Mit dem Wind nach Westen
Mit dem Wind nach Westen
Am nächsten Sonntag wird in Frankreich gewählt. Wird das liberale Zentrum mit François Bayrou über 5 Prozent kommen? Treffen die Sozialisten eine Geschlechterwahl? Bringen die französischen Christdemokraten ihren Monsieur 10000 Volt durch? Spielen Außenseiter eine Rolle? Wie ist euer Tipp.
Ich tippe mal auf Sarkosi, weil bei ihm die meisten zu wissen glauben werden, woran sie sind.
Aber egal wer es wird: unter dem Strich wird es wohl so gehen wie in den meisten europäischen Staaten (einschließlich Deutschland). Der neue Präsident wird einer sein, den die Mehrheit der Wahlberechtigten nicht gewählt hat.
Aber egal wer es wird: unter dem Strich wird es wohl so gehen wie in den meisten europäischen Staaten (einschließlich Deutschland). Der neue Präsident wird einer sein, den die Mehrheit der Wahlberechtigten nicht gewählt hat.
- Robert Ketelhohn
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LE PEN ist nicht zu unterschätzen ich habe vor einigen Tagen eine Fernsehdiskussion mit ihm auf ARTE gesehen , der Mann weiß sich zu verkaufen , jedoch dürfte bei einer Stichwahl ihn der zweite Platz sicher sein , da sich die anderen Kandidaten um/hinter seinen Gegner sammeln würden.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich tippe für die Stichwahl: Madame gegen Le Pen.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque
Erich Remaque
- Athanasius2
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Lepen könnte ganz gut in der ersten Runde gewinnen. Nur schweigen die Medien über ihn. Keine Publizität heisst ja heute keine Wähler. So gut funktioniert die Mediakratie...öööh...Demokratie.
Übrigens bin ich persönlich kein Fan von Lepen. Eher von De Villiers oder Bayrou, obwohl Bayrou mir als zu links und liberal vorkommt, vor allem in der Moral, trotzdem ist er achtfacher Familienvater únd Bauer.
Übrigens bin ich persönlich kein Fan von Lepen. Eher von De Villiers oder Bayrou, obwohl Bayrou mir als zu links und liberal vorkommt, vor allem in der Moral, trotzdem ist er achtfacher Familienvater únd Bauer.
Ohne nennenswerte Medienzaren im Rücken ist ein Wahlsieg , egal welcher Partei, unwahrscheinlich. Ich halte alle Politiker für Marionetten die bemüht sind eine Legislaturperiode zu überleben damit sie in die nächste wieder hineingehievt werden. Politik heute ist die Jagd nach der nächsten positiven Schlagzeile nicht nach seriösität oder gemeinnutzen.Athanasius2 hat geschrieben:Lepen könnte ganz gut in der ersten Runde gewinnen. Nur schweigen die Medien über ihn. Keine Publizität heisst ja heute keine Wähler. So gut funktioniert die Mediakratie...öööh...Demokratie.
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque
Erich Remaque
De Villiers dürfte ein ziemlich naiver Mensch sein, sagt zumindest der eine Bekannte von mir, der zwar gut in seiner Region ankommt aber von Großer Politik keine Ahnung hat.Athanasius2 hat geschrieben: Übrigens bin ich persönlich kein Fan von Lepen. Eher von De Villiers oder Bayrou, obwohl Bayrou mir als zu links und liberal vorkommt, vor allem in der Moral, trotzdem ist er achtfacher Familienvater únd Bauer.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Seit fast 50 Jahren wohne ich in Frankreich.
Zum ersten Mal hat eine Frau eine "kleine" Chance, aber es scheint unwahrscheinlich, dass sie gewinnt, viele Frauen sind gegen Frauen.
Le Pen ist der große Populist, hat auf keinen Fall im 2. Wahlgang eine Chance.
Bayrou ist die einzige Chance, an Sarko vorbeizukommen, der mir heute viel zu rechts ist.
Ob aber der liberale Kurs Bayrou's der Mehrzahl der Franzosen geheuer ist, wird sich zeigen.
Schlimm ist so manche Hetze gegen das französische Präsidialsystem....
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/617403/
Pierre
Zum ersten Mal hat eine Frau eine "kleine" Chance, aber es scheint unwahrscheinlich, dass sie gewinnt, viele Frauen sind gegen Frauen.
Le Pen ist der große Populist, hat auf keinen Fall im 2. Wahlgang eine Chance.
Bayrou ist die einzige Chance, an Sarko vorbeizukommen, der mir heute viel zu rechts ist.
Ob aber der liberale Kurs Bayrou's der Mehrzahl der Franzosen geheuer ist, wird sich zeigen.
Schlimm ist so manche Hetze gegen das französische Präsidialsystem....
