Feindbilder -

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Bob
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Beitrag von Bob »

Peti hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Hier geht's um Disputationen, Schmusebob, Feuilleton ist woanders! :roll:

Sind Texte wie der folgende Schmuselob?

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen dürfen, ...."

Papst Paul VI

Bob: Religionen sind aus ihrem jeweiligen Kulturkreis heraus entstanden - und legitimieren sich nur, wenn ihr Wirken in die Welt hinein friedlich ist und keine Feindbilder braucht ...


Hallo Raphael - wie kategorisieren katholische Christen "Humor"? ;) Und stimmt es, dass Harald Schmidt Ministrant war? :P


PS: Den Hape Kerkeling finde ich gut ;D - wie er das "Christliche" rüberbringt, dürfte sehr viel erfolgreicher sein, als fundamentalistische Eiferei ...


Schöne Feiertage allerseits! Bob :P
"Religions have promised many roses - but you end up with only thorns." (U. G. Krishnamurti)

Raphael

Beitrag von Raphael »

Bob hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Hier geht's um Disputationen, Schmusebob, Feuilleton ist woanders! :roll:
Sind Texte wie der folgende Schmuselob?

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen dürfen, ...."

Papst Paul VI
Religionen sind aus ihrem jeweiligen Kulturkreis heraus entstanden - und legitimieren sich nur, wenn ihr Wirken in die Welt hinein friedlich ist und keine Feindbilder braucht ...
Jemand, der der Ansicht ist, daß Gott (lediglich) eine Idee des Menschen sei, ist mit Sicherheit die falsche Adresse, um Kriterien für die Legitimation von Religionen festzulegen.

Bob
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Beitrag von Bob »

Peti zitierte Papst Paul VI.: "Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen dürfen, ...."

Bob: "Religionen sind aus ihrem jeweiligen Kulturkreis heraus entstanden - und legitimieren sich nur, wenn ihr Wirken in die Welt hinein friedlich ist und keine Feindbilder braucht ...

Raphael: "Jemand, der der Ansicht ist, daß Gott (lediglich) eine Idee des Menschen sei, ist mit Sicherheit die falsche Adresse, um Kriterien für die Legitimation von Religionen festzulegen.

Bob: Wer in die Welt hinein positiv wirken will, sollte zunächst mal verinnerlichen und wirklich akzeptieren, dass es nicht nur Katholiken gibt ...



PS: Ihre Humorlosigleit, lieber Raphael, schadet dem Anliegen Ihrer Kirche mehr als Sie meinen ...
Zuletzt geändert von Bob am Sonntag 11. Mai 2008, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
"Religions have promised many roses - but you end up with only thorns." (U. G. Krishnamurti)

Bob
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Beitrag von Bob »

Maja

An einem der vielen jener sorglosen Tage am Fluss bei San Pedro war Maja in meinem Leben erschienen, die sich als Indianerin verstand und - nicht nur wegen ihrer blauschwarz glänzenden langen Haare - auch so aussah. Sie stellte ihre Mokassins vor meinen „Wigwam“ - und sagte so, dass sie mit mir zusammenleben wolle. Dieses Mädchen habe ich sehr gemocht. Es waren wunderbare, unbeschwerte Monate, in denen wir uns aneinander und an allem um uns herum erfreuten - und zu teilen bereit waren, das so glücklich machte. Wenn wir abends zum nahen Hügel gingen, um dort den Sonnenuntergang und die Stille des versinkenden Tages zu genießen - weit genug weg vom ewig fließenden Plätschern und flüsternden Gemurmel des Flusses -, dann gab es mit ihr keinen friedlicheren Ort auf der Welt als diesen. Ich zeigte Maja auch die Heilpflanzen, die in Andalusien besonders gut wachsen, schenkte ihr mein Wissen über deren Anwendungsmöglichkeiten, von denen ich wusste. Nach einigen Monaten trennten wir uns in aller Freundschaft, ohne jedes schlechte Gefühl.
Später traf ich sie mal wieder, in Alicante, wo sie einen Kräuterladen eröffnet hatte. Der irgendwann so viel Geld abwarf, dass sie nach Amerika auswandern konnte. Im ersten und letzten Brief von dort schrieb sie mir, dass sie in Montana mit einem jungen Sioux-Indianer zusammenlebe – einer „Indianerin“ Traum war Wirklichkeit geworden.

