Palmesel hat geschrieben:
Menschen haben auch ohne Nationalismus Identität. Zur deutschen Identität gehört z.B., keinen ausgeprägten Nationalismus zu kultivieren.
guatuso hat geschrieben:Eine nationale Identitaet gibt den Menschne das Gefuehl, eine Gemeinsamkeit zu besitzen, die sich zugleich von anderen abgrenzt.
Der springende Punkt beim Nationalismus gegenüber dem Patriotismus ist eben genau diese Abgrenzung gegen andere. Überspitzt: der äußere Feind stärkt den inneren Frieden. Eine starke Gemeinschaft braucht aber diese Abgrenzung nicht. Auch nicht, um sich als Gemeinschaft zu fühlen.
Ihren Vergleich mit einer Ehe finde ich sehr gut. Er hilft mir, Ihren Standpunkt nachzufühlen. Dennoch halte ich meine Sichtweise für vernünftiger. Denn in einer Ehe ist es eine Frage der Loyalität, dem Partner treu zu sein, weil die menschliche Physis in polygamieverdächtigen Situationen extrem gestresst reagiert, und weil Konkurrenz-, Dominanz- und Stabilitätsfragen die Psyche herausfordern. Aber warum sollte ein Angehöriger einer Nation sein Bewunderung und seine Leidenschaft nur auf das eigene Land oder seine Landsleute beschränken? Dafür sehe ich keinen Grund.
guatuso hat geschrieben:Gerade Sie als aufgeklaerte Frau, der Sie sein wollen,...
Was ist das jetzt? Regt der Gedanke an intellektuell dominante Frauen Ihre Phantasie an? Oder ist es eine aus patriarchialischer Identifikation motivierte Strategie, verbal ein Standesgefälle herzustellen, weil es Ihnen sachlich-inhaltlich nicht möglich ist? Oder halten Sie meine Argumentationen für feminin, nach dem Motto: "nur Frauen pinkeln im Sitzen"?
Na, egal. Machen Sie nur, wenn es für Sie zu was gut ist. Hier richtet dies Verhalten ja keinen Schaden an.
Was Wiki angeht: da sind unten auch Quellen an den Artikeln dran. Die sind für alle, die es genau wissen möchten. Falls Sie dazugehören, wenn Sie es möchten, weil sie Wikipedia nicht mögen, reiche ich künftig die Quellen direkt an Sie weiter - ist ja auch schon schwierig, dieses ganze Informieren...
Zum Nationalismus:
Es geht hier um eine gemeinchaftliche Identitaet, nicht um eine private. Bolivien und Venecuela etwa haben ihre gemeinsame Identitaet im Helden Simon Bolivar. Dieser Name verbindet das gesamte Volk.
Ich glaube Sie wollen es einfach nicht verstehen. Darfs etwas komplizierter sein?
Zitat:
"Überspitzt: der äußere Feind stärkt den inneren Frieden. Eine starke Gemeinschaft braucht aber diese Abgrenzung nicht. Auch nicht, um sich als Gemeinschaft zu fühlen. "
Pardon, das ist Quark und volkstuemliche Psychohudelei.
Eine Gesellchaft die sich nicht abgrenzt ist Einheitsbrei. In Deutschland gibt es dafuer den Genderismus, der ja davon ausgeht, dass alles einheitliche ist.
Zwischen Venecuela und Brasilien gibt es keinen Krieg. Zwischen Nicaragua und Panama auch nicht. Obwohl sich die Laender abgrenzen. Nicaragua sogar massiv vom fast gesamten rest Lateinamerikas.
(Kriege entstehen nie durch Abgrenzungen, sondern in dem der Naechste
entmenschlicht wird. Nur wenn der Andere kein Mensch ist kann ich ihn toeten. Wenn ich im anderen den Menschen mit all seiner gefuehlsmaessigen Vielfalt erkenne, kann ich ihn nicht mehr toeten. Sie sollten sich mal ueber Ursachen der Kriege erkunden. Es gibt uebrigens Friedensuniversitaeten die genau dies erforschen. Nie aber heisst es, ein Krieg sei durch Nacionale Abgrenzung entstanden.
Also passen Sie mal auf Herzchen, wenn Sie mich unbedingt auf ihr bloedes Niveau herabziehen wollen, mache ich mit.
