Die Grünen

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Juergen
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen »

Paulus Minor hat geschrieben:Und was ist, wenn die "Neger" nicht "Neger"genannt werden wollen?
Und was ist, wenn die "Neger" gerne "Neger"genannt werden wollen?

Frag sie doch einfach. — Aber wenn schon, dann auch alle und nicht nur ein paar oder eine "repräsentative" Auswahl.
Gruß Jürgen

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Caviteño
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Re: Die Grünen

Beitrag von Caviteño »

Palmesel hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:Man sollte das eigene Wahlprogramm schon kennen, bevor man über "Schuldcocktails" schwadroniert:
??? Kenne ich, deshalb schrieb ich, was ich schrieb. "Erste Wahl - regional" ist grünes Kredo, und nichts anderes. Hier wurde über Bio-Produkte aus der Dritten Welt als Zeichen grüner Bigotterie schwadroniert - selbstredend undifferenzierte Polemik, imho.
Wie bitte? Was wurde geschrieben?
Hier das gesamte Zitat im Zusammenhang. Ausgangspunkt war folgendes Posting von mir:
Caviteño hat geschrieben: Na bitte - wenn es "hart auf hart" geht, sind die Grünen auch nicht "besser" als andere Menschen. Der Unterschied ist eben nur, daß sie anderen ihre Ideen als "gut" verkaufen wollen, selbst aber diese "guten" Früchte nicht genießen mögen - oder böse: Wasser predigen und selbst Wein trinken.

Ich mache denen keine Vorwürfe, nur sollten sie von dem hohen Roß der Volksbelehrung heruntersteigen und zur Kenntnis nehmen, daß die Bevölkerung z.B. der Plan einer "multikulturellen Bildungsgesellschaft" nicht akzeptiert und dieser auch nicht funktionieren wird. Dafür hat man auf die falschen Einwanderungsgruppen gesetzt, wie in der gesamten Einwanderungspolitik. D. ist nicht das Welt-Sozialamt. Wenn man z.B. Flüchtlingsströme aus dem südlichen Afrika verhindern will, muß man auch bereit sein, die dort erzeugten Produkte hier in D. zu kaufen, denn nur so haben die Menschen dort eine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Da nun einmal die Nachfrage nach Hirse oder Erdnüssen hier beschränkt ist, heißt das für die Grünen, auch Erdbeeren im Winter oder frische Zuckererbsen aus Zimbabwe zu erwerben - selbst wenn der Transport dieser Wirtschaftsgüter nicht "klimaneutral" ist.
Aber statt diese relativ einfachen Folgerungen zu ziehen, versucht man es fast allen bequem zu machen: Den Einwanderern mit einer Aufenthaltserlaubnis und Hartz IV, dem Klima mit weniger Lufttransport - nur der deutsche Steuerzahler wird als Melkkuh gesehen, den man nach Belieben ausnehmen kann.
viewtopic.php?f=6&t=14791&start=768

auf das wie folgt geantwortet wurde:
Palmesel hat geschrieben: (...)
Und was den Wirtschaftsgüter-Legenden-Unfug angeht: es sind die Bio-Verbände, die mit dem Spruch "Erste Wahl - regional!" werben. Mir scheint, hier herrscht beim Mixen des Schuldcocktails für die Grünen eine große Wahllosigkeit.
viewtopic.php?f=6&t=14791&start=768

Erst sind es die BIO-Verbände und selbstredend nicht die Grünen, die mit dem Spruch werben. Von BIO-Produkten aus der 3. Welt habe ich nie etwas geschrieben.

Von Grünen habe ich außer Verdrehungen eigentlich auch nie etwas anderes erwartet. Schade, daß diese "Vorurteile" mal wieder bestätigt wurden.

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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi »

Juergen hat geschrieben:
Paulus Minor hat geschrieben:Und was ist, wenn die "Neger" nicht "Neger"genannt werden wollen?
Und was ist, wenn die "Neger" gerne "Neger"genannt werden wollen?

Frag sie doch einfach. — Aber wenn schon, dann auch alle und nicht nur ein paar oder eine "repräsentative" Auswahl.
Richtig, Ich sagte schon oben, dass eine deutsche Frau, die ich kenne, einen Neger geheiratet hat, und kein Problem damit hat, wenn man sagt, ihr Mann sei ein Neger und der Mann, den ich auch kenne, hat ebenso kein Problem damit.

Es gibt sicher auch Weiße, die sogar Neger mit Nachnamen heißen. Müssen die sich nun alle umbenennen?

https://www.facebook.com/kurt.neger
http://www.neger-ulm.at/index.php?page=neger
Zuletzt geändert von Edi am Dienstag 5. November 2013, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Juergen
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen »

Edi hat geschrieben:Es gibt sicher auch Weiße, die sogar Neger mit Nachnamen heißen. Müssen die sich nun alle umbenennen?
Auf jeden Fall!
Die sollten sich dann „Grün“ oder „Braun“ oder „Schwarz“ oder… nennen — aber nicht „gelb“ :chinese: oder „rot“ :indianer:
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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi »

Juergen hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Es gibt sicher auch Weiße, die sogar Neger mit Nachnamen heißen. Müssen die sich nun alle umbenennen?
Auf jeden Fall!
Die sollten sich dann „Grün“ oder „Braun“ oder „Schwarz“ oder… nennen — aber nicht „gelb“ :chinese: oder „rot“ :indianer:
Braun geht auch nicht, das erinnert an die Nazis.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Juergen
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen »

Edi hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Es gibt sicher auch Weiße, die sogar Neger mit Nachnamen heißen. Müssen die sich nun alle umbenennen?
Auf jeden Fall!
Die sollten sich dann „Grün“ oder „Braun“ oder „Schwarz“ oder… nennen — aber nicht „gelb“ :chinese: oder „rot“ :indianer:
Braun geht auch nicht, das erinnert an die Nazis.
Naja… :hmm:

Da ist doch die Frage, ob Du vorher Wernher von Neger oder Eva Neger geheißen hast. :tuete:
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Palmesel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel »

Caviteño hat geschrieben:Wie bitte? Was wurde geschrieben? (...) Von Grünen habe ich außer Verdrehungen eigentlich auch nie etwas anderes erwartet. Schade, daß diese "Vorurteile" mal wieder bestätigt wurden.
So, na erst mal Danke für die Richtigstellung, aber mir ging es nicht ums verdrehen, sondern ich war beim Lesen des folgend zitierten Absatzes zu unaufmerksam, um ihn zu erfassen.
Wenn man z.B. Flüchtlingsströme aus dem südlichen Afrika verhindern will, muß man auch bereit sein, die dort erzeugten Produkte hier in D. zu kaufen, denn nur so haben die Menschen dort eine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Da nun einmal die Nachfrage nach Hirse oder Erdnüssen hier beschränkt ist, heißt das für die Grünen, auch Erdbeeren im Winter oder frische Zuckererbsen aus Zimbabwe zu erwerben - selbst wenn der Transport dieser Wirtschaftsgüter nicht "klimaneutral" ist.
Die Verwendung des Konjunktivs "hieße" hätte mir das Verständnis erleichtert, aber ich will mich nicht rausreden - ich habe einfach mal nicht sorgfältig genug gelesen.

