Zusammengefasst: Der emanzipierte Erwachsenenglaube, von dem in den vergangenen Jahrzehnten die Rede ist, bedeutet eine Emanzipation von der Mutter Kirche, eine Emanzipation vom Leib Christi, eine Emanzipation vom Lehramt der Kirche. Das Resultat ist aber tatsächlich kein erwachsener Glaube, sondern eine Abhängigkeit von den wie Wind und Wellen schwankenden Meinungen der Welt, von der Diktatur der Medien und der Massen. Die wahre Emanzipation besteht darin, sich von solcher Diktatur zu befreien, Kind Gottes im Leib Christi zu sein und die Realität zu sehen sowie ihren Herausforderungen zu begegnen.BENEDETTO XVI hat geschrieben: Certo, in questi ultimi decenni, abbiamo vissuto anche un altro uso della parola «fede adulta». Si parla di «fede adulta», cioè emancipata dal Magistero della Chiesa. Fino a quando sono sotto la madre, sono fanciullo, devo emanciparmi; emancipato dal Magistero, sono finalmente adulto. Ma il risultato non è una fede adulta, il risultato è la dipendenza dalle onde del mondo, dalle opinioni del mondo, dalla dittatura dei mezzi di comunicazione, dall’opinione che tutti pensano e vogliono. Non è vera emancipazione, l’emancipazione dalla comunione del Corpo di Cristo! Al contrario, è cadere sotto la dittatura delle onde, del vento del mondo. La vera emancipazione è proprio liberarsi da questa dittatura, nella libertà dei figli di Dio che credono insieme nel Corpo di Cristo, con il Cristo Risorto, e vedono così la realtà, e sono capaci di rispondere alle sfide del nostro tempo.
Der Pegelstand des intellektuellen Niveaus in den Geisteswissenschaften wurde 1996 von dem (linken) Physiker Alan Sokal mittels eines Experiments in der freien Wildbahn bestimmt:
(Meine Hervorhebung)Wikipedia hat geschrieben:Die Sokal-Affäre (auch Sokal-Debatte, -Kontroverse) war eine Auseinandersetzung über die intellektuellen Standards in den Sozial- und Geisteswissenschaften, die durch die Veröffentlichung eines Hoax-Artikels des Physikers Alan Sokal in der sozialwissenschaftlichen Fachzeitschrift „Social Text“ ausgelöst wurde. Sokals Artikel war in postmodernem Jargon formuliert und absichtlich mit zahlreichen logischen und inhaltlichen Fehlern versehen, was von den Redakteuren der Zeitschrift jedoch nicht erkannt wurde. Es folgte eine wissenschaftstheoretische und öffentliche Debatte über mangelnde intellektuelle Strenge bei der Bewertung pseudowissenschaftlicher Artikel in den Sozial- und Geisteswissenschaften und einen möglicherweise schädlichen Einfluss postmoderner Philosophie auf diese Wissenschaften. Weiterhin wurde diesen Disziplinen vorgeworfen, naturwissenschaftliche Konzepte in sinnloser oder missbräuchlicher Weise für ihre Lehren zu verwenden.
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Dieser Vorfall löste im akademischen Milieu und der Presse [...] eine öffentliche Diskussion aus, wie dieser Vorfall im Besonderen und die Seriosität der postmodernen Philosophie im Allgemeinen zu bewerten sei.
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1997 veröffentlichte Sokal zusammen mit seinem belgischen Kollegen Jean Bricmont dazu ein Buch mit dem Titel Impostures Intellectuelles (übersetzt: Intellektuelle Hochstapeleien, deutscher Titel: Eleganter Unsinn — Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften missbrauchen), in dem er seine Thesen erklärt und an Beispielen von Texten bedeutender postmoderner französischer Philosophen erläutert (namentlich [...] und – obwohl kein Postmoderner, als historisches Beispiel – Henri Bergson).