Homosexualität - Sünde?

Allgemein Katholisches.
Dr.Hackenbush

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Stefanro hat geschrieben:
Mittwoch 31. Mai 2023, 09:32
Gott will auch alle Homosexuelle im Tempel haben.
ja, wenn sie die Sünde hassen, wie Gott sie hasst.

Stefanro hat geschrieben:
Mittwoch 31. Mai 2023, 09:32
Aber die gefallene Natur muss nicht notwendigerweise jeder Neigung zu jedem sündhaften Verhalten nachgehen...
sag das nicht mir, sag das denen, die sich outen und dafür Beifall und Zustimmung erwarten.

Stefanro hat geschrieben:
Mittwoch 31. Mai 2023, 09:32
Es ist weniger dein Charme als der Holzweg, den du beschreitest, der mich inspiriert...
jetzt wissen wir, wovon Deine Sehnsucht nach Zustimmung abgeleitet wird. Wenn Holzwege Dich inspirieren, dann hast Du vielleicht den falschen Beruf ergriffen, wie URH. :breitgrins:
Zuletzt geändert von Hubertus am Donnerstag 1. Juni 2023, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatebene repariert (falsche Rückverweise berichtigt).

Dr.Hackenbush

Ehe für alle

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Ein sehr interessanter Bericht (leider nur Audio - zum Hören) über die Reaktionen der orthodoxen Kirche in Griechenland zur „Ehe für alle“:
Griechenland: Ehe für alle und die Reaktionen der Orthodoxen Kirche
dort spricht eine Frau (nichtbiologische Mutter von 2 Kindern):
Was den Glauben angeht, kann die orthodoxe Kirche sagen was sie will, sie sollte sich aber aus dem Leben jener Menschen raushalten, die nicht streng religiös leben. Wir haben keine Theokratie, keinen Gottesstaat, hier geht es um Menschenrechte und Menschenrechte stehen nun mal nicht zu Debatte
seid wann entscheidet eine Frau (lesbisch) darüber, wo die Kirche mitreden darf und wo nicht?
Und warum stehen Menschenrechte nicht zu Debatte? Sind sie von Oben, also von Gott erlassen/gegeben worden, wie die 10 Gebote?
Nein,
also frage ich mich, warum sich die Betroffenen immer wieder auf Menschenrechte berufen, die sie gleichzeitig für unanfechtbar erklären, wenn das in ihrem „Interesse“ ist?
Billiger geht’s wohl nicht! Und die Regierungen der Welt lassen sich durch dieses Gejammer benebeln und entmutigen, und erlauben zivilrechtlich die Homoehe.

Vulpius Herbipolensis
Beiträge: 1064
Registriert: Sonntag 31. Januar 2010, 19:09

Re: Ehe für alle

Beitrag von Vulpius Herbipolensis »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2024, 11:47
Und die Regierungen der Welt lassen sich durch dieses Gejammer benebeln und entmutigen, und erlauben zivilrechtlich die Homoehe.
Zumindest die Regierungen in Westeuropa mussten dazu nicht entmutigt sein.
Domum superborum demolietur Dominus.

Dr.Hackenbush

Re: Ehe für alle

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 06:34
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2024, 11:47
Und die Regierungen der Welt lassen sich durch dieses Gejammer benebeln und entmutigen, und erlauben zivilrechtlich die Homoehe.
Zumindest die Regierungen in Westeuropa mussten dazu nicht entmutigt sein.
wurden sie dazu ermutigt? wenn ja, von wem?

nomads
Beiträge: 711
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von nomads »

Geschlechtskrankheit bei einer Gruppe nahezu verdoppelt
„Besonders betroffen bleiben laut ECDC Männer, die Sex mit Männern haben. In dieser Gruppe steigen die Fallzahlen bei Gonorrhö und Syphilis seit Jahren besonders stark.“
Heißt das, dass die Homosexuellen immer mehr Sex haben,
oder dass die Zahl der Homosexuellen steigt? Wieso eigentlich?
Essen die Männer zu viel Schweinefleisch, wie schon vor Jahren eine muslimische Autorin unterstellte, läuft die Evolution aus dem Ruder, oder … ?

