Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 13:05
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 09:52
Tatsache ist die "Exkomunikation" ist lächerlich sie hat real keine Wirkung ...
doch, hat sie!
Ohne Exkommunikation hätte die FSSPX noch mehr Zulauf und noch mehr Katholiken würden sich auch zukünftig von den Diözesankirchen abwenden und aus der Kirche austreten. :breitgrins:
Im Westen Europa wären ohne die Ablehnung/Kritik des V2 und ohne Exkommunikation die Diözesankirchen schon längst leer. Da bin ich mir ziemlich sicher.
In meiner Umgebung gibt es 5 Diözesankirchen, die noch vor 15 Jahren jeden Sonn- und Feiertag eine hl. Messe (NOM) gefeiert haben. Jetzt wird auch in jeder Kirche eine hl. Messe gefeiert, aber jeden zweiten Sonntag. Der Messbesuch liegt bei 5-7%, aber die Gemeindeleitungen bilden sich immer noch ein, sie brauchen Messdienerinnen und Kommunionhelferinnen – diese würden auf ihren „Dienst“ auch dann nicht verzichten wollen, wenn man sie dafür bezahlen würde. :breitgrins: - aber keiner fragt sich, warum das so ist.
Es gibt hier in der Nähe eine kleine Kirche, die der Petrusbruderschaft überlassen wurde und eine größere Kapelle, die der Piusbruderschaft gehört - diese sind jeden Sonntag voll.
Der fake-ottaviani hat keine Ahnung, wovon er redet, wenn er den Begriff "real" in den Mund nimmt bzw. in die Tastatur klopft! :vogel: :vogel: :vogel:

Er meint, er könne hier als "Stachel im Fleisch" reüssieren und der "bösen V2-Kirche" gehörig den Marsch blasen! :kugel: :kugel: :kugel:

Im Übrigen:
In meiner Heimatgemeinde gäbe es gar keine Meßdiener mehr, wenn nicht seit Jahren eine junge Frau die Leitung dieses Dienstes übernommen hätte. Man kann das gut finden oder auch nicht, aber junge Männer hatten sich seinerzeit nicht finden lassen. Die Folge wäre gewesen, daß das Meßdienerwesen ausgestorben wäre.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Sascha B.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Sascha B. »

Warum müssen das im Katholizismus auch unbedingt junge Männer sein? Ein Schelm wer böses dabei denkt. :pfeif:
In der Orthodoxie sind Altardiener meistens erwachsene Männer. Junge Burschen haben wir auch. Kinder sieht man da eher wenns die vom Priester sind.

In meiner Gemeinde ist von den Altardienern keiner unter 20. Teilweise deutlich ü40.

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 14:51
Der fake-ottaviani hat keine Ahnung, wovon er redet, wenn er den Begriff "real" in den Mund nimmt bzw. in die Tastatur klopft! :vogel: :vogel: :vogel:

Er meint, er könne hier als "Stachel im Fleisch" reüssieren und der "bösen V2-Kirche" gehörig den Marsch blasen! :kugel: :kugel: :kugel:
er ist nicht der Einzige.
Die meisten Westeuropäer glauben, die ganze Kirche in der Welt "funktioniert" genauso, wie die im deutschsprachigen Raum - das kommt davon, wenn man glaubt, der Nabel der Welt zu sein (wir sind halt historisch belastet und geprägt). :breitgrins:


Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 14:51
Im Übrigen:
In meiner Heimatgemeinde gäbe es gar keine Meßdiener mehr, wenn nicht seit Jahren eine junge Frau die Leitung dieses Dienstes übernommen hätte. Man kann das gut finden oder auch nicht, aber junge Männer hatten sich seinerzeit nicht finden lassen.
aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die kleine Schwester schon immer das gerne machen wollte, was der große Bruder schon immer durfte - vergleiche im Sport:
- Boxen für Frauen erst seit Mitte der 90-er Jahre (warum sich die Frauen das antun ist mir ein Rätsel?)
- Gewichtheben für Frauen erst seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney (auch hier frage ich mich, warum sich die Frauen das antun?)
- Skispringen für Frauen erst seit 1998/2002

Mit den Messdienerinnen ist es ähnlich - man hat Ende der 70-er, anfangs der 80-er den Mädchen eingeredet, dass auch sie Messdienerinnen sein wollen und die Zahl der Messdienerinnen wuchs ständig - und zwar so effektiv, dass heute Jungs nur schwer für den Ministrantendienst zu finden sind, weil sie das nicht mehr als Privileg finden und nicht das machen wollen, was mittlerweile als Domäne der Mädchen gilt.




Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 15:59
Warum müssen das im Katholizismus auch unbedingt junge Männer sein?
müssen nicht, aber es war schon immer Tradition, dass Jungs als Ministranten am Altar dienten - und es gab noch bis in die 80-er Jahre genug Jungs, die das wollten.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 15:59
In der Orthodoxie sind Altardiener meistens erwachsene Männer. Junge Burschen haben wir auch. Kinder sieht man da eher wenns die vom Priester sind.

In meiner Gemeinde ist von den Altardienern keiner unter 20. Teilweise deutlich ü40.
lasst das auch die Frauen machen und die Männer werden weniger oder verschwinden ganz. :blinker: Da bin ich mir sicher.
Frauen sind soziale Wesen und mögen Gemeinschaft - egal ob mit Männern oder ohne - das lässt sich schon an den angeboten in den Gemeinden erkennen:
- Montag: Frauentreffen
- Mittwoch: Reisessen in der Gemeinde (80 % Frauen)
- Donnerstag: Bastelarbeiten (99% Frauen)
- Freitag: Meditativer Tanz im Gemeindehaus ( 90% Frauen)
und warum gibt es keine (oder weniger) Männer? Weil sie das weibisch finden (obwohl sie das nicht zugeben und sich das nicht anmerken lassen)! :breitgrins:

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Sascha B.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Sascha B. »

Mit Basteln und meditativem Tanz könnte man mich auch nicht begeistern.
Hatte mal einen Flyer der Männerseelsorge im Bistum Regensburg in der Hand, das Jahresprogramm war überschaubar. Da hat jede Pfarrei mehr Frauenangebote als das Bistum für Männer. Wenn ich dann an vor etwa 20 Jahren denke, als im katholischen Gottesdienst irgendwelche Schauspiele mit bunten Tüchern und so Zeug dargeboten wurden. :vogel: Mal abgesehen dass so etwas nichts in der Liturgie zu suchen hat, abgesehen mittelalter Frauen will das doch auch niemand. So treibt man die Männer aus den Kirchen.

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 16:33
Mit Basteln und meditativem Tanz könnte man mich auch nicht begeistern.
Hatte mal einen Flyer der Männerseelsorge im Bistum Regensburg in der Hand, das Jahresprogramm war überschaubar. Da hat jede Pfarrei mehr Frauenangebote als das Bistum für Männer. Wenn ich dann an vor etwa 20 Jahren denke, als im katholischen Gottesdienst irgendwelche Schauspiele mit bunten Tüchern und so Zeug dargeboten wurden. :vogel: Mal abgesehen dass so etwas nichts in der Liturgie zu suchen hat, abgesehen mittelalter Frauen will das doch auch niemand. So treibt man die Männer aus den Kirchen.
Das ist jetzt kein Witz:
Ich lebte ein paar Jahre in einer Gemeinde der Petrusbruderschaft. Auch dort gab es regelmäßig Frauentreffen und die Männer wollten sich auch ab und zu treffen, um einfach über Gott und die Welt zu plaudern. Irgendwann wollten auch die Ehefrauen dabei sein (vermutlich aus reiner Neugier oder sie langweilten sich miteinander in ihren Treffen). Es begann interessant zu sein, zumal die Frauen immer etwas mitgebracht haben (Kuchen oder was zum Naschen). Nach ein paar solcher Begegnungen haben die Männer aufgegeben und es gibt jetzt dort keine Treffen der Männer mehr.

Vor ein paar Jahren habe ich mal im Fernsehen einen Bericht über eine Versammlung des Synodalen Weges gesehen – außer 1-2 Bischöfe und 1 Priester waren dort vor allem Frauen und Männer mit einen Regenbogen-Schal (vielleicht war es auch eine Regenbogen-Stola eines Pastoralreferenten?).

Die Mentalität der Frauen ändert sich und nicht selten sind es Männer, die den Frauen vorgaukeln, was sie wollen sollen (sprich: Frauenordination). Im Mittelalter noch haben Männer Wörter erfunden, um die Frauen zu bezirzen. Heute müssen die Frauen unbedingt auch bei MMA mitmachen. Das ist nicht Chancengleichheit, das ist nicht Gleichberechtigung, das ist abartig.