Die Bio-Verbände sind tatsächlich nicht die Grünen, das sie weit weniger "kompromissbereit" sind, und das ist auch gut so.

Produktion in der 3. Welt ist ein komplexes Thema, bei dem viele Güter gegen einander abgewogen werden müssen. Ich denke aber nicht, dass je ein Grüner den Import von Waren von Bio-Bauern aus der 3. Welt kritisiert hätte.
Edi hat geschrieben:Wer bestimmt also wie man einen Neger zu benennen hat? Du und einige deiner Kumpane und diejenigen, die den Duden herausgeben. Auch der hat nicht immer recht.
Ich habe hier niemandem Vorschriften gemacht. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das Wort "Neger" rassistisch ist. Benutzen mag es, wer will. Eine Endlösung dazu wird es wohl nicht geben. "Endlösung"? Tatsächlich, auch ein Wort mit Geschichte! Erzählt doch nicht, es wäre anders. Jeder darf das Wort benutzen, sogar ich. Aber wer es im richtigen Kontext zu vermeiden weiß, dem wird das nicht schaden.

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guatuso
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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso »

Palmesel hat geschrieben: Menschen haben auch ohne Nationalismus Identität. Zur deutschen Identität gehört z.B., keinen ausgeprägten Nationalismus zu kultivieren.
guatuso hat geschrieben:Eine nationale Identitaet gibt den Menschne das Gefuehl, eine Gemeinsamkeit zu besitzen, die sich zugleich von anderen abgrenzt.
Der springende Punkt beim Nationalismus gegenüber dem Patriotismus ist eben genau diese Abgrenzung gegen andere. Überspitzt: der äußere Feind stärkt den inneren Frieden. Eine starke Gemeinschaft braucht aber diese Abgrenzung nicht. Auch nicht, um sich als Gemeinschaft zu fühlen.

Ihren Vergleich mit einer Ehe finde ich sehr gut. Er hilft mir, Ihren Standpunkt nachzufühlen. Dennoch halte ich meine Sichtweise für vernünftiger. Denn in einer Ehe ist es eine Frage der Loyalität, dem Partner treu zu sein, weil die menschliche Physis in polygamieverdächtigen Situationen extrem gestresst reagiert, und weil Konkurrenz-, Dominanz- und Stabilitätsfragen die Psyche herausfordern. Aber warum sollte ein Angehöriger einer Nation sein Bewunderung und seine Leidenschaft nur auf das eigene Land oder seine Landsleute beschränken? Dafür sehe ich keinen Grund.
guatuso hat geschrieben:Gerade Sie als aufgeklaerte Frau, der Sie sein wollen,...
Was ist das jetzt? Regt der Gedanke an intellektuell dominante Frauen Ihre Phantasie an? Oder ist es eine aus patriarchialischer Identifikation motivierte Strategie, verbal ein Standesgefälle herzustellen, weil es Ihnen sachlich-inhaltlich nicht möglich ist? Oder halten Sie meine Argumentationen für feminin, nach dem Motto: "nur Frauen pinkeln im Sitzen"?
Na, egal. Machen Sie nur, wenn es für Sie zu was gut ist. Hier richtet dies Verhalten ja keinen Schaden an.
Was Wiki angeht: da sind unten auch Quellen an den Artikeln dran. Die sind für alle, die es genau wissen möchten. Falls Sie dazugehören, wenn Sie es möchten, weil sie Wikipedia nicht mögen, reiche ich künftig die Quellen direkt an Sie weiter - ist ja auch schon schwierig, dieses ganze Informieren...

Zum Nationalismus:
Es geht hier um eine gemeinchaftliche Identitaet, nicht um eine private. Bolivien und Venecuela etwa haben ihre gemeinsame Identitaet im Helden Simon Bolivar. Dieser Name verbindet das gesamte Volk.
Ich glaube Sie wollen es einfach nicht verstehen. Darfs etwas komplizierter sein?

Zitat:
"Überspitzt: der äußere Feind stärkt den inneren Frieden. Eine starke Gemeinschaft braucht aber diese Abgrenzung nicht. Auch nicht, um sich als Gemeinschaft zu fühlen. "
Pardon, das ist Quark und volkstuemliche Psychohudelei.

Eine Gesellchaft die sich nicht abgrenzt ist Einheitsbrei. In Deutschland gibt es dafuer den Genderismus, der ja davon ausgeht, dass alles einheitliche ist.
Zwischen Venecuela und Brasilien gibt es keinen Krieg. Zwischen Nicaragua und Panama auch nicht. Obwohl sich die Laender abgrenzen. Nicaragua sogar massiv vom fast gesamten rest Lateinamerikas.
(Kriege entstehen nie durch Abgrenzungen, sondern in dem der Naechste entmenschlicht wird. Nur wenn der Andere kein Mensch ist kann ich ihn toeten. Wenn ich im anderen den Menschen mit all seiner gefuehlsmaessigen Vielfalt erkenne, kann ich ihn nicht mehr toeten. Sie sollten sich mal ueber Ursachen der Kriege erkunden. Es gibt uebrigens Friedensuniversitaeten die genau dies erforschen. Nie aber heisst es, ein Krieg sei durch Nacionale Abgrenzung entstanden.


Also passen Sie mal auf Herzchen, wenn Sie mich unbedingt auf ihr bloedes Niveau herabziehen wollen, mache ich mit.
So einen Satz wie der Ihre:
"Was ist das jetzt? Regt der Gedanke an intellektuell dominante Frauen Ihre Phantasie an? Oder ist es eine aus patriarchialischer Identifikation motivierte Strategie, verbal ein Standesgefälle herzustellen, weil es Ihnen sachlich-inhaltlich nicht möglich ist?"
den koennen Sie sich an die Backe schnieren.

Da Sie ja meine Ironie nicht erkannt haben, muss ich also grob kommen, damit Sie etwa verstehen - oder wie?
So so, intellektuell dominierend?
Kind Gottes! Was reden Sie da!
Wenn ich Sie nicht fuer Gleich halten wuerde, wuerde ich ihnen gar nicht antworten. Sie brauchen mir gegenueber also keine Minderwertigkeitsgefuehle zu hegen und diese durch ausdrueckliche Betonung ihrer intellektuellen Faehigkeiten zu kompensieren zu versuchen.

Ich halte Sie allerdings fuer eine Frau ohne wirkliche Lebenserfahrung, das schliesse ich aus ihren Ansichten, die Weltfremd und stur sind.
Ansonst: Lassen Sie mich mit ihrem Pseudofemisistischen Schit in Ruhe und interpretieren Sie nicht nach ihren neurotischen Stoerungen heraus einen Satz der ihnen nicht ins Gemuet geht.
Sollten Sie Probleme mit ihrer weiblichen Rolle haben und daher betonen muessen dass Sie sogar intellektuell sind (wie peinlich so etwas ueber sich selber zu sagen, so etwas bekommt man hoechstens gesagt!), dann gehen Sie zu einem Psychologen mit dem Sie eine Eigenanalyse treiben koennen.

Also beiben Sie bitte beim Thema.