Peduli
Beiträge: 3787
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von Peduli »

Nachwievor ein erhellende und übersichtliche Zusammenfassung des kirchlichen Standpunktes zur praktizierten Homosexualität:
Die sittliche Beurteilung der Homosexualität - Moralhistorische Anmerkungen zum christlichen Standpunkt

:klatsch: :klatsch: :klatsch:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

nomads
Beiträge: 711
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von nomads »

daraus:
Zugrunde liegt den folgenden Überlegungen die Sicht des katholischen Lehramts, wie sie sich auch im „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Nr. 2357–59) ausdrückt: Homosexualität als Neigung ist zwar ungeordnet, aber in sich nicht sündhaft. Sündhaft sind hingegen die homosexuellen Akte, wenn sie bewusst und frei gesetzt werden.
Hier hat die Kirche ein Problem – denn nach der Aussage Jesu:
“Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ (Mt 5,28)
sündigen nur heterosexuelle Männer und lesbische Frauen und wenn die Kirche glaubt, die Aussage Jesu auch homosexuelle Männer betrifft, wenn sie einen anderen Mann lüstern ansehen, dann soll die Kirche (Moraltheologie) das auch deutlich sagen/niederschrieben. Sonst lässt sie - in Anbetracht des Massenphänomens - wieder freien Raum für wilde Spekulationen. :blinker:

Peduli
Beiträge: 3787
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 11:28
daraus:
Zugrunde liegt den folgenden Überlegungen die Sicht des katholischen Lehramts, wie sie sich auch im „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Nr. 2357–59) ausdrückt: Homosexualität als Neigung ist zwar ungeordnet, aber in sich nicht sündhaft. Sündhaft sind hingegen die homosexuellen Akte, wenn sie bewusst und frei gesetzt werden.
Hier hat die Kirche ein Problem – denn nach der Aussage Jesu:
“Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ (Mt 5,28)
sündigen nur heterosexuelle Männer und lesbische Frauen und wenn die Kirche glaubt, die Aussage Jesu auch homosexuelle Männer betrifft, wenn sie einen anderen Mann lüstern ansehen, dann soll die Kirche (Moraltheologie) das auch deutlich sagen/niederschrieben. Sonst lässt sie - in Anbetracht des Massenphänomens - wieder freien Raum für wilde Spekulationen. :blinker:
Die Kirche ist nicht päpstlicher als der Papst! :huhu: :huhu: :huhu:

Sie hat in ihrer Moraltheologie bislang einen guten Ausgleich zwischen Rigorismus und Laxismus gefunden. :doktor: :doktor: :doktor:

Und angesichts der kirchengeschichtlichen Fakten wäre es verfehlt, das Erreichen der moralischen Ziele in einem Christenleben erst bei einem Hochsprung über 3 m als gegeben anzunehmen. Denn Jeder weiß oder kann sich zumindest dahingehend kundig machen, daß der Weltrekord in dieser Disziplin derzeit bei 2,45 m liegt. :emil: :emil: :emil:

Die Aussage Jesu ist demzufolge dahingehend zu verstehen, daß der Mensch immer der göttlichen Gnade bedarf; auch dann, wenn er der Meinung sein sollte, dies wäre nicht der Fall! :ja: :ja: :ja:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

nomads
Beiträge: 711
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Die Kirche ist nicht päpstlicher als der Papst! :huhu: :huhu: :huhu:
das finde ich schade.

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Sie hat in ihrer Moraltheologie bislang einen guten Ausgleich zwischen Rigorismus und Laxismus gefunden. :doktor: :doktor: :doktor:
theoretisch ja.
In der Praxis (in der Pastoral) sieht das anders aus.

