Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:18
@ Gamaliel, hat die FSSPX keine Angst, mit erneuten, unerlaubten Bischofsweihen das alles auf Spiel zu setzen, bzw. zu schwächen?
Nein, hat sie nicht. Im Gegenteil, die Bischofweihen werden das Apostolat nachhaltig befördern. Statt den aktuell 2 Bischöfen, werden dann X Bischöfe die weltweite Seelsorge wahrnehmen und den überlieferten Glauben verkünden.

Die Bruderschaft wird seit ihrer Gründung 1970 und noch vermehrt seit ihrer Aufhebung 1975 von der Konzilskirche geächtet (mal mehr, mal weniger aggressiv und mit lokalen Unterschieden). Erneute Weihen ändern nichts am wohlbekannten Zustand.
Die FSSPX setzt derweil unbeirrt den Weg der Treue im Glauben fort und die Werke sprechen für sich: Katholische Berufungen, katholische Familien, katholisches Frömmigkeits- und Tugendleben usw. Nichts Aufregendes, nichts Extravagantes, sondern schlichtes Bemühen um eine Rechristianisierung der Gesellschaft durch die seit zwei Jahrtausenden bewährten Mittel.
Wenn man sich in Rom besinnt und das Liebäugeln mit der Welt beendet, um wieder ganz Gott zu dienen und den unverkürzten Glauben zu verkünden, dann werden die Bischöfe der Bruderschaft dem Papst zur Verfügung stehen und unter seiner Leitung am Heil der Seelen weiterwirken.

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 08:55
nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:18
@ Gamaliel, hat die FSSPX keine Angst, mit erneuten, unerlaubten Bischofsweihen das alles auf Spiel zu setzen, bzw. zu schwächen?
Nein, hat sie nicht. Im Gegenteil, die Bischofweihen werden das Apostolat nachhaltig befördern. Statt den aktuell 2 Bischöfen, werden dann X Bischöfe die weltweite Seelsorge wahrnehmen und den überlieferten Glauben verkünden.

Die Bruderschaft wird seit ihrer Gründung 1970 und noch vermehrt seit ihrer Aufhebung 1975 von der Konzilskirche geächtet (mal mehr, mal weniger aggressiv und mit lokalen Unterschieden). Erneute Weihen ändern nichts am wohlbekannten Zustand.
Die FSSPX setzt derweil unbeirrt den Weg der Treue im Glauben fort und die Werke sprechen für sich: Katholische Berufungen, katholische Familien, katholisches Frömmigkeits- und Tugendleben usw. Nichts Aufregendes, nichts Extravagantes, sondern schlichtes Bemühen um eine Rechristianisierung der Gesellschaft durch die seit zwei Jahrtausenden bewährten Mittel.
Wenn man sich in Rom besinnt und das Liebäugeln mit der Welt beendet, um wieder ganz Gott zu dienen und den unverkürzten Glauben zu verkünden, dann werden die Bischöfe der Bruderschaft dem Papst zur Verfügung stehen und unter seiner Leitung am Heil der Seelen weiterwirken.
Dann wünsche ich Euch gutes Gelingen bei Eurem Apostolat und hoffe, daß Euch Sektiererei erspart bleibt! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:

Dort landet man nämlich schneller als man denkt, wenn man sich selber - wie es bei der FSSPX der Fall ist - ständig als Opfer einer auf die Apostasie zuschliddernden "V2-Kirche" einschätzt ...........
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Ausführlicher Artikel von Weihbischof Athanasius Schneider

Appell an Papst Leo XIV., eine Brücke zur Priesterbruderschaft St. Pius X. zu schlagen

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Lycobates
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Lycobates »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Lycobates hat geschrieben:
Montag 23. Februar 2026, 10:24
Wer den Glauben bewahrt und die Kommunion einhält mit jenen, die dies tun, unter Einhaltung der hierarchischen Ordnung, wer also kein Häretiker und kein Schismatiker ist, verläßt die Kirche nicht, sondern konstituiert sie (mit).
Dem stimme ich zu.
Kann aber eine solche Kirche ohne Papst die Kirche Christi sein? Meiner Meinung nach nicht, denn das Papsttum gehört doch zur Kirche Christi (vgl. Mt 16,18-19)
Ganz klar.
Ich schrieb ja "unter Einhaltung der hierarchischen Ordnung", zumindest in potentia.
Es braucht aber nicht immer ein aktueller Papst (in actu) da zu sein, sondern es muß das Prinzip des Papsttums (mit dem Jurisdiktionsprimat als Schlußstein) in der Kirche Christi aufrechterhalten werden.
Es ist ja gerade aufgrund dieses Prinzips, daß theologisch konkludiert wird, die derzeitigen Papstanwärter seien aufgrund ihrer öffentlichen Häresie als Anhänger und Förderer des "Vatikanum II" und seiner Reformen nicht legitim.
Eine Vakanz gibt es so oder so für kürzere oder längere Zeit nach jedem Ableben eines legitimen Papstes. Dann ist die Kirche Christi zeitweilig "ohne Papst". Ein längere Vakanz, bzw. eine Periode mit zweifelhaften oder sicher ungültigen Papstanwärtern (wie bereits im Abendländischen Schisma), ist zwar eine besondere Prüfung; aber keineswegs dogmatisch unmöglich. Hier gilt auch der Grundsatz plus aut minus non mutat speciem.
Dazu ein interessanter Artikel (in englischer Sprache): https://novusordowatch.org/2017/06/the- ... objection/