Wikipedia:
Nicht ich mag Wikipedia nicht, sondern eine Vielzahl von Profs.
Sie kennen den Unterschied??
Ich schliesse mich jedoch den Profs an. Sie brauchen das nicht, Sie haben den Genderwahn, der ist ja hochst wissenschaftlich :D )

http://ef-magazin.de/212/9/3/3676-wikip ... iner-linie
Wissenschaftler rufen zu Spendenboykott auf: „Keine Finanzierung von Ideologie“
Zitat:
„Stellen Sie sich vor“, heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung mehrerer Wissenschaftler, „sie nehmen den Volksbrockhaus zur Hand, schlagen unter Wolfgang Amadeus Mozart nach und lesen dort: 'Infantiler Möchtegern-Komponist, der bis zu seinem frühzeitigen Ableben in Salzburg und Wien dilettiert hat und in enger Verbindung zu feudalistischen Herrschern stand, die in Reichtum schwelgten, während um sie herum Kinder und Frauen an Hunger starben.' Wir sind sicher, diese Beschreibung würde Reaktionen nach sich ziehen, die wütend oder empört, in jedem Fall aber irritiert ob der Diskreditierung von Wolfgang A. Mozart als Komponist wären. Die beschriebene Form der Diskreditierung, allerdings von lebenden, nicht von toten Personen des öffentlichen Lebens, findet sich neben sachlich falschen und ideologisch verzerrten Inhalten in großer Zahl in der deutschsprachigen Wikipedia.“

http://at.wіkіmаnnіа.org/Gender_Studies
"Gender Studies ist eine Pseudowissenschaft an den Universitäten - vergleichbar dem Wissenschaftlichen Sozialismus -, welche auch als "genderkonforme Geschlechterwissenschaft" übersetzt werden kann. Das Kerngeschäft der Gender Studies ist im Wesentlichen die analytische Dekonstruktion des Geschlechts: "

http://www.dijg.de/blog/gender-mainstre ... nschaft-92
Gehirnwäsche statt Wissenschaft?
Wie ein norwegischer Komiker die Gender-Forschung entlarvte


Wikipedia haelt die Genderfahne ganz weit hoch. Also was solls. In 1 Jahren werden uns die Nachommen bemitleiden, dass es Frauen gab, die solchem Wahn nachfolgten.

Machen Sie sich einen schoenen Tag, in Deutschland ist es ja sicher kuehl. Ein guter Cafe-arabica, Handverlesen, puro, hilft dagegen.

Wenn Sie Fehler finden, behalten Sie sie. Ich tippe schnell in einem Internetcafe. Die Tastatur kennt keine Umlaute.
Nicht unfreundliche Grusse!

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Palmesel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel »

@guatuso: Ihre Wiki-Abneigung habe ich doch schon zur Kenntnis genommen. Wieso wiederholen Sie sich?

Wenn Sie auf die nicht erfolgten Kriege zwischen Staaten Süd- und Mittelamerikas eingehen, dann finde ich das schon wissenswert. Es beweist aber nicht, dass Nationalismus nicht friedensgefährdend sein kann. Ohne Nationalismus hätte es keinen ersten Weltkrieg gegeben und vermutlich auch keinen zweiten. Oder andersherum: spätestens, um diese Kriege zu führen, hätte man den Nationalismus erfunden. Denn er ist ein geeignetes Werkzeug zur Entmenschlichung.

Ich bin Deutschland und meinen Mitbürgern verbunden, ohne Nationalist zu sein. Unsere Gesellschaft ist kein Einheitsbrei. Aber Sie als andersnationalen Nationalist könnte ich davon vermutlich nur schwer überzeugen, also versuch ich es gar nicht erst.

ad_hoc
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Re: Die Grünen

Beitrag von ad_hoc »

Ist Deutschland eine Nation?
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Wenzel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel »

Palmesel hat geschrieben: Ich bin Deutschland und meinen Mitbürgern verbunden, ohne Nationalist zu sein.
Nation, abgeleitet aus dem lateinischen Wort "natio" = Volk, Geburt, Abstammung - sogar so anrüchige Begriffe wie Rasse und Stamm gehören hier in die Übersetzung.
Also ich gehe mal davon aus das Palmesel als Deutsche von deutschen Eltern, diese wiederum von deutschen Eltern usw zurück in der Genealogie, Angehörige der deutschen Volksnation - per Geburt und Abstammung - ist. Also Angehörige der Volksnation. Gleichzeitig gehört Palmesel auch zur deutschen Kulturnation. Der deutschen Sprache in Schrift und bestimmt auch Wort mächtig. Das was "Kultur" ausmacht, Musik, Literatur Kunst .... zumindest in ihr sozialisiert, ebenso höchst wahrscheinlich auch in einer christlichen Religion sozialisiert, auf deren Werte und Vorstellungen vieles auch im Bereich der bildenden und darstellenden Kunst fußt. Deutschland nicht als politisches Gebilde sondern als Kulturnation gedacht, Palmesel ist also Kulturnationalist.
Deutschland als Staatsnation, es gibt ein räumliches Gebilde, welches als Staat definiert ist und in dem gleiche rechtliche Ordnungsvorschriften gelten. Als Lehrerin ist Palmesel auf jeden Fall Staatsnationalist, da ihr Arbeitsvertrag und damit das monatliche Salär von dieser Nation, bestritten wird. Übrigens von den Steuereinnahmen die diese Nation anderen Staatsangehörigen abnimmt. (usw - es gibt noch mehr Definitionen)
Auch wenn "Nationalist" in bestimmen Kreisen einen negativen, (entsetzlich braunen) Klang hat, ist dieser Begriff zunächst einmal wertneutral.
Palmesel hat geschrieben: Unsere Gesellschaft ist kein Einheitsbrei.
Die deutsche Gesellschaft ist noch nie ein Einheitsbrei gewesen. Wie weit sollen wir zurückgehen? Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation erstreckte sich über ein Gebiet, in dem heute verschiedenste Staatsnationen existieren. Handelsaustausch und damit auch Bevölkerungsbewegungen zwischen Italien, Österreich, Böhmen, Polen, Niederlanden, den diversen Ländern auf deutschem Gebiet usw. Die Gesellschaft und damit jeder Bereich der Kultur wurde dadurch beeinflusst. /// Bei der Staatsgründung 1871 schlossen sich selbstständige Staaten, teilweise mit unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sprachlichen (Dialekte) Voraussetzungen zusammen, bildeten eine Staatsnation. Die Industrialisierung förderte eine Bevölkerungsvermischung, woraus auch wieder neue kulturelle Eigenheiten entstanden. Eine Mischung verschiedener Traditionen und kultureller Bräuche ließ wiederum keinen "Einheitsbrei" entstehen. /// Auch die Flucht und Vertreibung Millionen von Deutscher aus den Ostgebieten, aus Böhmen, Mähren, Ungarn, den deutschen Siedlungsgebieten in Rumänien, Yugoslawien usw. führte wiederum zu einer Veränderung, Bräuche, Traditionen, Dialekte usw. die gleichzeitig nebeneinander existieren, aber in vielen Fällen auch zu einer Vermischung führten und immer noch führen.
Sehr richtig, die deutsche Gesellschaft ist tatsächlich kein "Einheitsbrei".