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/617403/
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Das wäre so ein schönes Klischee: Frau gegen Rechtsaußen - zwei "Randgruppen", beide für die Mehrheit unwählbar... Man muß nur aufpassen, daß das nicht mal "schiefgeht".ottaviani hat geschrieben:Madame gegen herrn le pen das hätte was ich bleob dabei
Das erinnert mich stark an einen Witz, der unter den deutschen Studenten kursierte, als ich vor 20 Jahren in Rom studiert habe: "Wer wird der nächste Papst?" - "Ein Afrikaner, ein Chinese oder Ratzinger." Keiner hätte damals auch nur eine Lira darauf gewettet, daß gleich nach JP II eine dieser drei absolut hirnrissigen Möglichkeiten wahr werden könnte. So kann man sich täuschen.
Pierre hat geschrieben:zu weit rechts.Linus hat geschrieben:Pierre, wie schätzt du den Vicomte Philippe de Villiers ein?
Leo XIII., Humanum genus hat geschrieben: ... Das ist es aber auch, was sehr viele von den Sozialisten und Kommunisten wollen und offen bekennen. Und es kann die "Freimaurer" - Sekte nicht leugnen, dass sie mit diesen gemeinsame Sache macht: denn sie ist deren Plänen nur allzusehr günstig, und sie unterscheidet sich in ihren wichtigsten Grundsätzen nicht von ihnen.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Es stellt sich die Frage, nicht nur in Frankreich, ob die Trennung in rechts und links noch Sinn macht. Ende des 19. Jahrhunderts war es wohl angebracht, aber heute sind diese Aufteilungen doch im Grunde widersinnig.
Haben wir doch in der Bundesrepublik gesehen mit einem linken/rechten Kanzler Schröder, heute daraus resultierend einer fast ohnmächtigen großen Koalition.
Mit Skepsis sehe ich die vielen Präsidentschaftskandidaten, nur 4 haben eine kleine Chance, 8 sind völlig daneben und doch tun sie so, als könnten sie die Welt retten.
Kann es überhaupt so etwas wie konstruktive Politik geben?
Pierre, fragend
Haben wir doch in der Bundesrepublik gesehen mit einem linken/rechten Kanzler Schröder, heute daraus resultierend einer fast ohnmächtigen großen Koalition.
Mit Skepsis sehe ich die vielen Präsidentschaftskandidaten, nur 4 haben eine kleine Chance, 8 sind völlig daneben und doch tun sie so, als könnten sie die Welt retten.
Kann es überhaupt so etwas wie konstruktive Politik geben?
Pierre, fragend
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Habe heute auf Phoenix sehr viel mehr gesehen. Große Strecken von Wahlreden, berufliche Laufbahnen von Sarkozy und Royale, Interviews im Volk. Schwierig sich da zu entscheiden. Beide wirken nicht wirklich glaubwürdig, Tschuldigung. Und das System in D. (ohne direkte Wahlen und einer Aufteilung in Kanzler und Präsident) hat was.Petra hat geschrieben:In der dt. Berichterstattung der letzten Tage kommen die beiden Spitzenkandidaten extrem populistisch rüber. Muss man nicht mögen.
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sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Nix Le Pen
Le Pen hat offenbar nur zwölf Prozent.
Das ist eine sehr gute Nachricht.
sofaklecks
Das ist eine sehr gute Nachricht.
sofaklecks
Re: Nix Le Pen
Wenn man heute auf Phoenix Sarkozys Wahlreden verfolgt hat, weiß man auch warum.sofaklecks hat geschrieben:Le Pen hat offenbar nur zwölf Prozent.
Das ist eine sehr gute Nachricht.
Jetzt hat der Christdemokrat gewonnen, seinen Respekt vor Frau Royal ausgedrückt und nach dem Wahlkampf versprochen, Präsident für alle Franzosen zu sein. Als Nachbarn nehmen wir die Wahl zur Kenntnis, wünschen dem Gewinner alles Gute und hoffen mit ihm auf politische Stabilität und gute Beziehungen. Sicher war Frau Royal die schönere Kandidatin, auch am Wahlabend hat sie eine gute Figur gemacht. Aber die Franzosen haben eben keine Schönheitswahl getroffen. Nicht nur Sarkozy braucht jetzt erst mal ein bisschen Ruhe nach dem heißen Rennen, sondern auch das ganze Land.
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Raimund J.
- Beiträge: 6092
- Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33
Interessantes Kloster:Linus hat geschrieben:Tut er auch lt heutigem kurier ist er eine Woche im Kloster

http://www.sueddeutsche.de/,tt1m4/ausla ... 83/113370/
Zu welcher Ordensgemeinschaft gehört das denn?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
Nec laudibus, nec timore
Aquavitaner.Raimund Josef H. hat geschrieben:Interessantes Kloster:Linus hat geschrieben:Tut er auch lt heutigem kurier ist er eine Woche im Kloster
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m4/ausla ... 83/113370/
Zu welcher Ordensgemeinschaft gehört das denn?