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Lycobates, du schreibst alles so, als ob eine höhere Instanz (das Kirchenrecht, der Papst oder am Ende Gott selbst), Dir das alles offenbart/mitgeteilt hat. Da Du offenbar den Papst ablehnst, bleibt nur das Kirchenrecht oder Gott. Ich glaube nicht, dass Gott Dir das offenbart hat. Hättest Du Deine Aussagen angefangen mit: „ich glaube, dass…, oder „ich glaube nicht, dass…“ dann wäre offensichtlich, was Du glaubst und nach Deinem glauben handelst – und das ist auch Dein gutes Recht! Du schreibst das jedoch so, als ob Du (und alle, die sich von der Kirche distanzieren), zur Absenz in der Kirche durch ein Urteil einer höheren Instanz gezwungen wurden/werden. Nein, nicht eine höhere Distanz zwingt Dich, sondern Du bist es selbst, der mit seinem subjektiven Urteil über Papst und Kirche sich von der Kirche distanziert. Und diese, Deine Beurteilung bleibt subjektiv.
Die Beurteilung ist nicht subjektiv. Sie ergibt sich aus der strikten Anwendung bewährter Grundsätze der katholischen Dogmatik, namentlich der Ekklesiologie. Daraus ergibt sich natürlich derzeit nur eine moralische Gewißheit, wobei keine kirchliche Autorität, sondern alleine die den vorgebrachten theologischen Argumenten innewohnende Kraft, überzeugend, bzw. verpflichtend wirken kann. Verpflichtend für jene, welche sich die Argumente intellektuell und moralisch zu eigen zu machen vermögen. Bona fides bleibe vorausgesetzt bei jenen, die dazu nicht imstande sind, aus welchem Grunde auch immer. Letztlich ist da nur der Herrgott Richter der Seelen.
Eine dogmatische Absicherung, etwa eine definitive lehramtliche Verurteilung der montinischen Aftersynode und ihrer Reformen, z.B. nach dem Muster von Auctorem fidei, kann erst erfolgen, wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird. Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00
Die Beurteilung ist nicht subjektiv. Sie ergibt sich aus der strikten Anwendung bewährter Grundsätze der katholischen Dogmatik, namentlich der Ekklesiologie. Daraus ergibt sich natürlich derzeit nur eine moralische Gewißheit, wobei keine kirchliche Autorität, sondern alleine die den vorgebrachten theologischen Argumenten innewohnende Kraft, überzeugend, bzw. verpflichtend wirken kann. Verpflichtend für jene, welche sich die Argumente intellektuell und moralisch zu eigen zu machen vermögen. Bona fides bleibe vorausgesetzt bei jenen, die dazu nicht imstande sind, aus welchem Grunde auch immer. Letztlich ist da nur der Herrgott Richter der Seelen.
Eine dogmatische Absicherung, etwa eine definitive lehramtliche Verurteilung der montinischen Aftersynode und ihrer Reformen, z.B. nach dem Muster von Auctorem fidei, kann erst erfolgen, wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird. Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
Das schon vor ein paar Beiträgen bezüglich der FSSPX Gesagte gilt auch hier:
Die Ironie daran ist, daß sich (vermutlich alle) Sedisvakantisten mehr und mehr einem protestantischen Kirchenbild annähern, obwohl sie ansonsten lautstark gegen eine Protestantisierung der Kirche zu Felde zieht! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Die Kirche existiert demzufolge rein geistig * und Jeder, der sich selbst zum Glied der Kirche erklärt, der ist auch eines! :patsch:
Und Jeder, der sich zum selbst zum Glied der Kirche erklärt hat, kann jeden Anderen zum Nicht-Glied erklären! :vogel:

In der Psychologie ist dieses Phänomen unter dem Namen "Stockholm-Syndrom" bekannt geworden! :pfeif: :pfeif: :pfeif:




* Geistig meint hier:
In den schriftlich verfaßten Dokumenten bzw. in den dort dargelegten Argumenten, welche wiederum im Wege der Interpretation von dem jeweiligen Rezipienten übernommen resp. sich zu eigen gemacht werden.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00
Es ist ja gerade aufgrund dieses Prinzips, daß theologisch konkludiert wird, die derzeitigen Papstanwärter seien aufgrund ihrer öffentlichen Häresie als Anhänger und Förderer des "Vatikanum II" und seiner Reformen nicht legitim.
und Gott lässt es zu, dass die Kirche, die Er gestiftet hat, so verhunzt wird?

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
...
wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird.
falls das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird, lieber Lycobates.
Und wenn es dazu nicht kommt?
Bedeutet das dann, dass Gott die Kirche, die Er gestiftet hat, bis zum Ende der Welt irren lassen hat?
Oder bedeutet es, dass der Heilige Stuhl, nie so geirrt hat, dass er "vakant" war?

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
obwohl der Heilige Stuhl damals weder vakant noch häretisch war:
Kam es im 11 Jahrhundert zum Schisma mit der Ostkirche und im 16 Jahrhundert zu Gründung der evangelischen Konfession und der Church of England, und im 19 Jahrhundert zu Gründung der altkatholischen "Kirche".
Also, ob so oder so – zumindest in der Vergangenheit (vor V2) gab es immer wieder Menschen, die glaubten besser zu wissen, was Kirche ist, oder sein sollte (ob theologisch, ekklesiologisch, oder politisch).

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 06:06
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
ja, das sollte es. Auf jeden Fall!
Es heißt aber auch: “denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.“ – so wie es aussieht, sind wir nicht die „Seinen“, oder wir beten falsch (oder um das Falsche).

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Dr. Margarethe Strauss kommentiert das Schreiben des FSSPX an Kardinal Víctor Manuel Fernández, welches als Reaktion auf das letzte Treffen verfaßt worden ist:
Die unerlaubten Bischofsweihen kommen!