Ich hatte Maja kennen gelernt, als sie am Rand irgendeines Weges in Andalusien saß. Vor ihr, auf dem seidenen Tuch, waren Steinchen zu einem Bild gefügt, das sie ständig zu vervollkommnen suchte. Zuweilen blieb jemand - wie ich - bei ihr stehen, vergaß was er gerade tun wollte und schaute auf das sich ständig von ihren liebevollen Gedanken und Händen verändernde Arrangement. Und manchmal warf einer auch eine Münze herab - die nie groß genug war, um diese zeitlosen Sekunden bezahlen zu können, die sie in diesem Moment schenkte.
Denn Maja bewies mit ihrem verspielten Tun, dass es nicht das große Gute und Richtige gibt, das sich jedem Menschen gleich zu offenbaren hätte. Sie zeigte jedoch dem Suchenden, dass ein Lebens-Mosaik schön sein kann, wenn es mit dankbarer Freude an den vielen kleinen Dingen geschaffen ist. Mit der Liebe zu den oft unscheinbaren, aber einmaligen „bunten Steinchen“ - die man auf dem Weg aufliest, sorgfältig bewahrt und zu einem mutigen Entwurf fügt. Bis alles passt. Und nach diesen kostbaren Schätzen muss man suchen. :D

Vielleicht ist diese kleine Geschichte nur eine romantische Episode – für mich wie für Maja war es mehr, denn wir lebten unsere Illusion. Ich weiß nicht, wo sie geboren wurde, woher sie kam – sie war ein Mensch, an den ich immer wieder denken werde, der mein Leben schöner machte ... ;D


geschrieben von "Bob" ;)
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Raphael

Beitrag von Raphael »

Bob hat geschrieben:PS: Ihre Humorlosigleit, lieber Raphael, schadet dem Anliegen Ihrer Kirche mehr als Sie meinen ...
Ernste Dinge werden ernsthaft besprochen, spaßige Dinge kann man spaßhaft behandeln.
Wenn Du der Ansicht bist, das ernste Dinge spaßig sind, bist Du im Feld der Religionen falsch orientiert!

Bob
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Beitrag von Bob »

QUOD ERAT DEMONSTRANDUM :mrgreen:
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Raphael

Beitrag von Raphael »

Bob hat geschrieben:QUOD ERAT DEMONSTRANDUM :mrgreen:
Bewiesen ist lediglich, daß Dir Spott wichtiger ist als Gott! 8)

Und das gilt völlig unabhängig von der in Rede stehenden Streitfrage ..............

Bob
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Beitrag von Bob »

Aber ja doch :/ - und sonst? 8)


'ne träne :)

'ne träne nass
im knopfloch saß
die aus dem auge
rann :roll:

sie ziemlich tief
hinunter kam
und niemand weiß
noch wann :nein:

und ebenso
warum's geschah
auch dieses
man vergaß :P

so bleibt sie eben
dort
und immer darum
nass 8)


von Bob :mrgreen:
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Bob
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Beitrag von Bob »

Als Thread-Eröffner hatte ich diese Fragen gestellt:


Warum brauchte und braucht man Feindbilder?

Wer braucht sie?

Wie sind sie entstanden?

Was ist da falsch gelaufen?

Wie können Feindbilder überwunden werden?


Sind diese Fragen hier beantwortet worden? :ikb_thumbup1: :ikb_clapping:
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Raphael

Beitrag von Raphael »

Bob hat geschrieben:Aber ja doch :/ - und sonst? 8)


'ne träne :)

'ne träne nass
im knopfloch saß
die aus dem auge
rann :roll:

sie ziemlich tief
hinunter kam
und niemand weiß
noch wann :nein:

und ebenso
warum's geschah
auch dieses
man vergaß :P

so bleibt sie eben
dort
und immer darum
nass 8)


von Bob :mrgreen:
Nicht darum wird GOTT unbegreiflich genannt,
weil etwas an IHM unschaubar wäre,
sondern weil ER nicht so vollkommen geschaut wird,
wie ER schaubar ist.

(Thomas von Aquin, STh I 12, 7 ad 2)

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Peti
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Beitrag von Peti »

Bob hat geschrieben:Als Thread-Eröffner hatte ich diese Fragen gestellt:


Warum brauchte und braucht man Feindbilder?

Wer braucht sie?

Wie sind sie entstanden?

Was ist da falsch gelaufen?

Wie können Feindbilder überwunden werden?


