Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 11:13
Weil wir gerade bei der Logik sind, Peduli. Wie beurteilst Du diese Art von Logik?

Selbst mir würde das Einmaleins einfallen, so als Gegenargument. Denn mit dieser Art von Logik kann ich alles wegwischen, was dieser feine Herr so verzählt.
Also, zur lebendiger Mathematik brauchen wir keine Grundrechenarten, denn jede Generation begründet ihre eigene Mathematik, Naturgesetze etc.

https://katholisch.de/artikel/69218-die ... erstarrung
Dann mach 'mal schön weiter mit Deiner lebendigen Mathematik! :huhu: :huhu: :huhu:

Zur Erinnerung! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:

Zur Einführung ins Thema FSSPX versus Vatikan sei Dir noch folgende Lektüre empfohlen:
Der blockierte Riese :doktor: :doktor: :doktor:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juni 2026, 16:06
Offener Brief an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. und an die Kardinäle der Heiligen Kirche

Daraus:
Im Namen dieser Tradition und allein in ihrem Licht formulieren wir heute angesichts der wesentlichen Irrtümer und schlimmsten Gefahren unserer Zeit dieses Bekenntnis des katholischen Glaubens.


145. Ich stelle insbesondere fest, dass die modernen Irrlehren eine gewaltige Bedrohung für die gesamte katholische Ordnung darstellen und dass ihr Eindringen in das Leben der Kirche im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils und der nachkonziliaren Reformen eine Krise von außergewöhnlicher Schwere ausgelöst hat:

Der Agnostizismus greift die Erkenntnis Gottes an;
der Naturalismus greift die Notwendigkeit der Gnade an;
der Subjektivismus greift das übernatürliche Fundament des Glaubens an;
der Relativismus greift die Unveränderlichkeit des Dogmas an;
die Situationsethik greift das göttliche Gesetz an;
der Liberalismus greift die soziale Königsherrschaft Christi an;
der falsche Ökumenismus greift die Einzigartigkeit der Kirche an;
Kollegialität und Synodalität greifen die göttliche Verfassung der Kirche in ihrer Hierarchie an;
der liturgische Anthropozentrismus greift das heilige Messopfer an.
Interessant an diesem Glaubensbekenntnis ist die Zahl 154, denn selbige hat einen zahlenmystischen Hintergrund! :doktor: :doktor: :doktor:

Die Frage ist nun, ob dieser Hintergrund von der FSSPX bewußt gewählt worden ist oder ab die Zahl doch eher zufällig zustande gekommen ist? :hmm: :hmm: :hmm:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Zeno Kortin
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 16:39
Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juni 2026, 16:06
Offener Brief an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. und an die Kardinäle der Heiligen Kirche

Daraus:
Im Namen dieser Tradition und allein in ihrem Licht formulieren wir heute angesichts der wesentlichen Irrtümer und schlimmsten Gefahren unserer Zeit dieses Bekenntnis des katholischen Glaubens.


145. Ich stelle insbesondere fest, dass die modernen Irrlehren eine gewaltige Bedrohung für die gesamte katholische Ordnung darstellen und dass ihr Eindringen in das Leben der Kirche im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils und der nachkonziliaren Reformen eine Krise von außergewöhnlicher Schwere ausgelöst hat:

Der Agnostizismus greift die Erkenntnis Gottes an;
der Naturalismus greift die Notwendigkeit der Gnade an;
der Subjektivismus greift das übernatürliche Fundament des Glaubens an;
der Relativismus greift die Unveränderlichkeit des Dogmas an;
die Situationsethik greift das göttliche Gesetz an;
der Liberalismus greift die soziale Königsherrschaft Christi an;
der falsche Ökumenismus greift die Einzigartigkeit der Kirche an;
Kollegialität und Synodalität greifen die göttliche Verfassung der Kirche in ihrer Hierarchie an;
der liturgische Anthropozentrismus greift das heilige Messopfer an.
Interessant an diesem Glaubensbekenntnis ist die Zahl 154, denn selbige hat einen zahlenmystischen Hintergrund! :doktor: :doktor: :doktor:

Die Frage ist nun, ob dieser Hintergrund von der FSSPX bewußt gewählt worden ist oder ab die Zahl doch eher zufällig zustande gekommen ist? :hmm: :hmm: :hmm:
Jetzt wollen wir es nicht übertreiben mit der Mystik, eher doch sollte der Inhalt im Vordergrund stehen.
Die FSSPX meint doch genau solche Leute wie mich, obwohl ich kein Agnostiker bin, aber der Rest stimmt schon.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
Karl-Herbert Scheer

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 20:33
Jetzt wollen wir es nicht übertreiben mit der Mystik, eher doch sollte der Inhalt im Vordergrund stehen.
Wer ist wir? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 20:33
Die FSSPX meint doch genau solche Leute wie mich, obwohl ich kein Agnostiker bin, aber der Rest stimmt schon.
Weißt Du denn, wer Du bist? :hmm: :hmm: :hmm:

Mal biste Lutheraner, mal Hegelianer, dann wieder Marxist und zwischendurch auch mal Materialist; und jetzt ist auch sicher, daste keen Agnostiker bist!.
Oder hältst Du's etwa mit dem prechtigen David: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? ??? :pfeif: :pfeif: :pfeif:
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Zeno Kortin
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Waterplanet hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 12:28
Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 11:13
https://katholisch.de/artikel/69218-die ... erstarrung
Oh weia. Da ist so viel falsch und gelogen drin, da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll.
lupenreiner Modernismus