Suaviter in modo, fortiter in re! :hmm: :hmm: :hmm:
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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 25. Februar 2026, 05:57
Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 19:00
Die Beurteilung ist nicht subjektiv. Sie ergibt sich aus der strikten Anwendung bewährter Grundsätze der katholischen Dogmatik, namentlich der Ekklesiologie. Daraus ergibt sich natürlich derzeit nur eine moralische Gewißheit, wobei keine kirchliche Autorität, sondern alleine die den vorgebrachten theologischen Argumenten innewohnende Kraft, überzeugend, bzw. verpflichtend wirken kann. Verpflichtend für jene, welche sich die Argumente intellektuell und moralisch zu eigen zu machen vermögen. Bona fides bleibe vorausgesetzt bei jenen, die dazu nicht imstande sind, aus welchem Grunde auch immer. Letztlich ist da nur der Herrgott Richter der Seelen.
Eine dogmatische Absicherung, etwa eine definitive lehramtliche Verurteilung der montinischen Aftersynode und ihrer Reformen, z.B. nach dem Muster von Auctorem fidei, kann erst erfolgen, wenn das Lehramt, nach Gottes Ratschluß, kein Leeramt mehr, sondern wieder aktuell wirksam sein wird. Dann verschwindet auch von selbst die Möglichkeit, im guten Glauben an den bisherigen Irrtümern hängen zu bleiben.
Das soll uns ein Gebetsanliegen sein.
Das schon vor ein paar Beiträgen bezüglich der FSSPX Gesagte gilt auch hier:
Die Ironie daran ist, daß sich (vermutlich alle) Sedisvakantisten mehr und mehr einem protestantischen Kirchenbild annähern, obwohl sie ansonsten lautstark gegen eine Protestantisierung der Kirche zu Felde zieht! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Die Kirche existiert demzufolge rein geistig * und Jeder, der sich selbst zum Glied der Kirche erklärt, der ist auch eines! :patsch:
Und Jeder, der sich zum selbst zum Glied der Kirche erklärt hat, kann jeden Anderen zum Nicht-Glied erklären! :vogel:

In der Psychologie ist dieses Phänomen unter dem Namen "Stockholm-Syndrom" bekannt geworden! :pfeif: :pfeif: :pfeif:




* Geistig meint hier:
In den schriftlich verfaßten Dokumenten bzw. in den dort dargelegten Argumenten, welche wiederum im Wege der Interpretation von dem jeweiligen Rezipienten übernommen resp. sich zu eigen gemacht werden.
das Posting zeigt wunderbar dass Diskussionen mit dem User zum Thema unnötig sinnd er versteht nicht wie die Traditionalistische Argumentation aufgebaut, er ist ein typischer neokon

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 06:50
das Posting zeigt wunderbar dass Diskussionen mit dem User zum Thema unnötig sinnd ................
Der Tag ist gerettet: Ich habe ein Lob von dem fake-ottaviani eingeheimst! :ikb_clap: :ikb_clap: :ikb_clap:
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nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 05:15
Dr. Margarethe Strauss kommentiert das Schreiben des FSSPX an Kardinal Víctor Manuel Fernández, welches als Reaktion auf das letzte Treffen verfaßt worden ist:
Die unerlaubten Bischofsweihen kommen!


Suaviter in modo, fortiter in re! :hmm: :hmm: :hmm:
hallo Peduli,
ich habe mir das Video von Fr. Strauss noch nicht angesehen/angehört - handelt es sich um dieses Schreiben?
https://fsspx.news/de/news/schreiben-vo ... ce=dlvr.it

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 09:29
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 26. Februar 2026, 05:15
Dr. Margarethe Strauss kommentiert das Schreiben des FSSPX an Kardinal Víctor Manuel Fernández, welches als Reaktion auf das letzte Treffen verfaßt worden ist:
Die unerlaubten Bischofsweihen kommen!


Suaviter in modo, fortiter in re! :hmm: :hmm: :hmm:
hallo Peduli,
ich habe mir das Video von Fr. Strauss noch nicht angesehen/angehört - handelt es sich um dieses Schreiben?
https://fsspx.news/de/news/schreiben-vo ... ce=dlvr.it
Ja! :daumen-rauf:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Dienstag 24. Februar 2026, 16:47
Ausführlicher Artikel von Weihbischof Athanasius Schneider

Appell an Papst Leo XIV., eine Brücke zur Priesterbruderschaft St. Pius X. zu schlagen
Eine ausgesprochen lobenswerte Initiative! :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Bei dieser Gelegenheit sei auch an die Anstrengungen des mittlerweile verstorbenen Bischof Vitus Huonder erinnert. Diesen beiden Pontifex minima sind gute Beispiele dafür, wie Dialog gelingen kann! :hutab: :hutab: :hutab:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Ich habe mir das Schreiben von Pater Pagliarani durchgelesen und bleibe bei meiner Meinung: Wenn die FSSPX den Papst, als rechtmäßigen Papst der römisch-katholischen Kirche anerkennt, dann muss sie den Papst bitten und nicht von ihm (von Rom) fordern – deshalb sollte sie nach der Ankündigung der Bischofsweihen keinen weiteren Dialog mit Rom suchen. Aussagen in diesem Schreiben wie:
Damals hatte das Dikasterium kein echtes Interesse an einer solchen Diskussion gezeigt, mit der – mündlich dargelegten – Begründung, dass eine lehrmäßige Übereinkunft zwischen dem Heiligen Stuhl und der Priesterbruderschaft St. Pius X. unmöglich sei.

Das gilt zu jeder Zeit für beide Seiten.