Sind diese Fragen hier beantwortet worden? :ikb_thumbup1: :ikb_clapping:

Alle Weltreligionen erheben mehr oder weniger einen Absolutheitsanspruch. Somit entstehen immer wieder Feindbilder.
Die Ansprüche lassen sich durch keine Synthese aufheben.Der Traum einer Menschheitsreligion dürfte innerhalb der Weltgeschichte unrealisierbar sein.
Gibt es aber eine Religion,die den Anspruch erheben kann, alles Positive der übrigen in sich einbergen und vollenden zu können?
Schaut man auf die Anhänger und Mitläufer des Christentums kann man diesen Anspruch kaum erkennen.
Der Anspruch des Christentums beruht auf der analogielosen Gestalt Jesu Christi.Dieses Anspruchs wegen wurde er gekreuzigt.
Dem Christen der Jesus nachfolgt leuchtet das ein.

Bob
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Beitrag von Bob »

Mein Respekt gilt allen, die der Bergpredigt Jesu folgen - eifernde Fundamentalisten ALLER Religionen gehören nicht dazu ... :nein:
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overkott
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Beitrag von overkott »

Die 5. Geistesgabe des consilium (Rat) führt - so der heilige Bonaventura - nach der Reinigung der Seele bis hin zur Feindesliebe.

Pfingsten ist also auch das Fest der reconciliatio (Versöhnung).

Immer wieder haben sich die Franziskaner Pfingsten zum Pfingstkapitel getroffen, um sich zu beraten.

Stirner
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Beitrag von Stirner »

Warum fürchtet ihr euch hier eigentlich so sehr?

Oder ist es eine "Heiden Angst" die euch hier schon in die Verteidigungshaltung ohne jeden Angriff treibt?

Also ich finde Bob`s Fragen spannend und vermute sie wären auch beantwortbar und vor allem - jenseits des hier gezeigten - über den Graben diverser Grundhaltungen diskursfähig, ohne folkloristischen Insiderrhetorik.

Tatsächlich weichen hier alle den Fragen nach “der Funktion von Feindbilder” im Wesentlichen aus und versuchen den Fragesteller lieber auf Nebenkriegsschauplätze zu ziehen und in Diskurse jenseits des gesetzten “mainframe” zu verwickeln. Aus Bob wird dann Schmusebob und es werden selbstgefällig Kindercomics verlinkt zur Belegführung und etwas hohle Phrasen gedroschen und man fragt sich ein wenig warum der Forenteil ausgerechnet “Scribtorium” titelt und nicht einfach “Selbstbeweihräucherungseck”?

Vielleicht versteht sich dieses Scribtorium aber auch tatsächlich als Hort von Kopisten, die nichts neues denken sollen, nichts wagen dürfen, sondern alleine sakrale Schriften und Illuminationen vervielfältigen, möglichst buchstabengetreu und irgendwie mantraesque?

Versuche Dritter zurück zum Thema zu finden werden mit langweiligen und billigen Nickname Scharmützeln quittiert (mein Stirner kommt übrigens gar nicht von Max ;-)), ohne dabei aber auch nur eine der aufgeworfenen Fragen inhaltlich wirklich an zu fassen. Es scheint einfach irgendwie nicht koscher ins Gespräch zu treten, wenn man nicht schon vorher eines Geistes ist. Unsinnige Beißreflexe werden ausgepackt ...

Es wird überhaupt einiges an mir ziemlich unnötig erscheinenden Aufwand betrieben, um nur nicht themenrelevant zu antworten. Ich tue es jetzt hier selbst und rede am Thema vorbei, es scheint auch nicht mehr wirklich darauf an zu kommen.

Seltsam oder vielleicht auch nicht?

Spannend zunächst erscheint mir, dass Feindbilder trotzdem thematisch aufscheinen, vor allem in der reflektorischen Abwehr dem Thema gegenüber und dem grundsätzlichen Misstrauen wenn diese Fragen “von außen” herangetragen werden. Nicht die Frage scheint für euch spannend, sondern primär wer sie denn stellte und was dessen Hintergrund sei? Warum eigentlich?

Es ging hier nach meiner Verständnis nicht darum den Absolutheitsanspruch des “ultimativ richtigen Glaubens” zu diskreditieren, sondern aus zu looten, ob es trotz “innerer Wahrheit” Raum gibt andere Wahrheiten stehen zu lassen. Also Feindbilder eben nicht als zwangsläufige Folge einer inneren Überzeugung zu etwas entstehen zu lassen, wie es in einem der letzten Beiträge abgehandelt wurde.