Der "Einheitsbrei" ist erst in den letzen 10-20 Jahren entstanden. Unterschiede müssen auf jeden Fall ausgemerzt werden. Einheitlichkeit und Uniformität ist die Regel, wird von der Wirtschaft gefordert, von der Politik gefördert, von einigen Gruppen (Feministinnen, Grünen, sogenannten Antifa´s usw) aus soziologischen Gründen durch pressure groups vorangetrieben.
Palmesel hat geschrieben: Aber Sie als andersnationalen Nationalist könnte ich davon vermutlich nur schwer überzeugen, also versuch ich es gar nicht erst.
Dieser Satz stößt einfach nur bigott-sauer auf, typisch Grünin halt.
Aber unser geschätzter Mitforant aus Costa Rica wird sich hoffentlich davon nicht abschrecken lassen :huhu:
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Juergen
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen »

ad_hoc hat geschrieben:Ist Deutschland eine Nation?
Meist Du damit Deutschland inklusive Bayern oder ohne? :pfeif:
Und wo verortest Du die Sachsen? :hmm:
Gruß Jürgen

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Wenzel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel »

Juergen hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Ist Deutschland eine Nation?
Meist Du damit Deutschland inklusive Bayern oder ohne? :pfeif:
Und wo verortest Du die Sachsen? :hmm:
Es gibt schon Grenzfälle und Sonderformen :tuete: - aber mein Text ist nur ohne gefühlte Ausnahmen zu verstehen :blinker:
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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi »

Nationalismus ist mal zunächst ein Wort, das andere Nationen nicht abwertet. Etwas ganz anderes ist der Chauvinismus, also der völlig überzogene Nationalismus, den wir aus unserer jüngsten Vergangenheit kennen. Hier muss festgehalten werden, daß viele Leute, auch manche Kirchenleute einen Knacks (auch Schuldgefühle, die aber mit persönlicher Schuld nichts zu tun haben) haben eben wegen unserer Vergangenheit. Deswegen können sie sinnvollen Nationalismus nicht von radikalem unterscheiden und sehen bei allem, was nur den Anschein danach hat, national zu sein, schon rot. Nationen und Völker gibt es seit tausend und mehr Jahren und die haben auch ihren Sinn. Wer seine Nation, sein Volk schätzt, muss deswegen andere Nationen nicht abschätzig einordnen oder gar behandeln. Das geht aber leider in manche indoktrinierten Köpfe nicht rein.
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Re: Die Grünen

Beitrag von Juergen »

Edi hat geschrieben:Nationalismus ist mal zunächst ein Wort, das andere Nationen nicht abwertet. Etwas ganz anderes ist der Chauvinismus, also der völlig überzogene Nationalismus, den wir aus unserer jüngsten Vergangenheit kennen. Hier muss festgehalten werden, daß viele Leute, auch manche Kirchenleute einen Knacks (auch Schuldgefühle, die aber mit persönlicher Schuld nichts zu tun haben) haben eben wegen unserer Vergangenheit. Deswegen können sie sinnvollen Nationalismus nicht von radikalem unterscheiden und sehen bei allem, was nur den Anschein danach hat, national zu sein, schon rot. Nationen und Völker gibt es seit tausend und mehr Jahren und die haben auch ihren Sinn. Wer seine Nation, sein Volk schätzt, muss deswegen andere Nationen nicht abschätzig einordnen oder gar behandeln. Das geht aber leider in manche indoktrinierten Köpfe nicht rein.
Motto von heute: Alles was mit „Nati-“ anfängt und als „Nazi-“ ausgesprochen wird, ist böse.
Gruß Jürgen

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Palmesel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel »

Na gut, wozu über Wörter streiten. Wir können feststellen, dass "Nationalismus" auf die eine oder andere Weise verstanden werden kann, und es ist imho völlig belanglos, ob Sie Ihre oder ich meine für die richtige halte. Sind die Grünen "deutschfeindlich", weil sie gegen "Nationalismus" eingestellt sind? Wenn Sie das betrachten, was Grüne mit Nationalismus meinen, dann können Sie aus einer Einstellung dagegen sicher keine "Deutschfeindlichkeit" ablesen.
Die Bevormundung und Besserwisserei in der Sprache - die darf kritisiert werden. Auf allen Seiten, imho.

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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel »

Palmesel hat geschrieben:was Grüne mit Nationalismus meinen, dann können Sie aus einer Einstellung dagegen sicher keine "Deutschfeindlichkeit" ablesen.
Das ist sehr richtig bemerkt. Die Grünen sind nicht deutschfeindlich, die sind in der Entwicklung schon ein ganzes Stück weiter. Der "Deutschlandhass" der Grünen ist schon in einigen Links und Zitaten thematisiert worden.

Jetzt mal Hass und Verachtung im O-Ton-Grünin Roth http://www.youtube.com/watch?v=pZX5YCsuFv4
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guatuso
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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso »

Palmesel hat geschrieben:@guatuso: Ihre Wiki-Abneigung habe ich doch schon zur Kenntnis genommen. Wieso wiederholen Sie sich?

Wenn Sie auf die nicht erfolgten Kriege zwischen Staaten Süd- und Mittelamerikas eingehen, dann finde ich das schon wissenswert. Es beweist aber nicht, dass Nationalismus nicht friedensgefährdend sein kann. Ohne Nationalismus hätte es keinen ersten Weltkrieg gegeben und vermutlich auch keinen zweiten. Oder andersherum: spätestens, um diese Kriege zu führen, hätte man den Nationalismus erfunden. Denn er ist ein geeignetes Werkzeug zur Entmenschlichung.

Ich bin Deutschland und meinen Mitbürgern verbunden, ohne Nationalist zu sein. Unsere Gesellschaft ist kein Einheitsbrei. Aber Sie als andersnationalen Nationalist könnte ich davon vermutlich nur schwer überzeugen, also versuch ich es gar nicht erst.

Diese Kriege erfolgten aber keinesfalls aus Nationalitaetsgruenden. Meistens steckten wirtschaftliche Interessne der USA dahinter. Zufaelligerweise kenne ich die Geschichte Lateinamerikas sehr gut (wer haette das gedacht?)
Kennen Sie Salvador Allende?
Am 11. September 1973 gab es gegen den Präsident Salvador Allende (Chile) unter aktiver Beteilung von Kissinger (USA) einen militaerischen Putsch.
Das zur Erinnerung.

Im Dezember 1989 stuerten die US-Trupps das angeblich souveraene Land Panama, insbesondere Panama-City und bombardierten den Praesidentenpalast des damaligen Machthaber Manuel Noriega.
Dabei wurden ca. 5000 Panamesen umgebracht (mehr als bei den Zwillingstuermen in New York).
Das wurde nie wirklich bekannt gemacht, da kraeht kein Hahn danach, weder in den USA noch in ihrem gruenen Parteibuch in Deutschland.
Sehen Sie, das ist Rassismus pur. Denn es waren ja nur Latinos.