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2026, 08:07
Waterplanet hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 12:28
Zeno Kortin hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 11:13
https://katholisch.de/artikel/69218-die ... erstarrung
Oh weia. Da ist so viel falsch und gelogen drin, da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll.
lupenreiner Modernismus
Quatsch, da ist nur ein Theologe zornig geworden, weil er die Vorwürfe der FSSPX gegenüber dem Vatikan für überzogen und daher unangemessen hält! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:

Und da ist er einfach 'mal ein bißchen polemisch geworden; also so, wie es sonst nur die FSSPX gegenüber dem Vatikan tut! 8) 8) 8)
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2026, 09:03
ottaviani hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2026, 08:07
Waterplanet hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2026, 12:28

Oh weia. Da ist so viel falsch und gelogen drin, da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll.
lupenreiner Modernismus
Quatsch, da ist nur ein Theologe zornig geworden, weil er die Vorwürfe der FSSPX gegenüber dem Vatikan für überzogen und daher unangemessen hält! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:

Und da ist er einfach 'mal ein bißchen polemisch geworden; also so, wie es sonst nur die FSSPX gegenüber dem Vatikan tut! 8) 8) 8)
wenn man den Inhalt und die Rheinfolge in dem von "ottaviani" zitierten Beitrag berücksichtigt, dann ist - nach "ottaviani" - die Aussage von "Waterplanet" lupenreiner Modernismus.

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juni 2026, 16:06
Offener Brief an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. und an die Kardinäle der Heiligen Kirche

Daraus:
Im Namen dieser Tradition und allein in ihrem Licht formulieren wir heute angesichts der wesentlichen Irrtümer und schlimmsten Gefahren unserer Zeit dieses Bekenntnis des katholischen Glaubens.


145. Ich stelle insbesondere fest, dass die modernen Irrlehren eine gewaltige Bedrohung für die gesamte katholische Ordnung darstellen und dass ihr Eindringen in das Leben der Kirche im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils und der nachkonziliaren Reformen eine Krise von außergewöhnlicher Schwere ausgelöst hat:

Der Agnostizismus greift die Erkenntnis Gottes an;
der Naturalismus greift die Notwendigkeit der Gnade an;
der Subjektivismus greift das übernatürliche Fundament des Glaubens an;
der Relativismus greift die Unveränderlichkeit des Dogmas an;
die Situationsethik greift das göttliche Gesetz an;
der Liberalismus greift die soziale Königsherrschaft Christi an;
der falsche Ökumenismus greift die Einzigartigkeit der Kirche an;
Kollegialität und Synodalität greifen die göttliche Verfassung der Kirche in ihrer Hierarchie an;
der liturgische Anthropozentrismus greift das heilige Messopfer an.
Wegen diesem neuen Glaubensbekenntnis der FSSPX wird auf das folgende hingewiesen:
Feierliches Glaubensbekenntnis Papst Pauls VI. vom 30. Juni 1968 (nach dem XXI. Ökumenischen Konzil)


Credo des Volkes Gottes


1. Gott, der Erschaffer

Wir glauben an den einen Gott: Vater, Sohn und Heiligen Geist, Schöpfer der sichtbaren Dinge, wie es diese Welt ist, auf der unser flüchtiges Leben sich abspielt, Schöpfer der unsichtbaren Dinge, wie es die reinen Geister sind, die man auch Engel nennt, und Schöpfer der unsterblichen Geistseele eines jeden Menschen.

2. Gottes Wesen

Wir glauben, daß dieser einzige Gott Seiner Wesenheit nach absolut einer ist, unendlich heilig, wie Er in allen Seinen Eigenschaften unendlich vollkommen ist: in Seiner Allmacht, in Seinem unbegrenzten Wissen, in Seiner Vorsehung, in Seinem Willen und in Seiner Liebe. Er ist der, der da ist, wie Er es Moses geoffenbart hat; Er ist Liebe, wie der Apostel Johannes es uns lehrt.

3. ... absolut unbegreiflich

Diese beiden Worte also, Sein und Liebe, bezeichnen in unaussprechlicher Weise die gleiche göttliche Wirklichkeit dessen, der sich uns zu erkennen geben wollte und der, da Er "in einem unzugänglichen Lichte wohnt", in sich selbst jenseits jeglicher Bezeichnung, über allen Dingen steht und alles geschaffene Denken übersteigt. Gott allein kann uns von sich eine angemessene und volle Erkenntnis mitteilen, indem Er sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart.

4. Teilhabe am Leben Gottes

Durch die Gnade sind wir berufen, an Ihrem ewigen Leben teilzuhaben: hier auf Erden im Dunkel des Glaubens und nach dem Tode im ewigen Lichte. Die gegenseitigen Bande, die von der Ewigkeit her die drei Personen wesentlich verbinden, deren jede das eine und selbe göttliche Sein ist, sind das beseligende innerste Leben des dreimalheiligen Gottes, das unendlich all das überragt, was wir auf menschliche Weise begreifen.

5. Gottes Einzigkeit bezeugen viele

Wir sagen indessen der göttlichen Güte Dank für die Tatsache, daß sehr viele gläubige Menschen mit uns vor der Welt die Einzigkeit Gottes bezeugen können, obwohl sie das Geheimnis der allerheiligsten Dreifaltigkeit nicht kennen.