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Ich halte zwischendurch für die Moderation mal fest, daß die letzten Beiträge im Thread keinerlei Bezug zum Threadthema haben und noch nicht einmal zum Unterforum der "Sakramentskapelle". :pfeif:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 17:20
Ich halte zwischendurch für die Moderation mal fest, daß die letzten Beiträge im Thread keinerlei Bezug zum Threadthema haben und noch nicht einmal zum Unterforum der "Sakramentskapelle". :pfeif:
Moderation??? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
Du beliebst zu scherzen! :roll: :roll: :roll:

Unordnung ist doch die neue Ordnung in orwell'schen Zeiten! ;D ;D ;D
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nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 17:20
Ich halte zwischendurch für die Moderation mal fest, daß die letzten Beiträge im Thread keinerlei Bezug zum Threadthema haben und noch nicht einmal zum Unterforum der "Sakramentskapelle". :pfeif:
jaa... das hat sich im Laufe der Diskussion so ergeben - meinetwegen kann holzi die letzten Beiträge in ein passendes Thema verschieben. Kein Problem für mich. :blinker:

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Sascha B.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Sascha B. »

Pastorale Notwendigkeit im Geiste des Konzils. Das Festgefahrene auf bestimmte Themenbereiche und starre Vorgaben hat man in der Kirche des Konzils durch das das neue Pfingsten überwunden. :pfeif:

Jetzt kann Holzi seines Amtes walten :D

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Waterplanet
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Waterplanet »

Dann hole ich uns doch gern wieder auf den Boden der - momentan sehr spannenden - Tatsachen zurück... :)
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 06:50
selbst wenn man die Gläubigen exkommuniziert
Irgendwo hab ich im Zusammenhang mit den 1988er-Weihen mal gelesen, daß die Exkommunikation der Gläubigen eine zu schwere Strafe wäre, da sie auch 'Unschuldige' treffen würde/könnte.

1988 rechnete man intern wohl mit bis zu 2/3 der Priester und Gläubigen, die sich abwenden würden. Es waren nichtmal 10%. Und heutzutage weiss man, wo man da hingeht.
Contemplari et contemplata aliis tradere.

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Die Bruderschaft hatte 1988 etwa 220 Priester.
12 Priester unterschrieben die Gründungsurkunde der Petrusbruderschaft und einige weitere Abgänge gab es in den Monaten danach.
Mögliche Abgänge im Juli 2026 werden im "mikroskopischen" Bereich liegen, sollten irgendwelche "Strafen" verhängt werden. (Der Prozentanteil wird natürlich wesentlich geringer sein als 1988, da die FSSPX inzwischen 733 Priester zählt.) Möglicherweise bleiben da und dort einige Gläubige weg, was vor allem mit den erheblichen Zuwächsen seit der Coronazeit zu tun hat. Da könnten sich einige dieser Neuzugänge verschrecken lassen.

Es kann natürlich auch anders kommen und Sanktionen bleiben aus oder der Papst gibt sogar seine Zustimmung zu den Weihen. Dann wird der Zuwachs noch größer werden. :heiligschein:

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Gute Gelegenheit daran anzuknüpfen.
Hier meine Vison :) :
Ich fürchte es ist zu spät etwas in der Weltkirche zu ändern, oder umzukehren.
Die Einzige Möglichkeit, die die Kirche hat um die Kirche Christi zu bleiben (oder die Kirche zu bleiben, in der die Kirche Christi verwirklicht ist), ist ein Neuanfang (Restart) in einer Teilkirche innerhalb der Weltkirche. Die Weltkirche als Ganzes schafft das nicht – dafür ist es zu spät. Es muss eine Teilkirche sein (Kirche innerhalb der Weltkirche), in der die Laien bereits ihrem Klerus vertrauen und wo sie nichts zu melden haben wollen (besonders in der Liturgie) – es kann z.B. die FSSPX, FSSP, das Opus Dei… sein. Die FSSPX wäre am besten dafür geeignet, weil sie „eigene“ Bischöfe hat.
In der Weltkirche wird das weiter so laufen – ähnlich wie in der Schweiz, bevor das Frauenwahlrecht auf Bundesebene 1971 eigeführt wurde: Vor 1971 durften nur Männer wählen, aber ihre Frauen haben ihnen vor der Wahl zu Hause gesagt, wen sie wählen sollen – so läuft das bereits in der deutschsprachigen Kirche: Die Synodalen (Frauen) sagen den Schlappschwänzen was sie zu glauben und zu verkünden haben.
Die beste Lösung mMn: Die FSSPX erkennt alle Beschlüsse des V2 an. Dafür bekommt sie die Erlaubnis neue Bischöfe zu weihen und gehört 100%-ig zur Weltkirche. Der korrekt gefeierter NOM und der Tridentinische Ritus gelten offiziell als gültige Messriten. Der Papst ernennt wahlberechtigte Kardinäle aus den Reihen der Bischöfe der FSSPX, die dann die Wahl des neuen Papstes zumindest beeinflussen können.
Mit anderen Worten: Die Weltkirche muss zurück unterwandert werden – nur so kann sich letztendlich die Kirche Christi aus dem ganzen Zirkus, den wir jetzt haben, neu herauskristallisieren.
Das alles kann noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, aber... haben wir eine andere Alternative?

