Die Schriften Josemaría Escrivás empfinde ich, wenn auch nicht als "klebrig", so doch als "sperrig" und somit ebenfalls als nicht leicht zugänglich.Edi hat geschrieben: Man kennt, Gott sei Dank wirkliche Heilige, die sich klar und deutlich geäussert haben und die sich nicht scheuten, den Leuten die ungeschminkte Wahrheit zu sagen, nämlich die, dass der Mensch verloren geht, wenn er Christus nicht in sein Leben aufnimmt. Insoweit liegt eben das Heil auch in unserer Verantwortung, denn man kann Christus auch zurückweisen.
http://www.taize.fr/de_article1389.html
Saint Frère Roger?
Re: Saint Frère Roger?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Saint Frère Roger?
Ich kann über die Schriften des heiligen Josemaría nicht viel sagen, weil ich sie nicht gelesen habe. Ich weiß allerdings, dass sich viele in seinem Werk als rechts verstehen. Es gibt dort aber auch fromme Priester und freundliche Leute mit herzlicher Offenheit.ad-fontes hat geschrieben:Die Schriften Josemaría Escrivás empfinde ich, wenn auch nicht als "klebrig", so doch als "sperrig" und somit ebenfalls als nicht leicht zugänglich.Edi hat geschrieben: Man kennt, Gott sei Dank wirkliche Heilige, die sich klar und deutlich geäussert haben und die sich nicht scheuten, den Leuten die ungeschminkte Wahrheit zu sagen, nämlich die, dass der Mensch verloren geht, wenn er Christus nicht in sein Leben aufnimmt. Insoweit liegt eben das Heil auch in unserer Verantwortung, denn man kann Christus auch zurückweisen.
http://www.taize.fr/de_article1389.html
-
Raphael
Re: Saint Frère Roger?
Aber das Herz schlägt doch auch bei denen links, oder?overkott hat geschrieben:Ich weiß allerdings, dass sich viele in seinem Werk als rechts verstehen.
Re: Saint Frère Roger?
Wenn es um grundlegende christliche Wahrheiten geht, braucht man nicht hüh und hott zu schreiben. Ansonsten kommt sehr leicht der Verdacht auf, man habe selber nichts begriffen und sei wie viele Leute in Kirchen, Klöstern und Gemeinden halt nur christlich angestrichen und konditioniert.ad-fontes hat geschrieben:Die Schriften Josemaría Escrivás empfinde ich, wenn auch nicht als "klebrig", so doch als "sperrig" und somit ebenfalls als nicht leicht zugänglich.Edi hat geschrieben: Man kennt, Gott sei Dank wirkliche Heilige, die sich klar und deutlich geäussert haben und die sich nicht scheuten, den Leuten die ungeschminkte Wahrheit zu sagen, nämlich die, dass der Mensch verloren geht, wenn er Christus nicht in sein Leben aufnimmt. Insoweit liegt eben das Heil auch in unserer Verantwortung, denn man kann Christus auch zurückweisen.
http://www.taize.fr/de_article1389.html
Escriva schreibt, so ich mich an ein Buch von ihm recht erinnere, wohl weniger Grundlegendes, sondern setzt den Glauben bereits voraus.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Re: Saint Frère Roger?
Hauptsache, es schlägt christlich.Raphael hat geschrieben:Aber das Herz schlägt doch auch bei denen links, oder?overkott hat geschrieben:Ich weiß allerdings, dass sich viele in seinem Werk als rechts verstehen.
-
Raphael
Re: Saint Frère Roger?
Ja, denn dann hat es die Mitte gefunden ..................overkott hat geschrieben:Hauptsache, es schlägt christlich.Raphael hat geschrieben:Aber das Herz schlägt doch auch bei denen links, oder?overkott hat geschrieben:Ich weiß allerdings, dass sich viele in seinem Werk als rechts verstehen.