Hier scheint aber die Angst von Sinnverlust, oder vielleicht auch die mangelnde Souveränität der Gläubigen innerhalb ihres eigenen Glaubens diese zu zwingen - in eine aggressive Konkurrenz zum Andersartigen zu treten um sich selbst zu beweisen. Die hier entwickelte Polemik deutet für mich jedenfalls eher in eine solche Richtung. Glauben und Institution werden nicht differenziert, irgendeine Mystik und Symbolismus müssen herhalten als schwammige Begründungsgrundlage, warum man immer von absoluten Positionen herablassend belehren muss, nicht aber auf Augenhöhe einen Austausch wagen kann.

Wenn die hier bisher getroffenen (nicht-) Antworten tatsächlich die einzig möglichen sind, scheint ein idiotischer “clash of religions and culture” tatsächlich kaum abwendbar. Bei diesem repetitiven Beharren auf “die letzte Wahrheit” in der Frage nach Wegen zu Optionen von Deeskalation, bei denen sich a priori keiner bedroht fühlen muss, wird es kein “winner takes it all” geben und auch kein Selig Sprechung für Betonköpfe, zumindest hiniden nicht …

Mir ist das zu wenig und zu lau, was da gerade kommt. ;-)

Stirner

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overkott
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Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
Bob hat geschrieben:Aber ja doch :/ - und sonst? 8)


'ne träne :)

'ne träne nass
im knopfloch saß
die aus dem auge
rann :roll:

sie ziemlich tief
hinunter kam
und niemand weiß
noch wann :nein:

und ebenso
warum's geschah
auch dieses
man vergaß :P

so bleibt sie eben
dort
und immer darum
nass 8)


von Bob :mrgreen:
Nicht darum wird GOTT unbegreiflich genannt,
weil etwas an IHM unschaubar wäre,
sondern weil ER nicht so vollkommen geschaut wird,
wie ER schaubar ist.

(Thomas von Aquin, STh I 12, 7 ad 2)
Dann brauchen wir die Gabe der Frömmigkeit, die uns in gesunder Weise die Wahrheiten des Glaubens und der Schrift vorstellt und sie uns fest umschließen lässt, weil unsere Intelligenz sie nur unvollkommen verstehen kann.
(Bonventura, Die sieben Gaben, Buch 8, Kap. 11)

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Edi
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Beitrag von Edi »

Bob hat geschrieben:Als Thread-Eröffner hatte ich diese Fragen gestellt:


Warum brauchte und braucht man Feindbilder?

Wer braucht sie?

Wie sind sie entstanden?

Was ist da falsch gelaufen?

Wie können Feindbilder überwunden werden?


Sind diese Fragen hier beantwortet worden? :ikb_thumbup1: :ikb_clapping:
Hat Jesus Christus Feindbilder gehabt? Er, von dem die Bergpredigt stammt. Er, der aber auch scharfe und ganz harte Worte zu manchen Leuten sagte.

Darüber sollte nachgedacht werden!

Stirner
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Beitrag von Stirner »

Zumindest hat ER auch keine Kreuzzüge geführt und keine Inquisition gestiftet, ER ist nicht mordend und brandschatzend durch das Land gezogen, hat nicht Bildung monopolisiert, ganzen Kulturen ihre Identität genommen, die Kinder der "Wilden" zwangsenteignet und ins Getto verfrachtet. ER hatte keine Probleme mit Laieninvestitur, Konkordaten mit Nationalsozialistischen Regimen und der Frage um die Interpretationshoheit seines Vorlebens, dem Segnen von Waffen, "heiligen Kriegen" oder ähnlichem.

Diese "Probeme" hatten und haben aber sehr wohl ein nicht unwesentlicher Teil derer, die sich besonders lautstark auf ihn berufen und ihn vielleicht sogar bisweilen missbrauchen ...

Die Frage ist also schlecht auf Jesus alleine zu zu spitzen, im von dir angedeuteten Sinne. Sie ist zunächst eine "menschgemachte" und als solche sollte sie hier auch verhandelt werden hier denke ich.

Stirner
Zuletzt geändert von Stirner am Dienstag 13. Mai 2008, 00:25, insgesamt 2-mal geändert.

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

Jedenfalls sollte man als Katholik nicht mit Kommunisten und sonstigen Linken sympathisieren. Gut, andererseits könnte auch das letztlich der Kirche nichts anhaben, da diese am Ende sowieso siegen wird.