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Lycobates
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Lycobates »

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 21:40
Es kann natürlich auch anders kommen und Sanktionen bleiben aus oder der Papst gibt sogar seine Zustimmung zu den Weihen. Dann wird der Zuwachs noch größer werden. :heiligschein:
oder gerade nicht…

Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt), oder gar, und das wäre wünschenswerter, sich ganz den ekklesiologischen Tatsachen stellen.

:hutab:
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:52
Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt)...
:hutab:
jetzt machst Du mich aber neugierig!
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?

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Lycobates
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Lycobates »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 23:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:52
Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt)...
:hutab:
jetzt machst Du mich aber neugierig!
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?
Die Williamsoniten.
Faure, Ferreira da Costa, Zendejas, Stobnicki, Ballini, Morgan, und als Nr. 7 möglicherweise Viganò (bedingte Nachweihe).
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
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Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 01:36
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 23:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:52
Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt)...
:hutab:
jetzt machst Du mich aber neugierig!
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?
Die Williamsoniten.
Faure, Ferreira da Costa, Zendejas, Stobnicki, Ballini, Morgan, und als Nr. 7 möglicherweise Viganò (bedingte Nachweihe).
Träumereien! :maske: :maske: :maske:

Das sollte man besser an französischen Kaminen machen .................
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 13:05
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 09:52
Tatsache ist die "Exkomunikation" ist lächerlich sie hat real keine Wirkung ...
doch, hat sie!
Ohne Exkommunikation hätte die FSSPX noch mehr Zulauf und noch mehr Katholiken würden sich auch zukünftig von den Diözesankirchen abwenden und aus der Kirche austreten. :breitgrins:
Im Westen Europa wären ohne die Ablehnung/Kritik des V2 und ohne Exkommunikation die Diözesankirchen schon längst leer. Da bin ich mir ziemlich sicher.
In meiner Umgebung gibt es 5 Diözesankirchen, die noch vor 15 Jahren jeden Sonn- und Feiertag eine hl. Messe (NOM) gefeiert haben. Jetzt wird auch in jeder Kirche eine hl. Messe gefeiert, aber jeden zweiten Sonntag. Der Messbesuch liegt bei 5-7%, aber die Gemeindeleitungen bilden sich immer noch ein, sie brauchen Messdienerinnen und Kommunionhelferinnen – diese würden auf ihren „Dienst“ auch dann nicht verzichten wollen, wenn man sie dafür bezahlen würde. :breitgrins: - aber keiner fragt sich, warum das so ist.
Es gibt hier in der Nähe eine kleine Kirche, die der Petrusbruderschaft überlassen wurde und eine größere Kapelle, die der Piusbruderschaft gehört - diese sind jeden Sonntag voll.
1988 war es umgekehrt