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Re: Re:
Die Kirche sieht die Kirchenstrafe Anathema nicht mehr vor und verkündet sie mithin auch nicht mehr. Deshalb könnte ich mich auch nicht "im Anathem" wieder finden.ad-fontes hat geschrieben:Dann mal raus mit der Sprache!Dottore Cusamano hat geschrieben:Aus gleich mehreren Gründen ist dies wieder einmal eine völlig blödsinnige sowie unzutreffende Meinungsäußerung.ad-fontes hat geschrieben:Solltest du das Bekenntnis der 318 hl. Väter von Nikäa und das der 150 hl. Väter von Konstantinopel dergestalt ergänzen, bist du im Anathem.Dottore Cusamano hat geschrieben: Wenn Du mit "katholische Kirche" die eine, heilige, römisch-katholische und apostolische Kirche, die vom Nachfolger Petri (d.h. vom heiligen Vater, dem Bischof von Rom) und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird, meinst, dann genügt mir das auch und wir haben einen Konsens.
I.Ü. wäre eine derartige Ergänzung eventuell unzulässig aber noch lange keine Häresie. Der Zusatz "römisch" wäre lediglich klarstellend im Hinblick auf den Umstand, dass die katholische Kirche durch den Bischof von Rom geleitet wird, der das unfehlbare Lehramt innehat, Stellvertreter Jesu Christi auf Erden und Oberhaupt der gesamten Christenheit ist.
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
Re: Saint Frère Roger?
Nach 2000 Jahren hat sich im Hinblick auf das Anathema das fünfte Gebot endlich durchgesetzt.
Vielleicht klappt das auch noch mal bei der Exkommunikation.
Aber da ist Vorsicht angebracht.
Vielleicht klappt das auch noch mal bei der Exkommunikation.
Aber da ist Vorsicht angebracht.
- cantus planus
- Beiträge: 24273
- Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
- Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg
Re: Saint Frère Roger?
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.
Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Re: Saint Frère Roger?
Natürlich, auch die Art, wie fr Roger z.B. während der Gebete mit den Kinder umging, war eben- typisch fr. Roger, weshalb sein von mir sehr geschätzter Nachfolger, fr. Alois, erst garnicht versucht, fr. Roger irgendwie zu kopieren/nachzuahmen.ad-fontes hat geschrieben: ....
Fr. Roger als charismatischer Begründer hat seine eigene poetisch eingefärbte Sprache; ein unverwechselbares Original; authentisch und glaubwürdig. Sucht man es zu kopieren, wird es zur Mime.
Das beginnt bei einigen Brüdern und setzt sich bei manchen "Taizéanhängern" fort.
carpe diem - Nutze den Tag !
Re: Saint Frère Roger?
Sprachlich hätte ich manches sicher anders ausgedrückt, aber rein inhaltlich gesehen? Also in Bezug auf christlichen Glauben,Dialog usw.overkott hat geschrieben:König, Reich, Machtergreifung - die Sprache gefällt mir nicht.
carpe diem - Nutze den Tag !
Re: Saint Frère Roger?
Wenn's von Bonaventura geweesen wäre, hätte es overkott wahrscheinlich gefallen.Pit hat geschrieben:Sprachlich hätte ich manches sicher anders ausgedrückt, aber rein inhaltlich gesehen? Also in Bezug auf christlichen Glauben,Dialog usw.overkott hat geschrieben:König, Reich, Machtergreifung - die Sprache gefällt mir nicht.
???
Re: Saint Frère Roger?
Für einen protestantischen Text gar nicht schlecht.Pit hat geschrieben:Sprachlich hätte ich manches sicher anders ausgedrückt, aber rein inhaltlich gesehen? Also in Bezug auf christlichen Glauben,Dialog usw.overkott hat geschrieben:König, Reich, Machtergreifung - die Sprache gefällt mir nicht.
Re: Saint Frère Roger?
Ich stehe auch dem heiligen Bonaventura nicht unkritisch gegenüber. Natürlich ist er aus seiner Zeit und in seinem Umfeld zu verstehen. Seine besondere Leistung liegt sicher darin, den vernünftigen Zugang der Tradition zum Wort Gottes überliefert zu haben.anneke6 hat geschrieben:Wenn's von Bonaventura geweesen wäre, hätte es overkott wahrscheinlich gefallen.Pit hat geschrieben:Sprachlich hätte ich manches sicher anders ausgedrückt, aber rein inhaltlich gesehen? Also in Bezug auf christlichen Glauben,Dialog usw.overkott hat geschrieben:König, Reich, Machtergreifung - die Sprache gefällt mir nicht.