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

Also gegen islamische Feindbilder bin ich allerdings auch. Die Muslime sind eigentlich so etwas wie unsere Verbündete gegen die Säkularen. Welche Funktionen Feindbilder haben, kann ich nicht sagen. Antiislamische Feindbilder werden jedenfalls von den Neocons und der skandinavischen Seidenfaden-Presse, von Henryk M. Broder et consortes in die Welt gesetzt, damit der israelische Staat mehr moralische Unterstützung aus der Christenheit gegen die Araber erhält.

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overkott
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Beitrag von overkott »

Stimmt, Stirner, hat ER alles nicht gemacht. Deshalb haben sich die Franziskaner IHN zum Vorbild genommen.

Alle die sich nicht besonders lautstark auf ihn berufen, waren natürlich nicht alle ganz anders.

Unser Vater im Himmel lässt eben seine Sonne aufgehen über Gute und Böse, über Gerechte und Selbstgerechte.

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Edi
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Beitrag von Edi »

Stirner hat geschrieben:Zumindest hat ER auch keine Kreuzzüge geführt und keine Inquisition gestiftet, er ist nicht mordend und brandschatzend durch das Land gezogen, hat nicht Bildung monopolisiert, ganzen Kulturen ihre Identität genommen, die Kinder der "Wilden" zwangsenteignet und ins Getho verfrachtet. ER hatte keine Probleme mit Laieninvestitur, Konkordaten mit Nationalsozialistischen Regimen und der Frage um die Interpretationshoheit seines Vorlebens, dem Segnen von Waffen, "heiligen Kriegen" oder ähnlichem.

Diese "Probeme" hatten und haben aber sehr wohl ein nicht unwesentlicher Teil derer, die sich besonders lautstark auf ihn berufen und ihn vielleicht sogar bisweilen missbrauchen ...

Die Frage ist also schlecht auf Jesus alleine zu zu spitzen, im von dir angedeuteten Sinne. Sie ist zunächst eine "menschgemachte" und als solche sollte sie hier auch verhandelt werden hier denke ich.
Die Frage war aber auch durchaus so zu verstehen, dass damit der einzelne Christ angesprochen wird.
Was mich und viele andere angeht, haben wir mit deinen Vorhaltungen, die alle weitgehend der Verganengheit angehören, nichts zu tun. Ein gewisse Ordnung in der Kirche muss es aber geben, die hat Jesus auch gewollt, siehe seine Worte zu den Händlern im Tempel.

Stirner
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Beitrag von Stirner »

Lieber Edi,

Vorhaltungen hätte ich unternommen wenn ich euch dies zugeordnet hätte als Tun oder Wollen, dieses habe ich so aber nicht.

Es gibt aber sehr wohl eine Differenz zwischen "dem Geist der Bergpredigt" (wie Bob es bezeichnete) oder dem Vorleben Christi und der Interpretation und Realisation von Glauben in der profanen Welt durch eine Institution. Es macht hier schlicht keinen Sinn wenn "Gott" und “Heiliger Geist” als Antwort kommt, wo nach menschgemachtem und zu verantwortendem gefragt wurde und nach “Kirchenpolitik” (hier auch durch Bob und vorausgesetzt ich verstehe ihn richtig) und halt diese Antwort so eingesetzt wird, als ob es eben diese Differenz nicht gäbe - zwischen Recht und Unrecht oder "Gotteswille" versus Klerikale Interpretation davon.

Alles innerhalb einer hirachischen Institution, die sehr wohl Einfluss nimmt auf ausgesprochen weltliche Angelegenheiten ...

Sie tut dies manchmal aus meiner Sicht zum Guten und manchmal zum ausgesprochen Schlechten aber sie tut es niemals völlig ohne Irrwege oder gar unter Laborbedingungen ohne reale Konsequenzen denen man sich retrospektiv nicht stellen müsste.

Beileibe nicht alle Probleme in dem Kontext sind "historische". Man könnte nach Ächtung von Landminen fragen oder nach dem Umgang mit der Befreiungstheologie oder der Diversifizität eines zentralistischen Organs, dass in rückständigen Ländern, mit ungebildetem "Klientel" ganz andere Öffnungen vollzieht (oder eben auch nicht), wie in den Informationsgesellschaften. Also eine Kirche, die sich ihren vielleicht selbstgewählten Feindbildern und auch der eigenen historischen Schuld immer nur unter absolut größtem Druck und ausgesprochen reaktiv zu stellen scheint, als ob sie sich damit schaden würde, wenn sie sich selbst manchmal in etwas mehr Demut hüllte.