Zurueck zu den Kriegen, die ihrer Deutung nach alle aus nationalistischen Gruenden erfolgten:
Der Argentinisch-Brasilianische Krieg war eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Argentinien und Brasilien um den Besitz der Banda Oriental (dem rechten Ufer des Río de la Plata; dem heutigen Uruguay). Er begann 1825 und endete 1828 mit der Unabhängigkeit Uruguays.

Der Chacokrieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Bolivien und Paraguay um den nördlichen Teil des Gran Chaco zwischen 1932 und 1935.

Der Falklandkrieg war ein bewaffneter Konflikt zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich um die Falklandinseln

Der Salpeterkrieg wurde zwischen Chile einerseits, Peru und Bolivien andererseits um die Gebiete Región de Arica y Parinacota, Región de Tarapacá und Región de Atacama, im heutigen Norden Chiles in den Jahren 1879 bis 1884 geführt.

Und so geht es "lustig" weiter.
Kriege wegen nationalen Identitaeten?
Sie verwechseln eine Menge.
Oder meinten Sie etwa die Buergerkriege in Salvador, Nicaragua, Honduras, Guatemala, Mexico, Haiti, ect.pp, die allesamt durch die USA aus wirtschaftlichen Interessen iniziiert oder /und unterstuetzt wurden.

Zitat: " Ohne Nationalismus hätte es keinen ersten Weltkrieg gegeben und vermutlich auch keinen zweiten."
Woher beziehen Sie ihr Interpretationswissen um Kriegsursachen, insbesondere des 1.und 2. Weltkrieges?
Sie halten an der simplen Verdammnis jeden Nationalbewustseins fest wie der Teufel an der verlorenen Seele.
Ich sagte ja, am gruenen Wesen muss die Welt genesen.

Und bitte, unterlassen Sie doch endlich mal ihre standigen Unterstellungen.
Danke.

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guatuso
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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso »

Gerade gefunden:
http://journalistenwatch.com/cms/213/1/ ... chof-mixa/

Nach dem Motto: "Na ja, ist ja ueberholt" sind die Gruenen damit wieder sauber....

Grüner Gesinnungsterror gegen Autofahrer, Raucher, Fleischesser, Männer, Stehpinkler und andere böse "Ewiggestrige".

Liest sich auch gut:

http://at.wіkіmаnnіа.org/B%C3%BCndnis_9/Die_Gr%C3%BCnen

So Leute, bei euch ist es ja wohl recht kuehl, hingegen bei mir teils brutal heiss. Noch ist Regenzeit, jede Menge Wasser.
Allen, auch der Palmeselin, die sich hier sehr tapfer haelt (!) einen wirklich schoenen Tag (oder Abend, je nach dem).

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Palmesel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel »

guatuso hat geschrieben:Zufaelligerweise kenne ich die Geschichte Lateinamerikas sehr gut (wer haette das gedacht?) (...) Sie verwechseln eine Menge.
Oder meinten Sie etwa die Buergerkriege in Salvador, Nicaragua, Honduras, Guatemala, Mexico, Haiti, ect.pp, die allesamt durch die USA aus wirtschaftlichen Interessen iniziiert oder /und unterstuetzt wurden.
Sie haben mich offenbar missverstanden. Ich habe praktisch keine Kenntnisse über die jüngere Geschichte Süd- und Lateinamerikas. "Wissenswert" war ganz ernst gemeint. Und ich sehe auch ohne diese Kenntnisse die Aktivitäten der USA sehr kritisch.
guatuso hat geschrieben:Woher beziehen Sie ihr Interpretationswissen um Kriegsursachen, insbesondere des 1.und 2. Weltkrieges?
Ich fand das Thema schon in der Schule interessant. Hab viel (für meine Verhältnisse) darüber gelesen, ein paar Zeitzeugen gekannt (Omi und Großmama, Vater und Schwiegervater), mit Historikern (Studi-Freunde) darüber gesprochen. Ich glaube aber, die Bedeutung des Nationalismus - im negativ meinenden Wortsinn - für das Kriegsklima der beiden Kriege wird kaum in Frage gestellt.
guatuso hat geschrieben:Sie halten an der simplen Verdammnis jeden Nationalbewustseins fest wie der Teufel an der verlorenen Seele.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass Sie ein Nationalbewußtsein pflegen, und ich verdamme nichts daran. Mich beschäftigt die Frage, ob es gute Aspekte hat, und ob es in jeder Erscheinungsform zwangsläufig problematisch ist. Wenn ich aus unseren Gesprächen nichts mitzunehmen bereit wäre, dann wäre das ganze vollkommen langweilig und auch unsinnig.
guatuso hat geschrieben:Ich sagte ja, am gruenen Wesen muss die Welt genesen.
Ob ich das Grüne Wesen repräsentiere, wage ich zu bezweifeln, aber eines ist klar: die Welt ist ganz sicher nicht geschaffen, um an meinem Wesen zu genesen.
Wenzel hat geschrieben:Jetzt mal Hass und Verachtung im O-Ton-Grünin Roth http://www.youtube.com/watch?v=pZX5YCsuFv4
Meine Güte, was für ein, ich bedaure, armseliger Tube. Wieviel Hass muss ein Macher eines solchen Videos haben, dass er 30 Jahre alte Clips zusammenschneidet und mit Kommentaren unterlegt, die man kaum anders nennen kann, als pöbelnd, und bei all dem gar nicht merkt, dass er für seine Sache gar nichts an Substanz bietet, sondern nur seinen Mangel an Niveau plakatiert.

Aber abgesehen davon war in dem langen Versuch der Diskreditierung der Grünen nicht ein grünes Wort dabei, dass Deutschenhass belegte. Was mich nicht wundert, denn Grüne hassen Deutschland nicht.

A propos Zitat: "...dass die geistig und kulturell zurückgebliebene Türkei in die EU soll.", wie der Autor es unterlegt - ist das nicht herabwertend nationalistisch?
guatuso hat geschrieben:http://journalistenwatch.com/cms/2013/1 ... chof-mixa/
Nach dem Motto: "Na ja, ist ja ueberholt" sind die Gruenen damit wieder sauber....
M.E., obwohl ich, wie bereits zuvor erwähnt, Frau Roth nicht besonders verehre, hat sie mit jedem einzelnen in dem Artikel zitierten Satz 100%ig Recht. Selbst die Grünen sind sauber genug, um die Wahrheit sagen zu dürfen. So schmutzig kann keiner sein, dass er das nicht mehr dürfte!
guatuso hat geschrieben:Grüner Gesinnungsterror gegen Autofahrer, Raucher, Fleischesser, Männer, Stehpinkler und andere böse "Ewiggestrige".
Ich bin ein Mann, Raucher und Autofahrer. Ich fühle mich nicht terrorisiert - obwohl ich ein Gegner des Autobahn-Tempolimits bin.

Stehpinkler sind auf Dauer nur solche, die ihre Sprenkel-Toilette von anderen putzen lassen, oder sie gar nicht putzen.