Re: Saint Frère Roger?
Overkott, meine Frage bleibt, was sagst Du inhaltlich zu dem Text?
carpe diem - Nutze den Tag !
Re: Re:
Willst du damit sagen, die Beschlüsse der ökumenischen Synoden sind außer Kraft gesetzt worden? Wenn ja, durch wen?Dottore Cusamano hat geschrieben: Die Kirche sieht die Kirchenstrafe Anathema nicht mehr vor und verkündet sie mithin auch nicht mehr. Deshalb könnte ich mich auch nicht "im Anathem" wieder finden.
1. Die (Gesamt-)Kirche wird nicht durch den Bischof von Rom geleitet, sondern jede Ortskirche bzw. jeder Ortskirchenverband (autokephale Metropolie, Patriarchat) hat jeweils ein eigenen Diener, der das höchste Leitungsamt innehat, sofern er rechtgäubig ist und mit anderen rechtgläubigen Hirten in Gemeinschaft steht, durch deren Zusammenwirken auch gesamtkirchlich Dinge des Glaubens und der Ordnung beschlossen werden können.Dottore Cusamano hat geschrieben: I.Ü. wäre eine derartige Ergänzung eventuell unzulässig aber noch lange keine Häresie. Der Zusatz "römisch" wäre lediglich klarstellend im Hinblick auf den Umstand, dass die katholische Kirche durch den Bischof von Rom geleitet wird, der das unfehlbare Lehramt innehat, Stellvertreter Jesu Christi auf Erden und Oberhaupt der gesamten Christenheit ist.
2. Der Bischof von Rom hat nicht das unfehlbare Lehramt inne, sondern die Gemeinschaft der Bischöfe, deren Erster der Ehre nach er ist, sofern er sich in Gemeinschaft mit ihnen befindet und nicht der Häresie verfallen ist.
3. Einen juridischen Stellvertreter hat unser Herr Jesus Christus nicht eingesetzt, außer dass jeder Bischof, jeder Priester, Bild Christi ist, wenn er im Namen der Kirche handelt.
4. Das Oberhaupt der gesamten Christenheit, also der katholischen Kirche, ist der auferstandene und erhöhte Herr und sonst niemand.
Oder muss ich den katholischen Glauben an der Pforte ablegen?
http://www.ccel.org/ccel/schaff/npnf214.xi.xiii.htmlChalcedonense hat geschrieben:These things, therefore, having been expressed by us with the greatest accuracy and attention, the holy Ecumenical Synod defines that no one shall be suffered to bring forward a different faith (ἑτέραν πίστιν), nor to write, nor to put together, nor to excogitate, nor to teach it to others. But such as dare either to put together another faith, or to bring forward or to teach or to deliver a different Creed (ἕτερον σύμβολον) to as wish to be converted to the knowledge of the truth, from the Gentiles, or Jews or any heresy whatever, if they be Bishops or clerics let them be deposed, the Bishops from the Episcopate, and the clerics from the clergy; but if they be monks or laics: let them be anathematized.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Re: Saint Frère Roger?
Jetze scheint et wohl doch so, dass Kardinal Kasper wegen seines unendschuldbaren Fehlers, den (angeblich doch nicht vollkommen zurückgekehrten) Bruder Roger nach röm.-kath. Ritus beerdigt zu haben, von seinem Amt abberufen wird.
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
- Robert Ketelhohn
- Beiträge: 26022
- Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
- Wohnort: Velten in der Mark
- Kontaktdaten:
Re: Saint Frère Roger?
Es ist wohl eher das Alter.
Im übrigen kreide ich dem Kasper manches an, aber
gewiß nicht die Beerdigung von Bruder Roger.
Im übrigen kreide ich dem Kasper manches an, aber
gewiß nicht die Beerdigung von Bruder Roger.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Re: Saint Frère Roger?