Wir beide wissen im Voraus, dass wir uns auf lehrmäßiger Ebene nicht einigen können,

Alle diese Dokumente zeigen, dass der lehrmäßige und pastorale Rahmen, in den der Heilige Stuhl jede Diskussion stellen möchte, bereits festgelegt ist.
(Quelle)
klingen belehrend (wenn nicht "besserwisserisch") und bringen viele - wenn nicht den Papst selbst - in Rom in Rage gegen die FSSPX. Damit wird die Situation nicht besser.
Also, salopp gesagt - die FSSPX sollte ihr „Ding“ durchziehen, ob das Rom gefällt oder nicht. Da der Papst niemandem Rechenschaft schuldig ist (CIC: Can. 1404), sollte er den Bischofsweihen zustimmen - oder auch wenn im Nachhinein diese akzeptieren, so wie seine Vorgänger in der Vergangenheit der Handkommunion, Messdienerinnen, Kommunionhelfer/innen und der falschen Übersetzung der Wandlungsworte "für alle" zugestimmt haben, nachdem diese "Winkelzüge" von Bischöfen, Priestern und Laien im Westen Europa ohne Erlaubnis eingeführt wurden. Damit würde der Papst eine „Konstantinische Wende“ innerhalb der Kirche einleiten und solche Vereine wie "ZdK", "Synodaler Weg", "Wir sind Kirche" u.a. auf die Palme bringen. :breitgrins:

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Auf jeden Fall zeigt die causa FSSPX auf der einen Seite und die causa Synodaler Weg auf der anderen Seite, worin die Hauptaufgabe des Vatikan besteht:

Man darf sich unter keinen Umständen zwischen den Mühlsteinen der Laxisten und der Rigoristen zerreiben lassen!

Man kann sich jedoch in aller Ruhe vom Vorbild Jesu Christi leiten lassen und gnädig mit den Sündern sowie ungnädig mit den Selbstgerechten sein! :ja: :ja: :ja:



Wobei noch nicht ganz ausgemacht ist, wer denn jetzt zu welcher causa "gehört"! :emil: :emil: :emil:
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(F.J.S.)

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Auf einer analytischen Ebene betrachtet, zeigt sich bei der gegebenen Gemengelage, daß es offenbar zwei Haltungen innerhalb des real existierenden katholischen Glaubens gibt, wie mit Regularien* umgegangen wird:
  • Regularien sind unter allen Umständen einzuhalten!
    Ausnahmen sind nicht gestattet. Epikie ist nicht existent bzw. wird nicht goutiert. Bei dieser Haltung kann es sogar erlaubt sein, den selbstbestimmten Eigen-Willen Anderer außer Kraft zu setzen zu setzen; respektive für irrelevant zu halten.
    Vertreter dieser Ausprägung agieren wie der aus der kleist'schen Novelle bekannte Michael Kohlhaas!
    Wobei nicht zwingend gegeben sein muß, daß dieser Michael Kohlhaas durch ein ihm zuvor zugefügtes Unrecht zu dem Michael Kohlhaas geworden ist, als der er jetzt agiert.
    Eine gewisse Erbarmungslosigkeit ist bei dieser Haltung inhärent vorhanden.
    Salopp gesagt: Der Mensch ist für die Regularien da und nicht die Regularien für den Menschen!
  • Regularien sind mehr oder weniger unbeachtlich, weil sich sowieso keiner daran hält!
    Wenn man sich daran hält, dann nur im offiziellen bzw. öffentlichen Rahmen. Sobald "keiner" mehr hinschaut bzw. hinschauen kann, macht man das, was wozu man in der Lage ist, und keinesfalls das, was man eigentlich laut Regularien sollte.
    In seiner extremen Ausprägung werden bei dieser Haltung die Regularien als Weisungen für eine Zuwiderhandlung verstanden. Die "Mächtigen", von denen die Regularien erlassen worden sind, sollen auf diese Art und Weise gereizt und zu Überreaktionen provoziert werden.
    Konkretes Beispiel: Wenn die Regularien das Stehlen verbieten, dann sollst Du stehlen!




* Der neutrale Begriff Regularien steht hier für Gebote, Gesetze, Vorgaben und Anweisungen.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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(F.J.S.)

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Die Bischofsweihen - Teil 1 - Führt eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat zu einem Schisma?

Die Bischofsweihen - Teil 2 - Führt eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat zu einem Schisma?

Dieser Vortrag wurde kürzlich auf Youtube veröffentlicht und kann mE als eine offizielle Stellungnahme der FSSPX angesehen werden; auch dann, wenn es sich nur um einen Vortrag eines Priesters von vielen, die sich bei der FSSPX organisiert haben, handelt. Der zeitliche Zusammenhang belegt dies in evidenter Weise.

Der Mangel dieses Vortrages besteht darin, daß nicht in vertiefter Weise (! ! !) auf die offenbar vorhandene Literatur des Kirchenrechtlers Georg May eingegangen wird, die sich mit einer kirchenrechtlichen Notlage beschäftigt:
1. Wer kann diese feststellen?
2. Welche objektiven Kriterien gibt es dafür überhaupt?
3. Welche objektiven Kriterien davon müssen mindestens erfüllt sein?

Angesichts dessen, daß die "Notlage" das zentrale Argument der FSSPX ist, hätte man da mehr und Ausführlicheres erwarten dürfen ..............
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Ein interessantes Interview mit Jan-Heiner Tück zum Thema:
Meint "Hermeneutik der Kontinuität", dass man das Konzil im Kontext der ganzen Theologiegeschichte liest?

Benedikt XVI. hat - was viele verkennen - der "Hermeneutik des Bruchs" keine "Hermeneutik der Kontinuität" entgegengehalten, sondern eine "Hermeneutik der Reform". Damit verbindet er das Anliegen einer Erneuerung aus dem Ursprung. Etwa in der Ökumene: Hier sehen manche einen Bruch, weil vorher gegolten habe, dass es außerhalb der katholischen Kirche kein Heil gebe, was exklusivistisch interpretiert wurde. Das Konzil bringt hier eine Öffnung, ohne den Anspruch zu verabschieden, die wahre Kirche Christi zu sein: Die Kirche, die wir im Credo bekennen, ist "verwirklicht in" der katholischen Kirche, aber es gibt Elemente des Wahren und Heiligen auch in den nichtkatholischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften.