6. Drei Personen - ein Gott

Wir glauben also an den Vater, der von Ewigkeit her den Sohn zeugt; an den Sohn, das Wort Gottes, das von Ewigkeit her gezeugt ist; an den Heiligen Geist, die unerschaffene Person, die vom Vater und vom Sohne ausgeht als Ihre ewige Liebe. In den drei göttlichen Personen also - untereinander gleich ewig und gleichen Wesens - sind das Leben und die Seligkeit Gottes, der vollkommen eins ist, in überreicher Fülle vorhanden und vollenden sich in der Vollkommenheit und in der Glorie, die dem unerschaffenen Wesen eigen sind. Immer "muß also die Einheit in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit verehrt werden."

7. Jesus Christus, Gott und Mensch zugleich

Wir glauben an unseren Herrn Jesus Christus, der der Sohn Gottes ist. Er ist das ewige Wort, gezeugt vom Vater vor aller Zeit und wesensgleich dem Vater (homo-ousios to Patri). Durch Ihn ist alles erschaffen worden. Durch das Wirken des Heiligen Geistes hat Er im Schoße der Jungfrau Maria Fleisch angenommen und ist Mensch geworden: dem Vater also Seiner Gottheit nach gleich, der Menschheit nach aber ist Er geringer als der Vater. Er ist in sich selbst einer, nicht durch eine unmögliche Vermischung der Naturen, sondern durch die Einheit der Person.

8. Die Lehre Christi

Er hat unter uns gewohnt, voll der Gnade und Wahrheit. Er verkündete das Reich Gottes und richtete es wieder auf und ließ uns den Vater durch sich erkennen. Er hat uns ein neues Gebot gegeben, einander zu lieben, wie Er uns geliebt hat. Er lehrte uns den Weg der Seligkeiten des Evangeliums: Armut im Geiste, Milde, Geduld im Leiden, Durst nach der Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Reinheit des Herzens, Wille zum Frieden, Verfolgung erdulden um der Gerechtigkeit willen.

9. Unser Erlöser

Er litt unter Pontius Pilatus. Als Lamm Gottes nahm Er die Sünden der Welt auf sich. Er ist für uns am Kreuze gestorben und rettete uns durch Sein erlösendes Blut. Er ist begraben worden und am dritten Tage aus eigener Kraft wiederauferstanden. Durch Seine Auferstehung berief Er uns zur Teilnahme am göttlichen Leben, welches das Leben der Gnade ist.

10. Richter und Seligmacher

Er ist aufgefahren in den Himmel und wird wiederkommen aufs neue, und zwar dieses Mal in Herrlichkeit, um die Lebenden und die Toten zu richten: einen jeden nach seinen Verdiensten - jene, die der Liebe und dem Erbarmen Gottes entsprochen haben, werden eingehen zum ewigen Leben. Jene aber, die bis zum Ende ihres Lebens die Liebe und das Erbarmen Gottes ablehnten, werden dem Feuer überantwortet, das niemals erlischt.
Und Seines Reiches wird kein Ende sein.

11. Der Heilige Geist

Wir glauben an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender, der mit dem Vater und dem Sohne angebetet und verherrlicht wird. Durch die Propheten hat Er zu uns gesprochen und ist von Christus, nach Seiner Auferstehung und Himmelfahrt zum Vater, gesandt worden. Der Heilige Geist erleuchtet, belebt, beschützt und führt die Kirche.

12. Der Heilige Geist macht uns heilig

Er läutert ihre (der Kirche, Anm. d. Padre) Glieder, wenn sie der Gnade nicht widerstehen. Sein gnadenvolles Wirken, das bis in das Innerste der Seele eindringt, macht den Menschen fähig, zu antworten auf den Anruf Christi: "Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!" (Mt 5,48)

13. Maria einzigartig auserwählt

Wir glauben, daß Maria, die allzeit Jungfrau blieb, die Mutter des menschgewordenen Wortes ist, unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus, und daß sie, im Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes auf eine besonders erhabene Weise erlöst, von jeglichem Makel der Erbsünde bewahrt worden ist und an Gnade alle übrigen Geschöpfe überragt.

14. Aufnahme in den Himmel und Verklärung

Verbunden in einer ganz innigen und unauflöslichen Weise mit dem Geheimnis der Menschwerdung und Erlösung, wurde die allerseligste Jungfrau, die unbefleckt Empfangene, am Ende ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen und - in Vorausnahme des künftigen Loses aller Gerechten - ihrem auferstandenen Sohne in der Verklärung angeglichen.

15. Mutter der Kirche

Wir glauben, daß die heiligste Muttergottes, die neue Eva, die Mutter der Kirche, im Himmel ihre Mutterschaft an den Gliedern Christi fortsetzt, indem sie mitwirkt bei der Erweckung und Entfaltung des göttlichen Lebens in den Seelen der Erlösten.

16. Wir - durch die Erbsünde gefallen

Wir glauben, daß in Adam alle gesündigt haben, was besagen will, daß die Erbschuld, die Adam beging, die menschliche Natur, die allen Menschen gemeinsam ist, in einen Zustand fallen ließ, in dem sie die Folgen dieser Schuld zu tragen hat. Und - daß dieser Zustand nicht jener ist, in dem unsere Stammeltern sich zuerst befanden, da sie in Heiligkeit und Gerechtigkeit geschaffen waren und der Mensch weder das Böse noch den Tod kannte.