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Und angesichts der kirchengeschichtlichen Fakten wäre es verfehlt, das Erreichen der moralischen Ziele in einem Christenleben erst bei einem Hochsprung über 3 m als gegeben anzunehmen. Denn Jeder weiß oder kann sich zumindest dahingehend kundig machen, daß der Weltrekord in dieser Disziplin derzeit bei 2,45 m liegt. :emil: :emil: :emil:
das bedeutet nicht, das wir das Training aufgeben sollen.
Nach Deiner Erklärung hätten Sportler in Sportdisziplinen, wo das Aufstellen neuer Rekorde nicht mehr möglich ist (z.B. das Schießen), das Training schon längst aufgegeben. :blinker:

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Die Aussage Jesu ist demzufolge dahingehend zu verstehen, daß der Mensch immer der göttlichen Gnade bedarf; auch dann, wenn er der Meinung sein sollte, dies wäre nicht der Fall! :ja: :ja: :ja:
das sehe ich anders.
Damit meine ich nicht, dass man ohne Gnade sich selbst erlösen kann, sondern dass der Mensch auch dann zwischen Recht und Unrecht, Gut und Böse unterscheiden könnte, wenn es nachweislich keinen Gott gäbe.

Trotz alledem – ein Beispiel aus einer anderen Perspektive:
Sogar Prostituierte und Pornostars wissen, was Christus zu der Ehebrecherin gesagt hat, nachdem sie beim Ehebruch ertappt wurde (das weiß ich aus einem Fernseh-Interview aus den 90-er, mit Bischof Krenn, einer Prostituierten und einer Pornodarstllerin) - aus Joh 8,1-11:
“Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“
Hätte Jesus zu ihr das auch gesagt, wenn sie selbstbewusst vor Jesus gestanden und behauptet hätte, dass es diskriminierend wäre, sie zu verurteilen, denn schließlich hat sie niemandem weh getan und der verheiratete Mann, mit dem sie gesündigt hat, war sicherlich mit ihren Diensten auch zufrieden.
???
Ich denke nicht.
Nur weil sie schweigend (und vermutlich auch zerknirscht) vor dem Sohn Gottes stand und somit Reue zeigte, hat Jesus so reagiert, wie er schließlich reagiert hat.

Hätte Jesus das Gleiche zu zwei Homosexuellen gesagt, die auf „frischer Tat“ ertappt wurden?
- ich denke ja, wenn sie zerknirscht und schweigend vor Ihm gestanden und auf ihre Verurteilung gewartet hätten (denn Homosexualität sollte nach dem Gesetz mit dem Tod bestraft werden).
- ich denke nicht, wenn sie behauptet hätten, dass sie für ihre Neigungen und ihren Lebensart nichts können und sie das Recht haben, ihre sexuelle Orientierung selbst zu wählen und auszuleben.
Man hätte sie an Ort und stelle gesteinigt, zumal die Männer, die die zwei Homosexuellen zu Jesus gebracht hätten, mit Sicherheit nicht homosexuell wären, also auch ohne Sünde (wenn als Sünde nur homo Taten zählen und nicht die Neigungen) - nach heutigem Verständnis.

Dass Homosexualität heute unantastbar ist und sich sogar in der Kirche verbreiten darf, haben wir leider auch der Kirche zu "verdanken".

Peduli
Beiträge: 3787
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 16:22
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Die Kirche ist nicht päpstlicher als der Papst! :huhu: :huhu: :huhu:
das finde ich schade.
Ich überhaupt nicht! :huhu: :huhu: :huhu:

Eine päpstliche Kirche reicht völlig, da braucht's keine "orthodoxen" oder "protestantischen" Ausformungen! 8) 8) 8)

Du darfst mich einen Ultramontanisten schimpfen! :D :D :D
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 16:22
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Sie hat in ihrer Moraltheologie bislang einen guten Ausgleich zwischen Rigorismus und Laxismus gefunden. :doktor: :doktor: :doktor:
theoretisch ja.
In der Praxis (in der Pastoral) sieht das anders aus.