Diese ökumenische Öffnung hat Früchte gebracht. Den Verdacht der Traditionalisten, dies sei ein Bruch, muss man parieren mit einer korrekten Interpretation der Formel "subsistit in": Wie der Sohn Gottes nur einmal Mensch geworden ist, so ist die eine Kirche Jesu Christi, die wir im Credo bekennen, auch nur einmal verwirklicht in der katholischen Kirche - allerdings so, dass es vielfältige Elemente auch außerhalb gibt, die auf diese Fülle hintendieren.

Progressive Deutungen, die davon sprechen, dass alle Konfessionen letztlich gleichwertige Realisationsformen von Kirche sind, bieten den Traditionalisten eine Steilvorlage und wären tatsächlich ein Bruch mit der Tradition. Die Reform des Konzils hat die Treue zum Ursprung mit einer Innovation im Blick auf die gewandelten historischen Verhältnisse verbunden. Es bietet eine dialogische Öffnung, ohne das Selbstverständnis preiszugeben. Das gilt auch für den interreligiösen Dialog und das Gespräch mit der modernen Gesellschaft. Überall gibt es Samenkörner des Logos, die auf den inkarnierten Logos hin konvergieren. Das ist die inklusivistische Vision des Konzils.

Könnte man aus theologischer Sicht in der Diskussion mit der Piusbruderschaft eine bloße Anerkennung der Konzils-Konstitutionen, nicht aber der Erklärungen fordern? Gibt es eine abgestufte Verbindlichkeit, sodass eine Teil-Anerkennung denkbar wäre?

Es gibt im Textcorpus des Konzils eine abgestufte Verbindlichkeit: Die Konstitutionen haben ein größeres Gewicht als die Dekrete und Erklärungen. Ich lehne den Vorschlag einer graduellen Anerkennung dennoch entschieden ab, weil es eine intertextuelle Vernetzung der Dokumente gibt: In den Dogmatischen Konstitutionen ist grundgelegt, was in den
Dekreten und Erklärungen entfaltet wird. Wer die ökumenische Öffnung, den interreligiösen Dialog und das erneuerte Verhältnis zum Judentum als eher unverbindlich bezeichnet, der tastet die Dogmatische Konstitution über die Kirche "Lumen gentium"(LG) an.

An der Piusbruderschaft kann man sehen, wohin es führt, wenn man die Beschlüsse des Konzils eigenmächtig als nicht traditionskonform ablehnt. Aus angeblicher Treue zur Tradition untergräbt man die Autorität des Papstes, der das Konzil approbiert hat. Das ist ein Akt der Hybris! Es zeigt sich, dass die Hermeneutik der Reform als Interpretationsschlüssel gegenüber rechten Verweigerungs-und progressistischen Liberalisierungstendenzen einen guten Mittelweg beschreitet.
(Quelle)
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Eigentlich wollte ich in dem Forum gar nicht mehr schreiben, aber zu diesem Thema hier doch noch ein paar Worte:
Peduli hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2026, 16:26
Ein interessantes Interview mit Jan-Heiner Tück zum Thema:
Meint "Hermeneutik der Kontinuität", dass man das Konzil im Kontext der ganzen Theologiegeschichte liest?
...
Das Konzil bringt hier eine Öffnung, ohne den Anspruch zu verabschieden, die wahre Kirche Christi zu sein: Die Kirche, die wir im Credo bekennen, ist "verwirklicht in" der katholischen Kirche, aber es gibt Elemente des Wahren und Heiligen auch in den nichtkatholischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften.
dem stimme ich zu, wobei man das nicht der FSSPX erklären muss, sondern den Konzilskatholiken - immer wieder, Jahr für Jahr, jeder neuen Generation – sonst glauben sie, das alles (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox, islamisch ...), eh das Gleiche ist und alle an Gott glauben - wurde mir schon sehr oft von Konzilskatholiken bestätigt.

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2026, 16:26
Diese ökumenische Öffnung hat Früchte gebracht.
welche?
Meiner Meinung nach nur schlechte – vor allem deshalb, weil man „Diese ökumenische Öffnung“ den Konzilskatholiken nicht erklärt hat und nicht dauernd erklärt, was man aber Jahr für Jahr tun müsste! Die Konzilskatholiken – falls sie noch die Sonntagsmesse besuchen – interessiert nur die konsekrierte Hostie, was der Priester sagt und ob er „für alle“ oder „für viele“ betet interessiert sie nicht, oder sie kapieren den Unterschied nicht und sie interessieren sich auch für diesen Unterschied nicht.

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2026, 16:26
Den Verdacht der Traditionalisten, dies sei ein Bruch, muss man parieren mit einer korrekten Interpretation der Formel "subsistit in": Wie der Sohn Gottes nur einmal Mensch geworden ist, so ist die eine Kirche Jesu Christi, die wir im Credo bekennen, auch nur einmal verwirklicht in der katholischen Kirche - allerdings so, dass es vielfältige Elemente auch außerhalb gibt, die auf diese Fülle hintendieren.
so ist es!

