Neues vom Großen Bruder

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Eine Analogie darf überzeichnen.
Das hängt davon ab, ob die Analogie selber dem in ihr Insinuierten angemessen ist.
Schäuble ist - trotz aller Defizite - kein KZ-Wächter, goutiert nicht Auschwitz oder die unselige "Endlösung".
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Identität oder Gleichartigkeit habe ich nicht behauptet. Vielmehr habe ich dir eine
simple Gleichung mit einer Unbekannten geliefert. Du kannst das auch als Funktion im Koordinatenkreuz darstellen und den fehlenden Wert (»Was tun mit Schäuble?«) ablesen.
Die Fragen lauten doch wohl eher:
Was wäre, wenn Schäuble nicht mehr Innenminister ist?
Wer macht den "Job" dann?
Gibt es geeignetere Persönlichkeiten in der derzeitigen politschen Landschaft in der realexistierenden sozialen Marktwirtschaft?

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Verzeihung, du hast mich erwischt, wie ich mich in meiner eigenen Gleichung verhaspelt habe. Der fehlende Wert ist hier nicht: »Was tun mit Schäuble?«, sondern: »Was tun mit Chertoff?«.
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Raphael

Beitrag von Raphael »

Der "größere Bruder" wird nicht nur in Guantanamo handgreiflich:
Ex-US-Geheimdienstchef gibt Scheinertränkungen zu

Christian
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Beitrag von Christian »

Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Das ist doch ganz normal, es ist natürlich einfach schnell rein, schnell raus Krieg in Wild West Manier. Das sie damit zwar militärisch gewonnen haben, politisch aber jene Kräfte im Land gestärkt haben die sie los werden wollten, das versteht man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht. Und die verlustreiche Langzeitproblemlösung, die Drecksarbeit schiebt man sowieso gerne an andere ab.

Und wenn Deutschland und Co. nicht einknicken, ja dann hat man auch schon praktischerweise einen Sündenbock, wenn das Desaster dann selbst für die letzten euphorischen Anhänger ihres Agressionsaktes unübersehbar ist.

LG
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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Der Koloß auf tönernen Füßen wird nervös und er hat Grund dazu:

http://www.china-intern.de/page/aufklae ... 17317.html
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Warum machen die Amis immer alles so zizerlweis und lassen nicht endlich die Hosen runter bzw. setzen endlich die Maske ab um die Fratze des Antichristen zu zeigen.

USA wollen die Flugdatenweitergabe auf Passagiere die nur die USA überfliegen erweitern

Das Mal des Tieres wird bald jedem aufgeprägt sein und Länder wie der Iran werden plötzlich als die einizgen freien Länder dastehen, was für ein Hohn.

LG
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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

Rockefellers Zbigniew Brzezinski hatte ja bereits 1970 über "America's role in the TECHNOTRONIC ERA geschrieben". Gemeint damit war schon damals bestimmt der subkutane Chip.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Tja die USA machens vor und Deutschland folgt nach, ich wußte zwar schon das Deutschland ein Polizeistaat ist aber das es so schlimm ist.


Inhaftierung eines Sozialwissenschaftlers weil per Suchmaschine 2 Wörter gefunden wurden die auch von einer linken terroristischen Verinigung verwendet werden.
....ORF.at: Herr Holm, in den BKA-Akten ist in Ihrem Fall von "konspirativem Verhalten" die Rede. Wie wird das definiert?
Holm: Konspiratives Verhalten ist eines der zentralen Argumente in der Indizienkette der Ermittlungsbehörden. Da werden Verabredungen zwischen Freunden als "konspirativ" bezeichnet, weil, so die Abhörprotokolle, "die Beschuldigten den Ort, die Zeit und das Thema des Treffens nicht klar benennen". Wer sich mit einem lapidaren "Treffen wir uns morgen wie immer in der Kneipe" verabredet, macht sich in dieser Logik verdächtig.

"Außergewöhnlich konspirativ" ist es dann schon, sein Mobiltelefon auf Veranstaltungen oder Treffen auszuschalten oder gar zu Hause zu lassen. Dies, so die Überwachungsexperten vom Bundeskriminalamt, entspreche "den typischen Gepflogenheiten der linksextremen Szene zum Zwecke der Konspiration". Da solche Verhaltensweisen offensichtlich darauf gerichtet seien, sich einer Überwachung zu entziehen, kann dies aus dem Blick der Überwacher nicht anders gedeutet werden, als dass bei diesen Treffen Straftaten geplant und vorbereitet werden.