In der Pastoral weiß die Linke nicht was die Rechte tut. :auweia: :auweia: :auweia:
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 16:22
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Und angesichts der kirchengeschichtlichen Fakten wäre es verfehlt, das Erreichen der moralischen Ziele in einem Christenleben erst bei einem Hochsprung über 3 m als gegeben anzunehmen. Denn Jeder weiß oder kann sich zumindest dahingehend kundig machen, daß der Weltrekord in dieser Disziplin derzeit bei 2,45 m liegt. :emil: :emil: :emil:
das bedeutet nicht, das wir das Training aufgeben sollen.
Nach Deiner Erklärung hätten Sportler in Sportdisziplinen, wo das Aufstellen neuer Rekorde nicht mehr möglich ist (z.B. das Schießen), das Training schon längst aufgegeben. :blinker:
Hatte das denn Jemand behauptet? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Ideale erfüllen auch ihren Zweck, wenn sie nicht erreicht werden und sich nach Idealen strecken ist auch dann gut, wenn man die Ideale nicht erreicht. "Leistungskatholizismus" kann jedoch auch zu einem krankmachenden Perfektionismus führen, der dann Lieblosigkeit gegenüber sich selbst und in der Folge auch gegenüber Anderen zeitigt.
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 16:22
Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 15:27
Die Aussage Jesu ist demzufolge dahingehend zu verstehen, daß der Mensch immer der göttlichen Gnade bedarf; auch dann, wenn er der Meinung sein sollte, dies wäre nicht der Fall! :ja: :ja: :ja:
das sehe ich anders.
Damit meine ich nicht, dass man ohne Gnade sich selbst erlösen kann, sondern dass der Mensch auch dann zwischen Recht und Unrecht, Gut und Böse unterscheiden könnte, wenn es nachweislich keinen Gott gäbe.

Trotz alledem – ein Beispiel aus einer anderen Perspektive:
Sogar Prostituierte und Pornostars wissen, was Christus zu der Ehebrecherin gesagt hat, nachdem sie beim Ehebruch ertappt wurde (das weiß ich aus einem Fernseh-Interview aus den 90-er, mit Bischof Krenn, einer Prostituierten und einer Pornodarstllerin) - aus Joh 8,1-11:
“Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“
Hätte Jesus zu ihr das auch gesagt, wenn sie selbstbewusst vor Jesus gestanden und behauptet hätte, dass es diskriminierend wäre, sie zu verurteilen, denn schließlich hat sie niemandem weh getan und der verheiratete Mann, mit dem sie gesündigt hat, war sicherlich mit ihren Diensten auch zufrieden.
???
Ich denke nicht.
Nur weil sie schweigend (und vermutlich auch zerknirscht) vor dem Sohn Gottes stand und somit Reue zeigte, hat Jesus so reagiert, wie er schließlich reagiert hat.

Hätte Jesus das Gleiche zu zwei Homosexuellen gesagt, die auf „frischer Tat“ ertappt wurden?
- ich denke ja, wenn sie zerknirscht und schweigend vor Ihm gestanden und auf ihre Verurteilung gewartet hätten (denn Homosexualität sollte nach dem Gesetz mit dem Tod bestraft werden).
- ich denke nicht, wenn sie behauptet hätten, dass sie für ihre Neigungen und ihren Lebensart nichts können und sie das Recht haben, ihre sexuelle Orientierung selbst zu wählen und auszuleben.
Man hätte sie an Ort und stelle gesteinigt, zumal die Männer, die die zwei Homosexuellen zu Jesus gebracht hätten, mit Sicherheit nicht homosexuell wären, also auch ohne Sünde (wenn als Sünde nur homo Taten zählen und nicht die Neigungen) - nach heutigem Verständnis.