Und Fleischessen ist ein Thema für sich - aber das ist nicht bei den Grünen zu verorten, auch wenn ich wünschte, es wäre anders. In dieser Frage sind die Grünen leider noch immer "Mitte der Gesellschaft". Gucken Sie mal, ob es bei den Grünen Tagungen wirklich veggi zugeht - das ist nämlich bedauerlicherweise i. A. nicht der Fall.
guatuso hat geschrieben:http://at.wіkіmаnnіа.org/B%C3%BCndnis_ ... r%C3%BCnen
Diese Wіkіmаnnіа-Seite ist tatsächlich erheiternd. Gut, dass es solche Seiten gibt. Denn wenn Männerrechte auf diesem Niveau vertreten werden, dann beweist das, dass sie nicht in Gefahr sind.
guatuso hat geschrieben:So Leute, bei euch ist es ja wohl recht kuehl, hingegen bei mir teils brutal heiss. Noch ist Regenzeit, jede Menge Wasser.
Allen, auch der Palmeselin, die sich hier sehr tapfer haelt (!) einen wirklich schoenen Tag (oder Abend, je nach dem).
Vielen Dank! Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Tag bzw. Abend aus dem kühlen und marginal feuchten Lübeck, und auch den anderen Foristen.

ad_hoc
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Re: Die Grünen

Beitrag von ad_hoc »

guatuso hat geschrieben:
Kennen Sie Salvador Allende?
Am 11. September 1973 gab es gegen den Präsident Salvador Allende (Chile) unter aktiver Beteilung von Kissinger (USA) einen militaerischen Putsch.
Das zur Erinnerung.
Dass die USA Kriege anzetteln und dann "helfend" eingreifen, ist nichts Neues.

Aber gerade in Chile war alles ganz anders, schreibt die taz.de (!!).
Sehr lesenswert und viel überzeugender als alle Legendenbildungen:

http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=23/9/6/a271

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Wenzel
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Re: Die Grünen

Beitrag von Wenzel »

Palmesel hat geschrieben:
Wenzel hat geschrieben:Jetzt mal Hass und Verachtung im O-Ton-Grünin Roth http://www.youtube.com/watch?v=pZX5YCsuFv4
Meine Güte, was für ein, ich bedaure, armseliger Tube. Wieviel Hass muss ein Macher eines solchen Videos haben, dass er 30 Jahre alte Clips zusammenschneidet und mit Kommentaren unterlegt, die man kaum anders nennen kann, als pöbelnd, und bei all dem gar nicht merkt, dass er für seine Sache gar nichts an Substanz bietet, sondern nur seinen Mangel an Niveau plakatiert.

Aber abgesehen davon war in dem langen Versuch der Diskreditierung der Grünen nicht ein grünes Wort dabei, dass Deutschenhass belegte. Was mich nicht wundert, denn Grüne hassen Deutschland nicht.
..... ;) warum habe ich wohl eine Antwort in der Art erwartete ....
guatuso hat geschrieben:Grüner Gesinnungsterror gegen Autofahrer, Raucher, Fleischesser, Männer, Stehpinkler und andere böse "Ewiggestrige".
Palmesel hat geschrieben:Ich bin ein Mann, Raucher und Autofahrer. Ich fühle mich nicht terrorisiert - obwohl ich ein Gegner des Autobahn-Tempolimits bin.
Sind Sie wirklich sicher, daß Sie ein Mann sein dürfen, oder werden Sie nicht zu einem Zerrbild eines Mannes, da Grüninnen in ihrem Umfeld alles männliche (!) bereits eliminiert haben. Vergleichen Sie sich als Mann, in ihrem Mann-sein, als Grüner mal mit einem Mann der kein Grüner ist und kein feministisch-grünes Umfeld hat. -----
Ich bin kein Raucher, wäre ich einer würde ich mich schon terrorisiert fühlen, die ganzen Einschränkungen, die ständigen Drohbotschaften auf den Zigarettenverpackungen, die lancierten Meldungen über Krankheiten aufgrund von Zigarettengenuß. Und nein, ich fühle mich durch Raucher nicht belässtigt und nicht in meiner Gesundheit beeinträchtigt (oder was es da für Satzbausteine gibt).
Palmesel hat geschrieben: Stehpinkler sind auf Dauer nur solche, die ihre Sprenkel-Toilette von anderen putzen lassen, oder sie gar nicht putzen.
:patsch:
Stehpinkler, synonym für Mann. Es gibt sogar Männer die können zielen. (Ist das ein Niveau hier :auweia: ).
Und es soll sogar Männer geben, die lassen tatsächlich putzen, nicht nur das WC sondern die ganze Wohnung. Das ist sogar gut für den Arbeitsmarkt. Allerdings nur, wenn Grüne jede Art von Arbeitstätigkeit, die ein Haushaltseinkommen vergrössert, als positiv und produktiv ansehen.
Palmesel hat geschrieben: Und Fleischessen ist ein Thema für sich - aber das ist nicht bei den Grünen zu verorten, auch wenn ich wünschte, es wäre anders. In dieser Frage sind die Grünen leider noch immer "Mitte der Gesellschaft". Gucken Sie mal, ob es bei den Grünen Tagungen wirklich veggi zugeht - das ist nämlich bedauerlicherweise i. A. nicht der Fall.
Natürlich geht es da nicht veggy zu - selbst den Burgunderbraten schlemmen und dem Fußvolk den Hirsebrei aufschwatzen und natürlich mal wieder die Bevölkerung mit ihrgendwelchen Wortungetümkonstrukten (!) eine Verbindung zwischen Ernährung, Klima, Wetter, Welternährung usw usw zu konstruieren. (Sehr schön dazu, in schrill-hektischem Tonfall, Grünin Lemke in der Berliner Runde nach der letzten Bayern-Wahl).
Pange, lingua, gloriosi corporis mysterium (Thomas von Aquin)
Westliche Wertegemeinschaft: Kinder- und Alten-Euthanasie, Genderwahn, Homoterror, Abtreibung, Ökowahn, Überwachungsmonströsität, political correctness ....

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Re: Die Grünen

Beitrag von lifestylekatholik »

Wenzel hat geschrieben:Grünin Lemke in der Berliner Runde
Da Sie diesen Fehler bereits häufiger gemacht haben, gestatten Sie mir einen Hinweis: Das Wort "Grünin" gibt es auf deutsch nicht. Sie sollten statt dessen etwa "die Grünen-Politikerin" oder eine ähnliche Formulierung wählen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

Raphael

Re: Die Grünen

Beitrag von Raphael »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Wenzel hat geschrieben:Grünin Lemke in der Berliner Runde
Da Sie diesen Fehler bereits häufiger gemacht haben, gestatten Sie mir einen Hinweis: Das Wort "Grünin" gibt es auf deutsch nicht. Sie sollten statt dessen etwa "die Grünen-Politikerin" oder eine ähnliche Formulierung wählen.
Das Wort "Grünin" ist ein Neologismus und bezeichnet eine Politikerin, die der Partei der Grünen angehört bzw. dieser Partei nahesteht!
Politisch korrekter wäre es allerdings, wenn man "GrünIn" schreiben würde, denn dann käme die parteitragende Gender-Ideologie noch besser zum Vorschein. :doktor:

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Re: Die Grünen

Beitrag von lifestylekatholik »

