Peduli hat geschrieben: ↑Sonntag 7. Juni 2026, 19:01
Mit der nun begonnen Einführung von Eintrittsgeldern folgt die Kölner Diözese dem allgemeinen Trend des Zeitgeistes, der sich den herrschenden ökonomischen Zwängen unterworfen hat:
Pecunia non olet!
die Diözese folgt dem Zeitgeist seit dem V2.
Peduli hat geschrieben: ↑Sonntag 7. Juni 2026, 19:01
Die Kirche sollte sich, da sie eine überzeitliche Institution ist, nicht der Kurzfristigkeit unterwerfen: Never ever!
dann hätte sie auch den NOM so feiern müssen, wie die Liturgiereform ihn 1969 editiert hat. Stattdessen hat man sich in Deutschland über die Handkommunion und für die Messdienerinnen gefreut und auch für die Kommunionhelfer/innen, und mit Hoffnung in die Zukunft geschaut und… was haben all diese hoffnungsvolle Innovationen gebracht? Wir haben bereits die Zukunft mit leeren Kirchen und nur dank der Abzocke (Kirchensteuer) existieren die Kirchen (das Gebäude) noch. Die Laisierung/Entsakralisierung des Altarraumes hat die Transzendenz Gottes effektiv ausgeblendet – diese Transzendenz, die Jahrhunderte lang die Sehnsucht in den Katholiken weckte, min. am Sonntag zur Kirche zu gehen und Kleingeld in das Sammelkörbchen hineinwerfen. Diese Leute kommen nicht mehr, weil diese Transzendenz nicht mehr erkennbar ist (auch wenn sie immer noch da ist). Es gibt nichts mehr in der deutschen Kirche, was diese Sehnsucht wecken könnte, Menschen zur Kirche zu bringen, Menschen die nicht nur Kirchensteuer zahlen, aber auch am Sonntag freiwillig Kleingeld spenden könnten. Gäbe es diese, hätte die Kirche noch mehr Geld und hätte keinen Eintritt verlangen müssen - das muss ich Dir nicht weiter erläutern, Du weißt genau was und wie ich das meine.
Peduli hat geschrieben: ↑Sonntag 7. Juni 2026, 19:01
Köln ist im internationalen Vergleich eine der reichsten Diözesen überhaupt.
das glaube ich gerne!
Woher kam bis jetzt und kommt das ganze Geld immer noch? Doch nicht von den 7% (deutscher Durchschnitt) Kirchgänger, sondern von den Kirchensteuerzahler. Wenn diese die Kirche jetzt verlassen, weil Markus Langemann ihnen klar machte, wie geldgierig die Amtskirche ist, dann kann man die Kirchen (das Gebäude) bald schließen und niemanden reinlassen, wegen Zerfallgefahr.
Aber gut, ich versuche noch weiter:
Markus Langemann hat geschrieben:...
Jesus lehrte Barmherzigkeit. Das bedeutet nicht, dass Mauern kostenlos instandgesetzt werden. Aber es bedeutet, dem anderen großzügig zu begegnen. Gerade dem Fremden. Gerade dem, der zufällig hereinkommt. Gerade dem Touristen, der vielleicht gar nicht weiß, dass er in Wahrheit ein Suchender ist.
naives Denken. Es gibt keine Suchende!
Und wenn Leute suchen, dann bei Amazon, Temu, TikTok, Istagram oder Facebook.
Markus Langemann hat geschrieben:...Die Kirche müsste doch wissen, dass man Menschen nicht immer über Dogmatik erreicht.
ohne Dogmatik hat sie die Menschen auch nicht erreicht. Hätte Markus Langemann die Bibel gelesen und nachgedacht, hätte er gewusst was Christus meinte, als er sagte:
„Man muss das eine tun, ohne das andere zu unterlassen.“
Markus Langemann hat geschrieben:...Manchmal erreicht man sie über Schönheit. Über einen Moment der Stille. Über einen Lichtstrahl im Kirchenschiff. Über das Gefühl, dass dieser Raum nicht verkauft, sondern geschenkt wird.
damit erreicht man Bewunderung, emotionale Erregung, und ein paar Tränen in den Augen, mehr auch nicht. Vor dem am Kreuz Hängenden haben Kinder bereits Angst und wenn sie noch keine Angst haben, wird ihnen die LGBTQ+ Erziehung die Angst einreden. So sieht es aus in unserer Zeit!
Markus Langemann hat geschrieben:...Der Kölner Dom hat Kriege überstanden, Bomben, Ideologien, Moden, Städtebau, Lärm und Zeitgeist.
ja, dank der Kirchensteuer und der 40-50 % Kirchgänger, die vor und nach dem Krieg noch zur Kirche gingen und frewillig 1-Mal in der Woche in das Sammelkörbchen 1 oder 2 DM reingeworfen haben.
Markus Langemann hat geschrieben:...Nun droht ihm keine Zerstörung von außen, sondern eine Verkleinerung im Inneren: die Übersetzung des Sakralen in Verwaltungssprache.
nein, es „droht“ ihm eine Leere, die mich schon seit meiner Jugend fasziniert – alleine mit Gott in einer großen Kirche, in der am Altar das rote Lichtlein brennt, aber als ich den Ulmer Münster betreten habe, hatte ich leider das Gefühl nicht – Dir muss ich lieber Peduli nicht schreiben warum, aber für Leute die das nicht kapieren: Weil dort am Altar kein rotes Lichtlein brennt !
Markus Langemann hat geschrieben:...Am Ende bleibt trotzdem ein falscher Ton in der Luft.
für mich nicht – solange am Altar das rote Lichtlein brennt, bezahle ich gerne den Eintritt und bin ich gerne alleine in einer großen leeren Kirche!