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:02
Gute Gelegenheit daran anzuknüpfen.
Hier meine Vison :) :
Ich fürchte es ist zu spät etwas in der Weltkirche zu ändern, oder umzukehren.
Die Einzige Möglichkeit, die die Kirche hat um die Kirche Christi zu bleiben (oder die Kirche zu bleiben, in der die Kirche Christi verwirklicht ist), ist ein Neuanfang (Restart) in einer Teilkirche innerhalb der Weltkirche. Die Weltkirche als Ganzes schafft das nicht – dafür ist es zu spät. Es muss eine Teilkirche sein (Kirche innerhalb der Weltkirche), in der die Laien bereits ihrem Klerus vertrauen und wo sie nichts zu melden haben wollen (besonders in der Liturgie) – es kann z.B. die FSSPX, FSSP, das Opus Dei… sein. Die FSSPX wäre am besten dafür geeignet, weil sie „eigene“ Bischöfe hat.
In der Weltkirche wird das weiter so laufen – ähnlich wie in der Schweiz, bevor das Frauenwahlrecht auf Bundesebene 1971 eigeführt wurde: Vor 1971 durften nur Männer wählen, aber ihre Frauen haben ihnen vor der Wahl zu Hause gesagt, wen sie wählen sollen – so läuft das bereits in der deutschsprachigen Kirche: Die Synodalen (Frauen) sagen den Schlappschwänzen was sie zu glauben und zu verkünden haben.
Die beste Lösung mMn: Die FSSPX erkennt alle Beschlüsse des V2 an. Dafür bekommt sie die Erlaubnis neue Bischöfe zu weihen und gehört 100%-ig zur Weltkirche. Der korrekt gefeierter NOM und der Tridentinische Ritus gelten offiziell als gültige Messriten. Der Papst ernennt wahlberechtigte Kardinäle aus den Reihen der Bischöfe der FSSPX, die dann die Wahl des neuen Papstes zumindest beeinflussen können.
Mit anderen Worten: Die Weltkirche muss zurück unterwandert werden – nur so kann sich letztendlich die Kirche Christi aus dem ganzen Zirkus, den wir jetzt haben, neu herauskristallisieren.
Das alles kann noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, aber... haben wir eine andere Alternative?
Die Kirche ist seit der konstantinischen Wende immer auch ein Kind ihrer Zeit gewesen. :hmm: :hmm: :hmm:
Und das wird wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr ändern. :maske: :maske: :maske:

Jedoch ist sie niemals nur ein Kind ihrer Zeit gewesen und dieses niemals nur macht eben den entscheidenden Unterschied aus. :ja: :ja: :ja:

Sie hat in der Vergangenheit schon etliche Schismen überstanden und Päpste von der moralischen Qualität eines Alexander VI. ebenfalls. :emil: :emil: :emil:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

sicher die Marke bleibt schon die Kirche war immer sehr geschickt und hinterhältig und zu überleben besser gesagt das kirchliche Personal

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 07:21
sicher die Marke bleibt schon die Kirche war immer sehr geschickt und hinterhältig und zu überleben besser gesagt das kirchliche Personal
Auch Deine verzweifelten Versuche, das Nest zu beschmutzen, wird sie triumphal überleben! 8) 8) 8)
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

natürlich da ich beim besten Willen nicht an die Bosheit herankomme

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:52
Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 21:40
Es kann natürlich auch anders kommen und Sanktionen bleiben aus oder der Papst gibt sogar seine Zustimmung zu den Weihen. Dann wird der Zuwachs noch größer werden. :heiligschein:
oder gerade nicht…

Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt), oder gar, und das wäre wünschenswerter, sich ganz den ekklesiologischen Tatsachen stellen.

:hutab:
Der Savonarolaismus ist keine Lösung, sondern eher ein - allerdings nur kleines - Problem! :huhu: :huhu: :huhu:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:52
oder gerade nicht…

Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt), oder gar, und das wäre wünschenswerter, sich ganz den ekklesiologischen Tatsachen stellen.

:hutab:
Ich denke, da liegst du falsch. Was du beschreibst, könnte Folge einer Integration der FSSPX in die Konzilskirche sein („praktisches Abkommen“), aber nicht der Zustimmung zu Weihen bei unverändertem kanonischen Zustand der Bruderschaft. Aber wir werden sehen.

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 23:26
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?
Exkurs zum Widerstand

Vor allem seit 2009 kam es zu regelmäßig stattfindenden Treffen zwischen Theologen der FSSPX und der römischen Kommission „Ecclesia Dei“ mit dem Ziel die theologischen Streitfragen zu klären. Diese Fragen konnten letztlich nicht geklärt werden und doch lag 2012 letztlich ein „praktisches Abkommen“ (also ohne Klärung der theologischen Differenzen) am Tisch.
Teile der Bruderschaft, vor allem der Generalobere Bischof Fellay und andere höhere Obere waren geneigt, dieses Abkommen anzunehmen. Andere Mitglieder der Bruderschaft und nicht zuletzt die 3 anderen Bischöfe standen dem Abkommen viel zurückhaltender oder auch direkt ablehnend gegenüber.
Die Abkommensfrage führte also zu starken Spannungen in der Bruderschaft. Letztlich wurde das Abkommen nicht unterzeichnet, da Papst Benedikt im Juni 2012 für die Bruderschaft unannehmbare Bedingungen hinzugefügt hat.