Raphael hat geschrieben:Das Wort "Grünin" ist
… falsch. Wer es verwendet, disqualifiziert sich damit selber.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

Raphael

Re: Die Grünen

Beitrag von Raphael »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Das Wort "Grünin" ist
… falsch.
Nee, nich' falsch, sondern allgemein verständlich! 8)
lifestylekatholik hat geschrieben:Wer es verwendet, disqualifiziert sich damit selber.
Da lachen ja die Hühner! :D :D :D

Die Bedeutung des Wortes "GrünIn" ist dem Kontext unmittelbar zu entnehmen; wer diese Transferleistung nicht erbringen will, disqualifiziert sich selber als Diskussionspartner und geriert sich lieber als Diskussionsgegner! :pfeif:

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel »

Wenzel hat geschrieben:..... ;) warum habe ich wohl eine Antwort in der Art erwartet ....
Vermutlich, weil Sie im Grunde Ihres Herzens wissen, dass es so ist, wie ich sage. :)
Wenzel hat geschrieben:Sind Sie wirklich sicher, daß Sie ein Mann sein dürfen, oder werden Sie nicht zu einem Zerrbild eines Mannes, da Grüninnen in ihrem Umfeld alles männliche (!) bereits eliminiert haben. Vergleichen Sie sich als Mann, in ihrem Mann-sein, als Grüner mal mit einem Mann der kein Grüner ist und kein feministisch-grünes Umfeld hat. -----
Ich stehe für jeden Vergleich zur Verfügung.
Wenzel hat geschrieben: :patsch: Stehpinkler, synonym für Mann. Es gibt sogar Männer die können zielen. (Ist das ein Niveau hier :auweia: ).
Damit können Sie aber den Spritz-Strömungs-Faktor nicht überwinden. Ich spreche dabei gar nicht von den Pfützen, wie manche alte Männer sie hinterlassen, sondern von dem feinen Sprenkelfilm, den Sie definitiv auf der Brillen- und Deckelinnenseite einer Sitzschüssel finden werden, nachdem Sie sie im Stehen markieren. Wenn Sie stehpinklermissbrauchte Sitztoiletten selbst putzen, dann sollten Sie eigentlich wissen, wovon ich spreche. Bei uns brauchte man nur die Nase über die Toilette zu halten, um zu erkennen, wann die Freunde meiner Tochter uns besucht hatten, die nicht gelernt hatten, eine Sitzschüssel auch als solche zu benutzen.
Wenzel hat geschrieben:Und es soll sogar Männer geben, die lassen tatsächlich putzen, nicht nur das WC sondern die ganze Wohnung
Das müssten die dann aber immer jeweils zwischen zwei Stehbesuchern machen, wenn sie ihre Sitzschüssel auch ohne hygienische Bedenken beim Kontakt mit Männerurin im Sitzen benutzen möchten. Oder sie benutzen Urinale - dagegen spricht nichts. Ich weiss, das ist kein sehr feinsinniges Thema...
Wenzel hat geschrieben:Natürlich geht es da nicht veggy zu - selbst den Burgunderbraten schlemmen und dem Fußvolk den Hirsebrei aufschwatzen...
Ganz so ist es nicht: dass vegetarische Speisen keineswegs mindere Qualität haben gegenüber nicht-vegetarischen, das ist bei den Grünen durchaus bekannt. Es gibt einfach auch bei den Grünen viele Menschen, die keine moralischen Bedenken bei dem Konsum von Fleisch haben, und nicht von ihren Gewohnheiten lassen wollen. Wie überall: erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
Wenzel hat geschrieben:...und natürlich mal wieder die Bevölkerung mit ihrgendwelchen Wortungetümkonstrukten (!) eine Verbindung zwischen Ernährung, Klima, Wetter, Welternährung usw usw zu konstruieren. (Sehr schön dazu, in schrill-hektischem Tonfall, Grünin Lemke in der Berliner Runde nach der letzten Bayern-Wahl).
Diese Verbindung ist nicht konstruiert, sondern erkannt worden. Sie ist auch nicht schwer zu sehen, sobald Menschen bereit sind, sie anzuschauen. Selbst wenn man nicht bereit ist, die Tatsache des Klimawandels zur Kenntnis zu nehmen, wäre ein Blick auf die Energiebilanzen von tierischer und pflanzlicher Kost und die Konsequenzen daraus schon ausreichend.

Btw.: Habs gerade mal angeschaut: schrill-hektisch war der Tonfall von Frau Lemke nicht, sondern sachlich und ernst.
Zuletzt geändert von Palmesel am Donnerstag 7. November 2013, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.

Raphael

Re: Die Grünen

Beitrag von Raphael »

Palmesel hat geschrieben:
Wenzel hat geschrieben: :patsch: Stehpinkler, synonym für Mann. Es gibt sogar Männer die können zielen. (Ist das ein Niveau hier :auweia: ).
Damit können Sie aber den Spritz-Strömungs-Faktor nicht überwinden. Ich spreche dabei gar nicht von den Pfützen, wie manche alte Männer sie hinterlassen, sondern von dem feinen Sprenkelfilm, den Sie definitiv auf der Brillen- und Deckelinnenseite einer Sitzschüssel finden werden, nachdem Sie sie im Stehen markieren. Wenn Sie stehpinklermissbrauchte Sitztoiletten selbst putzen, dann sollten Sie eigentlich wissen, wovon ich spreche. Bei uns brauchte man nur die Nase über die Toilette zu halten, um zu erkennen, wann die Freunde meiner Tochter uns besucht hatten, die nicht gelernt hatten, eine Sitzschüssel auch als solche zu benutzen.
Wenzel hat geschrieben:Und es soll sogar Männer geben, die lassen tatsächlich putzen, nicht nur das WC sondern die ganze Wohnung
Das müssten die dann aber immer jeweils zwischen zwei Stehbesuchern machen, wenn sie ihre Sitzschüssel auch ohne hygienische Bedenken beim Kontakt mit Männerurin im Sitzen benutzen möchten. Oder sie benutzen Urinale - dagegen spricht nichts. Ich weiss, das ist kein sehr feinsinniges Thema...
Sie sollten das Thema in einer Dissertation vertiefen, denn bislang ist dieses Phänomen nur unzureichend erforscht. Gegen Plagiatsvorwürfe sind Sie weitgehend geschützt, weil Sie in der Tat wissenschaftliches Neuland betreten! 8)

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Re: Die Grünen

Beitrag von Palmesel »

Raphael hat geschrieben:Sie sollten das Thema in einer Dissertation vertiefen, denn bislang ist dieses Phänomen nur unzureichend erforscht. Gegen Plagiatsvorwürfe sind Sie weitgehend geschützt, weil Sie in der Tat wissenschaftliches Neuland betreten! 8)
Ich vermute, das Thema hat sich mit meinen obigen Ausführungen bereits erschöpft. Zudem lege ich keinen Wert auf den Titel des Dr. putz.

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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso »

Irgendwas lief hier schief. Ich glaubte Palmesel sei eine Frau, weil -irgendwer- irgendwann das mal schrieb. Nun sehe ich: Der Kerl ist maennlich.
Entschuldigung Palmesel!