17. Von Natur aus

Die menschliche Natur ist also eine gefallene Natur: beraubt der Gnade, die sie bekleidete, verwundet in ihren eigenen natürlichen Kräften und dem Reich des Todes unterworfen, der auf alle Menschen übergegangen ist. In diesem Sinne wird ein jeder Mensch "in Sünde geboren". Wir halten, dem Konzil von Trient folgend, daran fest, daß die Erbsünde zusammen mit der menschlichen Natur durch Fortpflanzung übertragen wird und nicht etwa bloß durch Nachahmung, und daß sie jedem Menschen als ihm eigen innewohnt.

18. Am Kreuze erlöst

Wir glauben, daß unser Herr Jesus Christus uns durch Sein Opfer am Kreuze von der Erbsünde und von allen persönlichen Sünden, die wir begangen haben, erlöst hat, so daß nach den Worten des Apostels dort, "wo die Sünde zugenommen hat, die Gnade überreich geworden ist" (Röm 5,20).

19. In der Taufe geheiligt

Gläubig bekennen wir, daß es nur eine Taufe gibt, die von unserem Herrn Jesus Christus zur Nachlassung der Sünden eingesetzt worden ist. Die Taufe soll auch schon Kindern im frühen Alter gespendet werden, die sich noch keiner persönlichen Sündenschuld bewußt sind, damit sie nicht der übernatürlichen Gnade verlustig gehen und "wiedergeboren werden aus dem Wasser und dem Heiligen Geist" zum göttlichen Leben in Jesus Christus.

20. Die Kirche Christi

Wir glauben an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, die von Jesus Christus auf dem Felsen gegründet wurde, der Petrus ist. Sie ist der mystische Leib Christi, von Ihm sowohl als sichtbare Gemeinschaft mit hierarchischem Aufbau wie auch als geistige Gemeinschaft eingesetzt. Sie ist die Kirche hier auf Erden, das pilgernde Gottesvolk.
Und sie ist die Kirche, die beschenkt ist mit himmlischen Gütern - der Same und keimhafte Anfang des Reiches Gottes, durch das sich Werk und Leiden der Erlösung in der Geschichte fortsetzen und das seine Vollendung finden wird nach dem Ende der Zeiten, in der ewigen Herrlichkeit.

21. Durch Sakramente und Gnade ...

Der Herr Jesus Christus läßt Seine Kirche in der Zeit Gestalt annehmen durch die Sakramente, die aus Seiner göttlichen Fülle hervorgehen. Durch sie haben die Glieder der Kirche Anteil am Geheimnis Seines Todes und Seiner Auferstehung in der Gnade des Heiligen Geistes, der Leben und Tun verleiht.

22. ... ist sie heilig

Die Kirche ist heilig, auch wenn sich in ihrer Mitte Sünder befinden; denn sie lebt kein anderes Leben als das der Gnade. Wo die Glieder der Kirche an diesem Leben teilhaben, werden sie geheiligt, wo sie aber dieses Leben preisgeben, verfallen sie der Sünde und Unordnung. Das aber behindert dann die Strahlkraft der Heiligkeit der Kirche. Darunter leidet sie und tut Buße für diese Sünden. Sie hat dabei aus dem Blute Christi und aus der Gabe des Heiligen Geistes die Gewalt, ihre Söhne und Töchter von der Sündenschuld wieder zu befreien.

23. Abraham - Petrus - Bischöfe

Sie ist dem Geiste nach Erbin der göttlichen Verheißungen und Tochter Abrahams, durch jenes Israel, dessen heilige Schriften sie in Liebe bewahrt und dessen Patriarchen und Propheten sie in Ehrfurcht gedenkt. Sie ist auf die Apostel gegründet und gibt im Nachfolger des heiligen Petrus und in den Bischöfen, die sich in Gemeinschaft mit ihm befinden, deren immerdar lebendiges Wort und deren Hirtengewalt durch die Jahrhunderte weiter.

24. Fülle der Offenbarung

Unter dem immerwährenden Beistand des Heiligen Geistes hat die Kirche die Aufgabe, jene Wahrheit zu bewahren, zu lehren, auszulegen und in der Welt zu verkündigen, die Gott in verhüllter Weise durch die Propheten und in ihrer ganzen Fülle durch unseren Herrn Jesus Christus endgültig geoffenbart hat.

25. Was glauben wir?

Wir glauben alles, was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist und was die Kirche als von Gott geoffenbarte Wahrheit zu glauben vorlegt: entweder durch eine feierliche Glaubensentscheidung oder durch das ordentliche und allgemeine Lehramt. Wir glauben an die Unfehlbarkeit, die dem Nachfolger des heiligen Petrus zukommt, wenn er ex cathedra als Hirte und Lehrer aller Gläubigen spricht, und die auch die Gesamtheit der Bischöfe besitzt, wenn sie in Verbindung mit dem Papst ihr Lehramt ausübt.

26. Einheit der Vielfalt

Wir glauben, daß die von Christus gegründete Kirche, für die Er gebetet hat, unfehlbar eine ist: im Glauben, im Kult und in der hierarchischen Gemeinschaft. Die reiche Vielfalt in der Liturgie, die zu Recht bestehende Verschiedenheit im theologischen und geistlichen Erbe sowie in den eigenen Rechtsordnungen im Innern der Kirche tun ihrer Einheit keinen Abbruch, sondern fördern sie.