Dass Homosexualität heute unantastbar ist und sich sogar in der Kirche verbreiten darf, haben wir leider auch der Kirche zu "verdanken".
In der Tat ist das heutige Problem eher im Bereich der Sünden wider den Heiligen Geist zu finden, die da sind:
  • Verzweiflung an Gottes Barmherzigkeit.
  • Vermessenes Vertrauen auf Gottes Vergebung ohne Umkehr.
  • Bekämpfung oder Ablehnung einer erkannten Wahrheit.
  • Neid auf die geistlichen Gaben oder das Heil anderer.
  • Verhärtung des Herzens gegenüber Mahnung und Umkehr.
  • Beharren in der Unbußfertigkeit bis zum Ende.
Mann braucht da eben einen harten Geist und ein weiches Herz! ;D ;D ;D
(frei nach: Jacques Maritain)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

nomads
Beiträge: 711
Registriert: Mittwoch 5. November 2025, 00:23
Wohnort: Buxtehude

Re: Homosexualität - Sünde?

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 17:41
Eine päpstliche Kirche reicht völlig, da braucht's keine "orthodoxen" oder "protestantischen" Ausformungen! 8) 8) 8)
ja, solange der Papst nicht Homosexuelle segne lässt.

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 17:41
Ideale erfüllen auch ihren Zweck, wenn sie nicht erreicht werden und sich nach Idealen strecken ist auch dann gut, wenn man die Ideale nicht erreicht. "Leistungskatholizismus" kann jedoch auch zu einem krankmachenden Perfektionismus führen, der dann Lieblosigkeit gegenüber sich selbst und in der Folge auch gegenüber Anderen zeitigt.
Perfektionismus habe ich nicht gemeint, sondern das, was Gott offenbarte: „Erweist euch als heilig, und seid heilig, weil ich heilig bin.“

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 17:41
In der Tat ist das heutige Problem eher im Bereich der Sünden wider den Heiligen Geist zu finden, die da sind:
• Verzweiflung an Gottes Barmherzigkeit.
• Vermessenes Vertrauen auf Gottes Vergebung ohne Umkehr.
• Bekämpfung oder Ablehnung einer erkannten Wahrheit.
• Neid auf die geistlichen Gaben oder das Heil anderer.
• Verhärtung des Herzens gegenüber Mahnung und Umkehr.
• Beharren in der Unbußfertigkeit bis zum Ende.
Richtig!

Worauf ich hinaus wollte:
Nur weil die Kirche einen guten Ausgleich zwischen Rigorismus und Laxismus gefunden hat (Deiner Meinung nach), bedeutet es nicht, dass sie ein Rezept fand, nachdem Schuld, Sühne und Vergebung wie nach einem Schema ablaufen müssen und wir dieses Schema rückwirkend auf Gott projizieren können. Die Kirche predigt gerne einen Gott der Vergebung und glaubt, mit Segnungen den Homosexuellen und Wiederverheirateten entgegen zu kommen. Leider weiß sogar der letzte Homo und der dümmste Ehebrecher auf dieser Welt, dass dies nur Lippenbekenntnisse der Kirche sind, denn eine solche Vergebung Gottes, die die Ehebrecherin vor 2000 Jahren erfahren hat, nicht ohne authentische Reue, nicht ohne „zerknirschten Geist“ möglich ist. So also erfahren weder Homosexuelle noch im Ehebruch lebende Wiederverheiratete diese Vergebung, die die Ehebrecherin vor 2000 Jahren erfahren hat und die sie zu Umkehr bewegen könnte. Die Kirche tut so, als ob sie den Homos und Ehebrecher helfen möchte und die Homos und Ehebrecher tun so, als ob sie das glauben würden – damit schließt sich der Teufelskreis und weder die Sünder selbst noch die Kirche trauen sich diesen zu durchbrechen.
Sind wir die Einzigen, die hier - in einer virtuellen Welt - das kapieren?

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2026, 17:41
Mann braucht da eben einen harten Geist und ein weiches Herz! ;D ;D ;D
das hast Du sehr schön gesagt! :breitgrins:
Na ja… eigentlich geschrieben. :blinker:

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema