Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

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nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Der Queer-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Ludger Schepers, fordert von der katholischen Kirche einen Kurswechsel bei Geschlechterfragen. Über viele Jahrhunderte habe die Kirche patriarchale Strukturen „nicht nur geduldet, sondern aktiv gefördert“, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur am Dienstag.
Dieses Menschenbild habe nichts mit dem christlichen Glauben zu tun, sondern mit Machtinteressen. Wer das heute noch verteidige, „verrät die eigene Botschaft“, so der Essener Weihbischof. Die katholische Kirche müsse hier klar Stellung beziehen, so Schepers. Sie dürfe Diskriminierung nicht hinnehmen. Eine Rückkehr zu alten Geschlechterbildern sei ein „Irrweg“.
(Quelle)
Unterstreichung im zitierten Text von mir
Was ist also zu tun? Um dem Antidiskriminierungsgesetz zu folgen, muss man so predigen, dass Homosexualität und Transgender als von Gott gewollt verstanden werden. Tut man das nicht, ist man automatisch homophob, menschenfeindlich und rassistisch.
Eine bessere Strategie, den Sinn des katholischen Glaubens zu verdrehen, um die Erlösung zu verhindern, gibt es nicht.

Peduli
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

Ein solcher Beauftragter ist kontraproduktiv für die Re-Evangelisierung des guten, alten Europa! :roll: :roll: :roll:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 13. April 2026, 12:42
Ein solcher Beauftragter ist kontraproduktiv für die Re-Evangelisierung des guten, alten Europa! :roll: :roll: :roll:
nicht nur das! Der Mann widerspricht der Schöpfungsordnung und seine Amtsbrüder schweigen dazu, um – wie der Apostel Paulus empfahl (Eph 4,3) – den Frieden zu wahren in der Einheit des Geistes. … in der Einheit des Ungeistes – passt irgendwie besser. :blinker:

Peduli
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Montag 13. April 2026, 14:43
Peduli hat geschrieben:
Montag 13. April 2026, 12:42
Ein solcher Beauftragter ist kontraproduktiv für die Re-Evangelisierung des guten, alten Europa! :roll: :roll: :roll:
nicht nur das! Der Mann widerspricht der Schöpfungsordnung und seine Amtsbrüder schweigen dazu, um – wie der Apostel Paulus empfahl (Eph 4,3) – den Frieden zu wahren in der Einheit des Geistes. … in der Einheit des Ungeistes – passt irgendwie besser. :blinker:
Sie werden ausreichend theologische Klimmzüge darlegen können, damit das trotzdem doch irgendwie gehen sollte! :pirat: :pirat: :pirat:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

martin v. tours hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 14:18
Mag ja sein das diese Art der modernen Liturgie gerade bei Frauen besonders ankommt, aber sollte unser Glaube und der Gottesdienst nicht ALLE ansprechen?
...
Überraschendes berichtet die schwedische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt – Kirchenhistoriker Joel Halldorf sieht einen historischen Wandel weg von der frauendominierten Kirche

wieso überrascht mich das jetzt nicht!? :breitgrins:

kein Wunder - mittlerweile haben wir in jeder Gemeinde mehr Kommunionhelferinnen als männliche Ministranten - also, noch mal - wieso überrascht mich diese Nachricht nicht?

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Papst Benedikt XVI. hat in einem persönlichen Brief vom 14. April 2012 an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, darum gebeten, die Wandlungsworte „pro multis“ korrekt in „für viele“ statt in „für alle“ zu übersetzen:
https://petrusverlag.de/?artikelid=337# ... machen.%22.