Jetzt wollte ich gerade fragen, wie denn das sein könne - nach so langer Zeit? Da hätte der Vatikan doch viel früher reagiert.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Es ist wohl eher das Alter.
Im übrigen kreide ich dem Kasper manches an, aber
gewiß nicht die Beerdigung von Bruder Roger.
Du hast die Frage vorauseilend beantwortet
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104
User hat sich vom KG verabschiedet
User hat sich vom KG verabschiedet
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Re: Saint Frère Roger?
Wieso hätte der Vatikan zeitnaher reagieren sollen? Um den kirchenfeindlichen Teil der Journaille, der auch den ökumenischen Gedanken für seine Interessen mißbraucht und Desinformation betreibt, direkt mit der Nase auf diesen Vorfall (die bewusste und unerlaubte Beerdigung eines - nach Auffassung der Öffentlichkeit -protestantischen Christen nach röm.-kath. Ritus) zu stoßen?
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
- Robert Ketelhohn
- Beiträge: 26022
- Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
- Wohnort: Velten in der Mark
- Kontaktdaten:
Re: Saint Frère Roger?
Es gibt keinerlei „Reaktion“ seitens „des Vatikans“ auf Bruder
Rogers Bestattung und Kaspers Mitwirkung.
Rogers Bestattung und Kaspers Mitwirkung.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Re: Saint Frère Roger?
Bis zu seiner Heiligsprechung wird es aber wahrscheinlich noch 300 Jahre dauern, wenn sie nicht erst beim Jüngsten Gericht erfolgt.
-
civilisation
- Beiträge: 10481
- Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15
Re: Saint Frère Roger?
overkott hat geschrieben:Bis zu seiner Heiligsprechung wird es aber wahrscheinlich noch 300 Jahre dauern, wenn sie nicht erst beim Jüngsten Gericht erfolgt.
So fest wie Du Dich an Deinen Bonaventura klammerst und seine Aussagen immer für die Zwecke, die Du gerade brauchst, aus dem Zusammenhang reißt, klammere ich mich an die Prophezeihung, die jetzt für das Jahr 2012 gilt und in einigen Kinos zum Besten gegeben wird.
Es wird nicht noch 300 Jahre dauern. Das "Jüngste Gericht" kommt eher.
Und bevor der Fr. Roger dran ist, muß Luther heiliggesprochen werden. Einen Fürsprecher dafür hat er ja schon aus dem Kardinalskollegium.
P.S.: Weißt Du eigentlich, was Du da für einen Quatsch - nicht nur hier - daherredest, overkott?
Re: Saint Frère Roger?
Ich habe von Bonaventura eins gelernt: Nimm dich selbst und die Leute, wie sie sind. Sei offen für Andersdenkende, dann bist du wirklich katholisch.civilisation hat geschrieben:overkott hat geschrieben:Bis zu seiner Heiligsprechung wird es aber wahrscheinlich noch 300 Jahre dauern, wenn sie nicht erst beim Jüngsten Gericht erfolgt.
So fest wie Du Dich an Deinen Bonaventura klammerst und seine Aussagen immer für die Zwecke, die Du gerade brauchst, aus dem Zusammenhang reißt, klammere ich mich an die Prophezeihung, die jetzt für das Jahr 2012 gilt und in einigen Kinos zum Besten gegeben wird.
Es wird nicht noch 300 Jahre dauern. Das "Jüngste Gericht" kommt eher.
![]()
Und bevor der Fr. Roger dran ist, muß Luther heiliggesprochen werden. Einen Fürsprecher dafür hat er ja schon aus dem Kardinalskollegium.
P.S.: Weißt Du eigentlich, was Du da für einen Quatsch - nicht nur hier - daherredest, overkott?
OTs aus "Berufen zur caritas"
Dieser Beitrag und einige nachfolgende Beiträge wurden aus einem anderen Thema hierhin verschoben.