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2026, 16:26
Progressive Deutungen, die davon sprechen, dass alle Konfessionen letztlich gleichwertige Realisationsformen von Kirche sind, bieten den Traditionalisten eine Steilvorlage und wären tatsächlich ein Bruch mit der Tradition. Die Reform des Konzils hat die Treue zum Ursprung mit einer Innovation im Blick auf die gewandelten historischen Verhältnisse verbunden. Es bietet eine dialogische Öffnung, ohne das Selbstverständnis preiszugeben. Das gilt auch für den interreligiösen Dialog und das Gespräch mit der modernen Gesellschaft. Überall gibt es Samenkörner des Logos, die auf den inkarnierten Logos hin konvergieren. Das ist die inklusivistische Vision des Konzils.
so ist es! Aber leider versteht hier der Konzilskatholik nur „Bahnhof“ und wenn er zu hl. Messe geht, wo bereits Frauen unerlaubt predigen, wo Kommunionhelferinnen unerlaubt die Kommunion spenden (wozu, wenn nur 5-10% der Gläubigen noch zur Messe kommen), wo er mit der Hand die Kommunion empfängt, weil er 100% davon überzeugt ist, dass das alles das V2 ermöglicht hat.
Aber die Aufklärung und und Zurechtweisung der Laien kann sich mittlerweile nach 60 Jahren (nach V2) die Amtskirche gar nicht mehr leisten, weil sie dann mehr Verwirrung stiften würde, als Klarstellung. Also sind wir in einer Sackgasse.

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2026, 16:26
Könnte man aus theologischer Sicht in der Diskussion mit der Piusbruderschaft eine bloße Anerkennung der Konzils-Konstitutionen, nicht aber der Erklärungen fordern? Gibt es eine abgestufte Verbindlichkeit, sodass eine Teil-Anerkennung denkbar wäre?
(Quelle)
ehrlich gesagt, ist mir das persönlich egal.
Trotzdem bin ich der Meinung, oder grade deshalb, der Papst soll den Bischofsweihen bei der FSSPX zustimmen, allein schon deshalb um den unverschämten und Konzils-Modernen-Pseudokatholiken eins auswischen – denn sie richten viel mehr Schäden in der Kirche an, als man der FSSPX unterstellen könnte.

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Montag 23. März 2026, 12:02
Peduli hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2026, 16:26
Könnte man aus theologischer Sicht in der Diskussion mit der Piusbruderschaft eine bloße Anerkennung der Konzils-Konstitutionen, nicht aber der Erklärungen fordern? Gibt es eine abgestufte Verbindlichkeit, sodass eine Teil-Anerkennung denkbar wäre?
(Quelle)
ehrlich gesagt, ist mir das persönlich egal.
Trotzdem bin ich der Meinung, oder grade deshalb, der Papst soll den Bischofsweihen bei der FSSPX zustimmen, allein schon deshalb um den unverschämten und Konzils-Modernen-Pseudokatholiken eins auswischen – denn sie richten viel mehr Schäden in der Kirche an, als man der FSSPX unterstellen könnte.
Diese Zustimmung hätte einen extrem hohen Überraschungsmoment! :huhu: :huhu: :huhu:
Das Vorgeplänkel des argentinischen Kardinals im Glaubensdikasterium hat die Meßlatte so hoch gelegt, daß eine Zustimmung zu den Bischofsweihen einer Kapitulation des Vatikans gleichkommen würde.

Sie hätte allerdings auch die Signalwirkung, daß nach dem "franziskanischen Karneval" mit Ansätzen zu einer Pippi-Langstrumpf-Theologie nun wieder Ernsthaftigkeit auf die Agenda gesetzt wird. Bischof Athanasius* Schneider hat sich letztens ausführlich und gut begründet in diesem Sinne geäußert.

Aus kirchenpolitischer Sicht wird jedoch wohl eher die Exkommunikation als Tatstrafe folgen, die man dann - nach Abzug der Pulverdämpfe :emil: :emil: :emil: - bei einer sich bietenden Gelegenheit wieder zurücknehmen wird. Denn nur wenn die Hölle zufriert, wird die FSSPX auf die Bischofsweihe verzichten ............