Daraufhin wurden im neuen „Gotteslob“, das über einen Zeitraum von rund zehn bis zwölf Jahren redaktionell vorbereitet wurde, die Wandlungsworte korrekt übersetzt: https://www.herder.de/hk/hefte/spezial/ ... ch-bringt/


Papst Benedikt XVI. kündigte am 11. Februar 2013 vor versammelten Kardinälen im Vatikan seinen Rücktritt zum 28. Februar 2013:
https://www.trauer-papst-benedikt.de/ru ... nedikt-xvi


Die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe 2013 fand vom 23. bis 26. September in Fulda statt:
https://www.domradio.de/artikel/spannen ... ersammlung
also nach dem Rücktritt des Papstes (BXVI)!
Tja... Jetzt wissen wir, warum die DBK der Bitte des Papstes nur bis zur Herausgabe des neunen "Gotteslob“ folgte, aber keine Korrektur für das neue Messbuch angekündigt hat: Weil nach dem Rücktritt des Papstes diese "Angelegenheit" für die DBK uninteressant wurde! Nach dem Tod von BXVI sowieso!

Ich bin gespannt auf das neue Messbuch: https://dli.institute/wp/institut/liturgische-buecher/

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ottaviani
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 21. April 2026, 19:17
Papst Benedikt XVI. hat in einem persönlichen Brief vom 14. April 2012 an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, darum gebeten, die Wandlungsworte „pro multis“ korrekt in „für viele“ statt in „für alle“ zu übersetzen:
https://petrusverlag.de/?artikelid=337# ... machen.%22.


Daraufhin wurden im neuen „Gotteslob“, das über einen Zeitraum von rund zehn bis zwölf Jahren redaktionell vorbereitet wurde, die Wandlungsworte korrekt übersetzt: https://www.herder.de/hk/hefte/spezial/ ... ch-bringt/


Papst Benedikt XVI. kündigte am 11. Februar 2013 vor versammelten Kardinälen im Vatikan seinen Rücktritt zum 28. Februar 2013:
https://www.trauer-papst-benedikt.de/ru ... nedikt-xvi


Die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe 2013 fand vom 23. bis 26. September in Fulda statt:
https://www.domradio.de/artikel/spannen ... ersammlung
also nach dem Rücktritt des Papstes (BXVI)!
Tja... Jetzt wissen wir, warum die DBK der Bitte des Papstes nur bis zur Herausgabe des neunen "Gotteslob“ folgte, aber keine Korrektur für das neue Messbuch angekündigt hat: Weil nach dem Rücktritt des Papstes diese "Angelegenheit" für die DBK uninteressant wurde! Nach dem Tod von BXVI sowieso!

Ich bin gespannt auf das neue Messbuch: https://dli.institute/wp/institut/liturgische-buecher/
natürlich ist das für die deutsche Kirche nicht von Bedeutung den es wurde schon vorher zwischebn den deutschsprachigen Bischofskonferenzen und der Gottesdienstkongregation vereinbart dass die Änderung er mit der Veröffentlichung des neuen Messbuchsin Kraft tritt und natürlich wird sich zeigen ob das nach der Ersetzung von Liturgiam Authenticam durch Magnum principium dir Anordnung noch gilt (auf Liturgiam authenticam beruhte die Weisung von Benedict XVI)

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 22. April 2026, 05:56
natürlich ist das für die deutsche Kirche nicht von Bedeutung den es wurde schon vorher zwischebn den deutschsprachigen Bischofskonferenzen und der Gottesdienstkongregation vereinbart dass die Änderung er mit der Veröffentlichung des neuen Messbuchsin Kraft tritt und natürlich wird sich zeigen ob das nach der Ersetzung von Liturgiam Authenticam durch Magnum principium dir Anordnung noch gilt (auf Liturgiam authenticam beruhte die Weisung von Benedict XVI)
so wie es aussieht ist es schon entschieden:
In Deutschland setzten sich die Befürworter der Übersetzung "für alle" durch. Die deutschen Bischöfe kamen dem Wunsch Benedikt XVI. daher ebenso wie andere Bischofskonferenzen nicht nach. Das Hauptargument war, dass man die Gläubigen nur verwirren würde, wenn man die vertraute Übersetzung ändere, ihnen anschließend aber erklären müsste, dass sich theologisch nichts geändert habe. Bereits 2006 hatte die Gottesdienstkongregation die nationalen Bischofskonferenzen aufgefordert, ihre abweichenden Übersetzungen in den Landesprachen anzupassen. (Quelle)
Ich frage mich, wen die DBK mit diesem Statement für blöd hält? Gott oder die Gläubigen?
Und wen meint die DBK mit "Gläubigen"?
– alle Katholiken oder nur die (5-10%), die (noch) zur Kirche kommen? (als ob die Gläubigen sich dafür interessieren würden und dem Priester genau zuhören würden :roll: )
- oder die, die Kirchensteuer zahlen, aber nicht mehr zur Kirche gehen? (denen ist das doch eh egal!)

