Was wäre der ideale Atheismus

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Zeno Kortin
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Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Ich eröffne mal diesen Thread hier, in Anlehnung an den Thread von Nomads Was die ideale Kirche wäre, und in Anlehnung an die Forumsgespräche.

Für mich wäre ein idealer Atheismus, welcher ohne philosophische Schwafelei auskommt, dafür aber sich einer materialistischen Geschichtsauffassung bedient. Das bedeutet für mich Persönlichkeiten wie Monseigneur Lefebvre in ihrem historischen Rahmen zu sehen und nicht mit hohlen Sprüchen zu kommen wie böse er wäre etc.
Es bedeutet für mich auch, daß man nicht gleich den philosophischen Hammer heraus holt, nur um sich selber zu beweisen.
Und es bedeutet für mich, daß man nicht jeden gleich in irgendeine verfassungsfeindliche Ecke drängt nur weil man selber irgendetwas zur FSSPX schreiben möchte.

Das alles sind Gründe,,warum ich mich nur noch als Nichtgläubigen betrachte.
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nomads
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 20:27
Für mich wäre ein idealer Atheismus, welcher ohne philosophische Schwafelei auskommt, dafür aber sich einer materialistischen Geschichtsauffassung bedient.
der Buddhismus, als atheistisches System, glaubt nicht an einen Gott (Schöpfer der Welt), sondern hält die Materie für ewig. Mit seiner Nächstenliebe dürfte er zu Deinen Vorstellungen passen.

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Zeno Kortin
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 20:54
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 20:27
Für mich wäre ein idealer Atheismus, welcher ohne philosophische Schwafelei auskommt, dafür aber sich einer materialistischen Geschichtsauffassung bedient.
der Buddhismus, als atheistisches System, glaubt nicht an einen Gott (Schöpfer der Welt), sondern hält die Materie für ewig. Mit seiner Nächstenliebe dürfte er zu Deinen Vorstellungen passen.
Ersten ist das eine westliche Erfindung, daß der Buddhismus Materialistisch wäre, welche noch durch dieses elende Geschwafel des Dalai Lama noch genährt wird, und zweitens sind die Buddhisten in Asien genauso religiös wie Christen, Moslems etc.
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nomads
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:23
Ersten ist das eine westliche Erfindung, daß der Buddhismus Materialistisch wäre...
ich habe nicht geschrieben, dass er materialistisch wäre, sondern atheistisch (non-theistisch) und das ist nicht eine Erfindung des Westens.

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:23
...und zweitens sind die Buddhisten in Asien genauso religiös wie Christen, Moslems etc.
Religiosität setzt nicht den glauben an Gott voraus. Man kann alles zu Religion machen: das Autowaschen, das Pizzabacken im Steinofen, das Bierbrauen nach dem Reinheitsgebot, usw.... Auch die Versammlungen und Appelle im ehemaligen atheistischen Ostblock waren nichts anderes, als religiös zelebrierte Erfolgspropaganda des Sozialismus.

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Zeno Kortin
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:37
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:23
Ersten ist das eine westliche Erfindung, daß der Buddhismus Materialistisch wäre...
ich habe nicht geschrieben, dass er materialistisch wäre, sondern atheistisch (non-theistisch) und das ist nicht eine Erfindung des Westens.

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:23
...und zweitens sind die Buddhisten in Asien genauso religiös wie Christen, Moslems etc.
Religiosität setzt nicht den glauben an Gott voraus. Man kann alles zu Religion machen: das Autowaschen, das Pizzabacken im Steinofen, das Bierbrauen nach dem Reinheitsgebot, usw.... Auch die Versammlungen und Appelle im ehemaligen atheistischen Ostblock waren nichts anderes, als religiös zelebrierte Erfolgspropaganda des Sozialismus.
Eben darin liegt der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Nichtgläubigen.

Der Atheist hört sich den Scheiß vom Dalai Lama unkritisch an, und ist begeistert, während der Nichtgläubige den Dalai Lama für einen Lügner hält.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Im Übrigen hast Du vollkommen Recht mit dem was Du über den Ostblock schriebst, die verhielten sich immer wie Gläubige. Tun die noch existierenden K-Gruppen heute noch.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 22:45
Im Übrigen hast Du vollkommen Recht mit dem was Du über den Ostblock schriebst, die verhielten sich immer wie Gläubige. Tun die noch existierenden K-Gruppen heute noch.
Der Kommunismus ist eine säkulare Religion, der auf einer materialistischen Grundhaltung - man könnte auch Weltanschauung sagen - aufbaut.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:37
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 21:23
Ersten ist das eine westliche Erfindung, daß der Buddhismus Materialistisch wäre...
ich habe nicht geschrieben, dass er materialistisch wäre, sondern atheistisch (non-theistisch) und das ist nicht eine Erfindung des Westens.
Der Buddhismus ist als Erneuerungsbewegung innerhalb des Hinduismus entstanden und mehr eine Philosophie als eine Religion. Der höchste Wert im Buddhismus ist das Mitleid und darin ist auch schon der wesentliche Unterschied zum Christentum zu sehen, denn bei uns Christen ist der höchste Wert die Liebe!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 06:15
Der Buddhismus ist als Erneuerungsbewegung innerhalb des Hinduismus entstanden und mehr eine Philosophie als eine Religion.
das ist richtig, dennoch existiert der Buddhismus real und sichtbar - versammelt Menschen und bildet eine Gruppe/Gesellschaft von Menschen, die nach bestimmten Weisheiten leben (ähnlich wie eine Kirche nach dem Evangelium Christi).
Demgegenüber ist der (ideale) Atheismus nichts anderes, als eine Weltanschauung (Erfindung der Menschen) - nicht sichtbar und nicht greifbar (man könnte sogar sagen ein "Hirngespinst"), die aus der Absicht resultiert, die Existenz Gottes zu leugnen - aus Vorurteilen, Frust, oder Stolz. Die üblichen Vorurteile sind:
- wenn es einen Gott gäbe, gäbe es kein Leid in der Welt
- wenn es einen Gott gäbe, hätte er dies oder jenes nicht zugelassen
- wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich im LOTTO gewinnen lassen
- usw.
Mir ist noch kein Atheist begegnet, der mich fragte, was oder wer Gott ist? Alle Atheisten (selbsternannt) "wissen" über Gott bescheid - er lässt die Menschen leiden, er kümmert sich nicht um die Armen, er verhindert keine Kriege... also, es kann keinen Gott geben. :blinker:

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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 08:38
Mir ist noch kein Atheist begegnet, der mich fragte, was oder wer Gott ist? Alle Atheisten (selbsternannt) "wissen" über Gott bescheid - er lässt die Menschen leiden, er kümmert sich nicht um die Armen, er verhindert keine Kriege... also, es kann keinen Gott geben. :blinker:
Nunja, der gemeine Atheismus ist eine Religion der Negation! :hmm: :hmm: :hmm:
Deswegen habe ich ja auch schon verschiedentlich die Ansicht vertreten, daß Zeno Kortin und der fake-ottaviani "Brüder im Geiste" sind. Im Negieren sind sie (beide) nahezu unübertrefflich.
Zum Negieren gehört dann in spiegelbildlicher Weise auch, daß sie nichts Positives anbieten brauchen. Sie haben "ihre" Materie und das, was empirisch erfahrbar ist. Ende Gelände! :zirkusdirektor: :zirkusdirektor: :zirkusdirektor:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 05:12
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 8. September 2026, 22:45
Im Übrigen hast Du vollkommen Recht mit dem was Du über den Ostblock schriebst, die verhielten sich immer wie Gläubige. Tun die noch existierenden K-Gruppen heute noch.
Der Kommunismus ist eine säkulare Religion, der auf einer materialistischen Grundhaltung - man könnte auch Weltanschauung sagen - aufbaut.
Wenn sie wenigstens Materialisten wären, stattdessen haben sie eine Religion daraus gemacht, was man auch sehr gut an den sogenannten Linken sehen kann.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:11
Wenn sie wenigstens Materialisten wären, stattdessen haben sie eine Religion daraus gemacht, was man auch sehr gut an den sogenannten Linken sehen kann.
Zeno, jede regierende Partei eines jeden Landes (mit Einparteisystem), im ganzen ehemaligen, kommunistisch-sozialistischen Ostblock, verlangte von ihren Mitgliedern Bekenntnis zum atheistisch-materialistischen Weltbild/Weltanschauung. Wer beruflich Karriere machen wollte, musste Mitglied der regierenden Partei sein und musste dem Glauben an Gott entsagen (Lippenbekenntnis).
Aber es kam, wie es kommen musste - der Schuss ging nach hinten los. :blinker:

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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:02
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 08:38
Mir ist noch kein Atheist begegnet, der mich fragte, was oder wer Gott ist? Alle Atheisten (selbsternannt) "wissen" über Gott bescheid - er lässt die Menschen leiden, er kümmert sich nicht um die Armen, er verhindert keine Kriege... also, es kann keinen Gott geben. :blinker:
Nunja, der gemeine Atheismus ist eine Religion der Negation! :hmm: :hmm: :hmm:
Deswegen habe ich ja auch schon verschiedentlich die Ansicht vertreten, daß Zeno Kortin und der fake-ottaviani "Brüder im Geiste" sind. Im Negieren sind sie (beide) nahezu unübertrefflich.
Zum Negieren gehört dann in spiegelbildlicher Weise auch, daß sie nichts Positives anbieten brauchen. Sie haben "ihre" Materie und das, was empirisch erfahrbar ist. Ende Gelände! :zirkusdirektor: :zirkusdirektor: :zirkusdirektor:
Die sogenannten Neuen Atheisten haben aus dem Nichtglauben eine Religion gemacht, so wie Dawkins z.B.
Materialismus ansich negiert nur den Idealismus, der sich in zweierlei Gestalt äußert, als Religion und in der Philosophie.
Diese idealistische Betrachtungsweise der Philosophie führt dann zur Freimaurerei und zum Deismus.
Die schlimmste Ausprägung ist allerdings dann der Agnostizismus. Einerseits gegen Religion hetzen, dann aber sich, mittels einer Wette, das Hintertürchen zum Paradies aufhalten zu wollen, m.E. gibt es nichts Verlogenderes als sowas.
Denn entweder man glaubt ehrlich oder man läßt es.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:18
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:11
Wenn sie wenigstens Materialisten wären, stattdessen haben sie eine Religion daraus gemacht, was man auch sehr gut an den sogenannten Linken sehen kann.
Zeno, jede regierende Partei eines jeden Landes (mit Einparteisystem), im ganzen ehemaligen, kommunistisch-sozialistischen Ostblock, verlangte von ihren Mitgliedern Bekenntnis zum atheistisch-materialistischen Weltbild/Weltanschauung. Wer beruflich Karriere machen wollte, musste Mitglied der regierenden Partei sein und musste dem Glauben an Gott entsagen (Lippenbekenntnis).
Aber es kam, wie es kommen musste - der Schuss ging nach hinten los. :blinker:
Eben. Womit allerdings auch bewiesen wäre, daß es mit dem Materialismus nicht sehr weit her war.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:26
Die schlimmste Ausprägung ist allerdings dann der Agnostizismus. Einerseits gegen Religion hetzen, dann aber sich, mittels einer Wette, das Hintertürchen zum Paradies aufhalten zu wollen, m.E. gibt es nichts Verlogenderes als sowas.
wenn Du die Pascalsche Wette meinst, dann muss ich fragen, was sie mit Agnostizismus zu tun hat?
Die Pascalsche Wette ist eine logische Erkenntnis (ein Hinweis), die zu einer Überlegung führt und klarmacht, wohin die Reise (der Zweck) gehen soll.

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:26
Denn entweder man glaubt ehrlich oder man läßt es.
und warum sollte man es lassen, wenn man doch nur gewinnen (nicht wie im LOTTO) kann?