Irgendwie scheint mir heute der Geist des erste Vatikanischen Konzils manchmal erneut deutlich lauter, als der des Zweiten in diesem Kontext und mich interessiert warum das so ist?

Ich finde die hier getroffenen, manchmal arg formelhaften Verweise auf “sein Wort” sollten nicht die Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln ersetzen und auch nicht in Bezug auf die Institution, welche den eigenen Glauben repräsentiert.

Das Wort zu predigen bedeutet nicht zwangsläufig es auch zu befolgen oder es verstanden zu haben.

Daher würde ich einfach mal anregen wollen hier diesen bisher sehr abstrakten Diskurs auf die Menschliche- und auf die Handlungsebene zu verfrachten, dann bekommt er auch mehr Substanz vielleicht.

Die Frage nach dem Umgang mit dem Islam, Parallelen und Unterschieden, Ethischen Konzepten auf die man sich verständigen könnte und Koexistenz wäre eine von vielen hoch spannenden dabei. Zunächst braucht es aber die Klärung um Bobs Fragen als Grundlage für den konkreten Diskurs.

Wenn ich diffus im Hinterkopf Feindbilder als etwas irgendwie notwendiges und identitäts- stiftendes verbuche brauche ich tatsächlich nicht weiterfragen oder denken. Wenn ich ihre immanenten Funktionen nicht beschreibe und enttarne brauche ich auch über Toleranz nicht reden, sie wäre eh nur ein Instrument der Tarnung dann. Auf so einer Grundlage geht dann tatsächlich nur eine harte Konfrontation von "absoluten Wahrheiten" und “Erleuchtung”, wie sie in Beiträgen eines Raphael hier aufscheinen irgendwie, der sich auch nicht in die Niederungen einer echten Kontroverse herablassen mag oder auch nur bereit wäre Argumente zusammen zu tragen um eine gemeinsame Schnittmenge als “Verhandlungsbasis” zu finden.

Ich finde man sollte wirklich den ganzen Ballast einmal abschütteln und auf die real gestellten Fragen eingehen und zwar ohne “Bedrohtheitsgefühle” als Diskurs Grundlage.

Lieben Gruß,

Stirner

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Beitrag von Esperanto »

Und die Homolobby ist auch noch unser Feindbild, fällt mir gerade ein.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Bob hat geschrieben:Mein Respekt gilt allen, die der Bergpredigt Jesu folgen - eifernde Fundamentalisten ALLER Religionen gehören nicht dazu ... :nein:
Aber nicht doch, Bob!
Oder haben wir in "den Fundamentalisten" doch noch eines gefunden? :shock:

Raphael

Beitrag von Raphael »

Stirner hat geschrieben:Warum fürchtet ihr euch hier eigentlich so sehr?

Oder ist es eine "Heiden Angst" die euch hier schon in die Verteidigungshaltung ohne jeden Angriff treibt?

Also ich finde Bob`s Fragen spannend und vermute sie wären auch beantwortbar und vor allem - jenseits des hier gezeigten - über den Graben diverser Grundhaltungen diskursfähig, ohne folkloristischen Insiderrhetorik.

Tatsächlich weichen hier alle den Fragen nach “der Funktion von Feindbilder” im Wesentlichen aus und versuchen den Fragesteller lieber auf Nebenkriegsschauplätze zu ziehen und in Diskurse jenseits des gesetzten “mainframe” zu verwickeln. Aus Bob wird dann Schmusebob und es werden selbstgefällig Kindercomics verlinkt zur Belegführung und etwas hohle Phrasen gedroschen und man fragt sich ein wenig warum der Forenteil ausgerechnet “Scribtorium” titelt und nicht einfach “Selbstbeweihräucherungseck”?

Vielleicht versteht sich dieses Scribtorium aber auch tatsächlich als Hort von Kopisten, die nichts neues denken sollen, nichts wagen dürfen, sondern alleine sakrale Schriften und Illuminationen vervielfältigen, möglichst buchstabengetreu und irgendwie mantraesque?

Versuche Dritter zurück zum Thema zu finden werden mit langweiligen und billigen Nickname Scharmützeln quittiert (mein Stirner kommt übrigens gar nicht von Max ;-)), ohne dabei aber auch nur eine der aufgeworfenen Fragen inhaltlich wirklich an zu fassen. Es scheint einfach irgendwie nicht koscher ins Gespräch zu treten, wenn man nicht schon vorher eines Geistes ist. Unsinnige Beißreflexe werden ausgepackt ...

