nun ja… wenn ich den Zustand der Kirche - besonders in Deutschland - näher betrachte, dann gibt es für mich nichts positives zu bewundern. Woher Du deinen Optimismus schöpfst, kann ich mir nicht so richtig erklären? Vielleicht lebst Du irgendwo in einer Enklave, wo das Katholische noch katholisch ist.
das tue ich nicht, aber wieso kommst Du ausgerechnet auf Franziskus?
Für mich hat er Fehler gemacht die irreparabel sind – diese können nur von seinem Nachfolger (egal welchem), als solche bezeichnet werden und durch Ablehnung zurechtgebogen werden.
klar sind wir das, aber diejenigen, die nicht glauben wollen und sich nicht taufen lassen, berauben sich selbst dieser Kindschaft.
und was ist nach diesem Schema ein Priester, der eine Frau geschwängert hat und ihr die Abtreibung empfiehlt? Ach… antworte lieber nicht!
ja, Du hast recht. Aber früher, als der NOM noch korrekt gefeiert wurde, freute ich mich auf die hl. Messe am Sonntag, jetzt nicht mehr. Zwar kann ich auf die FSSP/X ausweichen, aber dann rebeliert meine rechte Gehirnhelfte, weil der NOM regelrecht verhunzt wurde und weil das dann für mich so aussieht, als ob das für mich nur ein Ausweichmanöver wäre - ich kann halt nicht etwas vergessen und liegen lassen, was nicht korrekt funktioniert (hängt vielleicht mit meinem ehemals ausgeübten Beruf zusammen) - es muss repariert werden. Sollte der Tridentinische Ritus in den Diözesankirchen gefeiert werden, dann drehe ich durch, wenn sie auch in ihm Handkommunion, Mädchenministrantur und Kommunionhelfer erlauben!Peduli hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 18:29Leiturgia ist Zentrum des christlichen Lebens und neben diakonia, martyria und koinonia einer der vier Wesensvollzüge der Kirche.
Nichtsdestoweniger sollte sie nicht zu einem Fetisch gemacht werden, denn sie vergegenwärtigt das Kreuzesopfer, weil dieses eine Opfer auf Golgatha für alle Zeiten gültig ist.
Ich drehe schon fast durch, wenn ich daran denke und das hier schreibe!
ja…, wir meinen denselben, ehemaligen Rektor des Priesterseminars im ältesten Bistum Deutschlands.
eigentlich meine ich, dass wir alle an den Problemen arbeiten sollen, oder diese zumindest als solche benennen. Wenn man Probleme nicht als solche benennt, werden sie zu Gewohnheit und gehören mit der Zeit zur katholischen Tradition – wie die Kommunionhelferinnen – kein Mensch bracht sie noch, aber die sind immer noch da, als ob ohne ihnen die Kirche zusammenbrechen würde. Dass die Kirche auch ihretwegen kollabiert, will keiner wahrhaben.
nun ja… das würde für mich bedeuten, ich soll mich als Kommunionhelfer freiwillig melden und auch für den Laienpredigtdienst – kannst Du dich mich auf der Kanzel vorstellen?
so sehe ich das auch, aber wenn die FSSPX weiter wächst, während die Diözesankirche weiter schrumpft, kommt man schon irgendwie auf die Idee, dass der Herr vielleicht schon entschieden hat?
Du willst mir doch keine Konversion vorschlagen, oder?