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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 08:38
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 06:15
Der Buddhismus ist als Erneuerungsbewegung innerhalb des Hinduismus entstanden und mehr eine Philosophie als eine Religion.
das ist richtig, dennoch existiert der Buddhismus real und sichtbar - versammelt Menschen und bildet eine Gruppe/Gesellschaft von Menschen, die nach bestimmten Weisheiten leben (ähnlich wie eine Kirche nach dem Evangelium Christi).
Demgegenüber ist der (ideale) Atheismus nichts anderes, als eine Weltanschauung (Erfindung der Menschen) - nicht sichtbar und nicht greifbar (man könnte sogar sagen ein "Hirngespinst"), die aus der Absicht resultiert, die Existenz Gottes zu leugnen - aus Vorurteilen, Frust, oder Stolz. Die üblichen Vorurteile sind:
- wenn es einen Gott gäbe, gäbe es kein Leid in der Welt
- wenn es einen Gott gäbe, hätte er dies oder jenes nicht zugelassen
- wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich im LOTTO gewinnen lassen
- usw.
Mir ist noch kein Atheist begegnet, der mich fragte, was oder wer Gott ist? Alle Atheisten (selbsternannt) "wissen" über Gott bescheid - er lässt die Menschen leiden, er kümmert sich nicht um die Armen, er verhindert keine Kriege... also, es kann keinen Gott geben. :blinker:
Kriege gab es auch mit dem Glauben an Gott/Götter, und ein Lottogewinn ist nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit, nur ganz Dumme machen das von Gott abhängig.
Atheisten wissen eh alles besser; ich nicht.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:34
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:26
Die schlimmste Ausprägung ist allerdings dann der Agnostizismus. Einerseits gegen Religion hetzen, dann aber sich, mittels einer Wette, das Hintertürchen zum Paradies aufhalten zu wollen, m.E. gibt es nichts Verlogenderes als sowas.
wenn Du die Pascalsche Wette meinst, dann muss ich fragen, was sie mit Agnostizismus zu tun hat?
Die Pascalsche Wette ist eine logische Erkenntnis (ein Hinweis), die zu einer Überlegung führt und klarmacht, wohin die Reise (der Zweck) gehen soll.

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:26
Denn entweder man glaubt ehrlich oder man läßt es.
und warum sollte man es lassen, wenn man doch nur gewinnen (nicht wie im LOTTO) kann?
Was glaubst Du wohl, wer am Vehementesten in Foren Pascal vertritt? Das sind immer die Agnostiker.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Ich spiele zwar Lotto, aber deshalb fange ich nicht an zu glauben.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:41
Was glaubst Du wohl, wer am Vehementesten in Foren Pascal vertritt? Das sind immer die Agnostiker.
ich doch auch! :breitgrins:

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:45
Ich spiele zwar Lotto, aber deshalb fange ich nicht an zu glauben.
ich spiele auch LOTTO und fange an zu verzweifeln. :breitgrins:

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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:45
Ich spiele zwar Lotto, aber deshalb fange ich nicht an zu glauben.
Nunja, wer Lotto spielt, glaubt an die Verteilung von dumm nach glücklich! :emil: :emil: :emil:

Wenn Du nicht zu den Glücklichen zu zählen bist, bleiben ja nur die Dummen übrig! :ikb_devil2: :ikb_devil2: :ikb_devil2:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:52
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:41
Was glaubst Du wohl, wer am Vehementesten in Foren Pascal vertritt? Das sind immer die Agnostiker.
ich doch auch! :breitgrins:

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:45
Ich spiele zwar Lotto, aber deshalb fange ich nicht an zu glauben.
ich spiele auch LOTTO und fange an zu verzweifeln. :breitgrins:
Mir ist, nach 2 Foren, wo sich Agnostiker wie Sau benommen haben nicht nach Scherzen zu Mute, deshalb kann ich auch gut verstehen warum die Kirche den Agnostizismus ablehnt.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:54
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:45
Ich spiele zwar Lotto, aber deshalb fange ich nicht an zu glauben.
Nunja, wer Lotto spielt, glaubt an die Verteilung von dumm nach glücklich! :emil: :emil: :emil:

Wenn Du nicht zu den Glücklichen zu zählen bist, bleiben ja nur die Dummen übrig! :ikb_devil2: :ikb_devil2: :ikb_devil2:
Das Glück scheint, wie die Sonne, über alle.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Jedenfalls hat der Agnostizismus mit Atheismus soviel zu tun wie die Kuh mit dem Kräppel backen.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 10:06
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:54
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 09:45
Ich spiele zwar Lotto, aber deshalb fange ich nicht an zu glauben.
Nunja, wer Lotto spielt, glaubt an die Verteilung von dumm nach glücklich! :emil: :emil: :emil:

Wenn Du nicht zu den Glücklichen zu zählen bist, bleiben ja nur die Dummen übrig! :ikb_devil2: :ikb_devil2: :ikb_devil2:
Das Glück scheint, wie die Sonne, über alle.
Ähem, datt is' aber völlig anders:
Jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied hat Glück! ;D ;D ;D
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 10:11
Jedenfalls hat der Agnostizismus mit Atheismus soviel zu tun wie die Kuh mit dem Kräppel backen.
Datt sind aber janz, janz platte Stammtischsprüche, die Du da abläßt! :huhu: :huhu: :huhu:

Der Agnostizismus hat mit dem Atheismus genauso viel zu tun wie die Kuh mit dem Kräppel backen, weil es sich in beiden Fällen um eine Alliteration handelt! :kussmund: :kussmund: :kussmund:

Und janz im Ernst: :doktor: :doktor: :doktor:

Der Agnostiker hält in ganz und gar subjektiver Weise die Gottesfrage für unentscheidbar, während der Atheist die Gottesfrage für entscheidbar hält und dann in ganz und gar subjektiver Weise auch für sich entscheidet.
Sooo janz weit weg ist der Agnostiker also vom Atheisten gar nicht! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 10:59
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2026, 10:11
Jedenfalls hat der Agnostizismus mit Atheismus soviel zu tun wie die Kuh mit dem Kräppel backen.
Datt sind aber janz, janz platte Stammtischsprüche, die Du da abläßt! :huhu: :huhu: :huhu:

Der Agnostizismus hat mit dem Atheismus genauso viel zu tun wie die Kuh mit dem Kräppel backen, weil es sich in beiden Fällen um eine Alliteration handelt! :kussmund: :kussmund: :kussmund:

Und janz im Ernst: :doktor: :doktor: :doktor:

Der Agnostiker hält in ganz und gar subjektiver Weise die Gottesfrage für unentscheidbar, während der Atheist die Gottesfrage für entscheidbar hält und dann in ganz und gar subjektiver Weise auch für sich entscheidet.
Sooo janz weit weg ist der Agnostiker also vom Atheisten gar nicht! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
Genau das ist der Punkt, weshalb der Agnostiker soviel am rumschwurbeln über Gott ist.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 12:35
Genau das ist der Punkt, weshalb der Agnostiker soviel am rumschwurbeln über Gott ist.
stört Dich das?
wenn ja, warum?

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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 12:54
Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 12:35
Genau das ist der Punkt, weshalb der Agnostiker soviel am rumschwurbeln über Gott ist.
stört Dich das?
wenn ja, warum?
Weil es jede nüchterne Analyse von Religionen untergräbt.
Dazu jetzt mal etwas von einem Atheisten und bekennend Agnostiker. Würde mich gar nicht wundern, wenn der wieder Gläubig würde

"Ich kann mich einfach nicht dem Glauben ergeben, einen Gott zu verehren, der Menschen tausende verschiedener Religionen gibt, aber keine Möglichkeit, durch Glauben die richtige auszuwählen, um dann die Menschen dafür zu bestrafen, wenn sie die falsche Religion wählen.

Gott erschuf angeblich die Menschen so dumm, dass sie wahr von falsch nicht unterscheiden können, und bestraft sie dann dafür, das Falsche zu wählen. Dieser Gott ist ganz klar von einer durchtriebenen Boshaftigkeit. Laut Bibel erschuf Gott die beiden ersten Menschen übrigens so, dass sie nicht zwischen moralisch richtig und falsch unterscheiden konnten, und bestraft sie dann dafür, das moralisch Falsche zu tun. Diese Ansicht ist also konsequent.