27. Außerkirchliche christliche Gemeinden

Wir anerkennen das Vorhandensein zahlreicher Elemente der Wahrheit und Heiligung außerhalb der Gemeinschaft der Kirche Christi, welche ihr zugehören und eigentlich auf die katholische Einheit hindrängen. Und wir glauben an das Wirken des Heiligen Geistes, der in den Herzen der Jünger Christi die Liebe zu dieser Einheit entflammt. Wir haben aber die Hoffnung, daß auch die Gläubigen, die noch nicht voll und ganz der Gemeinschaft der einen Kirche angehören, sich eines Tages in der einen Herde mit dem einen Hirten zusammenfinden werden.

28. Zu einer außerkirchlichen ewigen Rettung

Wir glauben, daß die Kirche heilsnotwendig ist; denn Christus, der alleinige Mittler und Weg zum Heil, ist für uns gegenwärtig in Seinem Leib, der die Kirche ist. Aber der göttliche Heilsplan umfaßt alle Menschen. Diejenigen, die ohne ihre Schuld die Frohbotschaft Christi und Seine Kirche nicht kennen, aber aufrichtig Gott suchen und sich mit Hilfe der Gnade um die Erfüllung Seines Willens bemühen, den sie aus den Forderungen ihres Gewissens klar erkannt haben - ihre Zahl ist freilich Gott allein bekannt - können das Heil erlangen.

29. Messe und Kreuzesopfer

Wir glauben, daß die heilige Messe, wenn sie vom Priester, der die Person Christi darstellt, kraft der durch das Weihesakrament empfangenen Gewalt gefeiert und im Namen Jesu Christi und der Glieder Seines mystischen Leibes dargebracht wird, das Opfer von Calvaria ist, das auf unseren Altären sakramental vergegenwärtigt wird.

30. Christus im Sakrament

Wir glauben, daß in der Weise, wie Brot und Wein vom Herrn beim letzten Abendmahl konsekriert und in Seinen Leib und Sein Blut verwandelt worden sind, die Er für uns am Kreuze geopfert hat, auch Brot und Wein, wenn sie vom Priester konsekriert werden, in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden, der glorreich in den Himmel aufgefahren ist. Und wir glauben, daß die geheimnisvolle Gegenwart des Herrn unter den äußeren Gestalten, die für unsere Sinne in derselben Weise wie vorher fortzubestehen scheinen, eine wahre, wirkliche und wesentliche Gegenwart ist.

31. Wirkliche Wesensverwandlung ...

Christus kann in diesem Sakrament nicht anders gegenwärtig sein als durch Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in Seinen Leib und die Verwandlung der ganzen Substanz des Weines in Sein Blut. Dabei bleiben nur die Gestalten von Brot und Wein, wie sie unsere Sinne wahrnehmen, unverändert erhalten. Diese geheimnisvolle Verwandlung nennt die Kirche auf sehr treffende Weise Transsubstantiation (Wesensverwandlung).

32. ... unabhängig von unserem Denken

Jede theologische Erklärung, die sich um das Verständnis dieses Geheimnisses bemüht, muß, um mit unserem Glauben übereinstimmen zu können, daran festhalten, daß Brot und Wein der Substanz nach, in der objektiven von unserem Denken unabhängigen Wirklichkeit, nach der Konsekration zu bestehen aufgehört haben, so daß nunmehr der anbetungswürdige Leib und das anbetungswürdige Blut unseres Herrn vor uns gegenwärtig sind - unter den sakramentalen Gestalten von Brot und Wein. So hat es der Herr gewollt, um sich uns zur Speise zu geben und uns einzugliedern in die Einheit Seines mystischen Leibes.

33. Der verklärte Christus

Das eine und unteilbare Dasein des verklärten Herrn im Himmel wird damit keineswegs vervielfältigt. Es ist durch das Sakrament vergegenwärtigt an den vielen Orten der Erde, wo das Meßopfer dargebracht wird.

34. ... bleibend im Sakrament

Diese gleiche Gegenwart bleibt auch nach der Feier des heiligen Opfers im allerheiligsten Sakrament fortbestehen, das im Tabernakel aufbewahrt wird, der die Herzmitte unserer Kirchen ist. Es ist uns eine heilige Pflicht, das fleischgewordene Wort, das unsere Augen nicht erblicken können und das, ohne den Himmel zu verlassen, sich uns vergegenwärtigt, in der heiligen Hostie, die unsere Augen sehen können, anzubeten und zu verehren.

35. Aufgabe der Kirche

Wir bekennen, daß Gottes Reich hier auf Erden in der Kirche Christi seinen Anfang nimmt, die nicht von dieser Welt ist, deren Antlitz ja vergeht. Und daß das Wachstum der Kirche nicht mit dem Fortschritt der Zivilisation, der Wissenschaft und der Technik des Menschen gleichgesetzt werden darf. Daß vielmehr die Kirche nur aus dem einen Grunde besteht, um immer tiefer den unergründlichen Reichtum Christi zu erkennen, immer zuversichtlicher auf die ewigen Güter zu hoffen, immer besser der Liebe Gottes zu antworten und den Menschen immer freigebiger die Güter der Gnade und Heiligkeit mitzuteilen.

36. ... und ihre Caritas

Ebenso ist es die Liebe, welche die Kirche bewegt, sich stets um das wahre zeitlich Wohl der Menschen zu sorgen. Unablässig erinnert sie ihre Kinder daran, daß ihnen hier auf Erden keine bleibende Wohnung beschieden ist. Sie drängt sie dazu, daß jeder von ihnen, entsprechend seiner Berufung und seinen Möglichkeiten, zum Wohle seiner Gemeinschaft beiträgt, daß er Gerechtigkeit, Frieden und Brüderlichkeit unter den Menschen fördert und seinen Brüdern, vor allem den Armen und Unglücklichen, hilft.