Alle, die darüber hinaus versuchen, im Zeitalter von Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchungen ihre Persönlichkeitsrechte auch noch im Internet etwa durch die Nutzung eines anonymen E-Mail-Accounts oder verschlüsselter E-Mails zu wahren, handeln dann schon "außergewöhnlich hoch konspirativ".....
Also Jungs und Mädels, Immer Handys anlassen, keine Anonymen Datendienste, Am Telefon alles Deatilgenau beschreiben am besten mit einer NAchfrage ans BKA ob das ausreicht.

Aber das allerwichtigste nicht nur politisch korreckte Terminologie sondern auch unterroristische Terminologie verwenden.

Am besten man redet überhaupt nur mehr übers Wetter.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Das schlimmste ist: Die Mehrheit des Volks macht bei all dem willig mit. Motto: »Wir sind anständige Bürger, wir haben nichts zu verbergen.« Ansonsten funktioniert der Verdrängungsmechanismus wie zu Adolfs Zeiten.

Ich könnte hier die Geschichte unsres letzten Weihnachtsfests erzählen. Gegen den seit mehreren Jahren schon aus guten Grunde bestehenden Usus, hohe Kirchenfeste nur noch im engsten Kreis der Kleinfamilie zu begehen, hatten wir zu Weihnachten 2008 wieder Gäste geladen. Ein Ehepaar der denkbar nächsten Verwandtschaft.

Unser Sohn Victor fuchtelte, während wir an der Tafel die Gans zu verspeisen beginnen wollten, gerade noch mit seiner Spielzeugflinte herum. Der Gast empfahl ihm, er solle doch nach Moskau fahren, sich vor dem Kreml auf die Lauer legen und Putin, wenn der herauskomme, abknallen. Auf diesen echten Weihnachtsknaller erwiderte unsere Tochter Larissa wie aus der Pistole geknallt: »Nee, die Merkel abknallen!«

Da war nun des Gasts Eheweib förchterlich entsetzt. Aber nein, die Merkel doch nicht, das sei doch so eine tolle Frau, und so weiter und so fort. An dieser Stelle schaltete mein eignes Eheweib sich ein, während ich mir noch Rotkohl auf den Teller schaufelte: Gerade die merkel-leyensche Familienpolitik sei doch wohl nicht das Gelbe vom Ei. Im Gegenteil, Familien mit Kindern würden überall und immer mehr benachteiligt, insbesondere, wenn sie sich selber um die Kindererziehung kümmerten.

Darauf erwiderte unser Gast etwas von Frau Merkels grandioser Familienförderung. Belegen konnte er das nicht, er hatte vermutlich ein Interview mit der Dame in Springers »Berliner Morgenpost« gelesen und für bare Münze genommen. Unterdessen hatte ich mir zwar aufgetan, wessen Magen und Gaumen begehrten, mußte nun aber doch alles auf dem Teller auskühlen lassen, um diesen abstrusen Vorstellungen zu antworten.

Zunächst legte ich an wenigen knappen Beispielen die negativen Folgen der merkelschen Politik aus Sicht von Familien und Kindern dar. Aber ich will das weitere nicht im einzelnen nachzeichnen. Thematisch blieben wir zunächst bei der deutschen Innen-, Familien- und Sozialpolitik. Irgendwann kam auch das Internationale noch einmal ins Spiel. Putin sei ein Raubtier, hörte ich da. Vermutlich deshalb hielt man es auch für angebracht, ihn „abzuknallen“. Georg Busch dagegen schütze überall auf der Welt unsere Freiheit. Wie einst Kennedy, welcher einst in Berlin unsern Gästen so gewaltig den Ami-Stempel aufs Dach gedrückt hat, daß der Schaden an den Sparren unbehebbar scheint.

Formal verlief die Diskussion nicht so ruhig wie meine Widergabe hier. Wort und Widerwort schaukelten einander an Heftigkeit hoch. Meine Angriffe gegen die aktuelle deutsche Regierungspolitik wurden zunehmend polemischer, ebenso wie parallel die Angriffe unserer Gäste gegen meine Person.