Ich denke, dass auch Frère Roger unter diese Heiligenfiguren gehört. Ich habe ihn nie für das Nonplusultra gehalten. Aber Frère Roger ist ein wichtiger von vielen versöhnt Verschiedenen.Peti hat geschrieben:"Berufen zur caritas"- ist doch für einen Christen ein so selbstvertändliches Thema, dass man darüber eigentlich gar nicht soviel schreiben muss.
Und wir haben auch genug Vorbilder:
"Heiligengestalten wie Franz von Assisi, Ignatius von Loyola, Johannes von Gott, Kamillus von Lellis, Vinzenz von Paul, Louise de Marillac, Guiseppe B. Cottolengo, Johannes Bosco, Luigi Orione und Teresa von Kalkutta- um nur einige zu nennen- sind berühmte Vorbilder sozialer Liebestätigkeit für alle Menschen guten Willens. Die Heiligen sind die wahren Lichtträger der Geschichte, weil sie die Menschen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe sind."
(Deus caritas est, K.40)
Re: Berufen zur caritas
Nein - der ganz bestimmt NICHT.overkott hat geschrieben:Ich denke, dass auch Frère Roger unter diese Heiligenfiguren gehört. Ich habe ihn nie für das Nonplusultra gehalten. Aber Frère Roger ist ein wichtiger von vielen versöhnt Verschiedenen.Peti hat geschrieben:"Berufen zur caritas"- ist doch für einen Christen ein so selbstvertändliches Thema, dass man darüber eigentlich gar nicht soviel schreiben muss.
Und wir haben auch genug Vorbilder:
"Heiligengestalten wie Franz von Assisi, Ignatius von Loyola, Johannes von Gott, Kamillus von Lellis, Vinzenz von Paul, Louise de Marillac, Guiseppe B. Cottolengo, Johannes Bosco, Luigi Orione und Teresa von Kalkutta- um nur einige zu nennen- sind berühmte Vorbilder sozialer Liebestätigkeit für alle Menschen guten Willens. Die Heiligen sind die wahren Lichtträger der Geschichte, weil sie die Menschen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe sind."
(Deus caritas est, K.40)
Grüße,
Albert
- lutherbeck
- Beiträge: 4004
- Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09
Re: Berufen zur caritas
Doch, gerade der!Albert hat geschrieben:Nein - der ganz bestimmt NICHT.overkott hat geschrieben:Ich denke, dass auch Frère Roger unter diese Heiligenfiguren gehört. Ich habe ihn nie für das Nonplusultra gehalten. Aber Frère Roger ist ein wichtiger von vielen versöhnt Verschiedenen.Peti hat geschrieben:"Berufen zur caritas"- ist doch für einen Christen ein so selbstvertändliches Thema, dass man darüber eigentlich gar nicht soviel schreiben muss.
Und wir haben auch genug Vorbilder:
"Heiligengestalten wie Franz von Assisi, Ignatius von Loyola, Johannes von Gott, Kamillus von Lellis, Vinzenz von Paul, Louise de Marillac, Guiseppe B. Cottolengo, Johannes Bosco, Luigi Orione und Teresa von Kalkutta- um nur einige zu nennen- sind berühmte Vorbilder sozialer Liebestätigkeit für alle Menschen guten Willens. Die Heiligen sind die wahren Lichtträger der Geschichte, weil sie die Menschen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe sind."
(Deus caritas est, K.40)
Grüße,
Albert
Lutherbeck!
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
-
civilisation
- Beiträge: 10481
- Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15
Re: Berufen zur caritas
Ich stimme Albert vollstens zu.
Das von mir gebrachte Zitat von Schutz-Marsauche sagt alles aus.
Hier ist es nochmals für die Frere-Roger-in-den-Himmel-und-auf-den-Altar-Heber:
„Geprägt vom Lebenszeugnis meiner Großmutter fand ich, wie sie, meine Identität als Christ darin, in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des katholischen Glaubens zu versöhnen, ohne mit irgendjemandem zu brechen.“
Er hat also mit dem Glauben seiner Ursprünge nicht gebrochen, blieb also in seiner Irrlehre der reformatorischen Gemeinschaften verhaftet. Nix da mit "katholisch" geworden.