37. Sorge der Kirche ...

Die stete Sorge der Kirche, der Braut Christi, für die Not der Menschen, für ihre Freuden und Hoffnungen, für ihre Arbeiten und Mühen ist demnach nichts anderes als die große Sehnsucht, ihnen nahe zu sein, um sie zu erleuchten mit dem Lichte Christi und sie alle in Ihm, ihrem alleinigen Heiland, zu vereinen. Diese Sorge kann niemals bedeuten, daß sich die Kirche den Dingen dieser Welt gleichförmig macht, noch kann sie die brennende Sehnsucht mindern, mit der die Kirche ihren Herrn und Sein ewiges Reich erwartet.

38. ... fürs ewige Leben ...

Wir glauben an das ewige Leben. Wir glauben, daß die Seelen aller, die in der Gnade Christi sterben, sei es, daß sie noch im Reinigungsort (Fegefeuer) geläutert werden müssen oder daß sie Jesus im Augenblick, da sie ihren Leib verlassen, in das Paradies aufnimmt, wie Er es mit dem guten Schächer am Kreuz getan hat, das Volk Gottes bilden nach dem Tod, der am Tag der Auferstehung, da die Seelen mit ihren Leibern wieder vereinigt werden, endgültig besiegt wird.

39. ... in Gottes Herrlichkeit

Wir glauben, daß die große Schar derer, die mit Jesus und Maria im Paradies vereinigt sind, die himmlische Kirche bildet. Dort schauen sie in ewiger Glückseligkeit Gott so, wie er ist. Dort sind sie auch, verschieden dem Grad und der Art nach, Teilhaber jener göttlichen Herrschaft, die der verherrlichte Christus ausübt, zusammen mit den heiligen Engeln. Sie legen für uns Fürsprache ein und helfen uns in unserer Schwachheit durch ihre brüderliche Sorge.

40. Streitende, leidende, triumphierende Kirche Gottes

Wir glauben an die Gemeinschaft aller Christgläubigen: derer, die hier auf Erden pilgern; derer, die nach Abschluß des Erdenlebens geläutert werden; und derer, die die himmlische Seligkeit genießen; sie alle bilden zusammen die eine Kirche. Wir glauben desgleichen, daß in dieser Gemeinschaft die barmherzige Liebe Gottes und seiner Heiligen stets unseren Gebeten Gehör schenkt, wie uns Jesus gesagt hat: "Bittet und ihre werdet empfangen." Mit ebendiesem Glauben und ebendieser Hoffnung erwarten wir die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.

Gepriesen sei der dreimalheilige Gott! Amen.
(Quelle)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

gut haben wir gelesen und was hat das mit dem Thema zu tun

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 08:14
gut haben wir gelesen und was hat das mit dem Thema zu tun
Nun, das erschließt sich aufmerksamen Menschen von selber: :huhu: :huhu: :huhu:
Die FSSPX ist offenbar der Ansicht, daß die Kirche eine neues Glaubensbekenntnis benötigt, welches aus 154 Artikeln besteht. Nur derjenige, der diesen 154 Artikeln zustimmt, seie ein wahrer Katholik!

Hugh, die FSSPX hat gesprochen! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Meines Erachtens gibt es bereits hinreichend Glaubensbekenntnisse, die alles enthalten, was man als Katholik zu glauben hat. Bspw. das Nicäno-Konstantinopolitanum oder das Athanasium oder auch das oben bereits Zitierte.

Summa summarum:
Das neue Glaubensbekenntnis der FSSPX ist mehr als flüssig, nämlich überflüssig! 8) 8) 8)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

für die Neokons absolut richtig

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 08:14
gut haben wir gelesen und was hat das mit dem Thema zu tun
und was hat ein Gschissener mit dem Thema zu tun?

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 08:25

Summa summarum:
Das neue Glaubensbekenntnis der FSSPX ist mehr als flüssig, nämlich überflüssig! 8) 8) 8)
Warum musste Gott Mensch werden?
Einer der Gründe war: Weil das auserwählte Volk Gott nur mit den Lippen ehrte und die 613 Ver- und Gebote um der Gebote willen eingehalten hat.
Das Gesetz, das durch Mose verkündet wurde, hatte die Aufgabe der Liebe zu Gott und zum Nächsten einen tieferen Sinn zu verleihen und umgekehrt – aus Liebe zu Gott und zum Nächsten sollten die Ver- und Gebote befolgt werden. Leider haben das die Schriftgelehrten missverstanden und führten das auserwählte Volk in eine Sackgasse, aus der sie dann selbst nicht herauskommen konnten, ohne zuzugeben, dass sie die Sackgasse selbst eröffnet haben.
Die Liturgie der FSSPX ist beispielhaft und nachahmungswert! (keine Handkommunion, kein Laientheater), wenn sie aber um ihrer selbst willen penibel gefeiert wird, dann hat diese Liturgie ihr ziel verfehlt.
Und wenn die Pastoral der FSSPX auf der Missachtung des Papstes/Vatikans basiert, dann ist sie nicht besser, als die derer, die sich von der lateinischen Kirche abgespaltet haben und ihre Existenz mit Unterstellungen der RKK gegenüber rechtfertigen, statt ihre Existenz mit dem Evangelium Jesu zu begründen und authentisch Christus zu folgen.
Christus sagte: Lk 11,23 / Mt 12,30: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ und Lk 9,50: „Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.“
Wenn mit „euch“ der Papst und die Nachfolger der Apostel gemeint sind, dann ist die FSSPX gegen diejenigen, die zum Sammeln bestimmt wurden, die FSSPX aber sammelt letztendlich nicht für Christus, sondern nur für sich - und im Endeffekt zerstreut sie.
Wenn aber der Papst und die Nachfolger der Apostel nicht gemeint sind, dann ist jeder Kontakt zu einer solcher Kirche sinnlos und überflüssig, und der FSSPX bleibt nichts anderes übrig, als ihren Weg konsequent ohne Vatikan und der Weltkirche weiterzugehen – sonst hört sich jede Belehrungen des Vatikans wie Besserwisserei der FSSPX und jede Glaubenserklärung der FSSPX wie ein verzweifelter Ruf aus der Sackgasse.