* Nomen est omen!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 06:13
Diese Zustimmung hätte einen extrem hohen Überraschungsmoment! :huhu: :huhu: :huhu:
Das Vorgeplänkel des argentinischen Kardinals im Glaubensdikasterium hat die Meßlatte so hoch gelegt, daß eine Zustimmung zu den Bischofsweihen einer Kapitulation des Vatikans gleichkommen würde.
...
Aus kirchenpolitischer Sicht wird jedoch wohl eher die Exkommunikation als Tatstrafe folgen, die man dann - nach Abzug der Pulverdämpfe :emil: :emil: :emil: - bei einer sich bietenden Gelegenheit wieder zurücknehmen wird.
also wird es, ob so oder so, eine Kapitulation.
Der Papst könnte z.B. die Weihekandidaten in den Vatikan einladen und mit ihnen zu sprechen, oder nur so tun als ob… ohne der Kirche und der Welt mitzuteilen, worüber er mit ihnen gesprochen hat – geht eh niemanden was an – und dann den Bischofweihen zustimmen. Es würde so aussehen, als ob der Papst mit den Weihekandidaten etwa geheimes vereinbart hat (auch wenn er in Wirklichkeit mit ihnen garnicht oder nur über das Wetter geplaudert hätte). :blinker:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 10:52
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 06:13
Diese Zustimmung hätte einen extrem hohen Überraschungsmoment! :huhu: :huhu: :huhu:
Das Vorgeplänkel des argentinischen Kardinals im Glaubensdikasterium hat die Meßlatte so hoch gelegt, daß eine Zustimmung zu den Bischofsweihen einer Kapitulation des Vatikans gleichkommen würde.
...
Aus kirchenpolitischer Sicht wird jedoch wohl eher die Exkommunikation als Tatstrafe folgen, die man dann - nach Abzug der Pulverdämpfe :emil: :emil: :emil: - bei einer sich bietenden Gelegenheit wieder zurücknehmen wird.
also wird es, ob so oder so, eine Kapitulation.
DAS ist eine Bewertungsfrage und hängt sehr stark davon ab, ob und wann die Exkommunikation wieder zurückgenommen wird. :hmm: :hmm: :hmm:
Einen "zweiten Williamson" wird's mit Sicherheit nicht geben! 8) 8) 8)
nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 10:52
Der Papst könnte z.B. die Weihekandidaten in den Vatikan einladen und mit ihnen zu sprechen, oder nur so tun als ob… ohne der Kirche und der Welt mitzuteilen, worüber er mit ihnen gesprochen hat – geht eh niemanden was an – und dann den Bischofweihen zustimmen. Es würde so aussehen, als ob der Papst mit den Weihekandidaten etwa geheimes vereinbart hat (auch wenn er in Wirklichkeit mit ihnen garnicht oder nur über das Wetter geplaudert hätte). :blinker:
Diese Sonderbehandlung wäre angesichts der rechtlichen Grauzone, in der sich die FSSPX bewußt bewegt, keinesfalls angezeigt.
Und vermutlich kennt der Papst wenige von den Bischöfen, die weltweit geweiht werden, selber und höchstpersönlich. Warum sollten da FSSPX'ler privilegiert werden? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Nun weil die FSSPX auf enfant terrible macht? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 15:44
Diese Sonderbehandlung wäre angesichts der rechtlichen Grauzone, in der sich die FSSPX bewußt bewegt, keinesfalls angezeigt.
Und vermutlich kennt der Papst wenige von den Bischöfen, die weltweit geweiht werden, selber und höchstpersönlich. Warum sollten da FSSPX'ler privilegiert werden? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Nun weil die FSSPX auf enfant terrible macht? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
nein, so habe ich das nicht gemeint.
Wenn der Vatikan vor einem solchen Treffen den Eindruck erwecken würde, dass es sich um eine "brüderliche Zurechtweisung" (correctio fraterna) handelt, hätte das durchaus für Empörung, Verwirrung aber auch für Verständnis und Erwartungen gesorgt – was danach passiert, wäre dann reine Formalität (die Bischofsweihen) und die moderne Weltkirche würde verblüfft ihre Kleider zerreißen wollen – aber warum sollte das dann den Papst kümmern? :blinker:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 17:57
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 15:44
Diese Sonderbehandlung wäre angesichts der rechtlichen Grauzone, in der sich die FSSPX bewußt bewegt, keinesfalls angezeigt.
Und vermutlich kennt der Papst wenige von den Bischöfen, die weltweit geweiht werden, selber und höchstpersönlich. Warum sollten da FSSPX'ler privilegiert werden? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Nun weil die FSSPX auf enfant terrible macht? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
nein, so habe ich das nicht gemeint.
Wenn der Vatikan vor einem solchen Treffen den Eindruck erwecken würde, dass es sich um eine "brüderliche Zurechtweisung" (correctio fraterna) handelt, hätte das durchaus für Empörung, Verwirrung aber auch für Verständnis und Erwartungen gesorgt – was danach passiert, wäre dann reine Formalität (die Bischofsweihen) und die moderne Weltkirche würde verblüfft ihre Kleider zerreißen wollen – aber warum sollte das dann den Papst kümmern? :blinker:
Bislang haben die FSSPX'ler in keinster Weise erkennen lassen, daß sie eine correctio fraterna für angemessen halten würden. :hmm: :hmm: :hmm:

Vielmehr deuten ihre Vorwürfe in die Richtung, daß sie ihrerseits eine correctio fraterna des Vatikans versuchen. So nach dem (im Schriftverkehr der FSSPX selbstverständlich niemals explizit formulierten :maske: :maske: :maske: ) Motto:
Seit dem Vaticanum II, welches ja eine Räuberkonzil gewesen sei, ist das "höchste Lehramt" nach Econe umgezogen!

Und die Unterscheidung zwischen gebotenem intransigenten Verhalten und stolzen Verhalten wegen unzulässigem Übermut ist haarscharf! :dudu: :dudu: :dudu:
Nicht alle, die sich an dem einem großen Athanasius zu orientieren versuchen, können auch das theologische Gewicht eines großen Athanasius in die Waagschale legen. Da ist also mehr Vorsicht angezeigt .............
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 18:28
Bislang haben die FSSPX'ler in keinster Weise erkennen lassen, daß sie eine correctio fraterna für angemessen halten würden. :hmm: :hmm: :hmm:
Wenn sie keine Sedisvakantisten sind, dann müssen sie dem Papst gehorchen und sich nach Rom begeben, wenn der Papst sie dazu auffordert. Und das sollte er auch tun.

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2026, 18:28
Vielmehr deuten ihre Vorwürfe in die Richtung, daß sie ihrerseits eine correctio fraterna des Vatikans versuchen. So nach dem (im Schriftverkehr der FSSPX selbstverständlich niemals explizit formulierten :maske: :maske: :maske: ) Motto:
Seit dem Vaticanum II, welches ja eine Räuberkonzil gewesen sei, ist das "höchste Lehramt" nach Econe umgezogen!

Und die Unterscheidung zwischen gebotenem intransigenten Verhalten und stolzen Verhalten wegen unzulässigem Übermut ist haarscharf! :dudu: :dudu: :dudu:
Nicht alle, die sich an dem einem großen Athanasius zu orientieren versuchen, können auch das theologische Gewicht eines großen Athanasius in die Waagschale legen. Da ist also mehr Vorsicht angezeigt .............
So ähnlich sehe ich das auch,
aber was hindert beide Seiten ein bisschen Theater zu spielen, um den Eindruck zu erwecken, dass es ein geheimes Abkommen zwischen dem Vatikan und der FSSPX gibt, das die Zustimmung zu den Bischofsweihen erklären könnte? :blinker:
Seit der Erlaubnis für die Handkommunion (trotz 2/3 Mehrheit der Bischöfe, die gegen die Handkommunion gestimmt haben), haben wir in der Kirche immer wieder mit Theaterspielen zu tun: Weltgebetstreffen in Assisi, Treffen mit Hans Küng, Weltjugendtag mit Kondomen in Köln, Mitbringen drei muslimischer Flüchtlingsfamilien von der Insel Lesbos mit der Begründung: die Papiere der anderen (Christen) waren nicht OK, usw… also was soll’s!
Sind beide Seiten wirklich so einfallslos?