Ich würde mich auch dann weigern, einen solchen Gott zu verehren, wenn ich wüsste, dass er existiert.

Dummheit richtet mehr Schaden an als Boshaftigkeit. Kombiniert man beides, führt dies zu den schlimmsten Gräueltaten der Menschheit. Das Problem der menschlichen Dummheit ist daher gravierender als das der menschlichen Boshaftigkeit.

Gott erschuf den Menschen so dumm, dass er den Glauben benötigt, damit Menschen ihn als real betrachten. Glauben kann man nämlich alles und sein Gegenteil, dazu ist keinerlei Vernunft nötig.

Die einzige Entschuldigung für Gott, die ich akzeptieren kann, ist die, dass er nicht existiert. Damit kommt Gott bei mir besser weg als bei den Gläubigen, die ihn verehren, weil er sie so dumm gemacht hat, dass sie ihn verehren.

Man muss die Menschen aber auch entschuldigen für ihren Glauben, denn sie wissen nicht, was sie glauben. Letztlich sind wir alle so dumm, dass wir über viele religiöse Dinge nicht entschieden sagen können, ob sie wahr sind oder ausgedachter Gedankenmüll, geprägt von Wunschdenken. Wenn mir also jemand sagt, ich würde die Religion nicht verstehen, beweist er meinen Standpunkt.

Wenn mir also jemand sagt, ich würde die Religion nicht verstehen, dann muss ich fragen: Warum erschuf Gott Menschen wie mich so dumm, dass wir ihn nicht verstehen und eine falsche Wahl treffen, für die er uns dann bestraft? Dabei habe ich mir alle Mühe gegeben. Wenn das nicht reicht (und viele haben darüber weniger nachgedacht als ich), dann läge es an einem Gott, der das so eingerichtet hat.

Das kann man auch nicht mit freiem Willen erklären. Niemand will dumm sein, die meisten sind es gegen ihren ausdrücklichen Willen. Man kann das besser mit natürlichen Umständen erklären (Evolution) als mit jeder noch so ausgefeilten religiösen Erklärung, die dann letztlich auch nur besagt, dass Gott uns zu dumm erschaffen hat, ihn zu verstehen."
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Karl-Herbert Scheer

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nomads
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 13:19
Weil es jede nüchterne Analyse von Religionen untergräbt.
Dazu jetzt mal etwas von einem Atheisten und bekennend Agnostiker. Würde mich gar nicht wundern, wenn der wieder Gläubig würde ............
ich würde gerne den Text kommentieren, aber... willst du den Autor des Textes nicht nennen?

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Zeno Kortin
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 13:41
Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 13:19
Weil es jede nüchterne Analyse von Religionen untergräbt.
Dazu jetzt mal etwas von einem Atheisten und bekennend Agnostiker. Würde mich gar nicht wundern, wenn der wieder Gläubig würde ............
ich würde gerne den Text kommentieren, aber... willst du den Autor des Textes nicht nennen?
Das ist der Link zu seiner Homepage. Der hier zitierte Text stammt von ihm so auf FB.
https://dittmar-online.net/
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Karl-Herbert Scheer

Peduli
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 13:45
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 13:41
Zeno Kortin hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2026, 13:19
Weil es jede nüchterne Analyse von Religionen untergräbt.
Dazu jetzt mal etwas von einem Atheisten und bekennend Agnostiker. Würde mich gar nicht wundern, wenn der wieder Gläubig würde ............
ich würde gerne den Text kommentieren, aber... willst du den Autor des Textes nicht nennen?
Das ist der Link zu seiner Homepage. Der hier zitierte Text stammt von ihm so auf FB.
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Achne, dett Volker! :D :D :D

Warum stellst Du eigentlich Texte von so einem MyKath'ler hier ein und redest nicht für Dich selber? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
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(F.J.S.)

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logoschristus
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Re: Was wäre der ideale Atheismus

Beitrag von logoschristus »

Der ideale Atheismus wäre stumm, weil er keine Aussage zu Dingen machen kann, die über die empirische Erfahrung hinausgehen.
"Jubeln wollen wir über deine Rettung und im Namen unseres Gottes das Banner erheben." (Ps 20,6)

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