet »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 13:06
war Franziskus für EB Vigano wirklich kein Papst oder ein schlechter Papst?
Vigano hat Papst Franziskus wohl das Papstsein abgesprochen:

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/n ... erium.html

Allein wegen der Aussage, F. sei ein schlechter Papst, dürfte man sonst die halbe Weltkirche exkommuniziert haben.
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 13:06
Franziskus hat nicht alle Kardinäle kreiert, die den jetzigen Papst gewählt haben.
Nein, natürlich nicht. Aber die ganz überwiegende Mehrheit:
wikipedia hat geschrieben:Von den ursprünglich 136 Kardinälen wurden 109 durch Papst Franziskus ins Kardinalskollegium aufgenommen. 22 Kardinäle wurden von Benedikt XVI. ernannt sowie fünf von Johannes Paul II.
Welche von diesen 27 nicht-franziskanischen Eminenzen nun Leo gewählt haben und ob da eine 2/3+1-Mehrheit zustande gekommen ist, dürfte schwierig herauszufinden sein. Was meinen Vorwurf der viganoschen Inkonsequenz nur erhärtet.
Contemplari et contemplata aliis tradere.

nomads
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Re: Causa Vigano

Beitrag von nomads »

Waterplanet hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 13:26
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 13:06
war Franziskus für EB Vigano wirklich kein Papst oder ein schlechter Papst?
Vigano hat Papst Franziskus wohl das Papstsein abgesprochen:

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/n ... erium.html
tja... ich kann nicht oft genug wiederholen, was der Herr gesagt hat:
"Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!"
also, so geschieht einem Geweihten, wenn er zwischen den Wölfen im Schafspelz zu viel (laut) redet, auch wenn er arglos ist. (ich vermisse immer noch die Klugheit im Klerus der Kirche!)
Da machen es die Synodalen und die Homos alles klüger - zuerst unterwandern sie die Kirche und dann reden sie laut. :blinker:

Waterplanet hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 13:26
Allein wegen der Aussage, F. sei ein schlechter Papst, dürfte man sonst die halbe Weltkirche exkommuniziert haben.
ja, wenn die halbe Weltkirche laut denken würde.

Peduli
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Re: Causa Vigano

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 14:48
Waterplanet hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2026, 13:26
Allein wegen der Aussage, F. sei ein schlechter Papst, dürfte man sonst die halbe Weltkirche exkommuniziert haben.
ja, wenn die halbe Weltkirche laut denken würde.
Die halbe Weltkirche denkt in religiösen Fragen arbeitsteilig! :hmm: :hmm: :hmm:

Ich kann Dir nur nicht präzise sagen, welche Hälfte das ist .....................
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

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