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ottaviani
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

die Bischofskonferenz entscheidet das jetzt eben und auch die anderen Bischofskonferenzen und Bischöfe sehen das ja auch so Liturgiam Autenticam ist nun eben wie auch Summorum Pontificum Geschichte

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 23. April 2026, 06:32
die Bischofskonferenz entscheidet das jetzt eben und auch die anderen Bischofskonferenzen und Bischöfe sehen das ja auch so Liturgiam Autenticam ist nun eben wie auch Summorum Pontificum Geschichte
Es ist doch egal was im Liturgiam Authenticam oder Summorum Pontificum steht. Was nicht egal ist, ist das, was und wie Christus selbst sagte - und er sagte "für viele" (zumindest so übersetz man seine Worte seit 2000 Jahren). Warum sollte man das ändern?

Ich glaube je länger unsere Schriftgelehrten am „Wort Gottes“ herumdoktern, um so schlimmer wird es – aus Aposteln werden Apostelinnen und es gibt nur noch „Verurteilung“ aber keine „Verdammnis“ usw...

siehe auch:
https://www.feinschwarz.net/uebersetzun ... chwarz.net

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ottaviani
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

Das mag man so sehen ich wollte nur zeigen warum die Weisung rechtlich heute bedeutungslos ist

nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Fragt man die Google-KI auf deutsch: unter welchen Bedingungen wird der Wein in das Blut Christi gewandelt?
Erhält man diese Antwort:
Damit diese Wandlung gültig stattfindet, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
• Gültig geweihter Priester: Die Wandlung kann nur von einem Priester oder Bischof vollzogen werden, der in apostolischer Sukzession steht.
• Absicht des Priesters (Intention): Der Priester muss die Absicht haben, das zu tun, was die Kirche tut.
• Materie (reiner Wein): Es muss sich um echten Traubenwein handeln, der nicht verdorben ist.
• Wandlungsworte (Form): Der Priester muss in der eucharistischen Liturgie die Einsetzungsworte Jesu sprechen: "Nehmet und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis".
• Gültige Messfeier: Die Wandlung geschieht im Kontext des eucharistischen Hochgebets.
Tja, dummerweise zitiert die blöde KI nicht Christus, sondern das deutsche Messbuch mit „für alle“. Hätte die KI wenigstens das neue "Gotteslob" (das mir sehr gefällt) zitiert, hätte sie korrekt "für viele" zitiert.


Stellt man die selbe Frage der Google-KI in einer slawischen Sprache (z.B. auf polnisch), bekommt man diese Antwort:
• Wypowiedzenie słów konsekracji: Kapłan musi wypowiedzieć słowa, które wypowiedział Jezus podczas Ostatniej Wieczerzy: „Bierzcie i pijcie z niego wszyscy: To jest bowiem Kielich Krwi mojej, nowego i wiecznego Przymierza, która za was i za wielu będzie wylana na odpuszczenie grzechów. To czyńcie na moją pamiątkę”.
Und jetzt die Übersetzung aus dem polnischen von Google-Übersetzer:
• Die Einsetzungsworte: Der Priester muss die Worte sprechen, die Jesus beim Letzten Abendmahl sprach: „Nehmt alle daraus und trinkt daraus. Dies ist der Kelch meines Blutes, des Blutes des neuen und ewigen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“
Also, wird der Wein in einer deutschen Messe überhaupt gewandelt, oder werden die deutschen Katholiken für blöd gehalten?
Und wenn eine der Bedingungen lautet:
• Absicht des Priesters (Intention): Der Priester muss die Absicht haben, das zu tun, was die Kirche tut.
frage ich mich, welche Absichten/Intentionen haben die deutschen Priester, wenn sie nicht dem Vatikan (Kardinal Arinze im Jahre 2006 und Papst BXVI im Jahre 2012) folgen, sondern gedankenlos nachplappern, was im deutschen Messbuch steht?
(ein deutscher Gemeindepfarrer hat mir gesagt, die Priester müssen dem Messbuch gehorchen) :roll:


Außerdem siehe:
„Die Wandlungsworte wurden als entscheidend angesehen“
— Zitat: Liturgiewissenschaftler Albert Gerhards

(Quelle)

nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Guter, aber zu langer Artikel auf kath.net:
https://kath.net/news/90331
daraus:
„Und dennoch bleibt die Frage bestehen, ob der deutsche Katholizismus nicht zugleich Gefahr läuft, sich in permanenter Selbstbeobachtung zu erschöpfen.“
- schon geschehen.


„Wo Kirche fast nur noch als reformbedürftige Institution erscheint, verliert sie leicht ihre eigentliche Mitte.“
- schon geschehen.


„Wo dauernde Kritik zur Grundhaltung wird, schwindet die Fähigkeit zur Dankbarkeit.“
- mit Dankbarkeit kommen wir nicht weiter. Meiner Meinung nach helfen nur noch harte Maßnahmen.


„Wo Strukturen alles werden, droht das Mysterium zu verblassen.“
- 95% der deutschen Katholiken interessiert so etwas, wie „Mysterium“ überhaupt nicht – sie wissen nicht, was das sein soll.
Die Mentoren der deutschen Kirche (die „Synodalen“, das „ZdK“ und „Wir sind Kirche“) plädieren für Homosegnungen, Priesterehe und Frauenordination - das verzapfen sie in den Medien laut und dauernd, deshalb gilt das bei den Mittläufern als plausible Lehre der Kirche.

nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Wenn ich einen erfahrenen Kirchenrechtler finde, dann verklage ich die katholische Kirche in Deutschland auf Schadenersatz – Zurückzahlung der Kirchensteuer, die ich Jahrelang gezahlt habe! Vielleicht könnte man sogar eine Sammelklage erheben. :blinker:
Denn wir Katholiken zahlen Jahrelang Kirchensteuer und bekommen dafür nicht das, worauf wir recht haben:
aus dem Codex Iuris Canonici:
Can. 214 — Die Gläubigen haben das Recht, den Gottesdienst gemäß den Vorschriften des eigenen, von den zuständigen Hirten der Kirche genehmigten Ritus zu feiern und der eigenen Form des geistlichen Lebens zu folgen sofern diese mit der Lehre der Kirche übereinstimmt.

aus Sacrosanctum Concilium:
„Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern.“

aus dem Direktorium für Dienst und Leben der Priester:
„64. Beachtung der liturgischen Normen
Unter den verschiedenen Aspekten des Problems, die heute häufig aufgezeigt werden, verdient jener hervorgehoben zu werden, der die überzeugte Respektierung liturgischer Normen betrifft. Die Liturgie ist Ausübung des Priestertums Christi, »der Gipfel, auf den das Tun der Kirche hinstrebt und gleichfalls die Quelle, aus der alle ihre Tugenden hervorfließen«. Sie bildet einen Bereich, wo sich der Priester in besonderer Weise bewußt sein muß, daß er Amtsträger ist und daß er der Kirche treu gehorchen muß. »Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu. Diese Autorität liegt beim Apostolischen Stuhl und nach Maßgabe des Rechtes beim Bischof«. Deshalb wird der Priester nach eigenem Gutdünken in dieser Materie nichts hinzufügen, wegnehmen oder ändern.
Dies gilt in besonderer Weise für die Feier der Sakramente, die herausragende Akte Christi und der Kirche sind und die der Priester in der Person Christi und im Namen der Kirche zum Wohl der Gläubigen ausspendet. Diese haben ein wahres Recht darauf, an liturgischen Feiern so teilzunehmen, wie sie die Kirche will, und nicht nach dem persönlichen Geschmack des einzelnen Amtsträgers, nach partikularistischen Ritualen, die nicht approbiert sind, oder nach den Ausdrucksweisen einzelner Gruppen, die dazu neigen, sich der Universalität des Volkes Gottes zu verschließen.“


Dazu passt aus dem Codex Iuris Canonici:
Can. 846 — § 1.Bei der Feier der Sakramente sind die von der zuständigen Autorität gebilligten liturgischen Bücher getreu zu beachten; deshalb darf niemand dabei eigenmächtig etwas hinzufügen, weglassen oder ändern.