Es wird überhaupt einiges an mir ziemlich unnötig erscheinenden Aufwand betrieben, um nur nicht themenrelevant zu antworten. Ich tue es jetzt hier selbst und rede am Thema vorbei, es scheint auch nicht mehr wirklich darauf an zu kommen.

Seltsam oder vielleicht auch nicht?

Spannend zunächst erscheint mir, dass Feindbilder trotzdem thematisch aufscheinen, vor allem in der reflektorischen Abwehr dem Thema gegenüber und dem grundsätzlichen Misstrauen wenn diese Fragen “von außen” herangetragen werden. Nicht die Frage scheint für euch spannend, sondern primär wer sie denn stellte und was dessen Hintergrund sei? Warum eigentlich?

Es ging hier nach meiner Verständnis nicht darum den Absolutheitsanspruch des “ultimativ richtigen Glaubens” zu diskreditieren, sondern aus zu looten, ob es trotz “innerer Wahrheit” Raum gibt andere Wahrheiten stehen zu lassen. Also Feindbilder eben nicht als zwangsläufige Folge einer inneren Überzeugung zu etwas entstehen zu lassen, wie es in einem der letzten Beiträge abgehandelt wurde.

Hier scheint aber die Angst von Sinnverlust, oder vielleicht auch die mangelnde Souveränität der Gläubigen innerhalb ihres eigenen Glaubens diese zu zwingen - in eine aggressive Konkurrenz zum Andersartigen zu treten um sich selbst zu beweisen. Die hier entwickelte Polemik deutet für mich jedenfalls eher in eine solche Richtung. Glauben und Institution werden nicht differenziert, irgendeine Mystik und Symbolismus müssen herhalten als schwammige Begründungsgrundlage, warum man immer von absoluten Positionen herablassend belehren muss, nicht aber auf Augenhöhe einen Austausch wagen kann.

Wenn die hier bisher getroffenen (nicht-) Antworten tatsächlich die einzig möglichen sind, scheint ein idiotischer “clash of religions and culture” tatsächlich kaum abwendbar. Bei diesem repetitiven Beharren auf “die letzte Wahrheit” in der Frage nach Wegen zu Optionen von Deeskalation, bei denen sich a priori keiner bedroht fühlen muss, wird es kein “winner takes it all” geben und auch kein Selig Sprechung für Betonköpfe, zumindest hiniden nicht …

Mir ist das zu wenig und zu lau, was da gerade kommt. ;-)

Stirner
Selbstgefälliges Meta-Gelaber! 8)

Das fängt schon mit der falschen Prämisse an ("Furcht") und wird hinterher in keinster Weise besser.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Stirner hat geschrieben:Zumindest hat ER auch keine Kreuzzüge geführt und keine Inquisition gestiftet, ER ist nicht mordend und brandschatzend durch das Land gezogen, hat nicht Bildung monopolisiert, ganzen Kulturen ihre Identität genommen, die Kinder der "Wilden" zwangsenteignet und ins Getto verfrachtet. ER hatte keine Probleme mit Laieninvestitur, Konkordaten mit Nationalsozialistischen Regimen und der Frage um die Interpretationshoheit seines Vorlebens, dem Segnen von Waffen, "heiligen Kriegen" oder ähnlichem.
Wen willst Du mit dieser antikirchlichen Propagandaliste beeindrucken?
Meinst Du, die Gläubigen kennen diese "Kritikpunkte" nicht?

Du hast übrigens noch
- den Lebenswandel der Renaissancepäpste
- Beschäftigung von Zwangsarbeitern während World War II
- pädophile Priester
- zölibatsverachtende Nonnen
- und vieles andere mehr
vergessen ...........

Raphael

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Dann brauchen wir die Gabe der Frömmigkeit, die uns in gesunder Weise die Wahrheiten des Glaubens und der Schrift vorstellt und sie uns fest umschließen lässt, weil unsere Intelligenz sie nur unvollkommen verstehen kann.
(Bonventura, Die sieben Gaben, Buch 8, Kap. 11)
Wem willst Du damit Frömmigkeit zusprechen?
Thomas von Aquin, Deinem heißgeliebten Bonaventura, Dir oder mir?