Dies war übrigens die augenfälligste Asymmetrie jenes Weihnachtsgesprächs: Ich griff niemals Anwesende an, sondern die herrschende Klasse, und zwar stets in der Sache begründet; die Gäste dagegen gingen ausschließlich mich als Person an (na ja, abgesehen von Wladimir Wladimirowitsch, aber das spielte nur am Rande eine Rolle), ja ich wurde förmlich zur Unperson gemacht. Und zwar fast ausschließlich aus formalen Gründen. Der Outlaw oder Bandido ist ein Gebannter, weil er sich dem (echten oder vermeinten) gesellschaftlichen Konsens widersetzt.

Das ganze steigerte sich, bis der Gast aufsprang, um das Haus zu verlassen und nie wieder zu betreten. Sein Eheweib, welches er bereits mitzerren wollte, fing die Szene dann allerdings geschickt auf, indem sie versetzte: »Du wolltest doch noch die Garage an Larissas Puppenhaus anbauen! Geh doch erst mal ins Kinderzimmer!«

So geschah es tatsächlich, während ich meine kalte Gans zu essen begann. Der Rest des Tages verlief ähnlich eisig.

Weshalb diese Anekdote? – Sie illustriere, wie ein aus der »Berliner Morgenpost« oder Konsorten gespeistes Weltbild sich faktisch auswirkt und wie es sich selber verfestigt und gegen Infragestellung immunisiert.
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Kurt
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Beitrag von Kurt »

:D

Grandios!

:mrgreen:

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Robert was ich da herauslese ist das du deine Kinder zu Staatsfeinden heranziehst ein sehr konpiratives Verhalten. Alleine die Gans und das du mit Messern hantierst, ist äuserst verdächtig, und Rotkohl. Hmmmmm. Da muß eine anständige Untersuchung her.

LG
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Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
........., hatten wir zu Weihnachten 2008 wieder Gäste geladen. ..........
Da bist Du aber früh dran! ;D

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Pit
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Beitrag von Pit »

FioreGraz hat geschrieben:Robert was ich da herauslese ist das ...
ich eine Einladung bei Robert dankend ablehnen würde, denn es würde definitiv zu einem Streitgespräch kommen.
Übrigens sollte man niemanden erschießen, weder Herrn Putin noch Frau Merkel noch irgendeinen anderen Menschen. Aber das ist nur die unbedeutende Meinung eines Christen.

Gruß,Pit
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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
........., hatten wir zu Weihnachten 2008 wieder Gäste geladen. ..........
Da bist Du aber früh dran! ;D
Bei mir fängt das Jahr Weihnachten an. :P Sogenannter Weihnachts-
stil. Die meiste Zeit der Kirchengeschichte an der römischen Kurie üb-
lich. ;D
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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Pit hat geschrieben:
FioreGraz hat geschrieben:Robert was ich da herauslese ist das ...
ich eine Einladung bei Robert dankend ablehnen würde, denn es würde definitiv zu einem Streitgespräch kommen.
Übrigens sollte man niemanden erschießen, weder Herrn Putin noch Frau Merkel noch irgendeinen anderen Menschen. Aber das ist nur die unbedeutende Meinung eines Christen.

Gruß,Pit
Ach, manchmal ist es schon sinnvoll auf Menschen zu schießen - selbst als Christ.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Solch eine Situation ist mir bislang – Gott sei Lob – noch nie begegnet. Aber es gibt sie natürlich. Jesus sagte ja: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt etc. Er sagte nicht: Wenn einer dein eines Kind mißhandelt, halt ihm auch noch das andere hin.
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Pit
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Beitrag von Pit »

Wenn jemand "nur" auf mich schiessen würde, und ich hätte eine Waffe, würde ich mich sehr,sehr, sehr warscheinlich wehren und - hoffentlich schiessen, bevor derjenige schiessen kann, denn zum "Märtyrer" bin ich nicht geeignet.
Kirchlicherseits wird dabei auch schlicht von Notwehr gesprochen und jeder deutsche Richter würde es genau so sehen.
Aber ich würde nicht auf andere Menschen schiessen, weil es ein militärischer Befehlshaber so befehlen würde.

Gruß,Pit
Ewald Mrnka hat geschrieben: ...
Ach, manchmal ist es schon sinnvoll auf Menschen zu schießen - selbst als Christ.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Pit hat geschrieben:
FioreGraz hat geschrieben:Robert was ich da herauslese ist das ...
ich eine Einladung bei Robert dankend ablehnen würde, denn es würde definitiv zu einem Streitgespräch kommen.
Übrigens sollte man niemanden erschießen, weder Herrn Putin noch Frau Merkel noch irgendeinen anderen Menschen. Aber das ist nur die unbedeutende Meinung eines Christen.