Also, letztendlich sieht es so aus: Der Vatikan (die V2-Liturgiereform) gab 1965 vor, wie die hl. Messe gefeiert werden soll (der NOM), die Bischofskonferenzen mancher Länder (darunter Deutschland) haben sich daran nicht gehalten und wollten/wollen mit der eingezogenen Kirchensteuer für diesen Schwindel noch bezahlt werden.

Peduli
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

Da kommt mir der leider mittlerweile verstorbene Kirchenrechtler Hartmut Zapp ein! :huhu: :huhu: :huhu:

Vielleicht findet sich Jemand, der sich als sein geistiger Ziehsohn ansieht! :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Zeno Kortin »

Die Neue Deutsche Kirche ist schon voll Zugange

https://www.evangelisch-in-westfalen.de ... gespraech/
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
Karl-Herbert Scheer

nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘

Obwohl die Zahl der Besucher der Alten Messe im Vergleich zur Gesamtkirche relativ klein sei, wirke sie in manchen westlichen Ländern im Verhältnis zu den regelmäßigen Messbesuchern bereits beachtlich. Habsburg sieht sowohl die Gemeinden, welche die Alte Messe feiern, als auch jene Novus-Ordo-Gemeinden, in denen die Messe ehrfürchtig gefeiert wird, als Teil einer wachsenden „kleinen Schar“, welche die katholische Tradition bewahrt. Er blickt hoffnungsvoll auf ein geistliches Erwachen in der westlichen Welt. Quelle
"ehrfürchtig" reicht nicht.
Der NOM muss ehrfürchtig und korrekt gefeiert werden - wie im neunen Gotteslob unter 581 beschrieben und mit großem Credo und Wandlungsworten "für viele" - dann ist der NOM eine heilige Messe.

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ottaviani
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »


nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 07:19
https://www.youtube.com/watch?v=ht-Z-k5Ief4
Ich mag den französischen Akzent :)

Peduli
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 07:19
https://www.youtube.com/watch?v=ht-Z-k5Ief4
In Kürze:
Es gibt Gründe für die Alte Messe, aber diese sind nicht zwingend! :roll: :roll: :roll:
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 08:48
ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 07:19
https://www.youtube.com/watch?v=ht-Z-k5Ief4
In Kürze:
Es gibt Gründe für die Alte Messe, aber diese sind nicht zwingend! :roll: :roll: :roll:
nichts im religiösen Fragen ist zwingend

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 10:27
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 08:48
ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 07:19
https://www.youtube.com/watch?v=ht-Z-k5Ief4
In Kürze:
Es gibt Gründe für die Alte Messe, aber diese sind nicht zwingend! :roll: :roll: :roll:
nichts im religiösen Fragen ist zwingend
DAS solltest Du 'mal den Islamisten verklickern! :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

https://kath.net/news/90551:
Suenens ist überzeugt: Die Alte Messe braucht die FSSPX nicht. Sie braucht Priester, Familien, Seminare, Gemeinschaften und Bischöfe, welche den Alten Ritus in sichtbarer Einheit mit der Kirche leben. Vor allem braucht sie Gläubige, die in Demut festhalten: Der Glaube lässt sich nicht verteidigen, indem man die Gemeinschaft mit Rom schwächt.
Da zur Zeit der Alten Messe (vor V2) keine Handkommunion, keine Messdienerinnen und keine Kommunionhelfer gab, gab es auch – meines Wissens - keine Verbote für all diese „Neuerungen“, weil man diese damals noch nicht kannte.
Deshalb prophezeie ich schon heute: Sobald also die Alte Messe (wieder) zur Wesenheit und zum Anziehungspunkt der nachkonziliaren Weltkirche in den Diözesangemeinden sein sollte - sei es als neue Mode oder Hype -, werden die Modernisten/Progressisten/Synodalen auf jeden Fall die Alte Messe wieder mit Handkommunion, Mädchenministrantur und Kommunionhelfer/innen „bereichern“ wollen. Eher oder später wird das geschehen.
Aus diesem Grund bin ich gegen die Feier der Alten Messe in den Gemeinden, es sei denn - zuerst lernt man den NOM wieder korrekt und ohne dieser "Neuerungen" zu feiern, um zu beweisen, dass diese weder die Liturgie bereichert, noch den Missionsauftrag der Kirche in irgendeiner Weise unterstütz haben.