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Vor ca. 2 Jahren hatte ich die folgenden drei Vorträge/Berichte/Einsichten von Bischof Vitus Huonder hier im Forum eingestellt:
Hier! *

Danach verbietet es sich meiner Meinung nach den Eindruck zu erwecken, es würde sich lediglich um ein "Theateraufführung" handeln. Da ist einfach zu viel Porzellan zerschlagen worden! :traurigtaps: :traurigtaps: :traurigtaps:



* Die anderen findet man im weiteren Verlauf des Threads!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2026, 07:20
Danach verbietet es sich meiner Meinung nach den Eindruck zu erwecken, es würde sich lediglich um ein "Theateraufführung" handeln. Da ist einfach zu viel Porzellan zerschlagen worden! :traurigtaps: :traurigtaps: :traurigtaps:
es geht nicht darum, den Eindruck zu erwecken, dass so ein Treffen eine "Theateraufführung" war, ist oder sein wird, sondern mit den Weihekandidaten FSSPX <-> Vatikan ein Treffen zu arrangieren. Ob es am Ende ein "Theaterspiel" war oder nicht, kann doch keiner wissen - nicht mal ahnen.
Ich nannte es "Theaterspiel" um anzudeuten, dass nicht alles so sein muss/wird, wie es scheint - oder umgekehrt - dass nicht alles so scheint, wie es tatsächlich war oder ist. Nach einem solchen Treffen wird doch keiner hier im Kreuzgang nach unseren Beiträgen suchen, diese lesen und Verschwörungstheorien ins Rollen bringen. :blinker:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2026, 10:03
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2026, 07:20
Danach verbietet es sich meiner Meinung nach den Eindruck zu erwecken, es würde sich lediglich um ein "Theateraufführung" handeln. Da ist einfach zu viel Porzellan zerschlagen worden! :traurigtaps: :traurigtaps: :traurigtaps:
es geht nicht darum, den Eindruck zu erwecken, dass so ein Treffen eine "Theateraufführung" war, ist oder sein wird, sondern mit den Weihekandidaten FSSPX <-> Vatikan ein Treffen zu arrangieren. Ob es am Ende ein "Theaterspiel" war oder nicht, kann doch keiner wissen - nicht mal ahnen.
Ich nannte es "Theaterspiel" um anzudeuten, dass nicht alles so sein muss/wird, wie es scheint - oder umgekehrt - dass nicht alles so scheint, wie es tatsächlich war oder ist. Nach einem solchen Treffen wird doch keiner hier im Kreuzgang nach unseren Beiträgen suchen, diese lesen und Verschwörungstheorien ins Rollen bringen. :blinker:
Nunja, meinerseits wird keineswegs das überschätzt, was hier bei kreuzgang.org schriftlich zur Kenntnis gegeben wird. Und dies völlig unabhängig davon, ob es kirchenkritisch oder apologetisch ist.

Die Kirche ist nach immerhin 2.000 Jahren erwachsen genug, um auch solche "Problemfälle" zu lösen! :ja: :ja: :ja:

Der Blick in die Kirchengeschichte ist da erhellend und beruhigend zugleich. 8) 8) 8)

Und auch wenn die Institutionenkritik der 68-er-Generation mehr Schaden angerichtet hat, als sie es vermutlich selber erhoffen konnte, weil sie es eben bis weit ins "katholische Milieu" hinein geschafft hat, ist der Kompaß der Kirche nicht verstellt worden. Man muß sich vermutlich nur etwas mehr von seinem natürlicherweise vorgegebenen Eurozentrismus lösen. :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Laßt uns kurz innehalten und Marcel Lefebvre gedenken,,der heute vor 35 Jahren abberufen wurde.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
Karl-Herbert Scheer

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2026, 15:31
Laßt uns kurz innehalten und Marcel Lefebvre gedenken,,der heute vor 35 Jahren abberufen wurde.
Amen!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2026, 15:31
Laßt uns kurz innehalten und Marcel Lefebvre gedenken,,der heute vor 35 Jahren abberufen wurde.
ei wirklich konsequenter Mann furchtlos und humorvoll wir sollten auch an Antonio de Castro Meyer denken der kein Dokument des II Vatikanischen Konzils unterschrieben hat und in seiner Amtszeit das Konzil in seiner Diözese ignoriert hat das war bis 1981

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 26. März 2026, 07:04
Zeno Kortin hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2026, 15:31
Laßt uns kurz innehalten und Marcel Lefebvre gedenken,,der heute vor 35 Jahren abberufen wurde.
ei wirklich konsequenter Mann furchtlos und humorvoll wir sollten auch an Antonio de Castro Meyer denken der kein Dokument des II Vatikanischen Konzils unterschrieben hat und in seiner Amtszeit das Konzil in seiner Diözese ignoriert hat das war bis 1981
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann davon ausgegangen werden, daß sowohl Erzbischof Lefebvre als auch Bischof de Castro Mayer sich jeglichen Humor angesichts von praktizierter Homosexualität verboten haben.
Begründung: Salus animarum suprema lex!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

ich sprach von allgemeinem Humor dummerl

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