Und da ich bei den Richtigstellungen bin:
Nein, ich bin weder nationalistisch noch etwa verbohrt,(ich bin nicht mal ein "richtiger" Deutscher!) ich habe das gesehen wie Sie. Doch seit ich im fernen Ausland lebe und erkenne, dass der Begriff "Nation" fuer die Menschen eben k e i n schreckliches Wort ist (wie bei manchen deutschen ) habe ich meine Einstellung durch Erfahrung geaendert.
(das wuensche ich ihnen auch)
Und spaetestens seit ich erlebt habe, wie stolz meine Frau (und nicht nur sie) auf ihre Nation ist, wurde mir klar, wie verbohrt in Deutschland einige Menschen sind, die alles verteufeln was den Anruch von Nationalismus besitzen koennte.
Warum eigentlich?

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Re: Die Grünen

Beitrag von guatuso »

Palmesel hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Woher beziehen Sie ihr Interpretationswissen um Kriegsursachen, insbesondere des 1.und 2. Weltkrieges?
Ich glaube aber, die Bedeutung des Nationalismus - im negativ meinenden Wortsinn - für das Kriegsklima der beiden Kriege wird kaum in Frage gestellt.


guatuso hat geschrieben:http://journalistenwatch.com/cms/213/1 ... chof-mixa/
Nach dem Motto: "Na ja, ist ja ueberholt" sind die Gruenen damit wieder sauber....
M.E., obwohl ich, wie bereits zuvor erwähnt, Frau Roth nicht besonders verehre, hat sie mit jedem einzelnen in dem Artikel zitierten Satz 1%ig Recht. Selbst die Grünen sind sauber genug, um die Wahrheit sagen zu dürfen. So schmutzig kann keiner sein, dass er das nicht mehr dürfte!
guatuso hat geschrieben:http://at.wіkіmаnnіа.org/B%C3%BCndnis_ ... r%C3%BCnen
Diese Wіkіmаnnіа-Seite ist tatsächlich erheiternd. Gut, dass es solche Seiten gibt. Denn wenn Männerrechte auf diesem Niveau vertreten werden, dann beweist das, dass sie nicht in Gefahr sind.
Ich habe einen Verdacht. Sind Sie etwa das was man als "Lila Pudel" bezeichnet :roll: ? Eieieieiei.
http://at.wіkіmаnnіа.org/Lila_Pudel
Dann verstehe ich ihre Abneigung gegen Rechte der Maenner und Wіkіmаnnіа

Zum Thema Nationalismus:
Der Begriff und das Empfinden von Nationalitaet ist nicht so sehr die Ursache fuer das Kriegsklima, sondern die Bereitschaft des Menschen im anderen Menschen den Feind (den Nicht-Mensch) zu sehen, also jemanden, der nicht, wie ich, Mensch ist.
(Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass sich die indigenen Voelker fast stets den Namen "Mensch" gaben (in der Quiche und Nahua-Uebersetzung) und alles, was nicht war wie sie, eben kein Mensch sein kann. Gegen die konnte man dann Kriege fuehren.

Es gibt ein wirklich sehr gutes Buch von Prof. Arno Plack "Die Gesellschaft und das Boese".
Ich empfinde es als ein Standartwerk ueber herrschende Moral, Krieg und das sogenannte Boese.
http://www.amazon.de/Die-Gesellschaft-B ... /dp/BBT1BV
Und:
http://www.antiquariat-landshut-kirchga ... chruf.html

Leider habe ich die Titel nicht mehr im Kopf, die sich mit Kriegsursachen beschaeftigen, und zwar tiefgehender als normal.
Ein Beispiel aus Arno Placks Buch (der alle Behauptungen sehr genau im Anhang nachlesbar macht):
Als erste weisse Matrosen und Schiffe nach Groenland kamen und auf Eskimos trafen, geschah es, dass sich so einieg Matrosen untereinander pruegelten.
Die Eskimos sahen es und fragten, so weit ich noch weiss woertlich: Was ist das?
"Das" war ein Verhalten das sie nicht kannten. Schlaegereien.
Und dazu gehoert momentane Feindseligkeit. Man erkennt nicht mehr im Naechsten den Menschen wie mich selber, sondern "etwas" das man bezwingen will.
Was hat das mit Nataionalismus zu tun?
Nichts.
Es hat etwas mit der Kultur zu tun.Und so sind viele Kriegsgruende kulturell bedingt und werden im Nachhinein (weil der Kriegsgrund dann einfacher zu erklaeren ist) als nationalistische Probleme bezeichnet.
Oder wie passt diese Tatsache in das nationalistische Feindbild, das kuenstlich aufgebaut worden war:
http://de.wikipedia.org/wiki/Merry_Christmas_%28Film%29

Dre Film bassiert auf einen Tatsachenbericht.

Zur Frau Roth wiederhole ich: Die Empathie mit demonstrierenden Tuerken ist da groesser als die Empathie mit den sexuell missbrauchten Kindern durch Gruene.
Dass Sie das einfach bei der Beurteilung was Frau Roth so labert, wegwischen, irritiert schon.
Ich habe auch nichts darueber gelesen, dass diese Dame sich ebenso ueber die sexuellen Ungeheuer in ihrer Partei aufgeregt hat.
Nichts davon. Sauerei.
Aber Kirche ist in Deutschland und vor allem bei den Gruenen gerne das Feindbild .
Die Kirche war immer gegen Kindesmissbrauch.
Da passt es gut dass die Dame Roth so einen boesen Bischoff beschimpft.
Auch das gehoert in das Fach widerliche Heuchelei.

Original:
Wieder viele Tippfehler gefudnne, ddas komtm davon wenn man,wie ich, in einem Internetcafe sitzt weil man selber weder Compu noch Anschluss hat, udn die Zeit berechnen muss, die man hier verbraucht.

Muesste ich korrigieren, wie ich das beim Rest tat. Ich lass es als Fallbeispiel stehen.

Saludos.
Und fuer alle Alkoholliebhaber: der beste Rum ist und bleibt "Flor de Cane".

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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi »

guatuso hat geschrieben: Aber Kirche ist in Deutschland und vor allem bei den Gruenen gerne das Feindbild .
Die Kirche war immer gegen Kindesmissbrauch.
Da passt es gut dass die Dame Roth so einen boesen Bischoff beschimpft.
Auch das gehoert in das Fach widerliche Heuchelei.
So ist es auch und diejenigen unter den Grünen, die man uns als Christen verkaufen will wie z.B. Kretschmann, haben nicht ein einziges Mal, dieser widerlichen Frau widersprochen. Ein Ötzdemir leugnet sogar auch die christlich-jüdische Geschichte und Kultur Europas. Die meisten heutigen Führungsfiguren der Grünen sind nicht nur untauglich, sondern richtiggehend indoktriniert und indoktrinieren andere. Von Ströbele ist ja immer die Rede, dass er mit seinem VW-Touran, in dem er sein Fahrrad hat, zu Veranstaltungen fährt, aber einige hundert Meter vor dem Veranstaltungsort, sein Auto abstellt und die restlichen Meter mit dem Rad vorfährt, um seine Umweltfreundlichkeit zu demonstrieren.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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