Nichtsdestotrotz führte die Abkommensfrage zu zahlreichen Abgängen und auch Ausschlüssen aus der Bruderschaft. Am prominentesten war der Ausschluß von Bischof Williamson im Oktober 2012.
Viele dieser ehemaligen Mitglieder der Bruderschaft bildeten in der Folge eine mehr oder weniger lose Gemeinschaft, die unter dem Namen „Widerstand“ („Resistance“) zusammengefaßt wurde. „Widerstand“ bezieht sich dabei auf die abkommensfreundliche Linie der Bruderschaft und eine Integration in die Konzilskirche.

Zentrale Figur (moralisch gesehen, nicht rechtlich oder organisatorisch) des Widerstand war Bischof Williamson, der im Laufe der Jahre (beginnend 2015) mehrere Bischöfe (insgesamt 6) für die Tradition weihte zur Deckung der seelsorglichen Bedürfnisse. Es sei ausdrücklich hervorgehoben, daß es sich beim Widerstand und seinen Bischöfen um keine Sedisvakantisten handelt. Man versteht sich vielmehr in der Nachfolge von Erzbischof Lefebvre und seiner Kritik an der Konzilskirche (im Unterschied zur „neuen“ Bruderschaft unter Bischof Fellay, die mit der Konzilskirche zusammenarbeiten wollte).

Diese Darstellung ist sehr verkürzt und überspringt allerlei Zwischenepisoden und trägt auch der jeweiligen Argumentation keine Rechnung. Ziel ist es nur eine ungefähre Genese des „Widerstands“ zu zeichnen. Bei konkreten Fragen oder Interesse können wir das in einem anderen Thread vertiefen. Ich werde das hier nicht weiter kommentieren, da es hier um die Bischofsweihen am 1. Juli und nicht um den „Widerstand“ geht.

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 01:36
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 23:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:52
Wenn „der Papst“ seine „Zustimmung“ gibt, könnte eine weitaus größere Anzahl von Gläubigen und Priestern wegbleiben und sich der „Résistance“ anschließen (wo es mittlerweiie sechs Bischöfe im Busch gibt)...
:hutab:
jetzt machst Du mich aber neugierig!
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?
Die Williamsoniten.
Faure, Ferreira da Costa, Zendejas, Stobnicki, Ballini, Morgan, und als Nr. 7 möglicherweise Viganò (bedingte Nachweihe).

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 07:44
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 23:26
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?
Exkurs zum Widerstand
..........
Die Abkommensfrage führte also zu starken Spannungen in der Bruderschaft. Letztlich wurde das Abkommen nicht unterzeichnet, da Papst Benedikt im Juni 2012 für die Bruderschaft unannehmbare Bedingungen hinzugefügt hat.
..............
Welche Bedingungen waren das denn? :detektiv:

Oder gibt es eine Vertraulichkeitsvereinbarung? :hmm: :hmm: :hmm:

Im Übrigen: Herzlichen Dank für den sachlichen Überblick! :ja: :ja: :ja:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 07:57
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 07:44
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 23:26
Welche „Résistance“? Welche 6 Bischöfe?
Exkurs zum Widerstand
..........
Die Abkommensfrage führte also zu starken Spannungen in der Bruderschaft. Letztlich wurde das Abkommen nicht unterzeichnet, da Papst Benedikt im Juni 2012 für die Bruderschaft unannehmbare Bedingungen hinzugefügt hat.
..............
Welche Bedingungen waren das denn? :detektiv:

Oder gibt es eine Vertraulichkeitsvereinbarung? :hmm: :hmm: :hmm:

Im Übrigen: Herzlichen Dank für den sachlichen Überblick! :ja: :ja: :ja:
das wurde nie öffentlich gemacht aber Ratzinger hat die gleiche Taktik schon 1988 angewendet

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:02
Das alles kann noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, aber... haben wir eine andere Alternative?
Ein traditionstreuer Papst wäre eine Alternative. Er müßte nur tapfer und willensstark genug sein.
Die Modernisten zeigen uns seit dem Konzil, daß sie nicht die geringsten Hemmungen haben der Gesamtkirche ihre Neuerungen aufzuoktroyieren. Stellvertretendes Beispiel: Zwangseinführung des NOM inklusive bauliche Verunstaltung vieler Kirchen.