Das von mir gebrachte Zitat von Schutz-Marsauche sagt alles aus.
Hier ist es nochmals für die Frere-Roger-in-den-Himmel-und-auf-den-Altar-Heber:
„Geprägt vom Lebenszeugnis meiner Großmutter fand ich, wie sie, meine Identität als Christ darin, in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des katholischen Glaubens zu versöhnen, ohne mit irgendjemandem zu brechen.“
Er hat also mit dem Glauben seiner Ursprünge nicht gebrochen, blieb also in seiner Irrlehre der reformatorischen Gemeinschaften verhaftet. Nix da mit "katholisch" geworden.
- lutherbeck
- Beiträge: 4004
- Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09
Re: Berufen zur caritas
Na, sie werfen sich ja alle gegenseitig Irrlehren vor...civilisation hat geschrieben:Ich stimme Albert vollstens zu.
Das von mir gebrachte Zitat von Schutz-Marsauche sagt alles aus.
Hier ist es nochmals für die Frere-Roger-in-den-Himmel-und-auf-den-Altar-Heber:
„Geprägt vom Lebenszeugnis meiner Großmutter fand ich, wie sie, meine Identität als Christ darin, in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des katholischen Glaubens zu versöhnen, ohne mit irgendjemandem zu brechen.“
Er hat also mit dem Glauben seiner Ursprünge nicht gebrochen, blieb also in seiner Irrlehre der reformatorischen Gemeinschaften verhaftet. Nix da mit "katholisch" geworden.
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Berufen zur caritas
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/356162
Also, da haut mir die Süddeutsche doch zu sehr auf den Putz.
Gerade bei Frère Roger sehe ich jedoch echtes Bemühen um Heiligkeit im Sinne von Frieden und Versöhnung.
Also, da haut mir die Süddeutsche doch zu sehr auf den Putz.
Gerade bei Frère Roger sehe ich jedoch echtes Bemühen um Heiligkeit im Sinne von Frieden und Versöhnung.
-
civilisation
- Beiträge: 10481
- Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15
Re: Berufen zur caritas
Tja, wenn ich Deinen hochgelobt-verehrten Rahner-Schüler Lehmann so anschaue - der ist der Erste, der für die Heiligsprechung Luthers plädiert.overkott hat geschrieben:http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/356162
Also, da haut mir die Süddeutsche doch zu sehr auf den Putz.
Gerade bei Frère Roger sehe ich jedoch echtes Bemühen um Heiligkeit im Sinne von Frieden und Versöhnung.
Und Schutz war auch nicht römisch-katholisch. - Deshalb keine Heiligsprechung für Luther oder Schutz.
Ich wäre einer der Erstunterzeichner einer Unterschriftenaktion "Gegen die Heiligsprechung protestantischer Menschen".
Aber was dies hier alles unter dem Strang "Berufen zur caritas" zu suchen hat ---
-
civilisation
- Beiträge: 10481
- Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15
Re: Berufen zur caritas
Irrlehren in der katholischen Kirche?lutherbeck hat geschrieben:Na, sie werfen sich ja alle gegenseitig Irrlehren vor...civilisation hat geschrieben:Ich stimme Albert vollstens zu.
Das von mir gebrachte Zitat von Schutz-Marsauche sagt alles aus.
Hier ist es nochmals für die Frere-Roger-in-den-Himmel-und-auf-den-Altar-Heber:
„Geprägt vom Lebenszeugnis meiner Großmutter fand ich, wie sie, meine Identität als Christ darin, in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des katholischen Glaubens zu versöhnen, ohne mit irgendjemandem zu brechen.“
Er hat also mit dem Glauben seiner Ursprünge nicht gebrochen, blieb also in seiner Irrlehre der reformatorischen Gemeinschaften verhaftet. Nix da mit "katholisch" geworden.
Höchstens Menschen innerhalb der Kirche, die für sich "größtmöglichen Profit" herausschlagen wollten, was von diversen Menschen - und auch von Dir - als Irrlehre bezeichnet wird.
Luther war Häretiker und Schismatiker. Und deren Anhänger sind es ebenso.