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

alle diese hier angeführten Dinge sind absolut erlaubt und keinerlei Missbrauch in Messen nach dem Messbuch Pauls VI

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2026, 11:19
alle diese hier angeführten Dinge sind absolut erlaubt und keinerlei Missbrauch in Messen nach dem Messbuch Pauls VI
ach echt?
Alle diese "Dinge" wurden unerlaubt eingeführt und dann vom Vatikan "genehmigt" - dieser Schatten der Erpressung haftet an diesen "Dingen" bis heute!
Wenn die Handkommunion nach dem Messbuch von PVI erlaubt war, warum hat PVI die Bischöfe abstimmen lassen und die Handkommunion erlaubt, trotz 2/3 der Bischöfe, die dagegen waren? – siehe „Memoriale Domini“ !

Und genauso wird man mit der Alten Messe verfahren – mit der Begründung: um die Liturgie zu bereichern und die Laien in die Wirklichkeit der heiligen Messe (egal ob NOM oder Alte Messe) einzubinden.

Hast Du in den 60-ern und 70-ern geschlafen? :breitgrins:

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

jeder kann zur Piusbruderschaft gehen der diese Dinge nicht mag und due Kirche ist keine Demokratie also
es ist jetzt geltentes Recht aber die alte Messe und die moderne Kircdche passen ohnehin nicht zusammen

nomads
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von nomads »

Neee… so einfach ist das nicht.
Jeder weiß, dass die Situation der FSSPX<->Vatikan nicht ganz geklärt ist und nach den neunen Bischofsweihen wird die Situation nicht besser - und umgekehrt - nicht jeder Katholik der FSSPX weiß das. Vielen geht es nur um die schöne Liturgie und sind bei der FSSPX nur deshalb, weil man ihnen gesagt, dass sie das tun sollen - wie den in Deutschland lebenden Türken, denen man gesagt hat, dass sie Erdoğan wählen sollen, auch wenn sie nicht wissen warum.
Zwar können Katholiken auch zu anderen Traditionalisten gehen, aber darum geht es nicht!
Es geht nicht darum sich eine Kuschelecke zu suchen, sondern um die Kirche Christi zu bereinigen und für die Welt erkennbar zu machen, damit sie den Missionsauftrag Jesu weiter verwirklicht – die FSSPX alleine (ohne Papst, ohne das Kardinalskollegium, ohne Missionsordensgemeinschaften) ist das nicht und kann das nicht.

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

mit Sakramente deren Gültigkeit zweifelhaft ist ein Mess Ritus der in sich schlecht ist (traditionalistische Position)
warum sollten Traditionalisten das tun

Peduli
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2026, 07:27
..........
warum sollten Traditionalisten das tun
Was geht Dich das an? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2026, 07:40
ottaviani hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2026, 07:27
..........
warum sollten Traditionalisten das tun
Was geht Dich das an? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
das herauszufinden ist dir unbenommen

Peduli
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2026, 07:45
Peduli hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2026, 07:40
ottaviani hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2026, 07:27
..........
warum sollten Traditionalisten das tun
Was geht Dich das an? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
das herauszufinden ist dir unbenommen
Das wird Du doch sicherlich den interessierten Foranten mitteilen wollen! :huhu: :huhu: :huhu:
Oder willst Du lediglich in Rätseln sprechen? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Oder gilt weiterhin Deine Mitteilung, die Du als "CIC_Fan" bereits hier im Forum hinterlassen hast? :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

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ottaviani
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von ottaviani »

ich werde Fragen deinerseits die mich persönlich betreffen nicht beantworten daher kein Kommentar

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