Oder hast Du etwa vor, jemandem Intelligenz abzusprechen? :roll:

Raphael

Beitrag von Raphael »

Peti hat geschrieben:Alle Weltreligionen erheben mehr oder weniger einen Absolutheitsanspruch.
Amen!
Peti hat geschrieben:Somit entstehen immer wieder Feindbilder.
Die Ansprüche lassen sich durch keine Synthese aufheben.
Die Feindbilder entstehen weniger wegen der Ansprüche, sondern mehr wegen der falschen Religion.
Peti hat geschrieben:Der Traum einer Menschheitsreligion dürfte innerhalb der Weltgeschichte unrealisierbar sein.
Selbst in der katholischen Kirche gibt es solche Phantasten!
Als einer unter vielen sei Hans Küng genannt ...........
Peti hat geschrieben:Gibt es aber eine Religion,die den Anspruch erheben kann, alles Positive der übrigen in sich einbergen und vollenden zu können?
Schaut man auf die Anhänger und Mitläufer des Christentums kann man diesen Anspruch kaum erkennen.
Der Anspruch des Christentums beruht auf der analogielosen Gestalt Jesu Christi.Dieses Anspruchs wegen wurde er gekreuzigt.
Dem Christen der Jesus nachfolgt leuchtet das ein.
Das Skandalon des Kreuzes ist Gottes Angebot an die Menschen.
Jesu Erniedrigung am Kreuze ist eine Erhöhung, sein Tod wurde zum Leben.

Ja, nicht nur zum Leben, sondern zum ewigen Leben!

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Peti
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Beitrag von Peti »

Feindbilder baut man auch ab,wenn man füreinander betet.Allen religiösen Menschen gemeinsam ist die Sehnsucht nach Gott.
Bonaventura schliesst sein "Breviloloquium" mit einem Gebet Anselms von Canterbury, das seiner Sehnsucht Ausdruck verleiht:

"Ich bitte dich, o Gott,
dass ich dich erkennen und lieben möge,
damit ich mich auch an dir freue.
Und wenn ich das zur Fülle in diesem Leben nicht vermag,
so gwähre mir,
dass ich wenigstens von Tag zu Tag darin fortschreite,
bis die Fülle kommt.
Möge meine Erkenntnis von dir
hier auf Erden fortschreiten-
und dort vollkommen sein.
Möge meine Liebe hier wachsen-
und dort vollkommen sein.
Auf dass meine Freude schon hier gross sei in der Hoffnung-
und dort in der Wirklichkeit vollendet.
Herr, durch deinen Sohn heisst du uns bitten,
und versprichst, dass wir empfangen werden,
dass unsere Freude vollkommen sei.
In der Zwischenzeit soll mein Geist darüber nachsinnen,
meine Zunge davon sprechen,
mein Herz dies lieben,
meine Seele danach hungern,
mein Leib danach dürsten,
ja mein ganzes Wesen sich danach sehnen,
bis ich eintrete in diese Freude meines Herrn
des dreifaltig-einen Gottes."

Stirner
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Beitrag von Stirner »

Raphael hat geschrieben:
Bob hat geschrieben:Mein Respekt gilt allen, die der Bergpredigt Jesu folgen - eifernde Fundamentalisten ALLER Religionen gehören nicht dazu ... :nein:
Aber nicht doch, Bob!
Oder haben wir in "den Fundamentalisten" doch noch eines gefunden? :shock:
Irgendwie eine ganz altersschwache Ablenkungsdialektik Raphael.

Ist doch langweilig und öde jeden Text danach zu filtern welche Bälle man wie zurückspielen kann. Das ist doch kein Wettbewerb für Besserwisser oder?

Stirner

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Beitrag von Stirner »

Raphael, du schaffst es wirklich auf jeden Gedanken und jede Argumentationskette im Kontext einen "Einzeiler" als Antwort zu formulieren, bewundernswert!

Nur solltest du vielleicht trotzdem manchmal genauer lesen, weniger unterstellen und nicht immer Motivationen qua Schubladen unterschieben.

Du führst irgendwie Selbstgespräche und beantwortest nur die eigenen Fragen hier ... ;-)

Liest sich aber stellenweise witzig deine Aggroagitation von der erhabenen Kanzel.

Stirner

Raphael

Beitrag von Raphael »

Stirner hat geschrieben:Irgendwie eine ganz altersschwache Ablenkungsdialektik Raphael.
Immer hübsch auf der Meta-Ebene bleiben, Max! :roll:

Da ist man ja sooooo unangreifbar und kann dem (oder den) Anderen den Stempel des Dummerjans aufdrücken. Selbstverständlich nur zwischen den Zeilen, denn eigentlich hat man das ja gar nicht gesagt ................

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