So einen Satz wie der Ihre:
"Was ist das jetzt? Regt der Gedanke an intellektuell dominante Frauen Ihre Phantasie an? Oder ist es eine aus patriarchialischer Identifikation motivierte Strategie, verbal ein Standesgefälle herzustellen, weil es Ihnen sachlich-inhaltlich nicht möglich ist?"
den koennen Sie sich an die Backe schnieren.
Da Sie ja meine Ironie nicht erkannt haben, muss ich also grob kommen, damit Sie etwa verstehen - oder wie?
So so, intellektuell dominierend?
Kind Gottes! Was reden Sie da!
Wenn ich Sie nicht fuer Gleich halten wuerde, wuerde ich ihnen gar nicht antworten. Sie brauchen mir gegenueber also keine Minderwertigkeitsgefuehle zu hegen und diese durch ausdrueckliche Betonung ihrer intellektuellen Faehigkeiten zu kompensieren zu versuchen.
Ich halte Sie allerdings fuer eine Frau ohne wirkliche Lebenserfahrung, das schliesse ich aus ihren Ansichten, die Weltfremd und stur sind.
Ansonst: Lassen Sie mich mit ihrem Pseudofemisistischen Schit in Ruhe und interpretieren Sie nicht nach ihren neurotischen Stoerungen heraus einen Satz der ihnen nicht ins Gemuet geht.
Sollten Sie Probleme mit ihrer weiblichen Rolle haben und daher betonen muessen dass Sie sogar intellektuell sind (wie peinlich so etwas ueber sich selber zu sagen, so etwas bekommt man hoechstens gesagt!), dann gehen Sie zu einem Psychologen mit dem Sie eine Eigenanalyse treiben koennen.
Also beiben Sie bitte beim Thema.
Wikipedia:
Nicht ich mag Wikipedia nicht, sondern eine Vielzahl von Profs.
Sie kennen den Unterschied??
Ich schliesse mich jedoch den Profs an. Sie brauchen das nicht, Sie haben den Genderwahn, der ist ja hochst wissenschaftlich

)
http://ef-magazin.de/212/9/3/3676-wikip ... iner-linie
Wissenschaftler rufen zu Spendenboykott auf: „Keine Finanzierung von Ideologie“
Zitat:
„Stellen Sie sich vor“, heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung mehrerer Wissenschaftler, „sie nehmen den Volksbrockhaus zur Hand, schlagen unter Wolfgang Amadeus Mozart nach und lesen dort: 'Infantiler Möchtegern-Komponist, der bis zu seinem frühzeitigen Ableben in Salzburg und Wien dilettiert hat und in enger Verbindung zu feudalistischen Herrschern stand, die in Reichtum schwelgten, während um sie herum Kinder und Frauen an Hunger starben.' Wir sind sicher, diese Beschreibung würde Reaktionen nach sich ziehen, die wütend oder empört, in jedem Fall aber irritiert ob der Diskreditierung von Wolfgang A. Mozart als Komponist wären. Die beschriebene Form der Diskreditierung, allerdings von lebenden, nicht von toten Personen des öffentlichen Lebens, findet sich neben sachlich falschen und ideologisch verzerrten Inhalten in großer Zahl in der deutschsprachigen Wikipedia.“
http://at.wіkіmаnnіа.org/Gender_Studies
"Gender Studies ist eine Pseudowissenschaft an den Universitäten - vergleichbar dem Wissenschaftlichen Sozialismus -, welche auch als "genderkonforme Geschlechterwissenschaft" übersetzt werden kann. Das Kerngeschäft der Gender Studies ist im Wesentlichen die analytische Dekonstruktion des Geschlechts: "
http://www.dijg.de/blog/gender-mainstre ... nschaft-92
Gehirnwäsche statt Wissenschaft?
Wie ein norwegischer Komiker die Gender-Forschung entlarvte
Wikipedia haelt die Genderfahne ganz weit hoch. Also was solls. In 1 Jahren werden uns die Nachommen bemitleiden, dass es Frauen gab, die solchem Wahn nachfolgten.
Machen Sie sich einen schoenen Tag, in Deutschland ist es ja sicher kuehl. Ein guter Cafe-arabica, Handverlesen, puro, hilft dagegen.
Wenn Sie Fehler finden, behalten Sie sie. Ich tippe schnell in einem Internetcafe. Die Tastatur kennt keine Umlaute.
Nicht unfreundliche Grusse!