Gruß,Pit
Todstrreicheln ist aber lang nicht so effektiv.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Linus
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Beitrag von Linus »

Pit hat geschrieben:, denn zum "Märtyrer" bin ich nicht geeignet.
Du hast ein wesentliches Ding des Christentums nicht verstanden. Zum Martyrium sind wir alle berufen.
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Pit
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Beitrag von Pit »

Linus hat geschrieben: ...
Du hast ein wesentliches Ding des Christentums nicht verstanden. Zum Martyrium sind wir alle berufen.
Ich habe "Märtyrer" absichtlich in " " gesetzt.
Echtes Martyrium um des Glaubens willen ist etwas anderes.
Wenn mich aber ein Einbrecher erschiessen wollte, und ich würde sagen:
Toll, er soll mich erschiessen, dann bin ich ein Märtyrer.
wäre es nicht nur dumm, sondern auch nicht katholisch.

Gruß,Pit
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Pit
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Beitrag von Pit »

Mag sein, ich möchte aber weder Herrn Putin noch Frau Merkel töten - gleich wie - weil ich nicht Gott bin und nicht das Recht habe, über Tod und Leben eines Menschen zu bestimmen.

Gruß,Pit
Linus hat geschrieben: ...
Todstrreicheln ist aber lang nicht so effektiv.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Pit hat geschrieben:
Linus hat geschrieben: ...
Du hast ein wesentliches Ding des Christentums nicht verstanden. Zum Martyrium sind wir alle berufen.
Ich habe "Märtyrer" absichtlich in " " gesetzt.
Echtes Martyrium um des Glaubens willen ist etwas anderes.
Wenn mich aber ein Einbrecher erschiessen wollte, und ich würde sagen:
Toll, er soll mich erschiessen, dann bin ich ein Märtyrer.
wäre es nicht nur dumm, sondern auch nicht katholisch.

Gruß,Pit
Du hast einen sehr engen Begriff von Martyrium.
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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

ich eine Einladung bei Robert dankend ablehnen würde, denn es würde definitiv zu einem Streitgespräch kommen
Und dann kommts halt zu einem Disput? Ist ja halb so wild sofern man sachlich bleibt. Was habt ihr alle für en laues Laschileben, da wird einem ja speiübel.

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Solch eine Situation ist mir bislang – Gott sei Lob – noch nie begegnet. Aber es gibt sie natürlich. Jesus sagte ja: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt etc. Er sagte nicht: Wenn einer dein eines Kind mißhandelt, halt ihm auch noch das andere hin.
Man kann nur hoffen beten, daß man nicht in eine solche Lage gerät.
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Beitrag von Linus »

FioreGraz hat geschrieben:
ich eine Einladung bei Robert dankend ablehnen würde, denn es würde definitiv zu einem Streitgespräch kommen
Und dann kommts halt zu einem Disput? Ist ja halb so wild sofern man sachlich bleibt. Was habt ihr alle für en laues Laschileben, da wird einem ja speiübel.

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Beitrag von FioreGraz »

Aber selbst dann ein Streit hat auch immer was reinigendes und man sollte sich nach der Beruhigung bei nem Bier wieder in dei Augen schauen können.

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Marcus
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Beitrag von Marcus »

FioreGraz hat geschrieben:Robert was ich da herauslese ist das du deine Kinder zu Staatsfeinden heranziehst ein sehr konpiratives Verhalten. Alleine die Gans und das du mit Messern hantierst, ist äuserst verdächtig, und Rotkohl. Hmmmmm. Da muß eine anständige Untersuchung her.

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:ja: So ein Jammer aber auch, dass ich da sachlich, örtlich wie auch funktionell unzuständig bin... :sauer: Das wäre wenigstens mal ein interessanter Fall in meinem sonst eher öden beruflichen Alltag gewesen... :D

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Beitrag von FioreGraz »

Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Wenn das so stimmt, dann ist es eine gute Nachricht. Auf der Seite befindet sich auch ein Bild von Obamas Konkurrentin, ungeschminkt und ungeliftet :mrgreen:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
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Re: Neues vom Großen Bruder

Beitrag von Robert Ketelhohn »

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Peregrin
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Re: Neues vom Großen Bruder

Beitrag von Peregrin »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:http://www.dailypaul.com/node/80801
Sind das diese derzeit leeren KZ's, die da eh schon seit einiger Zeit gesichtet wuden?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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