Diesem Muster könnte man jedenfalls auch in die andere Richtung folgen. Sicherlich gäbe es mehr oder weniger große Verwerfungen, je nachdem wie klug der Papst vorginge. Aber möglich wäre es und nur darum ging es mir: eine Alternative zu benennen.

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:03
das wurde nie öffentlich gemacht aber Ratzinger hat die gleiche Taktik schon 1988 angewendet
Richtig!

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:15
ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:03
das wurde nie öffentlich gemacht aber Ratzinger hat die gleiche Taktik schon 1988 angewendet
Richtig!
Nun, da liegen mir andere Infos vor! :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
Die Vereinbarung zwischen Erzbischof Marcel Lefebvre und Kardinal Joseph Ratzinger (damals Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, später Papst Benedikt XVI.) bezüglich der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) wurde am 5. Mai 1988 geschlossen. An diesem Datum unterzeichneten Lefebvre und Ratzinger ein „Protokoll über ein Einvernehmen“, das darauf abzielte, den kanonischen Status der FSSPX zu regeln und unter anderem vorsah, dass ein Bischof für die Bruderschaft mit Zustimmung des Papstes geweiht werden sollte.
Warum EB Lefebvre seine Unterschrift zurückgezogen hat, ist mir nicht bekannt. Er soll sich jedoch schon sehr schnell nach der Unterzeichnung von seiner Unterschrift distanziert haben ........
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:05
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 11. Februar 2026, 22:02
Das alles kann noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, aber... haben wir eine andere Alternative?
Ein traditionstreuer Papst wäre eine Alternative.
Gab es jemals einen Anderen? :detektiv:

Die Herde, für die er Verantwortung trägt, besteht allerdings nicht nur aus Traditionalisten ..................
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:05
Er müßte nur tapfer und willensstark genug sein.
Die Modernisten zeigen uns seit dem Konzil, daß sie nicht die geringsten Hemmungen haben der Gesamtkirche ihre Neuerungen aufzuoktroyieren. Stellvertretendes Beispiel: Zwangseinführung des NOM inklusive bauliche Verunstaltung vieler Kirchen.

Diesem Muster könnte man jedenfalls auch in die andere Richtung folgen. Sicherlich gäbe es mehr oder weniger große Verwerfungen, je nachdem wie klug der Papst vorginge. Aber möglich wäre es und nur darum ging es mir: eine Alternative zu benennen.
In der Tat ist es wünschenswert, wenn die Tradition als eine der Säulen der Kirche eine deutlich stärkere Berücksichtigung findet als in den letzten Jahrzehnten. Allerdings wird Insubordination gegenüber dem Vatikan mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht den von den Traditionalisten erhofften Erfolg bringen.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:25
Gamaliel hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:15
ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 12. Februar 2026, 08:03
das wurde nie öffentlich gemacht aber Ratzinger hat die gleiche Taktik schon 1988 angewendet
Richtig!
Nun, da liegen mir andere Infos vor! :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
Die Vereinbarung zwischen Erzbischof Marcel Lefebvre und Kardinal Joseph Ratzinger (damals Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, später Papst Benedikt XVI.) bezüglich der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) wurde am 5. Mai 1988 geschlossen. An diesem Datum unterzeichneten Lefebvre und Ratzinger ein „Protokoll über ein Einvernehmen“, das darauf abzielte, den kanonischen Status der FSSPX zu regeln und unter anderem vorsah, dass ein Bischof für die Bruderschaft mit Zustimmung des Papstes geweiht werden sollte.
Warum EB Lefebvre seine Unterschrift zurückgezogen hat, ist mir nicht bekannt. Er soll sich jedoch schon sehr schnell nach der Unterzeichnung von seiner Unterschrift distanziert haben ........
die Legende sagt wein Kardinal hat dem Erzbischof eine Information zukommen lassen einen Ausspruch von Ratzinger "jetzt haben wir ihn" aber das ist Kaffeesud leserei

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