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Das Christus-Verständnis der FSSPX scheint ein Provokatives zu sein!

Wobei provokativ durchaus literalistisch gelesen werden darf, eben als pro und vokativ.
Der Vokativ versucht eine Verbindung zwischen dem Sprecher und dem Angesprochenen herzustellen. Ob dieser Versuch tatsächlich dann auch gelingt, wäre jeweils im Einzelfall zu untersuchen. :emil: :emil: :emil:

Es erinnert an die Protestanten, wobei protestantisch durchaus literalistisch gelesen werden darf; eben als pro und testare. Sie, die Protestanten, stehen also noch vor (= pro) dem Zeugnis (= testare) zu Christus, weil sie sich lediglich zur Hl. Schrift bekennen (= sola scriptura)! :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Zeno Kortin
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Also eines muß man der FSSPX lassen, wenn schon denn schon.

https://katholisch.de/artikel/69253-fes ... ocial-side
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Sascha B.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Sascha B. »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 18:29
Also eines muß man der FSSPX lassen, wenn schon denn schon.

https://katholisch.de/artikel/69253-fes ... ocial-side
Und hier die im Artikel erwähnte Homepage zu den Weihen.
https://econe2026.ch/

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 10:46
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:27
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 07:49
ja wird es
Im Internet oder im Fernsehen?
Wenn ja, auf welchem Sender/Kanal oder wo im Internet?
Ich denke wohl bei den üblichen Verdächtigen ktv etc.
Hauptsache mit deutschem Kommentar.
Die FSSPX hat sich das Anliegen von Zeno zu Herzen genommen :blinker: und wird einen Stream mit deutschsprachigem Kommentar zur Verfügung stellen.

Hier der YouTube-Link:
https://www.youtube.com/live/qYNeAz9txKU

Mittwoch, 9.00 Uhr :regel:

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Gamaliel hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 18:53
Die FSSPX hat sich das Anliegen von Zeno zu Herzen genommen :blinker: und wird einen Stream mit deutschsprachigem Kommentar zur Verfügung stellen.

Hier der YouTube-Link:
https://www.youtube.com/live/qYNeAz9txKU

Mittwoch, 9.00 Uhr :regel:
Nun denn, wenn man sich schon nicht die Anliegen des Vatikan zu eigen machen will, dann wenigstens die Anliegen derjenigen, die sich hier im Forum so ausgesprochen kirchenfern geben! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Wer da Nachtigallen trapsen hört, muß nicht so völlig daneben liegen! :roll:
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Zeno Kortin
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Zeno Kortin »

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 19:16
Gamaliel hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 18:53
Die FSSPX hat sich das Anliegen von Zeno zu Herzen genommen :blinker: und wird einen Stream mit deutschsprachigem Kommentar zur Verfügung stellen.

Hier der YouTube-Link:
https://www.youtube.com/live/qYNeAz9txKU

Mittwoch, 9.00 Uhr :regel:
Nun denn, wenn man sich schon nicht die Anliegen des Vatikan zu eigen machen will, dann wenigstens die Anliegen derjenigen, die sich hier im Forum so ausgesprochen kirchenfern geben! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Wer da Nachtigallen trapsen hört, muß nicht so völlig daneben liegen! :roll:
Erstmal meinen Dank an Gamaliel für seinen Link!

Peduli, das ist doch jetzt reiner Neid von Dir, daß die Gebete von einem wie mir, von der FSSPX erhört werden :pfeif:

Dafür habe ich mir 52 min. lang das Gespräch zwischen Magstrauss und einem Kirchenrechtler angehört zum Thema 1. Juli
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Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 20:57
Peduli, das ist doch jetzt reiner Neid von Dir, daß die Gebete von einem wie mir, von der FSSPX erhört werden :pfeif:
Diese Unterstellung wird selbstredend zurückgewiesen! :huhu: :huhu: :huhu:

Aber wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein Realist ........
Und das Ungläubige beten, versetzt selbst Gläubige ins Staunen! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Vermutlich hältst Du Dich an den Ratschlag für Atheisten, den einstmals Papst Benedikt XVI. so formulierte:
Sie sollten so leben als wenn es den einen Gott gäbe! 8) 8) 8)
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Gamaliel hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 18:53
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 10:46
nomads hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 09:27
Im Internet oder im Fernsehen?
Wenn ja, auf welchem Sender/Kanal oder wo im Internet?
Ich denke wohl bei den üblichen Verdächtigen ktv etc.
Hauptsache mit deutschem Kommentar.
Die FSSPX hat sich das Anliegen von Zeno zu Herzen genommen :blinker: und wird einen Stream mit deutschsprachigem Kommentar zur Verfügung stellen.

Hier der YouTube-Link:
https://www.youtube.com/live/qYNeAz9txKU

Mittwoch, 9.00 Uhr :regel:
und wenn die Übertragung so ist wie gestern von der Priesterweihe aus Econe wird es perfekt Bischof Fellay war sehr scharf so kannte ich ihn bisher nicht in einer Predigt

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2026, 07:25
Gamaliel hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 18:53
Zeno Kortin hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2026, 10:46


Ich denke wohl bei den üblichen Verdächtigen ktv etc.
Hauptsache mit deutschem Kommentar.
Die FSSPX hat sich das Anliegen von Zeno zu Herzen genommen :blinker: und wird einen Stream mit deutschsprachigem Kommentar zur Verfügung stellen.

Hier der YouTube-Link:
https://www.youtube.com/live/qYNeAz9txKU

Mittwoch, 9.00 Uhr :regel:
und wenn die Übertragung so ist wie gestern von der Priesterweihe aus Econe wird es perfekt Bischof Fellay war sehr scharf so kannte ich ihn bisher nicht in einer Predigt
Daß Du den scharf findest, kann nun wirklich niemanden mehr verwundern! :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 20:57
Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 19:16
Gamaliel hat geschrieben:
Montag 29. Juni 2026, 18:53
Die FSSPX hat sich das Anliegen von Zeno zu Herzen genommen :blinker: und wird einen Stream mit deutschsprachigem Kommentar zur Verfügung stellen.

Hier der YouTube-Link:
https://www.youtube.com/live/qYNeAz9txKU

Mittwoch, 9.00 Uhr :regel:
Nun denn, wenn man sich schon nicht die Anliegen des Vatikan zu eigen machen will, dann wenigstens die Anliegen derjenigen, die sich hier im Forum so ausgesprochen kirchenfern geben! :pfeif: :pfeif: :pfeif:

Wer da Nachtigallen trapsen hört, muß nicht so völlig daneben liegen! :roll:
Erstmal meinen Dank an Gamaliel für seinen Link!

Peduli, das ist doch jetzt reiner Neid von Dir, daß die Gebete von einem wie mir, von der FSSPX erhört werden :pfeif:

Dafür habe ich mir 52 min. lang das Gespräch zwischen Magstrauss und einem Kirchenrechtler angehört zum Thema 1. Juli
eine wahre Bußübung ich hab mir die plaudernde Gretel Tant auch angetan

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Gamaliel
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Gamaliel »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2026, 07:25
und wenn die Übertragung so ist wie gestern von der Priesterweihe aus Econe wird es perfekt Bischof Fellay war sehr scharf so kannte ich ihn bisher nicht in einer Predigt
Bei der Bischofsweihe wird allerdings nicht Bischof Fellay predigen, sondern der Generalobere.

Hauptkonsekrator: Bischof Alfonso de Galarreta
Co-Konsekrator: Bischof Bernard Fellay

Diakon: P. Gabriele D'Avino, Distriktsoberer von Italien
Subdiakon: P. Gonzague Peignot, Distriktsoberer von Frankreich

1. Assistenzdiakon: P. John Fullerton, Distriktsoberer der USA
2. Assistenzdiakon: P. Juan Maria de Montagut Puertollano, Oberer des Autonomen Hauses Brasilien

Notar der Weihe: P. Foucauld le Roux, Generalsekretär

Predigt: P. Davide Pagliarani, Generaloberer

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

Den Weihekandidaten der FSSPX sei bei ihren ungültigen Weihen eine ähnlich qualitativ hochwertige Predigt wie die folgende, welche zur Weihe des Priesterkandidaten Matthias Eder gehalten worden ist, gewünscht:
Der Priester - Diener des heruntergekommenen Gottes


:hutab: :hutab: :hutab:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2026, 07:53
Den Weihekandidaten der FSSPX sei bei ihren ungültigen Weihen eine ähnlich qualitativ hochwertige Predigt wie die folgende, welche zur Weihe des Priesterkandidaten Matthias Eder gehalten worden ist, gewünscht:
Der Priester - Diener des heruntergekommenen Gottes


:hutab: :hutab: :hutab:
die Weihe ist gültig aber unerlaubt

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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2026, 08:28
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2026, 07:53
Den Weihekandidaten der FSSPX sei bei ihren ungültigen Weihen eine ähnlich qualitativ hochwertige Predigt wie die folgende, welche zur Weihe des Priesterkandidaten Matthias Eder gehalten worden ist, gewünscht:
Der Priester - Diener des heruntergekommenen Gottes


:hutab: :hutab: :hutab:
die Weihe ist gültig aber unerlaubt
Das ist aber ein scharfer Einwand von Deiner Seite! :roll: :roll: :roll:
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Sascha B. »

Ich habe einen weiteren Einwand. Da bereits die Taufen unwirksam waren, sind es logischerweise auch die Weihen :pfeif:
Werde mir diese Weihesimulation morgen trotzdem anschauen. Optisch macht das ganze ja was her.

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ottaviani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von ottaviani »

und woher der Einwand

Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2026, 10:06
und woher der Einwand
Und woher die Frage? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Was hat ein Gschissener mit dem Thema zu tun ! ! ! :huhu: :huhu: :huhu:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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